Die Cryptorcoryne wendtii ???Mi Oya???ist nach dem bislang einzigen Fundort, dem Fluss Mi Oya auf Sri Lanka benannt worden. Dieser wunderschöne Wasserkelch gehört zu den mittelgro??en Vertretern seiner Familie und bevorzugt wärmeres Wasser. Die Kerntoleranz beträgt zwischen 20°-30°. Es wird auch härteres Wasser von Ph 5, 5-8 vertragen. Eine gesonderte Co² zufuhr ist nicht nötig.
Diese eher selten gehaltene Pflanze ist ein einfacher Pflegling. Wie bei allen Wasserkelchen, sollte der Bodengrund sehr nährstoffhaltig sein. Ein guter Nährboden oder Düngekugeln fördern das Wachstum dieser auch submers gedeihenden Pflanze. Die Vermehrung erfolgt über zahlreiche Seitentriebe, die den Wasserkelch immer üppiger erscheinen lassen. Die schönen grünlich braunen Blätter schimmern auf der Unterseite rötlich bis pink und bilden einen schönen Kontrast innerhalb dieser Pflanze.
Blog: Immer noch ein Geheimtipp:Cryptorcoryne wendtii ???Mi Oya??? (5064) - Foto 2
Kein Winzling
Die wuchshöhe kann 35 cm betragen und bis zu 30 cm in die breite gehen. Mit voll ausgebildeten Wurzelwerk kommt dieser stattliche Wasserkelch auf über 60 cm! Im Anhang seht Ihr ein Foto dazu. Deshalb sollte der Standort der ???Mi Oya??? gut überlegt sein. Im Mittelgrund oder im hinteren Bereich des Aquariums kommt sie am besten zur Geltung. Die Cryptocoryne wendtii ???Mi Oya??? toleriert verschiedene Lichtstandorte und richtet danach die Stellung ihrer Blätter aus. Wenn sie wenig Licht erhält stellen sich die Blätter nach oben, während bei üppiger Beleuchtung die Blätter horizontal gestellt werden. Bei gesunden Pflanzen sind die langen Wurzeln kräftig und wei?? ausgebildet. Bei Nährstoffmangel kriegen die Blätter Löcher.
Blog: Immer noch ein Geheimtipp:Cryptorcoryne wendtii ???Mi Oya??? (5064) - Foto 3
Sie wirkt in kleinen Gruppen zwischen helleren Pflanzen und im Zusammenspiel mit Wurzeln besonders attraktiv.
Die meisten Menschen können sich für eine Unterwasser-Welt in Form eines Aquariums begeistern. Denn ein Aquarium-Becken ist nicht nur ein überaus schönes Hobby, sondern verleiht jedem Wohnraum das gewisse Etwas. Dabei ist natürlich auch der richtige Standort für ein Aquarium nicht zu vernachlässigen. Denn der Stellplatz eines Aquarium-Beckens ist für einen problemfreien und einfachen Betrieb der heimischen Unterwasser-Welt verantwortlich. Hat man sich erst einmal ein Aquarium-Becken angeschafft, gilt es genau abzuwägen, wo das Aquarium letztendlich platziert werden sollte. Denn wurde das Aquarium erst einmal mit Kies, Steinen und Wasser befüllt, gelingt es ein Aquarium meistens nicht mehr von der Stelle zu bewegen. Demnach gilt es vor der Beckengestaltung und Wasserbefüllung genau zu überlegen, wo das Aquarium am besten platziert wird. Hier spielen nicht nur optische Faktoren eine große Rolle, sondern auch eine Reihe von wohnlichen Gegebenheiten. Schließlich sollte das Aquarium nicht nur dort platziert werden, wo es möglichst schön aussieht. Zum Wohle der Unterwasserbewohner gilt es den Standort nicht zufällig zu wählen. Demnach müssen verschiedene Faktoren wie das Sonnenlicht, die Heizungswärme und ein stabiler Standort berücksichtigt werden, um für lange Zeit viel Freude an einem Aquarium-Becken zu haben. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Folgenden einen Ratgeber entworfen, der Sie mit einer Reihe von praktischen Tipps und Tricks bei der Auswahl eines geeigneten Standorts unterstützt. Auf diese Weise gelingt es das Aquarium richtig in Szene zu setzen.
Blätter und Laub im Aquarium sind weit mehr als reine Dekoration. Richtig eingesetzt, schaffen sie naturnahe Strukturen, fördern Mikroorganismen, bieten Verstecke und können das Wohlbefinden vieler Fische, Garnelen und Schnecken sichtbar verbessern. Besonders in Schwarzwasser-, Südamerika-, Asien- und Garnelenaquarien gehört Laub fast schon zur Grundausstattung, weil es dort natürliche Prozesse nachbildet, die in Flüssen, Bächen, Tümpeln und Überschwemmungszonen ganz selbstverständlich vorkommen. Im Aquarium ist allerdings nicht jedes Blatt automatisch geeignet. Manche Laubarten sind wertvoll, andere neutral, wieder andere problematisch oder sogar gefährlich.
Fahnenbarsche gehören zu den faszinierendsten und gleichzeitig beliebtesten Zierfischen in der Meerwasseraquaristik. Kaum eine andere Fischgruppe vereint so intensive Farben, elegantes Schwimmverhalten und spannendes Sozialverhalten in dieser Form. Wer einmal ein gut gepflegtes Riffaquarium mit einer Gruppe Fahnenbarsche gesehen hat, versteht sofort, warum diese Tiere für viele Aquarianer eine echte Herzensangelegenheit sind. Sie bringen Bewegung ins Becken, beleben den freien Schwimmraum und wirken fast wie schwebende Farbtupfer zwischen Korallen und Gestein.
Muränen gehören zu den faszinierendsten und zugleich anspruchsvollsten Bewohnern eines Meerwasseraquariums. Mit ihrem schlangenartigen Körper, ihren kräftigen Kiefern und dem mystischen Blick erinnern sie eher an ein furchterregendes Tier aus der Tiefsee als an einen typischen Aquariumbewohner. Doch genau diese exotische Ausstrahlung macht sie für viele Aquarianer so attraktiv. Die Haltung von Muränen im Aquarium ist mittlerweile nicht mehr nur Profis vorbehalten – auch ambitionierte Hobby-Aquarianer wagen sich an diese besonderen Meeresräuber heran.
Die Geschichte der Aquaristik ist eine lange und faszinierende Reise, die bis in die antike Zeit zurückreicht. Schon vor Jahrtausenden hielten die Ägypter Fische in künstlichen Teichen, und auch die Römer und Griechen waren für ihre Aquakultur bekannt.
Raubsalmler aus Südamerika faszinieren mit kraftvollem Verhalten, spannender Jagd und besonderen Ansprüchen an Aquarium, Futter und Haltung. Wer bei Salmlern nur an kleine Neonsalmler oder friedliche Schwarmfische denkt, übersieht eine besonders eindrucksvolle Seite dieser vielfältigen Fischgruppe. In Südamerika leben zahlreiche räuberische Salmlerarten, die sich deutlich von den bekannten Kleinfischen unterscheiden. Manche erreichen stattliche Größen, andere sind blitzschnelle Lauerjäger, wieder andere treten als ausdauernde Freiwasserjäger auf. Gemeinsam ist ihnen, dass sie für die Aquarienhaltung mehr Platz, eine durchdachte Vergesellschaftung und ein passendes Fütterungskonzept benötigen.