Unsere Umwelt steht unter Druck: Globaler Handel, Klimawandel und menschliche Eingriffe ermöglichen es gebietsfremden Arten, sich in neuen Regionen festzusetzen. Manche Arten bleiben harmlos – andere jedoch können heimische Arten verdrängen, Ökosysteme stören, Schäden anrichten und sogar Gefahren für Gesundheit und Wirtschaft darstellen. Um dem entgegenzuwirken, hat die Europäische Union ihre Liste invasiver gebietsfremder Arten (Invasive Alien Species, IAS) weiter aktualisiert. Seit dem 7. August 2025 gelten neue Regelungen für mehrere Tier- und Pflanzenarten, die nun als „Union concern“, also Arten von EU-weiter Bedeutung eingestuft sind. Dieses Datum markiert den Beginn verbindlicher Verbote (oder zumindest strenger Beschränkungen) für Besitz, Handel, Import und Aussetzen dieser Arten.
Mikro-Rasboras gehören seit vielen Jahren zu den beliebtesten Kleinfischen in der Aquaristik. Die farbenprächtigen Zwergbärblinge begeistern durch ihre geringe Endgröße, ihr lebhaftes Schwarmverhalten und ihre Eignung für kleinere Aquarien. Besonders mit dem Aufkommen moderner Nano-Aquarien stieg die Nachfrage nach diesen winzigen Fischen erheblich. Viele Arten erreichen lediglich eine Körperlänge von zwei bis drei Zentimetern und lassen sich bereits in vergleichsweise kleinen Becken artgerecht pflegen.
Garnelenaquarien haben sich in den letzten Jahren von einer Nische zu einem festen Bestandteil der Aquaristik entwickelt. Ob farbenprächtige Zwerggarnelen, natürliche Aquascapes oder minimalistische Becken mit Moosen und Aufsitzpflanzen – Garnelen faszinieren durch ihr Verhalten, ihre Farbenvielfalt und ihre Rolle als nützliche Resteverwerter. Früher oder später kommt bei vielen Aquarianern jedoch der Wunsch auf, das Garnelenbecken mit Fischen zu ergänzen. Genau an diesem Punkt beginnt eine der größten Herausforderungen in der Süßwasseraquaristik: Welche Fische eignen sich wirklich für ein Garnelenaquarium?
Ein Paludarium ist ein Aquarium, das sowohl Land- als auch Wasserpflanzen enthält. Dieses einzigartige Aquarium kann eine große Vielfalt an Tieren beherbergen, darunter Amphibien, Reptilien, Fische, Krustentiere und wirbellose Tiere.
Nanofische bringen faszinierende Farben und spannendes Verhalten in kleine Aquarien, benötigen aber trotzdem eine sorgfältig geplante Haltung. Sie haben die Aquaristik in den vergangenen Jahren deutlich bereichert. Gemeint sind besonders klein bleibende Fischarten, die sich für kompakte Aquarien eignen und dort trotz ihrer geringen Körpergröße ein erstaunlich interessantes Verhalten zeigen. Gerade in dicht bepflanzten Becken können winzige Bärblinge, kleine Salmler oder Zwergreisfische eine Wirkung entfalten, die weit über ihre tatsächliche Größe hinausgeht.
Garnelenfutter versorgt Zwerggarnelen gezielt mit wichtigen Nährstoffen und unterstützt Häutung, Wachstum, Vitalität und eine stabile Verdauung. Garnelen gehören zu den beliebtesten Wirbellosen im Süßwasseraquarium. Besonders Zwerggarnelen wie Neocaridina davidi oder verschiedene Caridina-Arten werden häufig in bepflanzten Becken, Nanoaquarien und speziellen Garnelenaquarien gepflegt. Obwohl die Tiere einen großen Teil des Tages Oberflächen abweiden und dabei Biofilme, Algenbeläge, Mikroorganismen sowie organische Partikel aufnehmen, reicht dieses natürliche Nahrungsangebot in vielen Aquarien nicht dauerhaft aus. Eine gezielte Fütterung sorgt dafür, dass die Tiere ausreichend mit Proteinen, pflanzlichen Bestandteilen, Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen versorgt werden.