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Das Aquarium im Urlaub von Helga Kury

Das Aquarium im Urlaub von Helga Kury

Wir haben mittlerweile schon Frühling, es ist April und der Sommer rückt immer näher. Die meisten von uns fahren im Sommer in den Urlaub. Doch was passiert da mit unseren Fischen?

Das Aquarium im Urlaub von Helga KuryFährt man nur wenige Tage in den Urlaub, dann stellt die zwischenzeitliche Pflege eines Aquariums nicht wirklich ein Problem dar, solange man keine Jungfische hat. Es wäre natürlich von Vorteil, wenn man jemanden hätte, der alle ein bis zwei Tage vorbeischauen würde um nachzusehen, ob alles wie z.B. die Technik in Ordnung ist. Man denke dabei vor allem an den Filter! Doch bei wenigen Tagen bis zu einer Woche kommt ein Aquarium, das immer gut läuft, nicht überbesetzt ist und wo “alles stimmt“ meist ohne Betreuung aus.

Bei mir sieht das so aus, dass sich meine Familie um die Aquarien kümmert, wenn ich mal für ein bis drei Tage nicht zuhause bin. Bin ich jedoch länger weg, dann kommt meine Aquarien-Vereinskollegin und kümmert sich um die Fische im Aquarien-Keller, da bei mir doch sehr viele Becken stehen. Wir machen das auf Gegenseitigkeit, wenn sie in Urlaub fährt, dann kümmere ich mich um ihre Tiere.

Das Aquarium im Urlaub von Helga KuryFür die Fütterung der Fische habe ich eigene, kleine Gläser und Döschen vorbereitet, wo ich das Futter (ich verwende Futtertabletten, die man teilen kann) für jedes Becken hineingebe. Jedes Aquarium hat schließlich so ein Gefäß bei sich stehen und am Aquarium selbst wird ein Zettel aufgehängt, wo ich draufschreibe, wieviel Futter die Tiere in dem Becken erhalten. Da ich im Keller fast nur Artbecken mit meist wenigen Tieren pro Becken habe, macht es auch nicht viel aus, wenn meine Kollegin mal einen Tag nicht kommt, solange es keine zu kleinen Jungfische gibt…

Meine Tropheus (Buntbarsche aus dem Tanganjikasee) erhalten pro Fütterung ein Glas, da ich diese Tiere mit Flocken füttere.

Das Aquarium im Urlaub von Helga KuryVorkehrungen vor dem Urlaub

Wenn ich also weiß, dass ich für eine Woche (länger lasse ich meine Tiere fast nie alleine) wegfahren werde, dann werden die letzten Filter spätestens drei bis vier Wochen vor dem Urlaub gereinigt, damit ich noch genügend Zeit habe, um zu sehen, ob die Filter auch gut funktionieren und die Bakterien keinen Schaden erlitten haben.

Den Wasserwechsel kann ich dann einige Tage vor dem Urlaub erledigen, doch ich wechsle meist etwas weniger, als normal. Bald nach meiner Rückkehr vom Urlaub wird dann wieder ein Wasserwechsel gemacht und während meiner Abwesenheit wird außerdem weniger gefüttert. So kann man die etwaige Verschmutzung gut steuern.

Einige Wochen vor meinem Urlaub werden keine neuen Tiere hinzugesetzt, es wird auch nichts großartig verändert, damit die Becken so weiterlaufen können, wie gehabt. Wichtig ist noch, dass man der Urlaubsbetreuung sagt, dass die Tiere keinen Hunger haben, auch wenn sie noch so sehr an der Scheibe “betteln“ und nicht mehr gefüttert wird, als ausgemacht.

Bei meiner Kollegin weiß ich, dass sie sich auskennt, wer jedoch eine nicht aquarienkundige Urlaubs-Betreuung haben sollte, der muss das klarstellen. Es wurden schon einige Becken durch zu viel Fütterung in eine Katastrophe manövriert. Es ist fast immer besser, man füttert zu wenig, als zu viel!

Worauf achtet die Betreuung noch?

Ganz wichtig oder noch wichtiger, als die Fütterung ist natürlich die Technik! Der erste Blick sollte auf den Filter fallen und der zweite dann auf den Heizstab bzw. auf das Thermometer. Wir machen meist im Sommer Urlaub und da muss darauf geachtet werden, dass die Temperaturen nicht über den tolerierten Bereich der Fische hinaufgehen.

Was tun, bei einem Notfall?

Hier wäre es von Vorteil, wenn man die Nummer eines befreundeten Aquarianers der Betreuungs-Person geben würde. Die Betreuung fühl sich außerdem sicher und kann sich bei Fragen an jemanden wenden. Man bedenke nur, wenn der Filter ausfallen sollte... Die Betreuungs-Person wird sich vermutlich nicht wirklich damit auskennen?

Heutzutage ist es aufgrund des Internets meist auch kein Problem mehr, wenn man dem Halter selbst, der am Urlaubsort vermutlich W-Lan hat schreiben würde.

Zumindest machen das meine Aquarien-Kollegin und ich so, dass wir uns gegenseitig Nachrichten senden, ob alles in Ordnung ist. Dann kann man im Urlaub ganz unbesorgt relaxen.

Was noch wichtig wäre…

Die meisten von uns haben vermutlich eine Zeitschaltuhr. Doch für diejenigen, die keine haben sollten ist es natürlich unerlässlich, sich eine zuzulegen. Die Zeitschaltuhren sind nicht teuer, meine kosten um die 4€ und ich verwende ausschließlich mechanische Uhren.

Aber seid ohne Sorge! Ich bin mir sicher, dass jede/r am Ende sein eigenes Aquarien-Urlaubs-Rezept finden wird und dann ganz unbesorgt in die so wohlverdiente Auszeit des Alltags reisen kann.

Also – Schönen Urlaub!

Helga Kury für www.einrichtungsbeispiele.de

Titel: Das Aquarium im Urlaub von Helga Kury
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