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Aquarium Big Bang Malawi

von AjakAndi
Offline (Zuletzt 25.09.2016)BlogInfo / BeispieleWebFacebookKarte
Aquarium des Jahres 2015 Platz 1    Sieger Beckenwettbewerb Dezember 2015 
Userbild von AjakAndi
Ort / Land: 
49808 Lingen [Ems] / DE/ Niedersachsen
Frontansicht vom Becken `Big Bang Malawi`!!
Beschreibung des Aquariums
Typ:
Läuft seit:
Dez. 2014
Grösse:
250x75x60 = 1125 Liter
Letztes Update:
22.01.2016
Besonderheiten:
Big Bang Malawi ist eine Sonderanfertigung mit Mehrkammerinnenfilter (MKIF)! Der Glaskasten mit den Maßen 250x75x60 ist unser größtes Becken, welches wir dem ostafrikanischen Grabenbruch - dem Malawisee gewidmet haben.
Wieder haben wir auf eine herkömmliche Abdeckung verzichtet, stattdessen haben wir 4 mm starkes Plexiglas genutzt, welche aufgrund der Beckentiefe von 75 cm zusätzlich mit T- und L-Schienen aus Aluminium gestützt werden.

Erstmals versuchen wir ein Biotop nachzubilden, welches drei typische Zonen/ Habitate im See wiederspiegelt!

Uns war wichtig, das die verschiedensten Ansprüche der Bewohner Berücksichtigung finden und so haben wir im linken Bereich des Beckens eine Felszone geschaffen, die gut ein Drittel des Beckens einnimmt und nahtlos in die Zwischen-/ Übergangzone geht, um dann in den Uferbereich zu enden. Der Verlauf der Dekoration, verbunden mit der "schwarzen Rückwand für den Tiefeneffekt" sollen dieses unterstützen. Das Gehölz in der Uferzone in Verbindung mit dem größten Sandflächen und dem Pflanzenbewuchs soll das Biotop abrunden.

Das gesamte Becken steht auf einer selbstgebauten Unterkonstruktion. Diese haben wir aus stabilen Kanthölzern gebaut und dank der gemachten Erfahrungen konnten wir sicher sein, das auch dieses große/ schwere Projekt ohne weiteres davon getragen wird!

Drei durchgehende Querbalken wurden mit jeweils zwei zusätzlichen Stützen zusammen gefügt und bilden so eine durchgehende Dreipunktauflage (vorne - mitte - hinten) für das 250x75x60 große Becken.
Als Ausgleichsauflage wurde von uns eine handelsübliche Gymnastikmatte (Stärke 1,2 cm) genutzt, welches über die drei Querbalken geklebt wurde.

Zur Verstärkung des Untergestells wurden Querstreben und eine zusätzliche Verdrahtung mit Flachdraht angebracht, damit sich die 12 massiven Beine beim verschieben des Beckens nach der Vorortverklebung nicht in ihrer Prosition verschieben.

Kein Boden ist gerade, das mussten wir auch feststellen und so haben wir noch am Aufstellungsort die Beine passgenau geschliffen.

Durch den Aufbau haben wir zusätzlichen Stauraum und Platz für die elektronische Steuerung bekommen.
Die Front wurde mit Sperrholz verkleidet und eine zusätzliche Beleuchtung mit LED (warm-weiss) angebracht, die zeitversetzt mit der Beckenbeleuchtung heller und dunkler wird - gesteuert wird sie ebenfalls durch unseren ProfiLux/ Expansionsbox von GHL!
Um die Optik noch abzurunden, haben wir die Frontansicht noch mit einem Rahmen beklebt. Dadurch sehen wir keine Glasverklebung vom Becken - dieser wurde in der gleichen (dunklen) Farbe wie die Unterkonstruktion gestrichen und rundet die Gesamtoptik noch einmal ab.
das Becken in gänze .. Big Bang Malawi [250x75x60] ..
einmal das ganze Becken im Bild .. hier sieht man die minimale Beleuchtung in den Beleuchtungsboxen!
Die Felszone .. [linkes Drittel vom Becken]!!
Die Übergangszone .. [mittleres Drittel vom Becken]!!
Die Uferzone .. [rechtes Drittel vom Becken]!!
..die Uferzone im Sonnenuntergang .. die Beleuchtung fährt langsam gegen 0% ..
BigBangMalawi .. ein aktuelles Bild ..
.. wer schaut denn da aus dem Bewuchs am Ufer heraus ..
Die Felszone ... dunkel gehalten mit vielen Höhlen und Felsnischen ..
Placidochromis phenochilus Mdoka in der Uferzone ...
ein Blick in die Übergangszone ..
Die Felszone und der Algenbewuchs ..
..die Unterkonstruktion in der Bauphase ..Makierung am Boden für den Zielort!
.. die Frontverkleidung wurde angebracht ..
Dekoration
Bodengrund:
Rheinkies
in der Körnung bis 0,2 mm = 32,2 kg
in der Körnung bis 0,8 mm = 129,1 kg
in der Körnung bis 25 mm = 5,0 kg
______________________________
Gesamtmenge: 166,3 kg

einige größere Steine vom Rheinkies bis 25 mm wurden in der Felszone eingebracht.

Der Sand wurd so im Becken plaziert, das es zur Uferzone eine Aufschüttung ergibt! Diese haben wir unterstützt, indem wir die Bodenplatte durch Filtermatten erhöht haben um nicht zuviel Sand einbringen zu müssen und damit die Valisneria ihre Wurzeln leichter in den Boden bekommen und somit mehr halt erlangen.

______________________________
Aquarienpflanzen:
Für uns stand von Anfang an fest, das wir im Uferbereich Pflanzen einbringen werden! Für die Nachbildung der Uferzone war es uns wichtig etwas "grünes" .. lebendes einzubringen.

folgende Pflanzen wurden im Uferbreich gesetzt:

> Vallisneria spiralis 'Tiger'

Wuchshöhe: 30 - 55 cm
Wuchsbreite: 5 - 10 cm
Lichtverhältnisse: gering bis mittel
Temperatur: 18 bis 28 °C
Wasser-Härte: mittel hart bis hart
PH-Wert: 5 bis 10

> Vallisneria rubra serpenta

Höhe: 10 - 15+ cm
Breite: 5 - 15 cm
Lichtverhältnisse: gering - sehr groß
Temperatur: 20 - 28 °C
Wasser-Härte: weich-hart
PH-Wert: 6 - 8,5

> Vallisneria twisted

Wuchshöhe: 60 bis 100 cm
Wuchsbreite: 6 bis 10 cm
Lichtverhältnisse: mittel - sehr groß
Temperatur: 24 - 28 °C
Wasser-Härte: mittel hart bis hart
PH-Wert: 5 bis 10

Wir haben verschiedenen Vallisneria - Arten eingesetzt um mehr natürlichkeit in Form/ Farbe und Größe zu erreichen. Da in der Uferzone ein kleiner "Wald" entstehen soll, haben wir diese auch in verschiedenen Größen beschafft.

______________________________
Beckenaufnahme .. schön zu erkennen die bepflanzte Uferzone ..
ein Placidochromis phenochilus "Mdoka" in der bepflanzten Uferzone ..
Abendstimmung in der Uferzone ...
es wird Nacht .. in der bepflanzten Zone ist immer am meisten Bewegung!!
ein weiteres Bild aus der Uferzone in der Dämmerung!!
auch der kleine (noch) Räuber tummelt gerne im bespflanzten Teil des Beckens [Fossorochromis rostratus]
Weitere Einrichtung: 
es wurden insgesamt 17 Stone Module von RockZolid verbaut:

> 2 x Stone Modul "B"
[20 x 10 x 7,5 cm]
> 2 x Stone Modul "C"
[20 x 11 x 7,5 cm]
> 4 x Stone Modul "D"
[32 x 13 x 13 cm]
> 3 x Stone Modul "E"
[46 x 34 x 15 cm]
> 3 x Stone Modul "G"
[64 x 26 x 14 cm]
> 3 x Stone Modul "H"
[82 x 29 x 30 cm]

Big Bang Malawi haben wir schon vor fast einem Jahr angefangen zu planen bevor wir das Projekt letzendlich umgesetzt haben.

Sehr schwer dabei war die Inneneinrichtung!

Die Anzahl und Position der von uns favorisierten RockZolid Stone Module hat uns Stunden gekostet! Wir sind sogar nach Holland gefahren um uns die Module "live" anzuschauen um leichter zu einer Entscheidung zu kommen. Letzendlich haben wir aber Dank Anja schnell die Module zusammen gehabt und zur "flexiblen" Umsetzung der Dekoration viel unsere Wahl auf die Befestigung mit Magneten (Neodym Magnete)!

Auf den beigefügten Bildern kann man sehen wie die Magnete in/ an den Modulen mit Silikon verklebt wurden und wie sie letzten Endes an der Glasscheibe montiert wurden.

Bis auf ein großes Modul am MKIF (Mehrkammerinnenfilter) haben wir alle Module mit Magneten an den Scheiben fixiert, oder aber dank der hervorragenden Eigenschaften (kein Auftrieb) der RZ - Module, einfach so ins Becken eingebracht.

Fast alle auf dem Bodengrund eingebrachten Stone Module sind unterschwimmbar! Durch das einbringen von Echtgestein haben wir die am Boden liegenden Module in eine Schräglage gebracht und somit unterschwimmbar!

Ein besonderes "Highlight" ist das große H-Modul, welches wir ebenfalls mit Magneten an den beiden Mittelstegen im Becken angebracht haben. Dieses Modul ragt von oben in das Aquarium und trennt hier noch einmal optisch die Übergangszone von der Felszone.
Die Einbringung hat sich gleich bezahlt gemacht, da sie nicht nur einen optischen Nutzen hat, sondern auch als Sichtschutz zwischen den zwei Zonen dient. Das kann schon nötig sein, auch wenn man eine Kantenlänge von 250 cm hat - Ziel ist es ggf. auftauchende Agressionen der Bewohner zu beruhigen bzw. das Balzverhalten einiger Fische räumlich zu begrenzen.

Zusatzlich wurden in der Felszone noch ca. 90 kg Bruchsteine dekoriert, um den Welsen, aber auch den Cichliden weitere Versteckmöglichkeiten/ Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Diese wurden fast ausschließlich im "nicht sichtbaren Bereich" dekoriert und zum Teil auch unter den RockZolid Modulen.
So haben wir noch zusätzliche Spalten und Höhlen ins Becken einbringen können!

Ein Baumstamm (Echtholz) wurde ins Becken eingebracht!
Der Grund dafür ist nicht nur optischer Natur, sondern vielmehr auch für die Aufbrechung des Überganges von der Uferzone zur Übergangszone. Wer glaubt das es kein Holz im See gibt, dem können wir nur empfehlen sich einige Videos aus dem Habitat anzuschauen. Holz/ Bäume gelangen auch in den Lake Nyassa!
Optisch ergänzt der Ast/ Stamm den Übergang!

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Skizze zur Planung der Einrichtung .. Frontansicht!!
Skizze zur Planung - Sicht von oben auf das Becken ..
RockZolid Stone Modul G
RockZolid Stone Modul D
RockZolid Stone Modul E
RockZolid Stone Modul B
RockZolid Stone Modul C
RockZolid Stone Modul H
..Stellprobe der Module/ des Gehölz im leeren Tank gem. unserem Plan!!
.. das ganze dann mit eingebrachtem Bodengrund!!
Vorbereitung der Module mit MTS Magneten zur mobilen Befestigung!
Blich auf "Innen und Außen" - Bereich des Moduls (Position der Magnete)
Befestigung der Module durch Magneten - die Mangete haben eine "Jacke" anbekommen zwecks Handhabung
..die Rückwandmagnete für die Module ..
die RZ Module in der Übergangszone ..
kleine RZ Module in der Uferzone ....
die gr. RZ Module in der Felszone ...
der Übergang von Ufer- zur Übergangszone ...
Pflanzen in der Uberzone ..
Sciaenochromis fryeri im Uferbereich ..
ein kleines RockZolid Modul mit Algen! Der Bereich mit nur feinem Sand ....
ein Placidochromis phenochilus "Tanzania" über den Bodengrund - der feine bis mittlere Rheinkies ...
ein Labidochromis caeruleus in der Felszone - mittlerer bis grober Rheinkies!!
Aquarien-Technik
Beleuchtung:
Die Beleuchtung ist generell schon immer ein interessanter und auch aufwendiger Punkt bei der Planung eines Aquariums. Umso mehr haben wir uns bei diesem Projekt Gedanken gemacht, weil bei einer Grundfläche von 1,875 m2 und einer Beleuchtungstiefe von nur 60 cm bei einer Beckentiefe von 75 cm stellt sich schon die Frage nach der Umsetzung!

Unsere bisherigen Erfahrungen über die Jahre beliefen sich im allgemeinen auf Röhrenbeleuchtung verschiedener Arten und seit der Umstellung unserer Becken auf LED - Beleuchtung vor gut 5 Jahren, haben wir auch in diesem Bereich sehr viele Erfahrungen sammeln können.
Dieses haben wir auch der elektronischen Steuerungeinheiten der Firma GHL zu verdanken! Durch diese leistungsstarken Aquariumcomputer ist es endlich möglich wirklich naturnahe Beleuchtung ins Becken zu bringen/ zu programmieren!

Die ersten LED - Leisten haben wir von der Firma "LumLight" und wir haben mit den RGB - Leisten durchweg gute Erfahrungen gemacht und sehr gute Ergebnisse erzielt.
Preis / Leistung bei dieser LED - Beleuchtung ist einfach mit "sehr gut" zu bewerten.
Lediglich zu der Informationsgewinnung mussten wir leider feststellen, das die Firma nicht wirklich mit klaren Informationen über die genutzte Technik herraus rückt, leider!
Dennoch findet man einiges an Informationen zu der Beleuchtung von LumLight, wie z.B. einen Test, der durch die biologische Abteilung der Universität Halle/ Saale durch geführt wurde!

Verschiedene Kriterien haben uns beschäfftigt bevor wir uns für die unten aufgeführte Ausführung entschieden haben.
Unter anderem war die enorme Länge des Aquariums ein Kriterium für die Auswahl der Beleuchtung, aber auch die zukünftige Dekoration im Becken war ausschlaggebend dafür.
Die zukünftige Beleuchtung muss den Anforderungen der Malawiseeaquaristik genüge tun und auch das richtige Lichtspektrum besitzen. Die Leuchtkraft sollte locker bis zum Boden, aber auch seitlich abstrahlen.
Da wir mit diesem Becken einen relativ großen Bereich des See´s abdecken wollen, benötigen wir aber auch eine eine sehr flexible Beleuchtung, die auch in der Lage sein muss Pflanzen mit dem nötigen Licht zu versorgen.

.. folgende Beleuchtung ist es dann geworden:

LED - Beleuchtung von DayTime
DayTime Cluster Ultra BlueRedWhite

2 x 20.1 UltraBlueRedWhite (je ein Cluster a 10 W)
1 x 20.2 UltraBlueRedWhite (zwei Cluster a 10 W)

Leistungsmerkmale "daytime" - Cluster

> Anodisiertes Aluminium-Strangpressprofil
> Meerwasserbeständigkeit
> Modulare Konstruktion (Verschiebbarkeit der Cluster innerhalb der Leiste)
> daytime-Interface©
> Highend LED-Technik von SEOUL SEMICONDUCTOR® Effizienz: 120 Lumen pro Watt | exzellente Farbwiedergabe: CRI > 90 | Abstrahlwinkel: 120°
> separat steuerbare LED-Gruppen
> Thermo- und Hydromanagement durch CAD berechnete Wärmeableitung und GORE®-Membran
> Lebensdauer von mindestens 60.000 Stunden
> IP 67 – staub- und wasserdicht

LED-Leiste von LEDAquaristik.de

1 x Eco+ "Tropic" 4.500 K

b]> Chip: High-Power-LEDs der Marke LG (Typ 5630)
b]> Farbwiedergabeindex: 87,8 Ra (CRI)
b]> Abstrahlwinkel der LED: 120° bzw. nahezu 180° durch ClearSealing
b]> Spannung: 12V DC (Gleichspannung)
b]> Lebensdauer: > 30.000 Std. (= mehr als 8 J. bei 10 Std. Beleuchtung/Tag)
b]> Schaltzyklen bis zum vorzeitigen Ausfall: ca. 100.000
b]> Einschaltzeit: keine
b]> Anschlusskabel ca. 100cm (2x 0,50mm²) mit offenen Kabelenden.
b]> Bei Bedarf mit Verlängerungskabel + Verbinder verlängern!
b]> Schutzklasse: IP67 für den Unterwasser Einsatz nicht geeignet!
b]> Dimmbar: JA, entsprechender Dimmer im Zubehör erhältlich
b]> Kürzbar: nein

Für eine Erweiterung der Beleuchtung haben wir uns entschieden, da die Grundbeleuchtung von DayTime (Ultra BlueRedWhite) für die in der Uferzone eingebrachten Pflanzen einfach nicht ausreicht!
Diese LED - Leiste wird ebenfalls gesteuert und unterstützt die Pflanzen in unserem Becken.

Umsetzung bei Beibehaltung der Flexibilität

Flexibilität spielt bei diesem Becken (generell bei uns) eine große Rolle, denn wenn man sich von vorhinein festlegt auf z.B. Dekoration und Beleuchtung, dann wird man sich über kurz order lang darüber ärgern.
Eine "starre/ feste" Beleuchtung kam für uns nicht in Frage, also mussten wir wieder durch Eigenbau eine Lösung herbeiführen.

Das Problem für Beleuchtung war ebenso schnell gelöst wie es aufgetaucht ist, denn schon an anderen Becken haben wir schon die verschiedensten Lösungen gefunden, um bei der Beleuchtung flexibel zu sein.

Was wollen wir eigentlich für eine Flexibilität erreichen, bzw. waum benötigen wir eine gewisse Flexibilität?

Dazu sei gesagt, das es nicht ganz einfach ist, denn durch die Beckenlänge von 2,5 m ist die Ausleuchtung mit drei LED - Boxen [2 x "daytime" Cluster Ultra BlueRedWhite 20.1 | 1 x "daytime" Cluster Ultra BlueRedWhite 20.2 inkl. Eco+ Tropic von "LEDAquaristik.de] nicht unbedingt einfach und die Inneneinrichtung/ Dekoration tut ihres noch dazu die Beleuchtung des Beckens zu erschweren.

Also musste eine Beleuchtung her, die

> alle relevanten Stellen im Becken ausleuchten kann, dabei aber auch noch Platz für "Licht und Schatten" lässt
> in der Lage ist auch einen (leichten) Pflanzenteil abdeckt und lichttechnisch (mit dem benötigtem Spektrum) versorgt
> anpassungsfähig ist auf Änderungen der Beckendekoration und somit vom Aufstellungsort her flexibel sein muss

Hierzu haben wir uns wieder "Beleuchtungsboxen" (wie zuvor schon bei dem Projekt "DarkStoneMbuna 2.0") gebaut um dort die "daytime" Cluster und die Eco+ Tropic von LEDAquaristik zu installieren und sie dadurch frei positionierbar über dem Becken aufgestellt werden können!
Umzusätzlich noch Einfluss auf die Richtung des Lichtes nehmen zu können, haben wir die einzelnen LED-Leisten in den Boxen auch noch drehbar eingebracht.
Das hat den Vorteil, das wir nun die Bewohner aus einem schräg von vorne kommenden Winkel beleuchten können - das hat noch einen großen Sprung in Sachen "Farbwiedergabe der Fische" gebracht.

Die Steuerung wird wie gewohnt bei uns (wann immer möglich) durch den ProfiLux erledigt! Auch hier haben wir eine naturnahe Beleuchtung 24/7 über das ganze Jahr hinweg programmiert, welche durch zusätzliche Simulationen (Mondphase/ Bewölkung und Gewitter) beeinflusst wird.

Einen ausführlichen Bericht über die Beleuchtung findet ihr wie gewohnt auf unserer Webseite bei der Beckenvorstellung von "Big Bang Malawi"!!

Für alle die sich dem Thema Beleuchtung etwas mehr widmen wollen, haben wir noch einen Interessanten Beitrag auf unserer Seite:

Einfluss von Licht in Aquarien

Dieser Beitrag zeigt auf, das es mehr Störeinflüsse gibt, als man vielleicht vermutet.

Bei der Programmierung haben wir natürlich die zusätzlichen Möglichkeiten des ProfiLux GHL ausgenutzt, wie z.B.
> elektronische Steuerung der Strömungspumpen (inkl. Nachtabsenkung)
> Einrichtung von Wartung für Arbeiten am Becken
> Programmierung von Futterpause
> Reaktion aller elektrisch angeschlossener Hardware auf Besonderheiten bei der Steuerung
> dauerhafte Messung von Wasserparametern bei gleichzeitiger grafischer Darstellung
> Einbindung einer Smartphone - App
> Teilnahme mit diesem Becken beim Beta - Test "myGHL - cloud"

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Filtertechnik:
Als das Thema "Filterung" von einem 1.000 L + Becken anstand, war uns von vorne herein klar, das es eine energiesparsame Lösung sein muss und bei dieser größe war schnell klar, das die Wahl auf einen MKIF (Mehrkammerinnenfilter) fällt! Zusätzlich haben wir entschieden all unsere Becken (bis auf wenige Ausnahmen) mit Luftheber zu bestücken um so noch mehr Energiekosten einsparen zu können!
(dieses ist mittlerweile wichtig, da wir derzeit 7 Becken im Betrieb haben und noch das ein oder andere Becken dazu kommen wird)

Unzählige Internetseiten wurden gesucht durchsucht/ gelesen und befundet, denn die Meinungen bei der Filterung mit Lufthebern geht in der Aquaristikszene sehr weit auseinander.

Bei der Recherche sind wir natürlich auch auf diesen Beitrag im Cichliden-Forum gestoßen. Diese dort durchgeführten Test mit verschiedenen Konfigurationen zeigen deutlich auf, das es zu großen Unterschieden (Leistung) kommen kann, was uns wiederum bestätigt, das die Meinungen über die Leistung sehr weit auseinander gehen. Auch wir sind dem gegenüber immer sehr kritisch und das heißt, das von erreichbaren Werten (laut Hersteller/ Händler) von Lufthebern (Luftmenge zu Wasser) die das 2-3,5 fache (zum Teil sogar bis zum vierfachen) an Leistung bringen sollen, man doch seine eigenen Versuche und Erfahrungen machen sollte.

Zum Glück haben wir als Aquarianer einen großen Bekanntenkreis und so konnten wir den ein oder anderen mit Anrufen nerven, um dann zu einer Entscheidung kommen zu können - DANKE an jene die wir Löcher in den Bauch gefragt haben (diejenigen wissen wen wir meinen)!!!

Die Leistung eines Lufthebers hängt von sovielen Faktoren ab, das es sehr schwer sein wird, einen Leistungswert anzugeben bzw. diesen angebenen Höchstwert zu erreichen.
Faktoren wie z.B. Länge der Luftleitungen, Druckdose oder Ringleitung sowie Anbringung und Größe dieser sind ein nicht zu unterschätzender Faktor! Eine große Rolle spielt aber die Bauart des Lufthebers, wir haben derzeit zwei verschiedene im Test/ in Betrieb!
(Deisterfische.de und GN-Luftheber - einen Bericht wird es zeitnah auf unserer Webseite geben)

Hier eine Entscheidung zu treffen viel uns sehr schwer und wir haben die nächsten Quellen angezapft!! Diese sehen wir als die wichtigsten Quellen an, denn die Erfahrungen anderer Aquarianer ist bei solchen Dingen einfach unverzichtbar!
Gesagt ... getan .. die Entscheidung ist ja nun gefallen und seit geraumer Zeit läuft der MKIF mit drei Lufthebern (25mm) und einer Hailea MK-10 einwandfrei!


Mehrkammerinnenfilter (MKIF)
(Volumen von ca. 80 L, aufgeteilt in drei Kammern)

Schmutzwasserkammer - 12,0 x 57,5 x 20,0 - ca. 13 L
Filterkammer - 46,0 x 57,5 x 20,0 - ca. 53 L
Klarwasserkammer - 11,5 x 57,5 x 20,0 - ca. 13 L

Gesamtfiltervolumen: ca. 80 L

Druckdose:
> HTEM-Rohr 110
> HTM-M-Stopfen
> HTU-UE Muffen

Volumen und Größe:
> 5.511,924 cm3
> 580 x 110mm

Filtermedien:
> mehrere Lagen Filtermatte
> Lavabruchstein
> Tonfilterröhrchen
> Filterohre (zur Änderung der Fließgeschwindigkeit)

Worauf haben wir besonderen Wert gelegt? ... uns war es wichtig, das wir verschiedene Filtermedien einbringen und durch die Art der Einbringung auch die Fließgeschwindigkeit im Filter selbst unterschiedlich ist.
Die Filterbälle in der Schmutzwasserkammer dienen der Entfernung grober Schmutzpartikel.
Die Medien sind so eingebracht, dass es dem Schmutzwasser möglich ist oberhalb der Filtermedien in der Filterkammer zu versickern, dazu wurde eine Überströmfläche geschaffen, die verhindert, das Schmutzpartikel in den Kern der Filtermedien gesogen werden können.

Alleine die Filtermatten haben eine Oberfläche von 5755,2 cm2!
Angetrieben wird dieser doch gut dimensionierter Mehrkammerinnenfilter (MKIF) von drei Lufthebern mit je einen Rohrdurchmesser von 25 mm. Seine Leistung nimmt er von derzeit einer Hailea MK-10 (V-Serie) und sorgt so seit Inbetriebnahme für sehr stabile Wasserwerte im Becken.

Wir haben keinen Test gefahren, wieviel Liter diese drei Luftheber bei der Filtergröße/ bei der Bestückung mit Filtermedien für einen Durchfluss an Wasser haben, aber Fakt ist, dass die drei Luftheber eine satte und sauerstoffreiche Ausströmung haben, die bis zum Ende des Beckens reicht.

Also eine Aussage wie "die 2 bis 3 - fache Menge des Beckenvolumens sollte ein Filter in einem Malawibecken schon haben bezieht sich eher auf die Aussenfilterung!
..... bei der von uns betriebenen biologischen Filterung brauchen wir keine so große Umwälzung des Wassers im Becken!

Das Becken läuft mit stabilen Wasserwerten, mehr über die Filterung inkl. Bilder könnt ihr auch gerne auf unserer Webseite lesen!

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Weitere Technik:
GHL Aquariumcomputer ProfiLux 3 Ex in Kombination mit einer Expansionsbox.

zum Einsatz kommen (zum Teil Doppelnutzung):
+ 1 x Expansionsbox (angeschlossen an einem ProfiLux 3 Ex)
+ 1 x pH - Elektrode
+ 1 x Temp - Sensor
+ 1 x Leitwert - Eletrode
+ 3 x LEDControl4Active
+ 1 x Powerbar 6D-PAB (Steckdosenleiste)
+ 2 x Erweiterungskarte PLM - 4L
+ je ProfiLux Tunze 1 und 2 (Steuerkabel SP)
+ Strömungspumpe (SP) Tunze 6055
+ Strömungspumpe (SP) Tunze 6105
+ Hailea MK-10 (V-Serie)

Die Beleuchtungssteuerung wird wie gewohnt bei uns mit dem LightComposer programmiert, so haben wir die Möglichkeit schnell auf Änderungen reagieren zu können.
Dauerhafte Messungen von Wasserparametern wie Temperatur/ pH - Wert und Leitwert gewährleisten eine gute Überwachung! Alle anderen Werte die für eine gute Wasserchemie nötig sind werden mit der Tröpfchenmethode regelmäßig gemessen!

Wasserbewegung im Becken

Um die Wasserbewegung/ Strömung in diesem doch recht großen Glaskasten sicher zu stellen haben wir schon fast mehr experimentiert als wir das sonst bei der Beleuchtung machen.

Es ist leicht die richtige Strömung in ein Becken zu bekommen wenn nur Wasser drin ist, aber nachdem wir Big Bang Malawi eingerichtet haben mit RZ-Modulen/ Steinen/ Sand/ Pflanzen und Holz hat sich die normale Einbringung der Strömung direkt erldedigt!

Begonnen haben wir mit zwei steuerbaren TUNZE 6055 und haben die verschiedensten Positionen ausprobiert! Leider war das Ergebnis nur mäßig, nicht wegen der eigentlichen Strömung für die Fische, nein, vielmehr weil die Strömung nicht sauber zum Filter gearbeitet hat!

Nach langem probieren haben wir uns eine TUNZE 6105 besorgt und so haben wir jetzt steuerbar bis zu 18.500 L Wasserbewegung im Becken und konnten so das Problem Strömung/ Wasserbewegung im Becken lösen.

Die Lösung ist, das wir die Tunze 6105 in die Uferzone gesetzt haben, durch die enorme Leistung (Oberflächenströmung) gelangt das Wasser locker bis hin zum MKIF. Die Tunze 6055 ist am MKIF befestigt worden und sorgt so mit einer Tiefenströmung für zwei Dinge ...
1. es hält den hinteren Bodengrund sauber
2. es unterstützt den Filterauslass bei seiner Arbeit das Frischwasser im gesamten Becken zu verteilen.
Mehr Informationen gibt es auch auf unserer Webseite - Strömung im Aquarium!!

Tunze 6055

... ist eine steuerbare Strömungspumpe, die mit GHL - Aquariumcomputer kompatibel ist. Somit können zahlreiche Programme mit der Tunze simuliert werden.

Leistungsdaten:

> für Aquarien von 40 - 500L
> Strömungsleistung: 1.000 bis ca. 5.500l/h
> Energieverbrauch: 4 - 18W
> Netzteil: 100-240V/50-60Hz
> Kabellänge: 5 m
> Maße: ø70, Ausstoß: ø40/15mm
> Magnet Holder mit Silence Klemme bis 15 mm Glasstärke


Tunze 6105

.. ist eine steuerbare Strömungspumpe, die mit GHL - Aquariumcomputer kompatibel ist. Somit können zahlreiche Programme mit der Tunze simuliert werden.

Leistungsdaten:

> für Aquarien von 200 - 2000L
> Strömungsleistung: 3.000 bis ca. 13.000l/h
> Energieverbrauch: max 35 W
> Netzteil: 100-240V/50-60Hz
> Kabellänge: 5 m
> Maße: ø90, Ausstoß: ø50/15mm
> Magnet Holder mit Silence Klemme bis 15 mm Glasstärke

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Die Thematik "Strömung" hat uns viel "Nerven und Probieren" gekostet. Erstmals mussten wir ein Becken dieser Größe so versorgen, das durchgehend eine sehr gute Wasserqualität im gesamten Becken herrscht. Zwar sagte unserer Aquariumbauer mit sehr vielen Aquaristikjahren auf dem Buckel ".. da kannste ne Dose Futter rein schmeißen und brauchst dir bei dem Filter keine Sorgen machen" ... ABER ...
Schnell bemerkten wir un der Anfangszeit, das sich hier und da eine "Gefahrenzone" (Ansammlung von Kot und anderen Reststoffen) bildet und das war nicht unser Ziel! Anfänglich hatten wir gedacht das wir die Strömung mit zwei Tunze 6055 (max. Gesamtleistung 11.000 L/h) hin bekommen, aber es half einfach nichts.. jegliche Änderungen und Änderung der Ansteuerung der Strömungspumpen (SP) verlagerte nur das Problem!

Die Lösung war eine leistungsstärkere SP in zusammenarbeit mit einer schon vorhandenen!
(siehe jetzige Konfiguration SP - zwei SP mit einer Gesamtleistung max. 18.500 L/h)
Durch die Kombination von Tiefenströmung und einer recht starken Oberflächenströmung haben wir das Problem in den Griff bekommen. Okay, ein kleiner Trick mit der Steuerbarkeit musste noch sein - dazu haben wir einen ausführlichen Beitrag auf unserer Webseite geschrieben, der bestimmt sehr interessant ist für viele Aquarianer - und so sind wir jetzt mehr als zufrieden mit der Situation im Becken!

Sicherlich werden jetzt einige denken ... sowas von übertrieben .. überdemensioniert ... die Spinnen doch .....
> Fakt ist, das wir dadurch das Problem gelöst haben..
> Fakt ist, das wir von WW zu WW ein wirklich sauberes Becken haben ..
> Fakt ist, das wir durch die zwei Arten von Strömung eine Strömung im Becken erreichen, die dem eines natürlichen See´s sehr nahe kommt und das können wir tagtäglich bei unseren Bewohnern beobachten!

(wir stellen noch einige Bilder dazu ein.. wie z.B. ein Strömungsbild in Big Bang Malawi!!)

Für alle Technik - Interessierte haben wir eine Grobskizze der Verkabelung der Hardware hinzugefügt!
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grafische Darstellung Lichtspektrum "daytime" UltraBlueRedWhite ...
"daytime" Cluster in groß ...
Aufteilung der verschiedenen LED auf dem Cluster von "daytime" ..
Anschlußplan - "daytime" an GHL LEDControl4Active ...
Drei Daytime (2X20.1 und einmal 20.2 UBRW) für das komplette Becken ..
Daytime 20.2, die im Uferbereich positioniert wurde ..
Eco+ Tropic [LEDAquaristik]
eine selbstgebaute Beleuchtungsbox ...
Beleuchtungsbox (Eigenbau) mit einer "daytime" LED-Leiste (Cluster 10W)
..die drei Beleuchtungsboxen für die "daytime" ..
MKIF - Filtermedien - Tonfilterrörchen ..
..links der MKIF bei der vorort Verklebung ..
Rohre als Zwischendeck im MKIF zur Veränderung der Flissgeschwindigkeit!!
MKIF - Filtermedien - Lavastein
.. der MKIF wurde mit Aquariumsilikon geschwärzt!!
Aufbau Mehrkammerinnenfilter (MKIF)
Skizze Einbringen der Filtermedien im MKIF
Steuerung wird durch Expansionsbox erledigt, diese ist durch Hausnetzwerk mit einem PL 3 Ex in der ersten Etage verbunden!
LED-Treiber = LEDControl4Active von GHL ..
Skizze über die Umsetzung der Strömung im Becken Big Bang Malawi ...
Grobskizze - Verkabelung der Technik ...
Besatz
1/1 Astatotilapia calliptera "thumbi east"
... es wurden juvenile Tiere gesetzt!

1/4 Copadichromis borleyi "Kadango"
.. auch hier haben wir uns für juvenile Tiere entschieden, diese eingesetzt und eine Nachzucht aus unserem aufgelösten Becken "Corner Reef" eingesetzt!

4 Dimidiochromis compressiceps
.. ebenfalls juvenile Tiere eingesetzt - wir hoffen das AquaTreff eine glückliche Hand bewiesen haben.

4 Fossorochromis rostratus
.. Jungtiere wurden gesetzt, es gibt doch nichts schöneres (auch wenn es ein Risiko birgt) Jungfische von klein an aufwachsen zu sehen (siehe Beitrag "von Jung zu Alt") - wir hoffen das AquaTreff auch hier eine glückliche Hand bewiesen haben.

10 Labidochromis caeruleus
.. es wurden eine Gruppe juvenile Tiere gesetzt!

3/6 Placidochromis phenochilus "Mdoka"
.. diese Gruppe haben wir als juvenile Tiere bekommen und in unserem Becken SandStorm "Mdoka" aufgezogen, nun wurde es Zeit, das sie ihr neues großes Heim "beschwimmen" konnten.

4/8 Placidochromis phenochilus "Tanzania"
.. auch diese Gruppe ist von uns als Juntiergruppe beschafft worden und sie sind im Becken SandStorm "Tanzania" aufgewachsen und schwimmen jetzt im großen Big Bang Malawi.

2/2 Sciaenochromis fryeri
.. die Sciaenochromis sind aus dem Becken Corner Reef umgesetzt worden und fühlen sich sichtlich wohl, auch wenn sie mit neuen Arten zurecht kommen müssen (wir werden es beobachten) ..

1/2 Synodontis grandiops

1/2 Synodontis njassae
.. diese beiden Synodontisarten sind aus dem Projekt SandStorm umgezogen in ein neues großes Zuhause.
Astatotilapia calliptera "thumbi east"
Copadichromis borleyi "Kadango"
Dimidiochromis compressiceps
Fossorochromis rostratus
Labidochromis caeruleus
Placidochromis phenochilus "Mdoka"
Placidochromis phenochilus "Tanzania"
Sciaenochromis fryeri
Synodontis grandiops
Synodontis njassae
Fossorochromis rostratus .. der "Kleine" .. Abendstimmung ohne Blitz fotografiert ..
Placidochromis phenochilus "Tanzania"..ohne Blitz in abendlicher Stimmung ..
"mini" Copadichromis borleyi Kadango "red fin" kurz vorm schöafen gehen ..
Astatotilapia calliptera "thumbi east" .. Jungtier ...
unser adulter Placidochromis phenochilus "Tanzania" .. ohne Blitz in der Abenddämmerung ..
Placidochromis phenochilus "Mdoka" .. tolle Tiere die wir groß gezogen haben ...
Fossorochromis rostratus .. so spät und der Kleine ist noch unterwegs [ohne Blitz]
Copadichromis borleyi Kadango zusammen mit einem (unscharfen) Placidochromis phenochilus Tanzania
Placidochromis phenochilus Tanzania
ein Jungtier der Art Fossorochromis rostratus
Copadichromis borleyi Kadango
Placidochromis phenochilus Mdoka
Copadichromis borleyi Kadango
Placidochromis phenochilus Mdoka
Copadichromis borleyi Kadango
Copadichromis borleyi Kadango ..heranwachsend aber schon schön in Farbe ..
Fossorochromis rostratus und Dimidiochromis compressiceps Jungtiere .. sie wachsen immer weiter :-)
Placidochromis phenochilus Tanzania .. ein aktuelles Bild seiner Färbung!!
Fossorochromis rostratus .. so sieht das nach der Fütterung mit dem Futter der Panta Rhei aus ...
Dimidiochromis compressiceps .. lass mich in Ruhe :-) ..
Copadichromis borleyi Kadango
Sciaenochromis fryeri in der Ufer-/ Übergangszone ...
Copadichromis borleyi Kadango .. Begegnung :-) ...
Copadichromis borleyi Kadango
Fossorochromis rostratus .. so jung, aber er durchpflügt den Boden nach Nahrung!!
Dimidiochromis compressiceps (Jungtier) ..
Sciaenochromis fryeri (m) ..
Astatotilapia calliptera "thumbi east" (Jungtier-w)
Dimidiochromis compressiceps und Fossorochromis rostratus Jungtiere -- Freunde?
Copadichromis borleyi Kadango (w) ..
Synodontis grandiops inder Übergangszone ...
Synodontis njassae ... so schwer zu fotografieren, aber bei der Fütterung kommen sie immer raus :-)
Wasserwerte
Die Wasserwerte werden regelmäßig mit JBL Tröpfchentest gemessen, bzw. über Messsonden per GHL ProfiLux dauerhaft (inkl. Aufzeichung und grafischer Auswertung)

Temp: 26 Grad
pH: 7,8 - 8,1
KH: 4
GH: 9
NO²: 0
NO³: 10
NH4: 0
Leitwert: 265 (+- 50)
Futter
als Hauptfutter:
Endlich haben wir ein Futter gefunden, welches sowohl von den Inhaltsstoffen, als auch von der Art her nahezu perfekt ist!
Unsere bisherigen Erfahrungen mit dem Futter von Panta Rhei sind durchweg sehr positiv. Das Futter wird vorher eingeweicht.

Panta Nouri AUFWUCHS
Futtergranulat mit hochwertigen Inhaltsstoffen, geeignet zur optimalen Ernährung aufwuchsfressender Fische.

Zusammensetzung:
Krill, Fischmehl, Spirulina-Algen, Grünlippmuschel, Kelp, Flohsamenschalenpulver, Spinat, Bierhefe, Bachflohkrebse, Aktivkohle, Mineralstoffe

Panta Nouri HERBIVOR
Futtergranulat mit hohem Anteil wertvoller pflanzlicher Inhalts-stoffe. Ideal für Fische, und Wirbellose mit erhöhtem Bedarf an pflanzlicher Nahrung.

Zusammensetzung:
Krill, Fischmehl, Spirulina-Algen, Brennnessel, Kelp, Flohsamen-schalenpulver, Spinat, Bierhefe, Maulbeerlaub, Blütenpollen, Aktivkohle, Mineralstoffe

Panta Nouri OMNIVOR
Futtergranulat mit hochwertigen Inhaltsstoffen mit ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen. Geeignet als Alleinfutter für die meisten Fischarten.

Zusammensetzung:
Krill, Fischmehl, Spirulina-Algen, Flohsamenschalenpulver, Spinat, Bierhefe, Bachflohkrebse, Blütenpollen, Brennnessel, Aktivkohle, Mineralstoffe

Panta Nouri ANFLUG
Futtergranulat mit hochwertigen Inhaltsstoffen mit ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen. Mit extrem hohem Anteil an Insekten und Krustentieren.

Zusammensetzung:
Wasserfliegen, Krill, Fischmehl, Flohsamenschalenpulver, Spinat, Bierhefe, Spirulina-Algen, Blütenpollen, Aktivkohle, Mineralstoffe

Panta Nouri CARNIVOR
Futtergranulat mit hochwertigen Inhaltsstoffen mit ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen. Alleinfutter für die räuberische Fischarten, die herkömmliches Trockenfutter nicht fressen.

Zusammensetzung:
Krill, Fischmehl, Spirulina-Algen, Bachflohkrebse, Brennnessel, Flohsamenschalenpulver, Spinat, Bierhefe, Kelp, Aktivkohle, Mineralstoffe

Seit Beginn an füttern wir hier mit dem Futter der Firma "Panta Rhei" und sind durchweg begeistert. Das Futter gibt es in verschiedener Körnung, wir lassen es vor der Fütterung vorher in Wasser etwas aufquellen. Es ist erstaunlich, denn die Fütterung dauert nicht nur wenige Minuten, nein ... durch die unterschiedlichen Körnungen die wir verfüttern, sagt ein großer Teil des Futter auf den Bodengrund, der dann Stunden nach der Fütterung durch die Bewohner durchgewühlt wird.
Eine zusätzliche Beschäftigung und vor allem ein natürliches Verhalten, welches wir damit optimal unterstützen können.

sonstiges:

Gurke, Salat, Brennnessel .....
Videos
Video
Sonstiges
Wir haben versucht auf die Gesamtlänge des Beckens einen natürlichen Verlauf durch drei typische Zonen des Malawisee´s nachzuahmen.

.. das Felszone

Überwiegend ein felsiger Untergrund, durchzogen von Felsblöcken in den verschiedensten Formen, die aus Sandstein oder hartem Quarz bestehen. Die weichen, abgerundeten Formen entstanden aus den herrschenden Wellenbewegungen im See und sind über Millionen von Jahren entstanden.

Die Litoralzone (das Gebiet bis 20 Meter vom Ufer, danach fällt der Boden schnell ab) wird durch Wellen und Dünung ständig in Bewegung gehalten, aufgrund der exzellenten Wasserwerte ist die Sicht sehr gut, was es dem Licht ermöglicht bis auf die Felsen herunter zu gelangen.

Pflanzen findet man nicht in diesem Bereich, das Nahrungsangebot erstreckt sich von Algen über Kleinstlebewesen.

.. die Zwischen-/ Übergangszone

Als Zwischenzone bezeichnet man den Bereich zwischen dem Fels- und dem Sandufer, der sich durch eine Mischung aus beiden Bereichen darstellt. Sowohl sandig als auch mit kleineren und größeren Felsen durch zogen.

Der Anteil an Bodenbewuchs durch „Vallisneria“ liegt hier schon bei ca. 25 %.

… das Sandufer

Im Gegensatz zur Litoralzone fällt der Boden hier nur sehr langsam ab, so dass der Bereich vom Ufer bis zu 200 Meter sein kann. Hier besteht der Untergrund überwiegend aus feinem Sand.

Sehr klares Wasser zeigt das Sandufer auf, jedoch kann es durch die Oberflächenbewegung oft zu schlechter Sicht führen.

Zwar gibt es auch hier einiges an Gestein, aber dazu kommen auch Pflanzen, überwiegend Pflanzen der Gruppe „Vallisneria“.
Infos zu den Updates
14.01.2016
> Bilder Technik aktualisiert (z.B. Beleuchtung)

06.01.2016
> Bereich Beleuchtung ergänzt
> Bilder Modulbefestigung mit Magneten beigefügt und beschrieben
> Grobskizze Verkabelung der Technik hinzugefügt

05.01.2016
> Beckenbeschreibung aktualisiert/ erweitert - Bilder hinzugefügt
> Dekoration ergänzt und Bilder hinzugefügt
> Beleuchtung aktualisiert/ ergänzt

21. u. 28.12.2015
.. heute sind einige Bilder hinzugekommen ...z.B. Synodontis Njassae

06.12.2015
..komplette Überarbeitung und Ergänzung der Bereiche..
> Bodengrund - überarbeitet/ ergänzt
> weitere Einrichtung - überarbeitet/ ergänztv
> Beleuchtung - überarbeitet/ ergänzt
> Futter - überarbeitet/ ergänzt
.. weitere Bilder hinzugefügt!!

18.09.2015
>einige aktuelle Bilder vom Becken und Besatz

14.02.2015
Bitte verzeiht uns das wir diese Beckenvorstellung so schnell durchziehen, obwohl es Zeit wurde. Wir sind von einigen Freunden angeschrieben worden warum wir das Becken schon auf unserer Webseite aber noch nicht hier präsentieren!
Das haben wir hiermit abgestellt und die fehlenden Informationen werden wir genauso wie Bilder schnellst möglich nach holen!!!

15.02.2015
Der Bericht/ Beitrag zur Beleuchtung ist nun soweit fertig und wurde hier als LINK zur Beleuchtung eingepflegt!!

19.02.2015
..neue Bilder vom Besatz und der abendlichen Stimmung hinzugefüt!!

21.02.2015
Die Bereiche "Wasserwerte und Futter" wurden ergänzt.

27.02.2015
Daten zur Filterung (Druckdose) ergänzt!

03.03.2015
Nachtrag zur Strömung im Becken - wir haben hier nur das Nötigste beschrieben, jedoch kann bei Bedarf auch auf unserer Webseite der komplette Beitrag eingesehen werden ..
Zusätzlichhaben wir eine Skizze erstellt und eingefügt! Diese zeigt die derzeitige Strömungsverteilung im Becken!!!
User-Meinungen
Flo - Malawi schrieb am 26.01.2016 um 14:27 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hi !
Gratuliere und Willkommen im Club.Tolles Beispiel für unsere Sparte.
Lg
Flo
der Steirer schrieb am 21.01.2016 um 12:58 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hallo ihr 2!
Kann mich meinem Vorredner nur anschliessen. Deshalb ohne viel weitere Blabla copy paste vom Theoretiker!!
Klick
lg
Matthias
der Theoretiker schrieb am 21.01.2016 um 12:38 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hallo Ihr beiden,
erlaubt mir, Euch eine Stimme für dieses tolle Aquarium dazulassen (auch wenn da schon was blinkt). Es ist eben ein Meilenstein sowohl gestaltungstechnisch, als auch foto- bzw. informationstechnisch. Weiter so!
LG Matthias
PS: Wann gibt es mal wieder was neues von den anderen Becken?(sp. Rio Tapajos?)
der Theoretiker schrieb am 19.01.2016 um 20:26 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hallo zusammen,
auch von mir verspätete Glückwünsche zum absolut verdienten Jahressieg. Macht weiter so mir Eurer leidenschaftlichen Aquaristik und schickt uns immer viele Updates!
LG Matthias
Sebastian Hartmann schrieb am 17.01.2016 um 21:14 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hallo,
auch ich wünsche den herzlichsten Glückwunsch zum ersten Platz! Ein wirklich atemberaubend schönes Becken habt ihr da!
Viele Grüße, Sebastian
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In diesem Beispiel wird die Verwendung von Produkten unserer Partner beschrieben:
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User AjakAndi das Aquarium 'Big Bang Malawi' vor. Das Thema 'Malawi' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
63779 Aufrufe seit dem 11.01.2015
Copyright der Fotos liegt ausschließlich beim User AjakAndi. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung von Einrichtungsbeispiele.de und dem User selbst nicht erlaubt.
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