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Wohin mit der Amaryllis nach der Blüte?

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Wohin mit der Amaryllis nach der Blüte?
Wohin mit der Amaryllis nach der Blüte? - Foto 1

Die Amaryllis gehört zu den bekanntesten Zimmerpflanzen der Winterzeit. Mit ihren großen, auffälligen Blüten prägt sie besonders in der Advents- und Weihnachtszeit viele Wohnräume. Manchmal bildet sie sogar ein zweites Mal Blüten aus, spätestens danach zieht sie sich jedoch zurück. Ob sich eine Amaryllis bis zum nächsten Winter erhalten lässt und welche Pflege dafür notwendig ist, hängt vor allem vom richtigen Umgang nach der Blüte ab.

Pflege und Ruhephase der Weihnachtspflanze

Botanisch handelt es sich bei der als Amaryllis bezeichneten Zimmerpflanze meist um eine Ritterstern Art der Gattung Hippeastrum. Diese Zwiebelpflanzen sind darauf angewiesen, nach der Blütezeit neue Kraftreserven aufzubauen. Sobald die letzten Blüten verwelkt sind, sollten die Blütenstiele entfernt werden. Die Blätter bleiben jedoch erhalten, da sie für die Photosynthese und damit für die Versorgung der Zwiebel wichtig sind.

In den Wochen nach der Blüte benötigt die Amaryllis weiterhin einen hellen Standort, idealerweise am Fenster, jedoch ohne intensive Mittagssonne. Regelmäßiges Gießen ist weiterhin notwendig, allerdings sollte Staunässe vermieden werden. Zusätzlich empfiehlt sich eine maßvolle Düngung etwa alle zwei Wochen, um die Bildung neuer Nährstoffreserven in der Zwiebel zu unterstützen.

Im späten Frühjahr kann die Amaryllis, sofern es die Temperaturen erlauben, auch ins Freie gestellt werden. Ein geschützter Platz auf dem Balkon oder im Garten mit viel Licht, aber ohne direkte pralle Sonne, ist dafür geeignet. Auch hier gilt, gleichmäßig zu gießen und gelegentlich zu düngen.

Wohin mit der Amaryllis nach der Blüte?
Wohin mit der Amaryllis nach der Blüte? - Foto 2

Ab dem Spätsommer beginnt die entscheidende Phase. Das Gießen wird schrittweise reduziert, bis die Blätter nach und nach einziehen und absterben. Dieser Prozess ist gewollt und signalisiert den Beginn der Ruhezeit. Die Zwiebel wird nun an einen kühlen, dunklen und trockenen Ort gestellt, beispielsweise in einen Keller oder einen unbeheizten Raum. Während dieser Ruhephase, die etwa acht bis zehn Wochen dauert, wird nicht gegossen.

Nach der Ruhezeit kann die Amaryllis wieder an einen warmen, hellen Platz geholt werden. Mit dem vorsichtigen Wiederaufnehmen des Gießens beginnt der neue Vegetationszyklus. Unter günstigen Bedingungen bildet die Zwiebel erneut einen Blütentrieb aus, der im Winter wieder zur Blüte kommen kann.

Erhaltung bis zum nächsten Winter

Eine Amaryllis lässt sich grundsätzlich problemlos über viele Jahre hinweg kultivieren, wenn die Abfolge aus Wachstumsphase, Nährstoffaufbau und Ruhezeit eingehalten wird. Eine zweite Blüte im selben Jahr ist möglich, schwächt die Zwiebel jedoch oft. Um langfristig kräftige Blüten zu erhalten, ist es daher sinnvoll, der Pflanze ausreichend Zeit zur Regeneration zu geben.

Die wichtigste Voraussetzung für eine erneute Winterblüte ist eine konsequente Ruhephase. Wird diese ausgelassen oder zu kurz gehalten, bleibt die Blütenbildung häufig aus und es erscheinen nur Blätter. 

 

Wohin mit der Amaryllis nach der Blüte?
Wohin mit der Amaryllis nach der Blüte? - Foto 3

Autorin: Caroline Haller für www.einrichtungsbeispiele.de

Autor*in: Tom

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Tom ist Administrator*in von EB und stellt 12 Beispiele vor.

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Titel: Wohin mit der Amaryllis nach der Blüte? (Artikel 7710)

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