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Was ist eigentlich drin in Seemandelbaumblättern?

Viele nutzen sie: Seemandelbaumblätter. Ihnen werden ja wahre Wunderdinge zugesprochen.
Aber was ist wirklich in diesen Blättern drin?


Neben den üblichen und allgemein bekannten Verdächtigen wie Gerbstoffen/ Tanninen und Huminsäuren, sind noch andere Stoffe in den Blättern drin.

Flavonoide: Diese gehören zu den sekundären Pflanzenwirkstoffen. Ihnen wird eine krebshemmende Wirkung nachgesagt. Ein nachgewiesenes Flavonoid in den Blättern ist Quercetin. Dies ist als stark wirksames Antioxidans bekannt, auch hat es eine bakteriostatische/ bakteriozide Wirkung. Ein weiteres Flavonoid in den Blättern, das eine starke bakterizide/bakteriostatische Wirkung hat, ist Kampherol.
Antioxidantien sind vereinfacht gesagt, Wirkstoffe, die verhindern, dass Moleküle mit Sauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien reagieren. Sie gelten als Radikalfänger. Freie Radikale sind reaktionsfreudige Verbindungen mit einem ungepaartem Elektron, die oft irreparable Reaktionen hervorrufen. Diese entstehen auch beim Einsatz eine UVC-Gerätes.
Weitere Wirkungen von Favonoiden: antiallergisch, antiviral, entzündungshemmend.

Saphonine:
Ihnen werden u. a. stärkende, harntreibende, schleimtreibende/ schleimlösende, entzündungshemmende und hormonstimulierende Eigenschaften zugesprochen.

Seemandelbaumblättern wurde auch eine pilzhemmende Wirkung nachgewiesen.

Weitere Wirkungen: Die Tannine haben eine ganze Reihe von Eigenschaften: sie wirken antibakteriell, entzüngungshemmend, antioxidativ (vor allem Corilagin), adstringierend (in Verbindung mit den Schleimhäuten der Fische erschweren sie das Eindringen von Mikroorganismen), blutstillend..

Huminsäuren: Absorption von Schwermetallen, Förderung des Pflanzenwachstums, hormonähnliche Wirkung, im Versuch wurden bei Jungfischen eine verstärkte Gewichts- und Größenzunahme beobachtet

Lg
Beate


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