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Blogartikel 'Wer von den alten Hasen traut sich? :-)

von Salmlerfreund
Ort / Land: 
40599 Düsseldorf / Deutschland


Wer von den alten Hasen traut sich? :-)

 
Hallo,

ich wende mich jetzt mal speziell an die alten Hasen in unserem schönen Hobby. Wir kritteln ja gerne am Besatz rum, mäkeln über die Aquariengröße, finden Schatztruhen, Taucher etc. nicht besonders schön.

Aber da ja kein Meister vom Himmel gefallen ist, (wir ja auch nicht), wie war das denn eigentlich bei unserem 1. Becken? Naaaa? Kommt da bei dem einen oder anderen ein ungutes Gefühl hoch? Also her mit euren Fischsuppengeständnissen. :-))

Damit ihr nicht denkt, die hat gut reden, mache ich doch mal den (sehr unrühmlichen) Anfang.

Also im zarten Alter von 16 konnte ich mir mein erstes Becken leisten. Natürlich so ein 54l Aquarium Set, allerdings mit vernünftiger Technik: Eheim- Filter (für die Kenner: der alte achteckig aufgebaute) und ein Jäger Heizer.

Da ich mir so keine Bücher leisten konnte und es kein Internet gab, nahm ich die einzige Möglichkeit wahr um mich zu informieren: die Bücherei. Leider wusste ich da noch nicht, dass ich genau die Bücher in die Finger bekam, die das Papier nicht wert waren.

Also Aquarium aufgebaut und nach einer Woche hielten die Fische Einzug, die da waren:

Neons, Guppys, Nannostomus eques, Corydoras paleatus.

Keines der Bücher erzählte was über einen Nitritpeak. Tja und seltsamerweise starb mir nur ein Schrägsteher. Doch natürlich fand ich das Becken immer noch zu leer. Ein paar Wochen später kamen dann noch Schwertträger und ein Feuerschwanz dazu. :-((

Der Bodengrund bestand übrigens aus Aqualit, wer das schon mal gesehen hat, kann sich ja vorstellen, wie geeignet dieses Zeug für Panzerwelse war. Aber trotzdem fand bei keinem Cory in irgendeiner Weise eine Barteleinschmelzunng statt.

Probleme gab es natürlich genug: biogene Entkalkung, ständig eingehende Pflanzen und nach nur einem Jahr war das Becken total hinüber: durchgehend verfaulter Bodengrund, und ein reichlich dezimierter Fischbestand.

Da dies ja nicht der Normalzustand sein konnte, versuchte ich nun, an weitere Literatur zu kommen. Ich wollte einfach wissen, was da im Becken eigentlich vor sich gegangen war.

Die Rettung kam, weil mir ein Buch in die Hand fiel, das den Namen Aquarienbuch wirklich verdient hatte: Das optimale Aquarium von Horst/Kkipper.

Von da an war mein Intersse an diesen ganzen chemischen und biologischen Vorgängen geweckt.

Leider waren die ganzen Dupla Sachen für eine Auszubildene reichlich teuer, bis auf den Dünger konnte ich mir die ganzen Dinge nicht leisten. Allerdings kam damals eine weitere Firma auf dem Markt, die ähnliche Produkte herstellte: Dennerle. (Ja, damals waren die Sachen von denen noch recht gut bezahlbar).

Ich stellte auf CO2-Düngung um, holte mir einen Bodenfluter, achtete auf einen vernünftigen Besatz und erfuhr, wie gut Becken aussehen und funktionieren können.

Das Suchtpotential stieg synchron mit der Beckengröße, allerdings war die größte Größe ein 300l Becken.

Jedenfalls bisher. :-))

lg

Beate
 
Kategorie: "Dies und Das" zuletzt bearbeitet am 28.03.2009 um 17:46 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 29.03.2009 um 22:39 von Bazzi
au au!!!!!!!!
schon wieder muss ich meinen senf dazugeben
hab ja auch schon ein paar lenze auf dem geschundenen rücken
jetzt gehs los..
blumenvase..20-20cm grundfläche circa-masse
ewig hoch,
schätze,erinnerungsmässige 60cm
eine fassung mit glühlampe darübergebastelt
ich wundere mich heute noch,das meine eltern das zugelassen haben (damalige 220volt,ohne fi-gabs glaube ich noch gar nicht).
weiter im text:
die damals üblichen luftfilter,mit steinen,und nur mit steine gefüllt
riessen geblubbere-heisst den luftsprudler voll aufgedreht....sah ja so schön aus..!
heizung eine normale jäger stabheizung ,wie ich sie heute auch noch benütze,
mit dem kleinen unterschied,sie war nicht regelbar
sie hatte keinen thermostatt
(die heizung hab ich heute noch,benütze ihn natürlich nicht mehr. )war aber eine kleine 25watt heizung
und zum glück hat mein vater immer die geräte aus der steckdose herausgezogen
....des koscht alles zuviel stroooom!!!!
wasserwechsel machte ich natürlich auch,logisch!!!
10liter wasser raus,neues kaltes wasser rein,
mann,sah dass toll aus,wenn sich danach immer so schöne bläschen bildeten!!!
ich glaube ich blamiere mich gerade,
aber man kennt mich ja nicht mehr,habe auch ein pseudonym etschegäbele!
aber eines wundert mich im nachhinein schon
eigentlich sind mir relativ wenige fische kaputtgegangen,obwohl ich permanent am aquarium
ähh an der blumenvase rerumgewurselt habe.

das ist jetzt über 35 jahre her
und das was eigentlich geblieben ist,oder wieder zurückgekehrt ist,ist der fischbesatz
habe heute wie damals wieder guppys schwertträger und sogar meinen obligatorischen feuerschwanz hatte ich früher schon.
ja mein gott ich wusste es halt früher nicht besser,ich war ja kein absichtlicher tierquäler

genug blamiert ....tschüssle günther
 
 
Geschrieben am 29.03.2009 um 08:31 von Philosoph
Hallo Beate,
Mein erstes „Becken“ - und jetzt bitte nicht lachen: Ich schnappte mir damals, als 12jähriger, die Bowle meiner Eltern, füllte das Gefäß mit Kies, Wasser und einer künstlichen (!) Pflanze – dann wurden dort drei Goldfische gehalten. Aus heutiger Sicht absolute Tierquälerei!
Wenige Wochen später musste die Bowle einem 20 l Becken weichen. Nachdem ich feststellte, dass man Hausaufgaben genauso gut im Liegen auf dem Bett erledigen kann (oder gar nicht), wurde mein Schreibtisch das Untergestell für ein 120l Becken. Damit bin ich dann umgestiegen von Kaltwasser auf gewärmtes! Die ersten Fische, die einzogen, waren Platys, Black Mollys und ein Kampffisch. Gefiltert habe ich mit Eheim – den Innenfilter aus dem 20l Becken konnte ich ja nicht weiterverwenden – ich habe aber keine Ahnung mehr, welcher Typ das war. Der Filter war auf jeden Fall zylindrisch und wurde ausschließlich mit Filterwatte gefüllt.
Schnell ging es weiter mit einem 200l-Becken (dass das meine Eltern alles mitgemacht haben!?!), die „harmlosen“ Tiere mussten ausziehen und wurden gegen „gefährliche“ Zebrabuntbarsche (Grünflossenbuntbarsch), welche damals in den Zoogeschäften allgegenwärtig waren und Feuermaulbuntbarschen ausgetauscht. Irgend ein – meiner Erinnerung nach mind. 15cm langer - Wels war auch noch im Becken, mir fällt aber der Name nicht mehr ein. So ging es dann weiter – ich traue es mich gar nicht schreiben – in diesem 200l-Becken zogen dann auch noch zwei Pfauenaugenbuntbarsche (Rote Oskars) ein. Heute würde ich mich mit so einem Becken und diesem Besatz vermutlich selbst anzeigen! (Toto – verhafte mich!)

Dann kamen die Mädels, meine Interessen waren plötzlich irgendwie anders ausgerichtet . Die Barsche konnte ich in gute Hände vermitteln – der botanische Garten meiner Heimatstadt Erlangen hat die Tiere aufgenommen.
Tja, und so zwanzig Jahre später hat mich der Virus wieder gepackt! Allerdings versuche ich heute – so gut es geht – artgerechtere Haltung umzusetzen. Habe zwar auch schon erste Fehler begangen, aber dank der aufmerksamen und hilfsbereiten Moderatoren und anderer User in diesem wunderbaren „Planschbecken“ bin ich rechtzeitig und freundlich darauf hingewiesen worden und werde dies noch ändern.

Viele Grüße aus Franken
Elmar
 
 
Geschrieben am 28.03.2009 um 22:28 von Falk
Jawohl Beate unsere gute "Laborantenfee", hier kann man mal "Gas" geben...

1972 ...ich 13 Jahre alt....ja Vater ...ich will auch eins...ja Sohn ...kannst Du haben ,wenn du es dir zutraust...ja vater ...ich will auch Fische ....soweit so gut...
Becken her Abmessung 1,10x50x55 !!!
6Altums ...sausauteuer selbst die 20 Neons waren um 7 Ostmark(entschuldigt ..die hies nun mal so) also auch teuer...auch noch 6 marmorscalare...
dazu 7 Corys dann noch 10 Mollys und auch 10 Schwertträger Streifenhechtlinge im 6er Pack eine Gruppe mit 12 tieren Keilfleckbarben und noch ein paar Zebrahechtlinge...1 splendens
Na warum hecheln die denn nach 14 tagen so...keiner weis warum....ja Streifentests gabs nicht .es gab auch kein Net Bücher na nur mit Beziehungen ,aber meistens zu dem Zeitpunkt zu spät...
Erfahrungen über irgendwelche Bekannte oder Arbeitskollegen(Vater)....usw.usf.
Wasserwechsel alle 4 wochen,vonwegen messen ---Wasser ist gleich Wasser wie denn sonst???

Das Ende vomLied ....fast der ganze besatz am A.... und der Falki koa Lust mehr....
Bis Der herr köhler kam ...der mich unter die Fittiche nahm und mir die Wetafrikaner schmackhaft gemacht hat ...da vor allem den Nicaracua-mauler tolle Tiere..da hier die Wasserwerte nicht so extrem im "Aufkalken" waren ,war hier meinerseits der erste "durchschlagende " Erfolg seitens f1-Zuchten gelungen...freu))))
Starke Strömung in Verbindung mit ständiger Frischwasserzugabe machten eben das,was man oder ich heute weitergeben kann....mir Erfahrung beibringen..zumindest im bescheidenen Masse!!!!

Filtertechnik Ende der 60er oder Anfang der 70er man o man ...grausam...
Vorteil von damals war eindeutig ,das viele Fische nicht erhältlich oder schwer erhältlich waren und hier durch Zuchterfolge mehr für die entstehende Aquaristik im größeren Stil getan werden konnte...
selbstgebaute pumpen mit Damenstrümpfen übergezogen und oder Schaumstofffrieseln aus irgendwelchen alten Bezügen ...waschmaschinenmotore ,angeschlossen an plastikdosen ,die mit Sand gefüllt waren ...die Liste ist lang ,was man hier erzählen könnte....
Man ,wo wir heute sind im Technikbereich oder auch beiZucht oder WF-neuheiten...kopfschüttel))))

Egal ,was ich sagen will ,ist ,ob man ein "alter" hase ist ,sagen immer zuerst die Falten ,danach erst alle anderen,
den Fischis von damals hilfts nicht mehr ...nur den Neuen von heute...dafür sind wir alle hier...!!!!

Danke ,das Du dieses thema mal angebracht hast und schönes WE
Der mit den kaisern schwimmt...

P.S. Ich sollte vielleicht mal ein paar Verhaltensbeobachtungen meinerseits einbringen,damit man im Forum mal siehen kann,was alles so stimmt oder nicht stimmt in unseren schnelllebigen Büchern...
 
 
Geschrieben am 28.03.2009 um 19:29 von Dominik
Hallo,

Bin seit zwei Jahren mit von der Partie, also Alles andere als ein alter Hase, ich schreib trotzdem mal etwas.
Die Faszination für Aquarien war bei mir schon immer da ich habe dann in der Grundschule mal ein Buch über Fische bekommen und nach meiner Konfirmation konnte ich mir endlich den Wunsch erfüllen, aber jetzt zum Becken:
160Liter, der Besatz war eigentlich ganz gut geplant:
15 Keilfleckbärblinge
2 Antennenwelse
2 blaue Fadenfische
6 Dornaugen

Ich hab es gebraucht gekauft mit einer Rüsselbarbe und 4 Antennenwelsen drinn. Außer dem Innenfilter war alles neu im Becken, gegen den Nitritpeak hab ich mir Bakterien aus der Flasche gekauft und im nachhinein gesehen ging alles überraschender Weiße gut, in den nächsten 3 Monaten den Besatz komplettiert, und durch irgendwelche Parasiten einige Keilfleckbärblinge verlohren. Und mein Fadenfischbock hat sein Weibchen getötet, darauf hab ich es nochmal mit 2 Weibchen versucht bis Eines davon auch starb, dann hab ich die 2 übrigen dem Händler zurückgebracht. Also im Vergleich zu dem was ich schon alles gehört hab ein relativ guter Anfang in das Hobby.

Gruß
Dome
 
 
Geschrieben am 28.03.2009 um 18:58 von Flo - Malawi
Hi Beate....;-)

Klar traue ich mich,und gern sage ich auch was dazu....mein 1stes Becken*Hilfe*

Katastrophe.....auch so ca. 60 L waren es.....auch Internet fehlanzeige,Bücher woher und Erfahrung gleich 0;-)))
War schlimm,der Besatz Skalare,verschiedene Salmlerarten,Goldfische,Black Molly und ich weiss net mehr was alles*lach*ja da war noch was die SAUGSCHMERLE....die zum Schluss einfach nur riesig war....naja Hauptsache Fisch im Becken....auch bei mir kam dies dann mit den Beckengrößen....und sicherlich mit der Zeit !!!!

Aber heute sollten die Anfänger doch mehr Infos bekommen..oder sehe ich das falsch....FAZIT KLASSE BLOG...;-))))


Lg

Flo
 
 


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