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15.04.2010 von Malawigo

Strömungspumpen im Ostafrikabecken - Gym für unsere Fische

Hallo Leute,

den Malawisee können wir ruhig als Binnenmeer bezeichnen, die dort herrschenden Strömungen im Wasser sind, da sie nicht durch Vegetation gebremst werden recht ordendlich und somit ein ständiges Training für die Fische.

In einem Ostafrikabecken sollte es deshalb nicht an einer ordendlichen Strömung fehlen, hier wird zu wenig Beachtung der Tatsache geschenkt, das unsere Fische der nötige Platz fehlt um sich in unseren Becken richtig zu verausgaben.

Die Filterung als Ersatz für eine Strömungspumpe kann nicht herangezogen werden, da die Leistung zu gering ist. Außerdem ist dieser Wasserauslaß sehr gut für die Oberflächenbewegung zu gebrauchen. Bei einem 300 Literbecken sollte man eine Strömungspumpe einbringen mit einer Leistung von mindestens 2000 Litern /h.

Das klingt viel, ist es aber nicht!

Bei größeren Becken entsprechend mehr und vor allem stärkere Pumpen. Bei Becken mit 600 Litern sind selbst 5000 L/h nicht optimal.

Schön zu beobachten wenn man eine Strömung hat, das diese auch von den Fischen genutz wird. Die Fische schwimmen sehr gerne gegen diese an, ein Beweis für Ihre Notwendigkeit. Auch ist ein Aggressionsabbau zu beobachten und bei einigen Arten

ist zu beobachten das diese besonders dicht in den Strömungsauslaß schwimmen um überschüßige Energie abzubauen.

Es hilft dabei unseren Fischen Abwechslung zu bieten und Ihren Lebendsraum naturnaher zu gestalten, ein Punkt der leider all zu oft vernachläßigt wird. Unsere Fische werden es uns danken.

Grüße Georg

Malawigo

Userbild von MalawigoMalawigo ist Moderator*in von EB und stellt 4 Beispiele vor. In den Bereichen Malawisee, Tanganjikasee, Meerwasser steht er/sie den Usern bei Fragen kompetent als Anspechpartner zur Seite.

Titel: Strömungspumpen im Ostafrikabecken - Gym für unsere Fische (Artikel 3172)