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Blogartikel 'Original oder Eigenbau?!? (Rückwandmodule)' von Chris_R.

Userbild von Chris_R.
Ort / Land: 
94547 Iggensbach / Deutschland
Aquarianer seit: 
1988


Original oder Eigenbau?!? (Rückwandmodule)

einrichtungsbeispiele.de - TopBlog! 
 
Hallo Leute,

da ich wieder einmal ein Anfrage bzgl. meiner Rückwandmodule habe, dachte ich mir, ich pack die Antwort in einen Blog, so kann der ein oder andere vielleicht auch einen Nutzen aus den folgenden Zeilen ziehen...

Ich habe mir bei den ersten Gedanken an die Neueinrichtung meines AQ´s auch gefragt, kauf ich mir das Original oder bau ich mir die Module selbst?!?
Die Teile der Firma BtN haben mich optisch fasziniert und solche sollten es dann auch sein.. Zumindest in diese Richtung sollte es gehen, den nachdem ich die Preise der einzelnen Module gelesen habe, war ganz klar, dass ich es selber versuche.

So bin ich in den nächsten Baumarkt und hab mir zwei 1 x 0, 5 m große Styroportafeln besorgt. Die Stärke habe ich dabei mit 2 cm gewählt.

Diese Styroportafeln schnitt ich mit einem Teppichmesser auf die gewünschte Form der entstehenden Module. Zudem habe ich mir zwei Tuben Brunnenschaum besorgt. Das ist eine Art PU-Schaum welcher als wasserbeständig beschrieben wird.

Mit dem genannten PU-Schaum habe ich die ausgeschnittenen Module besprüht um ihnen Volumen und Form zu verleihen.

Nach zweitägiger Trocknungszeit konnte die Bearbeitung der Module weiter gehen. Nun kam es zum Feinschliff. Die groben Module (siehe Bild) habe ich mit einem Küchenmesser grob in Form geschnitzt.

Danach ging´s wieder zurück in den Baumarkt.

Ich habe mir einen 5 Kilogramm schweren Sack, Fliesen - Flexkleber besorgt. Flex is dabei wichtig, da die Module sich später ausdehnen und sich wieder zusammenziehen werden.

Mit dieser zementartigen Maße habe ich den Modulen ihre gewünschte Form verpasst.

Da kann man mit den Händen mal wieder so richtig kacken.

Einfach auftragen glatt streifen und trocknen lassen. Noch ein Tipp, sollte man Zement an den Händen nicht gewöhnt sein, Gummihandschuhe tragen, sonst kann´s blutig enden. Der leicht angezogene Mörtel kann mit einem feuchten Schwamm schön glatt gestriffen werden.

Nach wiederum zweitägiger Trocknungszeit, habe ich noch vorhandenes Epoxitharz, welches man zum bestreichen von z.B. Garagenböden verwendet wird, auf die Module aufgebracht. Dieses hatte durch Zufall die gewünschte Frabe - Grau.

Man kann aber auch einfach die entstandenen Module mit Wasserfarbe bemahlen.

Nachdem dieses Epoxi getrocknet war, habe ich erneut Epoxitharz verwendet.

Dieses mal habe ich transparentes auf die Module aufgebracht.

Und zwar habe ich alles, vorne, hinten, unten und oben damit eingestrichen und abwechselnd mit Spielkastensand und Quarzsand bestreuht.

Dies verlieh ihnen die gewünschte Farbe und machte zudem die Oberfläche rauh.

Den Vorgang habe ich nach der Trocknung des Harzes nochmals wiederholt. Dies dient zum einen dazu, dass kein Wasser in die Module eindringen kann und somit verhindert, dass evtl. der PU - Schaum zu gammeln beginnt und zum anderen verhindert es, dass die Module irgendwelche Stoffe, z.B. vom Zement, ans Wasser abgeben können.

Nachdem nun alles trocken war habe ich nur noch Aquariumsilikon auf die Module aufgetragen und sie dadurch im Becken befestigt. Einfach an die Scheiben geklebt und fertig.

Die Gesamtkosten beliefen sich statt ca. 300, - Euro für´s Original auf geschätze 40.- Euro..

Und zudem hat man mit den eigenen Händen am AQ mitgearbeitet, dass gefiel mir dabei am besten.

Das Ergebnis sieht man auf den Fotos...

Viel Spaß beim basteln
Ciao ©h®iS
 
Original oder Eigenbau?!? (Rückwandmodule)
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Original oder Eigenbau?!? (Rückwandmodule)
Original oder Eigenbau?!? (Rückwandmodule)
 
Blogartikel 'Blog 3095: Original oder Eigenbau?!? (Rückwandmodule)' aus der Kategorie: "Rückwand" zuletzt bearbeitet von Chris_R. am 01.04.2010 um 15:05 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 05.02.2011 um 10:22 von Fireman
super block und sehr gut geschrieben
da kann man seiner Phantasie auch freien lauf lassen und diese Formel umändern nach sein geschmack und das wichtigste es sind alles UNIKATE
 
 
Geschrieben am 02.04.2010 um 20:51 von Chris_R.
Ok.

ehrlich gesagt - keine Ahnung ob der Schadstoffe abgibt oder nicht - aber Leute, LaEy hat recht - sicher is man nie. also Epoxi ohne Reaktionsbeschleuniger kaufen...

Ich hab mal Fliesenleger gelernt bevor ich zu Vater Staat gewechselt bin und da haben wir ständig mit Epoxi gearbeitet, aber darüber hab ich mir nie Gedanken gemacht.

Ich denke, wenn Epoxi absolut ausgehärtet ist, gibt es gar nichts mehr ab, das Zeug is wie Glas, bzw. Plastik..

Wir haben das im Schwimmbadbau und in der Gastronomie ständig verwendet, da dürfen nat. auch keine Schadstoffe abgegeben werden.. Das Zeug löst sich nicht mal in der Dauerfettbelastung bei MC Donalds, geschweige den in Wasser...

Aber Du hast absolut recht - sicher is sicher!!!

Ciao ©h®iS
 
 
Geschrieben am 02.04.2010 um 13:47 von LaEy
reaktinsbeschleuniger sind katalysatoren...ep braucht zur optimalen abreagieren keine katalysatoren...kannst du sicher sein ob der beschleuniger keine schadstoffe abgibt?
ich würde es nicht riskieren...
zum einsatz kommen die wenn der hersteller ein produkt mit viel füllstoffe drin anbieten will..so lsst sich das ep besser auftragen
ich hoffe das hilft weiter
mfg
 
 
Geschrieben am 01.04.2010 um 23:26 von Chris_R.
Hi,

Du hast recht..

... lösungsmittelfrei und frei von Weichmachern sollte das Epoxi sein...

Das mit´m Raktionsbeschleuniger musst mir bitte erklären, da versteh ich nicht welchen Schaden der verursacht?

Grüße ©h®iS
 
 
Geschrieben am 01.04.2010 um 23:08 von LaEy
hi
sehr schöner block
sehr interessant!
aber du solltest noch hinzufügen das nicht jedes ep benutzt werden darf...
wenn es lösungsmittel,weichmacher oder sogar reaktionsbeschleuniger beeinhaltet sorgt das auf dauer zur katastrophe!!!
mfg
 
 


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