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Aquarium Entstehung von Dark Stones of Malawi

von bossie1704
Offline (Zuletzt 30.05.2014)BlogInfo / Beispiele
Aquarianer seit: 
2006
Am Anfang war ......... eine Rückwand ;-)
Beschreibung des Aquariums
Typ:
Grösse:
173x67x55 = 638 Liter
Letztes Update:
16.10.2011
Besonderheiten:
Hallo liebe EB-Fangemeinde,

So - es ist geschafft. Nach fast 4 Monaten Bauzeit (Zeitmangel), habe ich mein Projekt nun fertig gestellt. Bitte spart nicht mit Kritik. Über Lob freue ich mich natürlich ebenso ;-). Und wer Fragen hat, kann mir gern eine PN schreiben. Würde mich über eure Beiträge sehr freuen.

Im Folgenden könnt ihr den Bau von Klein-Malawi 2 (Arbeitstitel) nachverfolgen. Das Becken läuft derzeit ein. Sobald Besatz, Einstellen der Filterleistung und Beleuchtung soweit passt, stelle ich es als EB neu ein.



Der Arbeitstitel für mein neues Projekt ist zunächst mal „Klein-Malawi 2“. Nicht besonders einfallsreich, aber bei Namesgebungen bin ich nicht so sonderlich kreativ, aber mir wird schon noch der passende Name einfallen.

So – los geht´s.

Der neue Tank misst in cm LxBxH 173 x 67 x 55. Somit ca. 628 Liter. Eine Sonderanfertigung von Aquariumbau Ennigerloh. Die Scheiben sind mit 12 mm Sicherheitsglas stoßverklebt und mit einer zusätzlichen Sicherheitsnaht versehen. Hinten rechts ist ein Überlaufschacht (10 x 20 cm) installiert. Dort sind für den Ablauf eine Bohrung für ein 40-er Rohr und eine weitere für den Einlauf über ein 20-er Rohr vorhanden. Auf der linken Seite befindet sich eine weitere Bohrung für ein 25-er Rohr. Diese Bohrung ist für Wasserwechsel konzipiert. An beiden Auslässen befindet sich ein Kugelhahn.

Der Beckenboden wird mit einer 2 cm starken Styroporplatte ausgekleidet um den Boden vor herabstürzenden Steinen zu schützen. Der Tank selbst wird auf einem selbstgebauten Unterschrank aus Porenbetonsteinen Platz finden. Um das Gewicht auf dem Boden besser zu verteilen, wird unter den Steinen eine 20 mm Spanplatte gelegt. Als Bodenplatte für den Tank ist eine Leimholzplatte vorgesehen, die weiß lasiert wird und wo zwischen Platte und Tankboden ebenfalls eine Styroporplatte gelegt wird. Zum einen als Wärmeschutz, zum zweiten um Unebenheiten auszugleichen.

Die Abdeckung baue ich selbst. Hierfür werde ich die Umrandung aus Alucobond-Platten anfertigen, woraus auch die Abdeckplatten hergestellt werden. Aluconbond ist ein robuster, aluumantelter Kunststoffwerkstoff. Er gibt mehr Stabilität als beispielsweise Plexiglas oder reine PU-Schaumplatten. Für weitere Stabilität und Verwindungssteife sorgen rundum angebrachte L-Profile aus Aluminium, die gleichzeitig als Auflage für das Becken dienen. Auch für die Aufnahme der Deckelplatten werden weitere L-Profile an der Oberseite der Umrandung verklebt.

Die selbstgebauten Lichteinheiten werden mittels Alu-Vierkantprofil über dem Becken eingehängt. Klingt vielleicht alles noch etwas verwirrend, aber wenn es losgeht, werde ich euch über die Bauschritte informieren und natürlich auch bebildern. Dann wird sicher einiges klarer.

Als Highlight und sowohl Blickfang wie auch möglichst naturgetreue Wiedergabe des Malawibiotops werde ich dem Becken eine selbstgebaute Rückwand spendieren. Diese werde ich aus Styroporplatten vormodellieren, mit Zement überspachteln, streichen und mit Epoxidharz versiegeln. Die Rückwand soll an der linken und rechten Seitenwand auslaufen, so dass etwa die Hälfte der Seitenwände ebenfalls verbaut werden. Um das Becken einzuteilen wird links von der Mitte ausgesehen ein Felsvorsprung eingebaut, der ca. 30 cm ins Becken reinragt und so zusätzlich Möglichkeiten zur Revierabgrenzung bietet. Ein weiterer, allerdings deutlich kleinerer Vorsprung, wird auf der rechten Hälfte verbaut.

Das Becken wird ein reines Mbuna-Becken werden.
Neues Becken
Verkleben der L-Profile
fertig geklebte Profile
Nahansicht Umrandung
Verkleben U-Profile
Anbringung Umrandung mit Winkelklemmen
Eckausschnitt mit Winkelklemme
Fertige Umrandung mit Mittelsteg
Mittelsteg
2 Aluvierkantprofile zur Anbringung Lichteinheiten
Fertige Abdeckung
Becken mit Styropor ausgekleidet
Ausschnitt hinten links für Strömungspumpe
Strömungspumpe verkleidet
Ecke hinten rechts
Blick von oben hinten rechts
Rückwand links Rohzustand
Rückwand links bearbeitet
Rückwand links fertig
Rückwand hinten Felsvorsprung unbearbeitet
Dekoration
Bodengrund:
Als Bodengrund verwende ich die den gleichen wie auch bei Klein-Malawi. Eine Mischung aus weißem und schwarzem Sand in der Körnung 0,1 – 0,3 mm. Ich überlege noch, ob ich evtl. etwas mehr weißen Sand nehme, um so zumindest einen etwas stärkeren Kontrast zum dunkelgrauen, fast schwarzen Basaltstein zu erreichen. Bei der starken Blaufärbung durch die aktinische Röhre sind die Farben nicht klar voneinander abzugrenzen.

Wie schon geschrieben, werde ich die Steinaufbauten aus schwarzem Basalt erstellen. Vereinzelt werde ich wohl auch noch grauen Granitstein verwenden, der eine schöne weiße Maserung hat. Geplant ist ein hoher Steinaufbau, der bis zur Wasseroberfläche reicht und ein eher flächig, nicht ganz so hoch ausgerichteter Steinaufbau, der dafür breiter und tiefer ist. Die Beckentiefe von 67 cm sollte hier eine gute Grundvoraussetzung bieten das zu realisieren.
Aquarienpflanzen:
Hier bin ich mir noch nicht sicher, ob ich überhaupt noch Pflanzen einsetze. Klein-Malawi hatte insgesamt 6 Pflanzen im Becken, die zwar einen schönen Kontrast abgaben, aber, wie bei den meisten Malawi-Becken, eher schlecht wuchsen. Ich werde mal sehen, wie sich das Ganze entwickelt und vielleicht auch mal ein paar Pflanzen ausprobieren. Wenn, dann kommen Annubien, Javafarn und ein paar Vallisnerien in Frage.
Technik
Technik hinter rechter Rückwand
Einlaufschlauch von Filterbecken hinter Rückwand
Auslauf vom Filterbecken durch Rückwand
Versteck für die Ströumungspumpe
Durchfluss für Auslass Wasserwechsel
Leuchtenaufhängung
Leuchtenaufhängung von links
Leuchten abgedunkelt und Einfüllen von Sand
Zwei Türen montiert und Wasser einlaufen lassen
Weitere Einrichtung: 
Der Bereich vor dem Überlaufschacht wird so gestaltet, dass die Rückwand schräg davor verläuft. Hierdurch bildet sich ein Freiraum, wo die Technik untergebracht wird.
Rückwand hinten Grobzuschnitt
Rückwand hinten bearbeitet
Verkleidung Überlaufschacht mit Einlaufdurchlässen
Rückwand verputzt von links
Felsendom von oben
Element links bemalt
Probeanpassung Rückwand
Vorbereitung der Lamellentüren für Unterschrank
Zusammenkleben der drei rechten Rückwandelemente
Unterkonstruktion
Abdeckung fertig foliert
Abdeckung von  hinten mit Kabeldurchlässen
Überlaufschacht
Ablaufhahn für Wasserwechsel mit Schlauchanschluss
Installation Filterbecken
Filterbecken von der Seite
Verkabelung
Ausrichtung Becken
Beleuchtungstest
Aquarien-Technik
Beleuchtung:
Zwei selbstgebaute T5-Lichteinheiten je 54 Watt mit je einem dimmbaren Vorschaltgerät, damit ich jede Röhre einzeln ansteuern kann. Die Verdrahtung ist soweit schon fertig. Als Röhren kommt hinten (ufernaher Bereich) die JBL Solar Natur Ultra. Sie bildet mit einer Farbtemperetur von 9000 K die Mittagssonne der Tropen nach. Hat aber nur einen sehr geringen Rotanteil. Das ist deshalb wichtig, da rot als erste Farbe in der Tiefe unter Wasser absorbiert wird. Um den Fischen ein möglichst naturnahes Lichtspektrum anzubieten, habe ich bewusst Röhren genommen, die wenig bis gar kein rot haben, dafür aber gelb, grün und blau überwiegt.

Hierzu passt dann als zweite Röhre auch die JBL Solar Marine Blue Ultra als aktinische Röhre für den passenden Blauanteil.

Um die Farben den Tiefenverhältnissen noch besser anpassen zu können, werde ich beide Röhren zum Teil mit gelber Folie umwickeln um so gelbes, bzw. grünes Licht zu erhalten. Dass natürlich der größte Teil der Röhre mit Alufolie und Fliegengitter verdunkelt ist, verseht sich von selbst.

Geplant ist von links nach rechts unterschiedliche Tiefenszenarien nachzustellen. Links, wo der höchste Steinaufbau hinkommt, wird das Licht hinten links vergleichsweise hell und unverfälscht hingeleitet. Weiter vorn, wo es tiefer wird, aber noch nicht ganz tief, strahlt die Marine Ultra mit gelber Folie umwickelt zunächst in Grüntönen. Je weiter es nach rechts geht, umso „tiefer“ wird es. Das heißt, im ufernahen Bereich an der Rückwand geht das Tageslicht in gelb bis leicht grün über. Im vorderen Beckenbereich, der die tieferen Zonen simulieren soll, geht das Licht von Grüntönen über ein helles, dann dunkles blau über bis zu einem Bereich der dann ziemlich abgedunkelt sein wird. Das bedeutet also, dass ich Beleuchtung und Beckeneinrichtung versuche stilecht aufeinander abzustimmen. Dort wo es also tief sein soll, sind nur noch wenige Steine aufgehäuft, und dort, wo das Licht heller ist, sind die Steine entsprechend hoch angehäuft. Ich hoffe, ich konnte es verständlich ausdrücken.

Das ganze wird gesteuert über einen SMD Vario Lux-Computer, der jede Röhre einzeln steuern kann.

Folgendes Lichtszenario ist geplant.

Morgens 10.00 Uhr Hochdimmen der Marine Ultra. Dauer ca. 90 Minuten. Nach etwa 30 Minuten Zuschalten der Nature Ultra ebenfalls ca. 90 Minuten Sonnenaufgang. Die Anlage wird so eingestellt, dass die max. Dimmstufe bei ca. 60 % der Leuchtenleistung ausläuft. Es muss nicht viel heller sein. Dazu wird es mind. Zwei Wolkenszenarien geben, die während des Tages nach dem Zufallsprinzip noch mal das Licht dimmen und anschließend wieder hoch fahren. Dies betrifft in erster Linie aber die Nature Ultra. Die Marine Ultra wird deutlich weniger starkt abgedimmt, da die Helligkeitsverhältnisse in tieferen Zonen nicht mehr so stark unterschiedlich sind, wie nahe der Wasseroberfläche. Daneben erlaubt es mir die SMD-Steuerung auch Regentage nach dem Zufallsprinzip einzustreuen, die die Lichtleistung noch mal auf einen Wert unter den max. angepeilten 60 % reduzieren.

Gegen 21.30 Uhr soll der Sonnenuntergang eingeleitet werden. Dauer ca. 60 Minuten. Die Marine Ultra dient im Anschluss daran noch bis ca. 0.00 Uhr als Mondlicht. Das Geile an der SMD-Steuerung ist, dass man die Mondphasen analog des tatsächlichen Mondverlaufes programmieren kann. Das heißt, die Steuerung unterscheidet zwischen Neu- und Vollmond, so dass die Lichtintensität immer unterschiedlich ist. So wie in echt…;-)
Filtertechnik:
Extermes 88-Liter-Filterbecken mit 4 Kammern. Ebenfalls selbstgebaut. Effektives Filtervolumen sind nach meiner Berechnung ca. 65 Liter, also ca. 10 % des Brutto-Beckeninhaltes. In diesem Falle kann man sagen, ein wenig mehr schadet nicht. Als Pumpe nutze ich die Tunze Silence Rückförderpumpe. Durchlauf pro Stunde etwa 2.400 Liter. Bei einer Förderhöhe von ca. 1,40 Metern immerhin noch ca. 1.200 Liter pro Stunde.

Kammer 1: Grobe und feine Filtermatten
Kammer zwei: feine Filtermatten und Filterwatte
Kammer drei: Zeolith
Kammer vier: Bactoballs

Dazu wird der Überlauf im Aquarium als Rieselfilter fungieren. Dort rein kommen ausschließlich Bactoballs, die vorab schon mal Nitrat abbauen und oben drauf kommt eine Plexiglasplatte mit ner Menge Löcher drin, so dass das Wasser wie bei einer Dusche durch über die Bactoballs zum Auslass gelangt. Zudem hat das aber auch den Vorteil, dass sich die Ablaufgeräusche deutlich reduzieren.

Zusätzlich zum Einsatz kommt ein der Aquael Unifilter 1000 UV. Hier sind nur Filtermatten und ein paar Keramikringe am Start. Der Filter läuft mit 1.000 Litern pro Stunde und hat zudem eine separat zuschaltbare UV-Lampe am Start.

Sowohl Filterbecken, wie auch Innenfilter nehmen das Wasser hinter der Rückwand hinten rechts auf. Da ich direkt hinter der Rückwand noch einen Mattenvorfilter anbringe, erreiche ich zusätzliche Filterleistung und die Aufnahme von gröberen Schmutzpartikeln. Somit werden insgesamt ca. 2.200 Liter pro Stunde über Filter umgewälzt, was etwa dem 4-fachen Nettobeckeninhalt entspricht. Das sollte mal locker für klares Wasser sorgen.
Weitere Technik:
Für ausreichend Strömung wird eine Tunze nanstream 6045 flow control installiert. Die Pumpleistung ist zwischen 1.500 und 4.500 Litern pro Stunde einstellbar.

Damit es nicht zu kalt wird, kommt ein JBL 300 Watt Regelheizer zum Einsatz.

Der PH-Wert wird dauerhaft über einen PH-Controller überprüft. Sollte der PH-Wert mal unter die 8,0 rutschen, wird automatisch eine Luftpumpe gestartet, die dem Wasser zusätzlichen Sauerstoff zuführt und so den PH-Wert erhöht.
Besatz
Aus Klein-Malawi stammen insgesamt

1/3 Labidochromis yellow
1/3 Metriaclima ruarve
Und 1/4 Cynotilapia afra cobue

Fest steht, dass die Cobue auf 3/7 aufgestockt warden. Dann wird es schon spannend. Ich könnte die Yellows bei einem Freund unterbringen oder beim Züchter zurückgeben und evtl. gegen 3/7 PS saulosi ersetzen (weil Weiber auch gelb). Oder auch ein Tausch gegen Iodotropheus makokola red ist denkbar. Da bin ich noch nicht komplett entschlossen. Evtl. sähen auch 4 Arten in dem großen Becken gut aus. Mal schauen…
Wasserwerte
n.n.
Futter
kommt noch
Sonstiges
So, dass soll es erst mal gewesen sein. Ich hoffe, ich habe nix vergessen und ihr konntet euch im Geiste schon mal ein Bild machen, was ich vorhabe.

Ich werde dann mal von den Bauarbeiten berichten. Wird aber ne Weile brauchen, da ich wenn überhaupt nur am Wochenende Zeit habe zu werkeln. Und da werden wohl einige Arbeitsstunden bei draufgehen.

LG
Frank
Infos zu den Updates
Update 16.10.2011

Habe in der letzten Zeit festgestellt, dass häufig Leute hier nachschauen, die ihr Becken noch nicht freigegeben haben. Vermutlich um sich den ein oder anderen Tipp abzuschauen. Das ist ein streng gewünschtes Verhalten ;-)) Date damit heute mal hier wieder ab, um das Beispiel kurzfristig mal wieder weiter oben zu haben.

Update 20.07.2011

So, morgen kommen die restlichen Fische. Die Fische aus dem Bestand sind vergangenes WE eingezogen und fühlen sich scheinbar pudelwohl. Die Wasserwerte sind nach wie vor konstant. Um die KH über die GH zu bekommen habe ich 3 Liter Korallenbruch in die Klarwasserkammer des Filterbeckens gegeben. Hat zudem den Vorteil, dass ich nicht mehr aufhärten muss, um den ph-Wert nach oben zu bekommen. Habe hier den Tipp von Flo befolgt.

Dies hat beim heutigen TWW dazu geführt, dass bei ca. 50 % Wasseraustausch der ph-Wert wieder relativ zügig nach oben geht. Vor 2 Stunden lag er noch bei 7,75, jetzt liegt er schon wieder bei 7,90. Somit dürfte der Ausgangswert von ca. 8,05 in Kürze wieder erreicht sein.

Das war dann wirklich das letzte Update für die Entstehung dieses Beckens. Sobald die neuen Fische eingezogen sind, stelle ich das fertige Becken neu vor.



Update 17.07.2011

Neues Hauptbild eingestellt.

Update 15.07.2011

So, habe gestern, den letzten TWW vor dem Einzug der Fische am Wochenende vorgenommen. Wie vermutet, hat sich der ph-Wert bei ca. 8,02 eingependelt. Die übrigen Wasserwerte sind seit Tagen stabil.

Bzgl. der Beleuchtungsprobleme - habe vorgestern noch mal die max. Helligkeitswerte bei der Lichtsteuerung angepasst und dazu die Röhren in der Lichteinheit gedreht. Habe hierzu einen blog gefunden, wo von heißen Enden der Röhre etc. die Rede war. Bislang war ich davon ausgegangen, dass es egal ist, wie rum man eine Röhre einsetzt. Gestern ist die Anlage endlich einmal komplett ohne Fehler durchgelaufen. Mal sehen wie es heute ist. Es zeigt aber, dass die Steuerung funktioniert und auch die EVG´s in Ordnung sind. Sollten die Probleme wieder auftauchen, werde ich wohl zunächst mal zwei neue Röhren testen müssen, die natürlich auch erst eingebrannt werden. Aber vielleicht klappt es ja jetzt dauerhaft.

Das wird dann wohl mein letztes Update für die Entstehungsgeschichte von "Klein-Malawi 2" gewesen sein. Werde jetzt noch ein neues HB einstellen und euch das neue Becken unter neuem Namen als EB einstellen.

Auch an dieser Stelle schon mal vielen Dank an alle, die mir bei der ein oder anderen kniffligen Situation mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.

Update 12.07.2011

PH-Wert ist nun doch noch mal auf 8,14 angestiegen. Bei einem ph-Wert im alten Becken von knapp 8,0, wird sich das Ganze durch weitere Zugabe von Frischwasser auf etwa 8,0 stabilisieren. Leitungswasser kommt hier mit 7,5 aus der Leitung. Sofern der Wert danach stabil bleibt, ist alles okay und die Fische können umziehen.

Dafür habe ich nunmehr das Problem, dass sich meine beiden Leuchstoffröhren während des Hochdimmens abschalten. Da ich morgens zur Arbeit bin, weiß ich noch nicht, wann das passiert. Wenn ich aber in der Mittagspause zu Hause bin, ist die Beleuchtung aus. Und das trotz Einbrennens von sogar mehr als 100 Stunden. Diese Beleuchtung macht mich langsam wahnsinnig. Zu diesem Problem gibt es zig verschiedene Beiträge im www und ich habe keine Ahnung, worin das Problem liegen könnte. Da die Steuerung einwandfrei funzt, können es eigentlich nur die Röhren sein, was aber ärgerlich wäre, da ich nicht weiß warum sie nicht stabil laufen. Werde am WE morgens den Sonnenaufgang verfolgen und dann mal schauen, wann sich die Röhren abschalten.

update 10.07.2011

So, ph-Wert passt jetzt. Habe noch mal ordentlich durchlüftet und ne Prise Kaisernatron nachgegeben. Wert ist jetzt seit gestern stabil um 8,05 und zwar, nachdem ich die Lüfterkonstruktion mit der Strömungspumpe wieder aufgehoben habe. Werde den nächsten TWW dazu nutzen um zu schauen, ob der Wert auch von allein wieder hoch geht, sonst fülle ich Korallenbruch in den Klarwasserbereich des Filterbeckens.

Habe darüber hinaus seit einer Woche den optimalen Lichtzyklus und die richtige Helligkeit gesucht. Ich denke, dass ich die für mich besten Einstellungen nun gefunden habe. Sieht echt klasse aus.

Nächste Woche ziehen meine derzeitigen Fische in ihr neues Zuhause um. Die aktuellen Wasserwerte sind schon jetzt genau so, wie ich sie mir wünsche. Da hat die Maßname, das Altwasser des alten Beckens beim TWW dem neuen Becken zuzufügen sicher mitgeholfen. Folgt dann alles bei der neuen Beckenvorstellung.

Update 08.07.2011

Habe jetzt eine zweite Luftpumpe angeschlossen und genau in die Ansaugrichtung der Strömungspumpe positioniert. Trotzdem liegt der ph-Wert mal gerade bei 7,75. Habe gestern nach 70 % TWW 6 Teelöffel Kaisernatron zugegeben und halt für mehr Sauerstoffzufuhr gesorgt. Ph ist mal gerade um 0,11 angestiegen. Hat mal wer einen Tipp für mich, wie ich den ph-Wert hochkriege, wenn selbst Strömungspumpe und 2 Luftpumpen nur bedingt zum Erfolg führen??? Angestrebt wird ein Wert von 8,0. Wäre über eure Tipps dankbar.



Update 06.07.2011

trotz Tunze Strömngspumpe und Anschluss einer Luftpumpe am Auslassrohr des Innenfilters kriege ich den PH-Wert derzeit nur gaaaanz langsam hoch. Ca. 0,02 pro Tag. Aktuell liegt er bei 7,71. Denke über den Einsatz einer weiteren Luftpumpe direkt unterhalb der Strömungspumpe nach. Werde aber zunächst den ph-controller neu kalibrieren, um evtl. Messfehler auszuschalten und evtl. dann mit Kaisernatron versuchen den ph-Wert nach oben anzupassen.

Dafür habe ich ein, wie ich finde, passendes Beleuchtungsszenario gefunden, welches ich über die letzten Tage getestet und für gut befunden habe. Werde ich dann mit der Vorstellung des neuen Beckens posten.

Update 03.07.2011

Feeeertig!!!

Jippppiiiieh - endlich geschafft.

Neue Fotos eingestellt ( Reihenfolge ist leider durcheinander geraten, da die Zuordnung aufgrund der Vielzahl der Fotos nicht passte). Neues HB.

Zu den letzten Arbeitsschritten.

Rückwände wurden dreifach mit Epoxidharz ET 45 versiegelt. Bei der letzten Schicht habe ich die Felsspalten mit schwarzem Sand und die Felsen mit schwarz-weiß gemischten Sand überstreut. Hierdurch verschwindet der Glanz des Harzes ein wenig, die Felsen erhalten so eine natürlichere Optik.

Danach habe ich die Abdeckung mit Folie beklebt und ausgerichtet. Insgesamt wurden 4 Kabeldurchlässe in die hintere Abdeckung gebohrt.

Nach Positionierung des Unterschrankes musste nur noch das ca 140 KG schwere Becken aus der Garage ins Wohnzimmer getragen werden - ächz. Zuerst wurden dann die Rückwandelemente mit AQ-Silikon verklebt. Danach begann die Installation und Verkabelung. Auf der linken Seite gibt es einen unscheinbaren Durchlass, durch den das Wasser zum Auslass für den Wasserwechsel gelangt. Um keinen Sand mit abzusaugen, habe ich in den Auslass ein ca. 8 cm langes Rohr gesteckt. Damit kriege ich das Becken dann zwar nicht komplett leer, vermeide aber so, dass durch den Sand der Kugelhahn evtl. undicht wird. Wie auf den Bildern zu sehen, habe ich vor dem Überlaufschacht noch einen Innenfilter, die Heizung und auf der Seite die Strömuungspumpe installiert. Da ist zum Hantieren verdammt wenig Platz. Hätte ich etwas großzügiger gestalten sollen, aber die Fische sollen ja ordentlich Schwimmraum haben - dann verkratz ich mir lieber die Unterarme bei Arbeiten am Innenfilter oder beim Ausrichten der Strömungspumpe ;-)

Für das Filterbecken habe ich noch eine passgenaue Plexiglasplatte zugeschnitten, damit nicht zu viel Wasser verdunstet. Sowohl den Rand des Filterbeckens, wie auch des Hauptbeckens habe ich mit einer Gummidichtung beklebt, damit keine Kondensfeuchtigkeit austreten und somit langsam aber sicher Feuchtigkeitsschäden anrichten kann.

Um die Gluckergeräusche des Ablaufs zu reduzieren, habe ich entgegen der ursprünglichen Planung keine Bactoballs in den Überlaufschacht gepackt, sondern an den Rand des Schachtes von innen Filtermatten positioniert. Damit plätschert das Wasser nicht mit so hoher Geschwindigkeit auf den Boden. Es funktioniert. Die Geräusche sind fast nicht mehr wahrnehmbar. Allerdings ist die Tunze Silence Rückförderpumpe nicht wirklich silent. Da werde ich mir noch was einfallen lassen müssen, da das Becken direkt neben meinem Fernsehplatz steht und die Pumpe auf die Dauer doch etwas nervt.

Vor dem Einbringen der Basalsteine, habe ich über die Styroporplatten noch eine Schicht Polygonalplatten gelegt. Das bietet zusätzlichen Schutz vor herabfallenden Steinen und die Fische stoßen bei zu tiefem Buddeln nicht auf die Styroporplatte. Danach habe ich insgesamt ca. 160 KG schwarzen Basalt und vereinzelte graue Granitsteine eingelegt. Anschließend den Sand eingelassen. Je nach Lage und Höhe der Steine, habe ich dann die Beleuchtung angepasst. Mit Fliegengitter und Farbfolie habe ich die Röhren so verkleidet, dass ich von hinten links (hell) bis vorne rechts (tiefblau) ein einigermaßen nahtlosen Farbübergang habe, der verschiedene Wassertiefen simulieren soll. Ein bisschen Feinjustierung ist noch nötig, aber das wird. Die ersten Eindrücke sind schon klasse.

Das Becken wird nun mind. 14 Tage einlaufen. Ich nutze beim TWW des Altbeckens das Altwasser um das neue Becken damit aufzufüllen.



Update 02.06.2011

Oh Mann, momentan zieht es sich ohne Ende. Habe einfach keine Zeit. Ein wenig weiter gekommen bin ich trotzdem. Habe nunmehr die Rückwand komplett bemalt. Habe hierfür normale Abtönfarbe genommen und aus schwarz und weiß einen grauschwarzen Farbton gemischt, der in etwa dem der schwarzen Basaltsteine entspricht. Um eine hellere Patina der Rückwand zu erreichen habe ich mit einem feinen Pinsel mit ganz viel Wasser und ein wenig weißer Farbe das Farb-Wasser-Gemisch aufgetragen. War ne ganz schöne Arbeit, ca. 1,5 qm mit einem feinen Pinsel zu bearbeiten. Aber ich finde, der Aufwand hat sich gelohnt. Selbst meine Frau, die von meinem Hobby gar nichts hält findet, dass es sehr gut aussieht. Fotos folgen in Kürze.

Zudem habe ich mein Beleuchtungsproblem endlich gelöst. Ein EVG musste zwar getauscht werden, aber ich habe nunmehr die richtige Verkabelung gefunden. Die Anleitung der SMD-Lichtsteuerung hat mir dabei leider gar nicht geholfen. Ohne fachmännische Hilfe, bzw. ohne Voltmeter geht da gar nix. Aber ich habs hinbekommen. Die Steuerung funzt und nun werde ich mir ein möglichst naturnahes Beleuchtungsszenario erstellen.

Hoffe, ich komme nun etwas schneller voran. Ab der nächsten Woche habe ich Urlaub, da sollte ich fertig werden.

Update 13.05.2011

So, die Rückwandmodule sind nun komplett verputzt. Das linke Element ist fertig bemalt. Ich bin erstaunt, wie gut das geworden ist. Dürfte gut zu den dunklen Basaltsteinen passen. Zum bemalen habe ich normale Abtönfarbe verwendet und mit einem runden weichen Pinsel aufgetragen. Um den grau-weißlichen Schleier drauf zu bekommen, der bei meinen Basaltsteien ebenfalls zu sehen ist, habe ich weiße Farbei mit einem sehr dünnen Pinsel und viel Wasser aufgetragen. Durch den dünnen Pinsel wird die weiße Patina schön ungleichmäßig und sieht so sehr natürlich aus.

Den Unterschrank habe ich nun auch begonnen zu bauen. Das Gerüst ist fertig. Fehlen noch die Türen. Fotos hierzu folgen wenn er fertig ist.

Update 26.04.2011

So, habe mal den zweiten Osterfeiertag dazu genutzt um mit meinem Projekt weiter zu kommen. Die Rückwandmodule sind nun komplett vormodelliert. Etwa die Hälfte davon habe ich auch bereits mit Fliesenkleber bearbeitet und verputzt. Warum nur die Hälfte??? Fliesenkleber war alle und Ostermontag hatte der Baumarkt zu ;-) Jedenfalls lassen sich schon gut die Konturen erkennen. Fotos folgen in Kürze.

Einzige Baustelle, die mir Sorgen bereitet ist noch immer meine Beleuchtung. Habe die EVG´s eingeschickt. Angeblich soll bei der Prüfung eines funktionieren, das zweite ist definitiv kaputt. Bei mir funktionierten aber beide nicht. Habe nun mit dem Hersteller vereinbart, dass er mir zwei neue schickt. Haken an der Sache - momentaner Lieferengpass und voraussichtlicher Termin Anfang bis Mitte Juni. Es ist zum Heulen, das von dem ich dachte es wäre das geringste Problem, stellt sich nun als das größte heraus.

Im nächsten Arbeitsschritt werden die drei Einzelteile der rechten Rückwandecke zusammengeklebt, sobald sie mit Epoxidharz versiegelt sind. Geht vorher nicht, da ich es mir sonst nur unnötig schwer mache an die verborgenen Stellen zum Versiegeln ran zu kommen.

Ach so, ich habe mich übrigens entschieden, einen Felsendom zu bauen. Der durch zwei kleine Öffnungen erreichbar und nach oben bis zur Wasseroberfläche offen. Sieht gut aus ;-)

Update 15.04.2011

So, nachdem ich ein paar Tage urlauben war, geht es nun weiter. Habe mich in den letzten zwei Tagen mal der Rückwand gewidmet. Auf die 6 cm starken Styroporplatten habe ich grob weitere Platten unterschiedlicher Stärke geklebt. Ich habe erst überlegt, eine komplette zweite 6 cm starke Platte auf die erste zu kleben, habe den Gedanken dann verworfen, da dies sehr viel Nacharbeit verlangt hätte. Mittlerweile würde ich es aber im Nachhinein doch machen, da es doch recht nervig ist Teilstücke von Styroporplatten in die Lücken zu fuzzeln.

Bearbeitet habe ich das Ganze mit einem Lötkolben, einem Heißluftfön und einem Cuttermesser. Die Sache mit dem Heißluftfön ist gar nicht mal so doof, da man damit neben der Grobkonturierung eine löchrige, grobporige Oberfläche schafft, wodurch der Fliesenkleber, mit dem die Styroporplatten verputzt werden besser haftet.

Hinten rechts habe ich vor dem Überlaufschacht insgesamt 7 Durchlässe mit 4 cm Durchmesser eingelassen. Das sollte reichen um die etwa 2.200 Liter Durchfluss pro Stunde an das Filterbecken und den Innenfilter durch zu lassen.

Jetzt fehlt noch ein wenig Feintuning an der rechten Rückwandhälfte und dann kommt erst mal Kleinarbeit. Es müssen noch Kabeldurchlässe in die Umrandung gebohrt werden, die Umrandung muss noch mit Dekorfolie beklebt werden und natürlich muss die Rückwand noch fertig gestellt werden. Dazu fehlt noch der Unterschrank, den ich ebenfalls selbst baue. Es ist also noch eine Menge zu tun. Aber ich denke, es wird wohl gut werden.

Den Fehler in der Beleuchtung habe ich mittlerweile gefunden. Die EVG´s haben wohl einen weg und müssen getauscht werden, dann sollte es funktionieren. Werde weiter berichten.

Update 02.04.2011

Hatte ja anfangs Probleme mit der Lichtsteuerung. Habe die Sachen zum Elektriker gegeben. Funzt net. Schöner Mist...

Ansonsten ist am neuen Becken in den letzten Tagen nicht viel passiert und wird in der kommenden Woche auch nicht, da ich morgen erst mal urlauben gehe. Werde euch im Anschluss natürlich weiter auf dem Laufenden halten.

Update 26.032011

Habe heute mit dem Bau der Rückwand begonnen. Hierzu erst mal das Becken ausgekleidet und die Platten angepasst. Auf dem Boden liegt eine 2 cm starke Styroporplatte um den Glasboden vor den Steinen zu schützen. Die Rückwand und die Seiten sind zunächst mit 6 cm starken Platten provisorisch verkleidet. Hier ist erst mal der Zuschnitt erfolgt. Im nächsten Schritt wird je nach gewünschten Muster eine zweite Platte stellenweise aufgeklebt, um so unterschiedliche Tiefen zu bekommen. Hinten links habe ich einen Ausschnitt in der Platte gelassen, wo die Tunze Strömngspumpe installiert wird, da diese mit einem Magneten von außen an der Scheibe befestigt wird. Hinten rechts wurde der Überlaufschacht mit einer schräg von der Rückwand zur rechten Seitenwand verlaufenden Platte verkleidet. Hier werden im nächsten Schritt noch diverse Durchlässe gebohrt, die den Innenfilter und den Überlaufschacht mit Wasser versorgen. In der Aussparung zwischen Überlaufschacht und Seitenwand findet der Aquael-Innenfilter Platz. Beim Auslass wird ein kurzes Stück Schlauch aufgesetzt und durch die Rückwand ins Becken geleitet.

Übrigens werde ich hinter der rechten Rückwand einen Schlauch für den Auslass des Filterbeckens verlegen. Der Schlauch führt ein Stück weit Richtung Beckenmitte und von dort läuft das Wasser aus dem Filterbecken ins AQ. Damit habe ich zwei unterschiedliche Wasserzuläufe mit unterschiedlichen Strömungen und erzeuge mit der Tunze in der anderen Ecke eine gegenläufige Strömung. Außerdem wird der Zulauf des Innenfilters etwas tiefer gelegt, so dass ich verschiedene Strömungen in unterschiedlichen Tiefen erzeugen kann.

Update 25.03.2011

Der Callainos-Nachwuchs ist nicht mehr auffindbar. Hat wohl den Speiseplan der adulten Tiere ergänzt.

Bzgl. meiner AQ-Abdeckung ist mir noch eingefallen, dass ich ja noch die Kabeldurchlässe in die hintere Umrandung bohren muss. Das wir als nächstes erledigt und dann wird die Dekofolie verklebt. Wenn das fertig ist, können die Arbeiten mit der Rückwand beginnen.

Update 18.03.2011

So, die AQ-Abdeckung ist fertig - na ja, fast fertig. Fehlt nur noch das Bekleben mit Dekorfolie. Wird wahrscheinlich Esche weiß.

Ich habe die vorgefertigten Teile direkt auf dem Tank angepasst und mit Winkelklemmen verbunden. Zum Zusammenfügen der Teile habe ich in den Ecken L-Profile mit Silikon eingeklebt. Zudem habe ich Streben auf Gehrung gesägt und auf die Auflage geklebt um noch mehr Stabilität zu erhalten.

Anschließend habe ich die Deckelplatten zugeschnitten, ein Mittelquerprofil und zwei Mittellängsprofile zugesägt. Die Profile dienen der sauberen Anbindung der Platten zueinander.

Ich hoffe, dass meine Beschreibung für die Abdeckung nun auf den Fotos etwas einleuchtender wird. Unter den Mittelsteg (die beiden miteinander verklebten U-Profile, damit die Platten seitlich eingesteckt werden können) habe ich noch ein Vierkantprofil nachträglich angeklebt, da das der Steg auf der Länge doch noch ziemlich weit durchhing. Durch das Vierkantprofil ist es nun stabil und die Deckelplatten sind nun absolut eben auf der Umrandung eingelassen.

Übrigens, wer ebenfalls ne Abdeckung selbst bauen möchte - ihr sollte euch unbedingt die Winkelklemmen kaufen. Gibts in jedem Baumarkt und kosten nen Fünfer pro Stück. Die Teile waren beim Anpassen und Verkleben der Umrandung mit Geld gar nicht zu bezahlen.


Update 13.03.2011

Heute Umrandung für Abdeckung zugeschnitten und Aluminiumprofile eingeklebt. Fotos vom Bauschritt eingestellt.

Alucobondplatten wurden entsprechend auf Länge zugeschnitten und einheitlich auf 12 cm Breite zugesägt. Auf 3,5 cm wurden am unteren Ende der Platten Alu-L-Profile als Auflage für die Abdeckung mit AQ-Silikon eingeklebt - vorher auf Gehrung gesägt. An den langen Seiten (vorn und hinten) wurden für die Deckelauflage ebenfalls L-Profile 4 mm unterhalb des oberen Randes eingeklebt. Somit fügen sich anschließend die Deckelplatten bündig in die Abdeckung ein. Durch das Einkleben der L-Profile haben die Platten zusätzliche Stabilität und mehr Verwindungssteifheit erhalten. Ohne die Profile würden die 4mm starken Platten auf der Länge schlackern.

Auf die kurzen Seiten wurden neben den L-Profilen für die Deckelauflage direkt darunter weitere L-Profile eingeklebt. Diese dienen hinterher der Aufnahme der Vierkantprofile, an denen die Lichteinheiten befestigt sind. Das ermöglicht mir, dass ich die Lichteinheiten sowohl in der Tiefe, wie auch horinzontal individuell positionieren kann.

2 U-Profile mit 6mm Profiltiefe wurden Rücken an Rücken zusammengeklebt. Diese Schiene wird in der Abdeckung quer auf die L-Profile gelegt. Hier werden die insgesamt 4 Deckenplatten eingeklinkt. Das gibt einen sauberen Abschluss und gibt zusätzlich Stabilität.

Update 08.03.2011

Mal ne nette Randerscheinung nebenbei. Meine Metriaclima Callainos haben Nachwuchs bekommen. Habe vor ca. 4 Wochen ein Weibchen beobachtet, welches mit dicken Backen in einer Steinspalte hockte. Dachte erst, es wäre ein Fehlschuss, da sie nach ca. 2 Wochen wieder anfing zu fressen und ich keine kleinen Fische entdecken konnte. Habe aber gestern abend zufällig einen ca. 0,5 cm großen Metriaclima entdeckt. Beim näheren Suchen mit der Taschenlampe in den kleinen Felsspalten habe ich noch einen zweiten gefunden. Aufgrund der Größe würde ich sagen, dass sie vor etwa 2 Wochen aus Mutters Maul entfleucht sind. Vermute aber auch, dass der Rest es nicht geschafft hat.

Update 05.03.2011

Vor drei Tagen wurde die externe SMD Vario Lux Steuerung geliefert. An die bereits fertig verkabelten und funktionierenden EVG´s angeschlossen - funzt net. Problem ist, dass eine Leuchte schlagartig auf ca. 75 % runterdimmt und die andere flackert. Mein Projekt beginnt also mal gleich mit ner Fehlersuche. Habe auch schon ne Mail an SMD geschickt und hoffe kfr. auf Antwort.

Da ich aber die Beleuchtung ja erst zum Schluss brauche und nach dem Start ein Erfolgserlebnis brauchte, habe ich heute mein Filterbecken fertig geklebt und die Leisten für die Umrandung geschnitten. Darüber hinaus habe ich nun, so glaube ich zumindest, eine gute Lösung für die Anbringung der Beleuchtung gefunden. Das war nämlich noch eine Planungsbaustelle, die ich nun hoffentlich gelöst habe.

Übrigens - kleiner Tipp an alle, die die Arcadia Ultra Seal-Fassungen für eine selbstgebaute Beleuchtungslösung verbauen wollen:

Beim Zuschrauben der Fassung immer schön die Röhre mit festhalten. Könnte nämlich sonst sein, dass durch den knappen Sitz der Fassungen sich die Röhre mitdreht und dadurch die Zapfen an den Röhrenenden, die in einer Aufnahme in der Fassung stecken, abbrechen. Hat mich Gott sei Dank nicht zusätzliches Geld gekostet, da ich den Beleuchtungstest mit einer alten, ausrangierten T5-Röhre gemacht habe und die neuen Röhren derzeit im Keller einfach nur STrom verbrauchen, da sie einbrennen.

Werde dann mal in Kürze die ersten Fotos zufügen.
User-Meinungen
Malawi TOM schrieb am 06.10.2011 um 13:32 Uhr
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Moin,
Danke für den Kommentar im Blog, na da hast du ja was ordentliches hin gezaubert, gefällt mir richtig gut dein Aufbau,
den Verdünner habe ich nur zum reinigen benutzt, man kann mit ihm aber auch die Verarbeitungszeit des Epoxidharzes verlängern, war mir aber zuviel Risiko,
Gruß Thomas
bossie1704 schrieb am 12.07.2011 um 13:14 Uhr
Bewertung: - keine -
Hallo Zusammen,
ja, eigentlich läuft nun alles rund. Die Wasserwerte sind so gut wie optimal, der ph-Wert scheint nun auch ohne weitere Zugabe von Hilfsmitteln den gewünschten Wert zu erreichen. Und jetzt fängt die Beleuchtung wieder an zu nerven.
Dieses Thema hat mich schon von Anfang an beschäftigt, da es immer kleine Stolperfallen hierbei gab. Jetzt funzte die Beleuchtung ein paar Tage und seit gestern schaltet sich auf einmal während des Hochdimmens die komplette Beleuchtung ab. Komischerweise dimmt die Anlage aber korrekt runter.
Es ist zum Haare raufen. Die Röhren haben sogar mehr als 100 Stunden eingebrannt und jetzt entdecke ich, dass sie an einem Ende dunkel geworden sind. Habe leider keine Erklärung für den Fehler, außer, dass die Steuerung m.E. nach nicht das Problem sein kann, da sie ordnungsgemäß steuert. Wer von euch ähnliche Probleme hatte und sie lösen konnte, kann mir vielleicht mal einen Tipp geben.
Der Fehler muss irgendwann beim Hochdimmen passieren. Wenn ich mittags nach Hause komme, schalte ich die Röhren einmal aus und wieder an und dann funktionieren sie bis zum Sonnenuntergang und auch die Mondphase funzt korrekt.
LG
Frank
Flo - Malawi schrieb am 08.07.2011 um 13:57 Uhr
Bewertung: - keine -
Hallo Frank
Ich nutze Korallenbruch im Filter welcher auch dauerhaft gesehen den Wert gut abfliegen läßt.
Aber mit einem Wert ab 7,5 ist der ph-Wert zwar tief aber dennoch als `okay` anzusehen.
So schnell gehts meistens auch nicht, aber ab 7,5 ist es echt okay und du hast ja schon nen ticken mehr....;-))
LG
Flo
bossie1704 schrieb am 08.07.2011 um 13:30 Uhr
Bewertung: - keine -
Bitte lest euch mal mein letztes Update durch. Wäre für Hinweise zum ph-Wert dankbar, zumal es keine dauerhafte Lösung ist, den Luftstrom einer Pumpe genau in die Ansaugvorrichtung der Strömungspumpe zu richten. Macht nämlich einen Riesenlärm.
Danke und Gruß
Frank
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In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User bossie1704 das Aquarium 'Entstehung von Dark Stones of Malawi' vor. Das Thema 'Malawi' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
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