Logo von Einrichtungsbeispiele.de
Hier werden 8.743 Aquarien mit 153.390 Bildern und 1.848 Videos von 18.189 Aquarianern vorgestellt
Wir werden unterstützt von:

Das Gesellschaftsaquarium - Grundlagen und Begriffe


Aquarium einrichten

Ein Gesellschafts-Aquarium hat Tradition


Eine sehr alte Form des Aquariums ist das Gesellschaftsaquarium. Wohl auch aus diesem Grund hat sich der Begriff "klassisches Gesellschaftsaquarium" oder "klassisches Gesellschaftsbecken" in der Aquaristik eingebürgert.

Das Ziel eines Gesellschaftsaquariums ist es, Zierfische aus den unterschiedlichsten Biotopen so miteinander zu vergesellschaften, dass sie trotzdem ein gutes Leben, ohne Mangel im Aquarium verbringen können.

Ein Gesellschaftsbecken ist oder war für viele Aquarianer der Einstieg in das faszinierende Hobby Aquaristik. Es verlangt dem Aquarianer nicht ab, ein Biotopaquarium möglichst naturnah gestalten zu müssen, sondern greift auf im Zoohandel erhältliches Standardsortiment zurück. Auch viele der dort angebotenen Fischarten sind gut für ein solches Gesellschaftsaquarium geeignet.

Die passenden Wasserwerte für alle Fische und Pflanzen


Fische stammen aus recht unterschiedlichen Gewässern und Süßwasser ist nicht gleich Süßwasser. Die Parameter wie Härte- oder Säuregrad können deutlich variieren und Fische, die sich an ihr natürliches Biotop angepasst haben, können auf abweichende Wasserwerte durchaus mit Stress, Krankheitsanfälligkeit, Parasitenbefall oder sofortigen Tod reagieren.
Damit die Fische in das gleiche Aquarium gesetzt werden können, gilt es die Wasserwerte der einzusetzenden Arten genau miteinander zu vergleichen und sicher zu stellen, dass das Wasser im Aquarium Werte aufweist, die von allen Arten gut toleriert werden.
Dies gilt selbstverständlich nicht nur für Fische. Auch Pflanzen haben Ansprüche an die Wasserwerte, die erfüllt werden müssen.

Die passende Aquarieneinrichtung


Neben den Wasserwerten gilt das Augenmerk auch den sonstigen Bedürfnissen der Fische. Benötigen sie Höhlen, Unterstände, Steinaufbauten, Sand als Bodengrund, dicht bepflanzte Zonen oder eher freien Schwimmraum? Hier kann der Aquarianer mit etwas Kreativität oft sehr viele Bedürfnisse seiner Fische in einem einzigen Aquarium umsetzen. Es ist allerdings klar, dass dies in einem entsprechend großen Aquarium leichter klappt als in einem eher kleinen Becken. Es dürfte auch selbstverständlich sein, dass es wenig Sinn macht, Fische, die Pflanzen als Futter betrachten und fressen, mit solchen Zierfischen zu vergesellschaften, die eine dichte Bepflanzung benötigen.

Das passende Verhalten der Fische


Es sollte jedem Aquarianer klar sein, auch wenn er noch ganz neu im Hobby ist und seine ersten Erfahrungen mit der Aquaristik macht, dass es vermieden werden sollte, Fische miteinander zu vergesellschaften, die sich gegenüberstehen wie Restaurantbesucher und Schnitzel, sprich, der eine der Fressfeind des anderen ist. Selbst dann, wenn die Größenverhältnisse so sind, dass der eigentliche Futterfisch vom Fressfeind nicht mehr gefressen werden kann, ist es für die Beute noch immer eine Stresssituation, die er in der Enge eines Aquariums nicht entkommen kann. Solcher Stress führt in der Regel zu Krankheiten und Schwächung der Fische.
Es muss aber gar kein solch augenscheinlicher Unterschied im Verhalten der Tiere sein, der im Gesellschaftsaquarium Probleme bereiten kann. Fische haben einen recht unterschiedlichen Bewegungsdrang. Quirlige Unruheherde lösen bei solchen Fischen Stress aus, die es eher ruhiger mögen.
Nicht wenige Fischarten knabbern gerne an allem rum, das eine längliche Form hat und etwas fressbares sein könnte. Leider trifft das oft auch auf lang auslaufende Flossen oder Flossenfortsätze zu, wie sie z.B. Skalare oder Fadenfische haben. Diese sollte auf gar keinen Fall mit den Flossenzupfern zusammen in einem Aquarium gehalten werden.
Da das Verhalten von Fischen gerade von Neulingen wenig beurteilt werden kann, ist es wichtig an der Stelle sensibel zu sein, für Tipps und Hinweise der Zoofachverkäufer und erfahrener Aquarianer.

Fazit


Es gibt viele Zierfischarten, die sich sehr gut für ein Aquarium eignen. Mit steigender aquaristischer Erfahrung wächst meist im Aquarianer auch der Wunsch ausgefallenere Arten zu pflegen. Dann ist es ein Gesellschaftsaquarium oft ein Kompromiss und Kompromisse haben generell den Nachteil, dass sie niemals eine optimale Lösung sind. Es darf also sehr genau abgewogen werden, ob ein Gesellschaftsaquarium das passende Konzept für das eigene Aquarium darstellt oder ob es doch ein Biotopaquarium sein darf.

Zurück zu "Die Aquarium-Basics"

Letzte Änderung am 14.04.2017 von
Wenn dir die Inhalte dieser Seite gefallen, dann teile sie jetzt mit deinen Freunden. Danke!
Du willst dein eigenes Aquarium kostenlos vorstellen?
Login:
Passwort:
 
Neuestes Aquarium:
Neues Aquarium von Vty
450 Liter
Anzeigen auf
Meine-Fischboerse.de
JBL Außenfilter e902 bis 300Liter
BIETE: JBL Außenfilter e902 bis 300Liter
Preis: 124.00 €
Themen im Forum:
Günstige Filtermaterialien von Hannes Klotz Erstellt am 16.07.2018 um 22:39 Uhr (Noch ohne Antwort!)
Besatz für 24,5 liter von Marie Exner Letzte Antwort am 16.07.2018 um 19:47 Uhr
kleine Skalare vs Amanogarnele von coachdriver_uwe Letzte Antwort am 15.07.2018 um 17:14 Uhr
Raubfisch von Clemens R Letzte Antwort am 15.07.2018 um 17:07 Uhr
Besatz für 112 liter von Marie Exner Erstellt am 15.07.2018 um 16:45 Uhr (Noch ohne Antwort!)
Welche fische zu Channa Bleheri (Blehers Schlangenkopffisch) von Marie Exner Erstellt am 15.07.2018 um 16:24 Uhr (Noch ohne Antwort!)
Letzte Blogs:
Januar 2018 von ehemaliger User
Dezember 2017 von ehemaliger User
Mehr Blogs
Folge uns auf
Facebook
YouTube
Twitter
Google+
Partner für Aquariumlicht
Partner für HMF-Filter
Partnershop
Partner für Aquarienbau
Partner für Aquarientiere