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Der Ratgeber auf dem Weg zum erfolgreichen Aquarianer:

Ein Aquarium richtig einrichten

Aquarium einrichten

Schritt 1: Bodengrund einbringen


Das Aquarium steht also an seinem passenden Platz. Jetzt kann es losgehen. Der erste Schritt ist das Einbringen des Bodengrunds. Der gut ausgewaschene Sand oder Kies wird gleichmäßig auf der kompletten Grundfläche in einer Höhe von ca. 5 bis 8 cm verteilt. Sollte geplant sein, große Steinaufbauten zu erstellen, sollte als erstes an den Stellen mit Steinaufbauten eine Styroporplatte oder eine Plexiglasscheibe eingebracht werden, worauf direkt die ersten Steine als Fundament platziert werden. Dann beginnt der Wassereinlauf. Am einfachsten mit Hilfe eines (Garten-)Schlauchs oder herkömmlich mit Eimern. Das Wasser sollte Raumtemperatur haben, bzw. etwas kühler sein als die Temperatur, die später im Aquarium angepeilt wird. So kann die Funktion der Heizung überprüft werden. Sollte das Wasser über eine veraltete Hausanschlussleitung kommen, ist es oft ratsam, einen Wasseraufbereiter zu verwenden, der gelöste Metalle oder Chlor bindet. Das Aquarium wird zunächst nur zur Hälfte gefüllt, damit noch genügend Platz für die weitere Einrichtung bleibt.

Schritt 2: Installation der Technik


Jetzt werden die verschiedenen Teile der Technik installiert. Filter und Heizstab werden so platziert, dass die Kabelzuleitung einfach nach außen in Richtung Stromanschluss geführt werden kann. Der Heizer wird so platziert, dass er bis zur Markierung auch dann unter Wasser ist, wenn ein wenig davon verdunstet ist. Der Heizer sollte immer in einem Bereich angebracht sein, der gut umgewälzt wird, damit sich das erwärmte Wasser gut verteilen kann. Der Thermostat wird auf die gewünschte Temperatur eingestellt. Die Temperatur muss in den nächsten Tagen kontrolliert werden, da die Einstellung am Thermostat nicht immer genau das gewünschte Ergebnis liefert.

Schritt 3: Inbetriebnahme des Filters


Als nächstes kommt der Filter. Je nach Art des Filters ist die Installation sehr unterschiedlich. An der Stelle ist ein Blick in die Bedienungsanleitung des Herstellers sehr empfehlenswert. Achten Sie darauf, dass alle Filtermedien vor der Installation gut ausgespült werden müssen. Teilweise sind diese noch in einer Verpackung, die natürlich entfernt werden muss. Nachdem der Filter am Stromnetz angeschlossen ist und das erste Wasser durch den Filterkreislauf läuft, ist es vor allem bei Außenfiltern enorm wichtig, dass alle Schlauchanschlüsse und der Filter selbst, auf undichte Stellen untersucht werden. Die Hauptursache für undichte Aussenfilter sind die Schläuche an den Stellen, an denen sie auf Schlauchstutzen oder Absperrhähne aufgesteckt werden. Falls der Stutzen nicht selbst über eine Sicherung gegen Abrutschen verfügt, sollte man den Schlauch an dieser Stelle mit einer handelsüblichen Schlauchschelle aus einem Baumarkt oder Gartencenter sichern. Besonders empfehlenswert sind Schellen aus Edelstahl.

Wenn der Filter auch nach einer halben Stunde noch laute Geräusche macht, sollte kontrolliert werden, ob sämtliche Anschlüsse passen und auch nichts an der Filtermechanik klemmt oder falsch zusammengebaut wurde. Evtl. ist aber nur Luft im Filter, die durch leichtes Kippen und Neigen ausgespült werden kann.

Schritt 4: Optionale Strömungspumpe installieren


Sollte eine Strömungspumpe zum Einsatz kommen, sollte diese so installiert werden, dass sich die Strömung möglichst über die lange Beckenseite verteilt.

Schritt 5: Pflanzen, Steine, Wurzeln und Moos einbringen


Nachdem alle wesentliche Technik installiert ist, kann die restliche Dekoration wie Pflanzen, Steine, Wurzeln oder Moos eingebracht werden. Dabei ist sicherzustellen, dass keiner dieser Dekoartikel die Filterung oder den Heizer in seiner Funktion beeinträchtigt. Wenn das Ergebnis gefällt, kann das Wasser komplett aufgefüllt werden.

Schritt 6: Abdeckung anbringen


Zuletzt kommt die Abdeckung auf das Aquarium. Sobald das Licht an ist und vielleicht mit Hilfe einer Zeitschaltuhr automatisiert ein- und ausgeschaltet wird, hat die Einfahrphase des Aquariums begonnen.


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Letzte Änderung am 16.02.2017 von
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