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Der Ratgeber auf dem Weg zum erfolgreichen Aquarianer:

Aquarium Dekoration

Aquarium einrichtenWer ein Aquarium aufstellt macht sich entweder zunächst Gedanken, welche Fische oder Wirbellose er in seinem Becken halten will und dekoriert das Aquarium entsprechend der Anforderungen der Tiere, oder der Aquarianer hat eine genaue Vorstellung davon, wie er sein Aquarium dekorieren will und sucht anschließend die Tiere für das Aquarium entsprechend passend zur Dekoration.

Egal, welche Abfolge der Aquarienbesitzer wählt, gibt es verschiedene Dekorationsmöglichkeiten und -materialien, die als Dekoration für ein Aquarium in Frage kommen.


  • Bodengrund
    Beim Bodengrund denken viele zunächst einfach an Kies und dessen Funktion als Substrat für die Pflanzen. Inzwischen gibt es Kies und Sand in den unterschiedlichsten Korngrößen und Farben.
    Vorsichtig sein sollten Aquarianer mit Sand oder Kies, bei dem die einzelnen Körner mit Kunststoff ummantelt sind. Diese Ummantelung kann toxische Stoffe an das Aquarienwasser abgeben, die sich in den Fischen langsam anreichern. Fische und Wirbellose können unter Umständen diese Ummantelung abnagen und an den Kunststoffpartikeln verenden.
    Der Bodengrund hat allerdings auch ganz praktische Funktionen im Aquarium. Verschiedene Fischarten kauen den Sandboden auf der Suche nach Futter durch, so dass die Korngröße entsprechend klein sein muss. Für manche Pflanzen ist dagegen ein Bodengrund mit größerer Korngröße empfehlenswert, da sie z.B. in Sand nicht wachsen.

  • Holz
    Mit Holz lassen sich natürlich wirkende Uferregionen von Bächen, Flüssen und Seen im Aquarium gestalten. Geeignet sind vor allem solche Biotope, in denen auch verschiedene Wurzeln ins Wasser ragen, wie die südamerikanischen Amazonasbiotope oder asiatische Biotope.
    Da viele Holzarten wir Moorkien oder Mooreiche das Wasser ansäuern, sind sie als Dekoration für solche Biotope ungeeignet, in denen der PH-Wert möglichst hoch sein soll, wie für Aquarien, die ostafrikanischen Grabenseebiotopen nachempfunden werden sollen.
    Zusätzlich zu Moorkienwurzeln und Mooreiche werden im Aquaristikhandel auch Savannenholz, Mopani und Mangrove zur Dekoration des Aquariums angeboten. Viele Aquarianer experimentieren auch erfolgreich mit heimischen Hölzern im Aquarium. Dazu werden Buchen- oder Eichenäste gesammelt, gut gereinigt und anschließend getrocknet, bevor sie ins Aquarium eingebracht werden. Auf keinen Fall dürfen Hölzer verwendet werden, die Harz enthalten. Sobald eine Fäulnis auftritt, muss das Holz sofort aus dem Aquarium entfernt werden.

  • Steine
    Steine kommen in beinahe jedem natürlichen Biotop vor. Im Aquarium können selbstverständlich alle im Aquaristikhandel angebotenen Gesteine verwendet werden, wie Schiefer, Lochgestein, Pagodengestein, etc.
    Da Steine die Wasserparameter verändern können, muss darauf geachtet werden, dass die für den Fisch- und Pflanzenbesatz benötigten Werte nicht durch das Einbringen von Steinen außerhalb des geforderten Rahmens gelangen.
    Neben den Steinen aus dem Handel können grundsätzlich fast alle Steine verwendet werden, die in der Natur gesammelt werden können oder im Natursteinhandel erhältlich sind und sonst z.B. für die Gartengestaltung Verwendung finden. Wichtig ist, dass neben der Beeinflussung der Wasserparameter auch beachtet wird, dass die Steine keine Metalleinschlüsse enthalten.
    Beim Einbringen von Steinen solltest du darauf achten, dass die Steine nicht auf den Bodengrund des Aquariums gelegt werden, sondern auf den Aquarienboden, damit grabende Fische die Steine und Steinaufbauten nicht untergraben und zum Einsturz bringen können. Generell ist es dabei ratsam, wenn die Bodenplatte dazu z.B. mit einer Plexiglasplatte oder Styropor geschützt wird. Vor allem bei sehr großen Steinen oder bei hohen Steinaufbauten ist dies dringend erforderlich.
    Selbstverständlich sollten Steine vor dem Einsetzen ins Aquarium sehr gründlich gereinigt werden.

  • Dekoartikel aus Ton
    Aus Ton lassen sich allerlei Dinge modellieren. Auch für den Einsatz im Aquarium haben sich zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten ergeben. Tonröhren werden z.B. für die Welszucht und als Versteckmöglichkeit für die beliebten L-Welse im Aquarium genutzt.
    Aus Ton werden außerdem Laichkegel für Diskusfische erstellt.
    Wer Zugang zu einem Brennofen hat, kann mit Ton selbst passende Dekogegenstände für sein Aquarium herstellen. Im Zubehörhandel wird aber neben dem Standardsortiment auch angeboten, individuelle Produkte für die Wünsche des Aquarianers herzustellen.

  • Pflanzen
    Für die meisten Aquarianer sind Pflanzen ein ganz wesentliches Gestaltungselement. Neben ihrer Bedeutung für die Wasserqualität, indem sie das Wasser mit Sauerstoff anreichern, ist natürlich auch die Optik der Pflanzen für die Wirkung eines Aquariums entscheidend.
    Pflanzen werden in verschiedenen Größen für die Vordergrund- und Hintergrundbepflanzung in verschiedenen Farben und Formen angeboten. So dass der Aquarianer genügend Auswahl findet, um das Aquarium seiner Träume zu gestalten.
    Tatsächlich ist es aber auch so, dass Pflanzen nicht grundsätzlich sein müssen. Malawi-, Tanganjika- oder auch verschiedene südamerikanische Biotope funktionieren sogar gänzlich ohne Pflanzen.
    Für die Aquarianer, die sich für ein bepflanztes Aquarium entscheiden, ist es wichtig, auch die Ansprüche ihrer Wasserpflanzen zu kennen. Licht, Wasserwerte, Bodengrund müssen auf die gewünschten Pflanzen ausgerichtet werden. Zusätzlich benötigen Pflanzen auch Futter in Form von Dünger und CO2.

  • Künstliche Dekoartikel
    Aus Kunststoffen lassen sich auch verschiedene Dekomaterialien herstellen, die im Zubehörhandel angeboten werden. Künstliche Pflanzen, Steine, Wurzeln sollen dabei reale Dekomaterialen ersetzen. Diese künstlichen Materialien haben aber nicht nur eine meist erkennbar unnatürliche Optik, sondern haben auch keine biologische Funktion.
    Künstliche Dekomaterialien gibt es in weiteren Formen, die nicht natürlich eingebracht werden können. Plastik-Uboote, Totenköpfe, Spongebob-Figuren und ähnliches sollen im Aquarium dem Geschmack von meist jungen Aquarianern entsprechen. Solange diese Dekogegenstände keine scharfen Kanten oder Öffnungen haben, in denen Fische stecken bleiben könnten oder toxische Stoffe an das Aquariumwasser abgeben, können sie bedenkenlos ins Aquarium gegeben werden.

  • Rückwände
    Die Aquarienrückwand ist eine große Fläche, die gestaltet werden kann. Die zahlreichen Möglichkeiten werden in einem eigenen Artkel beschrieben.



Aquarien werden meist mit einer Längsseite an einer Wand platziert. Alternativ kann das Aquarium zwar als Raumteiler frei im Raum oder mit nur einer kurzen Seite an einer Wand gestellt werden. Dabei ergeben sich allerdings spezielle Probleme bei der Einrichtung des Aquariums.

Steht das Becken also mit der langen Seite an der Wand, ist es ein Problem, dass der Blick des Betrachters nicht im Aquarium selbst hängen bleibt, sondern sich zunächst auf den Hintergrund fokussiert. Um dies zu verhindern, bringen Aquarianer eine Rückwand am oder im Aquarium an.

Zur Gestaltung der Rückwand gibt es mehrere Möglichkeiten:


  • Farbe
    Es wird die Rückwand des Aquariums von außen mit wasserfester Farbe gestrichen. Zum Einsatz kommt oft blau oder schwarz, was einen guten Kontrast zum Inhalt des Aquariums bildet.
    Bei dieser Form der Rückwandgestaltung muss darauf geachtet werden, dass die Farbe keine giftigen Inhaltsstoffe enthält, die in das Aquarienwasser gelangt, oder die Silikonverklebung des Aquariums angreifen könnte. Die Farbe kann so gut wie nicht mehr entfernt werden.

  • Rückwandfolie
    Eine einfache und flexible Möglichkeit, die Rückwand optisch ansprechend zu gestalten, ist der Einsatz einer Motivfolie, die von außen auf die Rückwand aufgeklebt wird. Die Folie kann zu jeder Zeit wieder rückstandslos entfernt werden. Die gängigsten Motive zeigen Pflanzenkombinationen oder geben Einblicke in natürliche Biotope.

  • 3D-Rückwand
    Die modernste Form der Rückwandgestaltung ist der Einsatz einer dreidimensionalen, künstlichen Rückwand, die vor der Rückwand platziert wird.
    Im Handel werden verschiedene Formen von künstlichen Aquarienrückwänden angeboten, die mehr oder weniger Tief ins Aquarium selbst ragen und einen entsprechenden optischen Effekt vermitteln. Eine solche Rückwand kann in Form von Rückwand-Modulen oder einer kompletten Rückwandverkleidung auch vom handwerklich begabten Aquarianer aus Styropor, Zement oder anderen geeigneten Materialien selbst gebaut werden.
    Als Motive werden unterschiedliche Biotope wie beispielsweise südamerikanische Uferzonen, Mangroven oder steinige Riffe der ostafrikanischen Seen naturgetreu nachbilden.
    Es muss bei solchen 3D-Rückwänden unbedingt der spezifische Auftrieb des verwendeten Materials beachtet werden. Während Rückwände, die schwerer sind als Wasser, ohne weitere Befestigung einfach ins Aquarium gestellt werden können, müssen Rückwände, die eine geringere Dichte als Wasser haben, mit einem geeigneten Klebstoff wie Silikon, so gut verklebt werden, dass ein Aufschwimmen der Rückwand verhindert wird.
    Mit 3D-Rückwänden kann ein Biotopaquarium täuschend echt eingerichtet werden und verschaffen dem Aquarium einen optisch einzigarten Effekt.



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Letzte Änderung am 10.09.2016 von
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