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Blogartikel 'Wir Moderatoren stellen uns vor

von Micha
Offline (Zuletzt 20.12.2012)BlogBeispiel
Aquarianer seit: 
1984-89, 02.2006 bis heute


Wir Moderatoren stellen uns vor

 
Tja, dann will ich mal…

Mein Name ist ja schon einigen Wenigen hier bekannt ;-)

Mein Heimatfleck war, ist und bleibt Berlin.

Ich bin 41 Jahre alt, seit 14 Jahren verheiratet und habe zwei süße Kinder.

Ich arbeite bei einem großen deutschen Elektro-Konzern.

Dort habe ich in den 80ern einen elektrotechnischen Beruf gelernt, habe dann in den 90ern den Meister der Elektrotechnik/ Nachrichtentechnik gemacht und bin mittlerweile seit 10 Jahren als Fertigungsplaner tätig. Auch habe ich in einer Gruppe von Spezial-Fertigungs-Technologen nebenbei das Thema der Elektrostatik unter meinen Fittichen, Elektronik-Insidern bekannt als EGB oder neuer ESD.

Meine Hobbys sind neben meiner Familie Multimedia in Bild und Video, meine Modelleisenbahn und last but not least die Aquaristik.

„Haustiere“ hatten wir bei meinen Eltern eigentlich die meiste Zeit meiner Jugend gehabt. Wir hatten (nacheinander) Schildkröten, dann Meerschweinchen und einen total verrückten Wellensittich.

Auch heute haben wir auch noch zwei Zwergkaninchen, die aber Mittlerweile in einem Riesen-Stall mit Auslaufgehege im Garten stehen, da ich leider mittlerweile gegen Kaninchen allergisch bin. Diese sind also eher der Part meiner Familie.

Mit der Aquaristik hat es bei mir ganz kurios angefangen:

1984 hatte ich im ZDF Kinder-Ferienprogramm einen Bericht über Salinenkrebse gesehen. Auch wurde dort der KOSMOS-Kasten dazu vorgestellt. Da ich Salinenkrebse schon aus dem YPS-Heft kannte (na, wer kennt diese Hefte noch? :-))), war ich gleich begeistert. Ich wollte dann auch sehr schnell ein „großer Salinenkrebs-Züchter“ werden. Also besorgte ich mir ein 12-Liter-Becken.

Jedoch mein Vater fragte: Willst Du dir nicht lieber was Vernünftiges in dein Becken tun?

Was ab jetzt kommt, dafür möge man mir bitte verzeihen!!!

Also kaufte ich mir einen Eck-Lufthebefilter, den man mit Watte füllt und noch ein paar andere Utensilien. Dann kamen auch sofort zwei Black-Mollys und ein oder zwei andere Fische rein.

Schon am nächsten Tag hatte ich Black-Molly-Nachwuchs im Becken. Nun habe ich noch einen Schwimm-Baby-Container in das kleine 12-Liter-Becken getan, damit die Black-Molly-Minis nicht gefressen werden.

Nach ein paar Wochen bekamen wir das Angebot, privat ein 60er-Metallrahmen-Becken bekommen zu können. Das nahmen wir auch an. Jedoch war die Bodenplatte defekt, was wir allerdings erst merkten, als das Becken schon befüllt war. Das „normale“ Silikon aus der Werkzeugkiste meines Vaters hielten die meisten Fische allerdings nicht lange aus. Die überlebenden Fische haben wir dann in ein neues 60er Becken getan.

Hinzu kamen natürlich die üblichen Neon-Salmler und ein paar andere Fische.

Es dauerte nicht lange, da brodelte die Idee von einem größeren Becken sowohl in meinem Kopf als auch anscheinend in dem Kopf meines Vaters.

Mein Vater fragte: Willst Du dir nicht lieber ein größeres Becken anschaffen?

Also erstanden wir gebraucht ein 240-Literbecken komplett mit Technik und Fischen.

Das Becken war mit Lochgestein, Anubien und einigen Pflanzen Hammerschlag-Wasserkelch bestückt. Als Fische schwammen Zebra-Buntbarsche und auch einige andere größere Buntbarscharten drin rum.

Nachdem ich das Becken bei mir aufgestellt hatte, habe ich natürlich nichts wissend die Fische aus meinem 60er incl. der Neon-Salmler hinzu gegeben, bis ich merkte, dass sie sich nur als Barsch-Lebendfutter in diesem Becken eigneten. Also habe ich einige Fische abgegeben. Irgendwann hatte ich auch mal kurzzeitig zwei braune Disken in dem Becken.

Allerdings in der Konstellation mit dem Lochgestein und einigen anderen unschönen Faktoren haben die Tiere leider nicht lange gelebt. Wir hatten zwar ein kleines dünnes Fischbuch am Anfang gekauft. Jedoch stand dort nicht allzu viel drin. Auch hatte ich keine Ahnung, was ich da machte und auch nicht, was ich den Tieren antat!!

Ich habe es damals nicht mal geschafft, dass sich Guppys vermehrten (in der Zeit vor den Zebras). Und ich denke, dass das schon was von der Qualität der Haltungsbedingungen was heißt.

Zum Glück für die überlebenden Tiere habe das Becken 1989 nach 5 Jahren „erfolgloser“ Aquaristik aufgegeben.

Jetzt zu meinem zweiten Anlauf:

Mein Schwiegervater hat ein Aquarium, schon seit der Zeit, bevor ich ihn kennen gelernt hatte. 2005 war dann bei ihm ein neues Becken aufgrund der Haltbarkeit der Silikon-Nähte fällig. Seit dem Zeitpunkt, an dem ich mit ihm zusammen ein neues Juwel Vision 180er besorgt hatte, ging mir der Wunsch nach einem eigenen Aquarium nicht mehr aus dem Kopf. Ich schlich in Zoogeschäften immer um die 54er bzw. 60er-Becken rum. „Ein kleines Becken reicht ja“ dachte ich mir. Also kaufte ich mir Anfang 2006 ein Juwel 54er Becken.

Ich „wusste“, wohl eher, ich dachte, dass ich die große Ahnung hatte. Ich hatte ja schon mal Aquarien gehabt. War ja damals zumindest für mich alles recht einfach.

Also kaufte ich das Becken und Zubehör. Dann kam auch eine recht große Wurzel rein, sodass das Wasservolumen und der Schwimmraum nicht allzu groß war.

Jetzt die Besatzliste für das 54er. Man möge mich auch hier wieder verzeihen!:

2 siamesische Saugschmerlen

3 Prachtschmerlen

3 Panzerwelse

11 Neons

7 Guppys (von meinem Schwager)

2 Schmetterlingsbuntbarsche

Jetzt zur Wende „vom Saulus zum Paulus“:

Irgendwann, als meine Frau mit meiner Schwiegermutter bei Futterhaus einkaufen waren, brachte meine Frau zwei verschiedene Astra-Pflanzendünger mit. Einer sollte die Pflanzen in die Höhe treiben, der Andere für die Fülle der Pflanzen sorgen.

Ich sagte zu Ihr: „Was soll ich denn mit so einem Chemie-Mist?“ Hintergrund dafür war, dass ich in den 80ern mit Wasserzusätzen schlechte Erfahrung gemacht hatte und mein Aquarium ohne Chemie betreiben wollte.

Da aber das Zeug nun gekauft war, probierte ich es aus. Und tatsächlich, die Pflanzen fingen an, besser zu wachsen. Nun merkte ich, dass man mit einigen Mitteln im Becken auch mal „Gott“ spielen konnte. Ab jetzt war mein Interesse nach mehr Infos zur Aquaristik geweckt.

Ich kaufte mir Mergus Band1 und las ihn mir bis auf die Fischbestimmungen komplett durch. Mittlerweile gab es ja auch das Internet. Also machte ich mich auf die Suche nach Seiten mit ausgestellten Becken. Ich hatte dann auch schon vom Lesen her verschieden Foren durch. Auch verschieden Seiten einzelner Aquarianer kannte ich. Bis ich irgendwann dann über Google eine Seite mit einem recht komischen Namen entdeckt hatte.

Was haben „Einrichtungsbeispiele“ mit Aquarien zu tun? Ne Schrankwand würde wohl kaum in das Becken passen. Oder stand dort ein Aquarium in einer Schicki-Micki-Schrankwand?

Ich machte die Seite auf und ohhhhhh……… :-))

Ab dem Moment war die Seite in Punkto Aquaristik mein Favorit. Auch die Möglichkeit, die Suchfilter nach Beckengröße einzustellen, war interessant. Hier konnte ich also sehen, was andere Aquarianer mit einem gleich großen Becken so zauberten.

In der Zeit gingen mir die Augen auf, was ich bis jetzt alles verkehrt gemacht und den Tieren bis dato angetan habe.

In der Zwischenzeit, im August 2006 kaufte ich mein heutiges 180er Becken. Einerseits reizte mich sowieso ein größeres Becken. Andererseits wusste ich ja mittlerweile, dass das 60er mit dem Besatz Tierquälerei war. Auch habe ich Tiere wie z.B. die Schmerlen abgegeben.

Also las ich weiter die Beispiele, Bewertungen und Tipps. Erst dadurch wusste ich dann mit der Zeit, wobei es in der Zusammenstellung der Fische und des aquaristischen Equipments darauf ankam. Ich suchte mir natürlich auch als Beispiele die Becken einiger extrem ambitionierter Aquarianer aus, denn ich bin ein Typ, der sich in allen Hobbys vom hundertste ins tausenste Detail verliert.

Wie es schon Gerd Voss, der Garnelenzüchter aus Hannover in seinem Video auf Aquanet.tv gesagt hat: „Ein Hobby ist nur dann ein Hobby, wenn man es übertreibt.“

Eventuell wollte ich mich irgendwann auch mal bei Einrichtungsbeispiele anmelden. Jedoch war mein Becken noch lange nicht soweit, als dass ich mich trauen würde.

Am 03.11.2007 war es soweit. Ich eröffnete hier einen Acount und stellte mein Becken ein. Natürlich wollte ich es auch bewerten lassen und war dann hoch erfreut, die volle Punktzahl zu bekommen. Als dann Thomas Thammer im Dezember 2007 nach mehr Moderatoren rum fragte, meldete ich mich und wurde prompt angenommen. Ich wollte das Wissen, was ich bis jetzt angesammelt hatte, mit Anderen teilen.

Nun zu den aquaristischen Richtungen, die ich in der Zwischenzeit beschritten habe.

Zwischen Gesellschaftsbecken über Asien- bis hin zum Südamerika-Becken mit folgenden Tieren:

Guppys

Panzerwelse – verschiedene Arten

Dornwelse

Kampffische

Zwergfadenfische

Südamrikanische Buntbarsche – verschiedene Arten (Schmetterlige, Kakadus incl. Nachzuchten, aktuell Villavicencio)

Otocinclus-Saugwelse (aktuell - Restbestände)

Schmucksalmler

Neons (aktuell - Restbestände)

Perlhuhnbärblinge (aktuell)

Kardinalfische (aktuell)

L134-Wels (aktuell)

In 2008 hatte ich mich auch kurzzeitig dem Tanganjika-Bereich verschrieben. Dort hatte ich Schneckenbuntbarsche (Neolamprologus multifasciatus), was mir aber nicht ganz lag, deswegen habe ich die Tiere nach ca. einem Jahr und einem extrem hohen Zuchtbestand verkauft.

In 2006 aber habe ich mir auch andere Tierarten ins Becken gesetzt.

Red-Fire-Garnelen.

Seit dem haben mich Garnelen bzw. Wirbellose fasziniert und auch nicht mehr los gelassen, sodass diese eigentlich mein Hauptgebiet der Aquaristik geworden sind.

Ich hatte schon bzw. ich habe:

Red-Fire-Garnelen

Yellow-Fire-Garnelen (aktuell)

Red-Bee-Garnelen (aktuell)

Back-Bee-Garnelen („Unfall“-Nachkommen aus einer White Bee)

Deep-Blue-Tiger-Garnelen (Gewinner Becken des Monats in 2009)

Hummel-Garnelen

Amano-Garnelen

Eine Fächer-Garnele

und

Knaben-Zwergflusskrebse

Hier habe ich mich mittlerweile extrem der Zucht der höheren Grade von Red-Bee-Garnelen verschrieben.

Im Augenblick betreibe ich hierfür drei Becken.

Mein 70er: K4-K6

Mein 20er: K6-K10

Mein 30er: K10-K14 (hier habe ich auch schon Tiere aus japanischen Zuchtlinien hinzu gekauft)

Später werde ich auch vermutlich auf meine nächsten Wunschtiere, Taiwan-Bees erweitern, die im Augenblick jedoch für mich noch unerschwinglich sind.

Zwischendurch habe ich mich um Weihnachten 2010 rum literarisch schon mal in den Bereich der Meerwasseraquaristik begeben. Jedoch habe ich im Augenblick für mich beschlossen, noch nicht den Schritt zu machen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden ;-)

Denn wirklich interessieren mich generell Herausforderungen. Wie gesagt, verliere ich mich gerne in meinen Hobbys vom hundertste ins tausenste Detail.

Also habe ich mir immer über die aquaristischen Sparten (die mich interessieren) so viel angelesen, bis ich gemerkt habe, dass sich irgendwann die Infos über dieses Thema nur noch wiederholen und ich dann an dem Punkt angekommen bin, an dem ich mir (zu dem Zeitpunkt) keine weitere Infos in geschriebener Form beschaffen kann.

Dann hoffe ich noch, weitere Infos über die Kommunikation mit anderen Aquarianern mit mehr Erfahrung zu bekommen und bin jederzeit für neue Erfahrungen von anderen Aquarianern offen. Weiterhin mache ich mir eine Menge Gedanken über das Wohl meiner Pfleglinge und deren Bedürfnisse.

Gerne mache ich auch Experimente mit neuen Pflegemethoden.

Denn nichts finde ich schlimmer, als wenn mir jemand gegenüber steht, der nur alte „Allgemeinweisheiten“ zitiert, ohne jemals darüber nachgedacht zu haben.

Und glaubt mal, davon gibt es viele Leute!

Aber wie ich schon geschrieben habe, ist der Austausch von Erfahrungen für mich und meine Hobbys eminent wichtig. Denn das ist in meinen Augen eine der besten Möglichkeiten, weitere Erkenntnisse zu erlangen.

Und welche Form des Erfahrungsaustausches ist dort die beste Möglichkeit? Natürlich das Internet und die speziellen Foren, bedingt durch den öffentlich zu lesenden Erfahrungsaustausch, an dem auch andere User partizipieren können.

Dies ist auch einer der Gründe, warum ich nach ein paar Monaten kompletter Abwesenheit wieder zu Einrichtungsbeispiele zurück gekommen bin!

Also lasst uns Erfahrungen austauschen, denn ich möchte auch noch viel dazu lernen! Und ein Austausch bedingt natürlich nicht nur ein Nehmen, sondern auch ein Geben.

Ich denke, das ist auch einer meiner Hauptmotivationen, Moderator zu sein.

Fakt ist aber: Ich verdanke Einrichtungsbeispiele.de sehr viel Wissen!

Vielen Dank!!!!!!!!!!!!!!!


Viele Grüße

Micha
 
Kategorie: "Über mich" zuletzt bearbeitet am 27.02.2011 um 13:39 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 28.02.2011 um 15:40 von Minzi
Hallo Micha,
WOW was für eine Vorstellung, sehr ausführlich!

Auch ich habe durch EB unheimlich viel gelernt und mich mit vielen ausgetauscht... diskutiert, ergänzt und auch mal im positiven Sinne gefetzt.

So viele tolle Anregungen, Fachkompetenz, Leidenschaft und natürlich fantastische Aquarien gibt es wohl auf keiner anderen Seite im Web...

Welcome back und viel Spaß beim Bewerten, Kommentare schreiben und Stöbern.

Gruß Stefan
 
 


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