Auch wenn es auf den Fotos nich so rüberkommt, der gesamte Riffaufbau kann komplett unterschwommen werden, die Höhe beträgt bis zum Bodengrund teilweise 10cm, auch kann zwischen den Platten nach oben durchgeschwommen werden, eine Riffsäule wurde nicht integriert, da eine Atoll Höhle vorhanden ist und man bei einer Säule auch nur den vorderen und die Seiten "bepflanzen"kann, hinten macht es keinen Sinn, ich hatte im alten Becken eine 50er Atoll Säule und war da nicht so zufrieden damit.
Wer ein Meerwasseraquarium betreibt, merkt ziemlich schnell: Licht und Wasserwerte sind wichtig, aber ohne die richtige Strömung wirkt das Becken leblos – und genau das ist auch für Korallen, Fische und Mikroorganismen ein echtes Problem. In der Natur ist das Meer ständig in Bewegung. Wellen, Gezeiten, Strömungen und Turbulenzen sorgen dafür, dass Nährstoffe verteilt, Abfallstoffe abtransportiert und Organismen optimal versorgt werden. Im Aquarium dagegen steht das Wasser ohne Technik praktisch still.
Die Beleuchtung gehört zu den wichtigsten technischen Grundlagen eines Meerwasseraquariums. Während sie im Süßwasseraquarium häufig vor allem dem Pflanzenwuchs und der natürlichen Wirkung dient, entscheidet sie im Meerwasseraquarium direkt über Wachstum, Färbung und Gesundheit vieler Korallen. Besonders Steinkorallen, viele Weichkorallen, Krustenanemonen und andere sessile Wirbellose leben in enger Verbindung mit symbiotischen Algen, die Licht zur Energiegewinnung benötigen. Wird ein Meerwasseraquarium optimal beleuchtet, wirkt es nicht nur farbintensiv und lebendig, sondern läuft meist auch stabiler, weil die Tiere besser mit Energie versorgt werden.
Wer Aquaristik liebt und Stralsund besucht, kommt am Meeresmuseum kaum vorbei. Der traditionsreiche Standort des Deutschen Meeresmuseums verbindet naturkundliche Ausstellung, historische Architektur und moderne Schauaquaristik auf ungewöhnliche Weise. Während das ebenfalls in Stralsund gelegene Ozeaneum vor allem die nördlichen Meere in den Mittelpunkt rückt, führt das Meeresmuseum seine Besucher schwerpunktmäßig in tropische Unterwasserwelten. Für Aquarianer ist ein Rundgang deshalb weit mehr als ein klassischer Museumsbesuch: Er bietet die Gelegenheit, bekannte Arten in großzügig gestalteten Lebensraumausschnitten zu beobachten, Größenverhältnisse neu einzuschätzen und sich Anregungen für eine naturnahe Gestaltung eigener Meerwasseraquarien zu holen.
Fahnenbarsche gehören zu den faszinierendsten und gleichzeitig beliebtesten Zierfischen in der Meerwasseraquaristik. Kaum eine andere Fischgruppe vereint so intensive Farben, elegantes Schwimmverhalten und spannendes Sozialverhalten in dieser Form. Wer einmal ein gut gepflegtes Riffaquarium mit einer Gruppe Fahnenbarsche gesehen hat, versteht sofort, warum diese Tiere für viele Aquarianer eine echte Herzensangelegenheit sind. Sie bringen Bewegung ins Becken, beleben den freien Schwimmraum und wirken fast wie schwebende Farbtupfer zwischen Korallen und Gestein.
Für viele Menschen ist ein Urlaub am Meer einfach eine schöne Auszeit. Für Aquarianer hingegen ist er oft viel mehr als das. Es ist Inspiration, Lernreise, emotionale Erfahrung und manchmal sogar eine Art Pilgerfahrt. Kaum ein Ort auf der Welt verkörpert diesen Traum so sehr wie das Great Barrier Reef. Dieses riesige Korallenriff vor der Nordostküste Australiens ist nicht nur das größte Korallenriffsystem der Erde, sondern auch ein lebendiges Schaufenster dessen, was Aquarianer zu Hause im Kleinen nachzubilden versuchen.
In einem natürlichen Korallenriff herrscht niemals Stillstand. Wellen, Gezeiten und Strömungen bewegen unablässig das Wasser, wirbeln Sedimente auf und transportieren Sauerstoff, Nährstoffe und Plankton. Diese dynamische Umgebung bildet die Lebensgrundlage für Korallen, Anemonen und viele andere Bewohner des Riffsystems. In der geschlossenen Welt eines Aquariums muss diese lebenswichtige Bewegung künstlich nachgebildet werden. Strömungspumpen übernehmen hier die Rolle des Ozeans, und ihre richtige Anwendung