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Wohin mit dem Schnee? Sinnvolle Ablageflächen im Garten

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Wohin mit dem Schnee? Sinnvolle Ablageflächen im Garten
Wohin mit dem Schnee? Sinnvolle Ablageflächen im Garten - Foto 1

Starker und über mehrere Tage andauernder Schneefall macht das Räumen von Hof, Einfahrt und Gehweg unvermeidlich. Wenn die Temperaturen niedrig bleiben und der Schnee nicht taut, dann führt dies zur Frage, wohin der Schnee geschaufelt werden kann, ohne Pflanzen, Boden oder Bausubstanz zu schädigen. Die Wahl der Ablagefläche hat nicht nur kurzfristige Auswirkungen, sondern kann auch im Frühjahr sichtbare Folgen im Garten hinterlassen.

Geeignete und ungeeignete Flächen für geräumten Schnee

Am unkritischsten sind befestigte oder weitgehend vegetationsfreie Bereiche, die weder empfindliche Pflanzen noch durchlässige Bodenstrukturen aufweisen. Dazu zählen etwa Kiesflächen, Schotterstreifen, unbepflanzte Randzonen, Stellflächen neben Garagen oder Carports sowie ausdrücklich dafür vorgesehene Schneeablagebereiche am Grundstücksrand. Wer in einer schneereichen Gegend lebt, tut sich einen Gefallen damit solche Bereiche einzuplanen.

Grundsätzlich eignen sich auch Rasenflächen, sie sind oft eine praktikable Lösung, sofern sie nicht dauerhaft mit großen Schneemengen bedeckt werden. Der Schnee wirkt hier zunächst isolierend, kann jedoch bei langer Liegedauer zu Schneeschimmel führen, insbesondere wenn der Rasen zusätzlich betreten oder verdichtet wird.

Ungenutzte Beete oder Bereiche mit robusten Stauden sind ebenfalls geeignet, sofern die Pflanzen winterhart sind und nicht durch die Schneelast mechanisch beschädigt werden. Problematisch wird es dort, wo empfindliche Zwiebelpflanzen, frisch gesetzte Stauden oder flach wurzelnde Gewächse liegen, da das Gewicht des Schnees und die spätere Durchfeuchtung den Boden stark verdichten können.

Ungeeignet sind Flächen in unmittelbarer Nähe von Hauswänden, Zäunen oder Mauern. Schmelzwasser kann hier zu Feuchteschäden führen, während anhaltende Nässe und Frost die Bausubstanz belasten. Auch immergrüne Gehölze und Hecken sollten nicht als Ablagefläche genutzt werden, da sie unter Schneelast leicht auseinanderbrechen oder im Spätwinter zusätzlich unter Trockenstress leiden.

Achtung Streusalz

Besonders kritisch ist dabei Schnee, der mit Streusalz oder Splitt vermischt ist. Dieser sollte keinesfalls auf Beete, Rasen oder unter Gehölze geschoben werden. Salz gelangt mit dem Schmelzwasser in den Boden und kann dort Wurzelschäden verursachen oder das Bodenleben langfristig beeinträchtigen. In solchen Fällen sind befestigte Flächen oder eigens dafür vorgesehene Sammelstellen die bessere Wahl.

Rechtliche Aspekte

Auch rechtliche und nachbarschaftliche Aspekte spielen eine Rolle. Schnee darf nicht auf öffentliche Flächen, Straßen oder in Nachbargrundstücke geschoben werden. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass Schmelzwasser nicht gezielt auf fremde Grundstücke abgeleitet wird.

Wohin mit dem Schnee? Sinnvolle Ablageflächen im Garten - Foto 2
Wohin mit dem Schnee? Sinnvolle Ablageflächen im Garten - Foto 2

Umgekehrt kommt es im Winter häufig vor, dass kommunale Schneepflüge beim Räumen der Straße Einfahrten oder Gehwege erneut mit Schnee zuschieben. Auch wenn dies für Anlieger ärgerlich ist, gilt es in der Regel als unvermeidbare Folge des Winterdienstes und begründet meist keinen Anspruch auf Beseitigung durch die Kommune. Hier hilft nur pragmatisches Handeln und das erneute Freischaufeln, natürlich keinesfalls zurück auf die Straße.

Auswirkungen im Frühjahr und langfristige Vorsorge

Im Frühjahr zeigen sich die Folgen falsch gelagerter Schneemassen häufig erst verzögert. Verdichteter Boden trocknet langsamer ab, Pflanzen treiben zögerlich aus und Rasenflächen können fleckig oder lückig erscheinen. In salzbelasteten Bereichen kommt es oft zu Kümmerwuchs oder vollständigem Absterben einzelner Pflanzen.

Langfristig lässt sich vorbeugen, indem bereits bei der Gartengestaltung geeignete Schneeablageflächen eingeplant werden. Robuste Rasenstreifen, freie Randbereiche oder wenig genutzte Zonen können gezielt dafür vorgesehen werden. Zusätzlich hilft ein sparsamer Umgang mit Streusalz oder der Einsatz salzfreier Alternativen, um Schäden im Garten zu minimieren.

 

Autorin: Caroline Haller für www.einrichtungsbeispiele.de

Autor*in: Tom

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Tom ist Administrator*in von EB und stellt 12 Beispiele vor.

In den Bereichen Malawisee, Tanganjikasee, Victoriasee, West- / Zentralafrika, Südamerika, Mittelamerika, Asien/Australien, Gesellschaftsbecken, Wasserchemie, Fragen zu einrichtungsbeispiele.de steht er/sie den Usern bei Fragen kompetent als Anspechpartner zur Seite.

Titel: Wohin mit dem Schnee? Sinnvolle Ablageflächen im Garten (Artikel 7659)

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