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Aquarium MuränenBecken von Beppo

Beispiel
Ort / Land:
44807 Bochum / Deutschland
Betreibt das Hobby seit:
ich denken kann...
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Beschreibung des Aquariums

Typ:
Klassisches Gesellschaftsaquarium
Läuft seit:
20.11.10
Größe:
100x50x50 = 250 Liter
Letztes Update:
26.01.2012

Besonderheiten:

Brackwasserbecken

Von schräg unten kurz nach Einrichtung
seitlich kurz nach Einrichtung
13.04.11 nach Bepflanzung
13.04.11 nach Bepflanzung

Dekoration

Bodengrund:

50kg Sand

Aquarienpflanzen:

Javafarn

Anubias nana

Hinter Filtermatte Efeutute

Weitere Einrichtung:

Asiatisches Lochgestein

Lochgestein

Aquarien-Technik

Beleuchtung:

2x 15W Energiesparlampen mit Farbtemperatur 6500K

12-01 Uhr Beleuchtungszeit

Filtertechnik:

680 l/h Pumpkopf hinter Filtermatte (50cm x 50 cm x 5cm, feinporig)

1800l/h Tunze Turbelle Nanostream 6015

Weitere Technik:

300w TetraTec Regelheizer hinter der Filtermatte für Notfälle

Besatz

1 Gymnothorax tile (ca 60 cm)

9 Goldringelgrundeln

ca 30 Lebendgebährende (Guppy, Molly)

x Zebrarennschnecken

G. tile - leider sind mit meiner Kompaktkamera nur Bilder mit Blitz von dem Tier
G. tile - leider sind mit meiner Kompaktkamera nur Bilder mit Blitz von dem Tier
Hier das Gelege vom 16.04.11 mit Hemichromis Männchen

Wasserwerte

Temperatur 25-27 °C

pH: 7

dGH: 25°

kH: wird nicht getestet, da in diesem Becken unwichtig.

Nitrit: 0

Nitrat: 10

Salzgehalt schwankt zwischen 1 und 30g pro Liter.

Futter

Muräne:

Muscheln, Stinte, Marmorkrebse, Lebendgebährende, Tintenfische

Lebendgebährende und Goldringelgrundeln:

Frostfutter (Daphnien, Artemia, Cyclops, rote, schwarze und wei??e Mückenlarven)

Algen und Aufwuchs sind in dem eingefahrenen Becken auf der gro??en Oberfläche an Lochgestein reichlich vorhanden.

Ca 1 mal die Woche Flocken oder Granulat um eine ausgewogene Grundversorgung zu garantieren.

Sonstiges

keine Düngung, Wasserwechsel 1 mal alle 2 bis 3 Wochen 60% oder bei Bedarf, Werte werden wöchentlich überprüft

Infos zu den Updates

18.12.10 neues Projekt, Brackwasserbecken für G. tile. weitere Fotos folgen im Laufe der Entwicklung

13.04.11 einiges hat sich getan, eine G. tile ist eingezogen, Lavasteine mit Javamoos bewachsem wurden hinzugefügt, Javafarn hinzugefügt.

Momentan suche ich nach der passenden Vergesellschaftung.

Bisher machen sich ein Paar Rote Cichliden und 1/3 Cichlasoma sajica ganz gut.

Bei Anzeichen von Unwohlsein oder drohendem Verspei??t werden durch die Muräne werden die Tiere natürlich direkt entfernt.

Bei den Sajica habe ich Sorgen, da sie als Hohlenbrüter deutlich öfter der Muräne über den Weg schwimmen.

Bin für weitere Vorschläge offen, sollte diese Variante nicht funktionieren.

16.04.11

-Bilder von Gelege und Muräne hochgeladen

Die Hemichromis scheinen sich pudelwohl zu fühlen und haben gestern schon ihr erstes Gelege angelegt, was gewohnt fürsorglich bewacht und umsorgt wird.

18.04.11

-Wasserwerte aktualisiert

26.04.11

-Nachdem der Javafarn sich genug verwurzelt hat, habe ich die Tunze wieder in Betrieb genommen.

02.05.11

-Ich habe die Sajica heute rausgefangen, da das gro??e Männchen eine weitere Bissspur hatte.

Ich wei?? nicht ob es an der Beckengrö??e, dem Verhalten der Sajica als bevorzugende Höhlenbrüter oder die Tatsache, dass sie momentan von den Hemichromis aus dem grö??ten Teil des Freiwassers verdrängt werden liegt, aber sie scheinen zu oft mit der Muräne aneinander zu geraten.

Die Hemichromis sind weiterhin unverletzt und erfreuen sich bester Gesundheit.

Ich bin gespannt, ob die Muräne jetzt auf die Jagd nach diesen gehen wird.

Die Muräne frisst immer und immer mehr, meist etwa 4-5 gro??e Muscheln alle zwei Tage.

Bisher bleiben die Wasserwerte stabil, jedoch ist der extreme Stoffwechsel des Tieres momentan meine Hauptsorge.

08.06.11

Die Roten Cichliden haben eine Brut komplett hochgezogen.

Leider ist das Männchen wohl von der Muräne beim Verteidigen der Jungfische gefressen worden.

Die Hemichromis sind also doch noch zu klein.

Habe sie heute samt Brut heraus gefangen und in ein anderes Becken zum Aufziehen gesetzt.

Nun habe ich die Sajicas wieder zurück gesetzt und werde schauen, ob diese gro?? genug sind.

Sie tummeln sich jedenfalls jetzt schon viel freier im Becken als vormals zusammen mit den Roten Cichliden.

Ausserdem habe ich heute in einem Zooladen eine lila Aalgrundel (Gobioides broussonnetii) erstanden, die ich gerade eben ins Becken entlassen habe.

Auch ein mittelgro??er Hujeta Hechtsalmler ist noch mit eingezogen.

Die Muräne frisst momentan weniger, aber immernoch regelmäsig, meist 2-3 Muscheln alle 4-5 Tage.

18.07.11

Die Sajica haben gelaicht und die erste Brut wurde direkt hochgebracht.

Momentan ziehen knapp 100 Jungtiere mit den Eltern durchs Becken, ich bin wirklich erstaunt, wie gut das Brackwasser angenommen wird, dachte nicht, dass der Laich bei derartig anderen osmotischen Bedingungen überhaupt schlüpfen würde.

Was ich dann mit zig Sajica Jungtieren machen soll, muss ich noch überlegen.

Die Grundel lebt noch erstaunlicherweise vollkommen unbehelligt von der Muräne und gräbt teilweise mehr als die Sajica.

Die Muräne ist gut im Futter und sieht augenscheinlich gesund aus.

19.01.12

Ich war einige Zeit im Urlaub, in denen die Muräne leider nicht ausreichend gefüttert wurde, daher hat sich der Besatz wie folgt verändert.

-1/2 Sajica Buntsbarsche

brachten mehrere Bruten hoch, Jungtiere wurden verfüttert. Das kleinere Weibchen wurde während des Urlaubs gefressen, das restliche Paar umgesetzt.

-1 Hujeta Hechtsalmler (14 cm)

auch der Hechtsalmler wurde in der Zeit gefressen

-1 Gobioides broussonnetii - Lila Aalgrundel (15 cm)

auch die Grundel scheint gefressen worden zu sein.

Die Muräne geht selbst sehr gro??e Tiere in Hungerphasen an und frisst diese erfolgreich.

Auf der Beckengrö??e scheiden territoriale Tiere wohl aus, einzig die mit der Grundel würde ich es noch einmal mit einem grö??eren Tier probieren.

Was blieb als Alternative?

Einzelmüräne oder eine Vergesellschaftung mit möglichst kleinen oder möglichst schwimmfreudigen Tieren.

Im Laden gab es Silberflossennlätter.

Diese Reizen mich zwar, aber dafür ist das Becken deutlich zu grenzwertig und ich habe beruflich momentan nicht die Zeit ein weiteres grö??eres Aufzustellen.

Daher verlie?? ich den Laden mit 30-40 Lebendgebährenden und den letzten 9 Goldringelgrundeln.

Es gibt hier auf Einrichtungsbeispielen ein Becken mit Muräne und Goldringelgrundeln, welches angeblich gut funktionierte, wo aber nach kurzer Zeit die Upgrades des Betreibers eingeschlafen sind.

An der Einrichtung habe ich die Lavabrocken und die Muschelschalen entfernt, so dass die Sandfläche im Vordergrund frei komplett frei ist.

Falls die Grundeln und Lebendgebährenden gefressen werden, sind als nächstes vielleicht Froschfische oder Süsswasserseezungen dran, daher die Sandflächenvergrö??erung.

Die Muräne zeigt einen guten Appetit und ist äu??erlich in Top Zustand und misst stattliche 60cm.

Momentan sind ihr die herumwuselnden Lebendgebährenden noch nicht ganz geheuer, sie wurde gestern schon von einem halbwüchsigen P. velifera Männchen weggedroht, ich denke das wird sich zum Unglück des verlifera noch ändern.

Der Salzgehalt ist in den letzten Monaten bis auf komplettes Sü??wasser gefallen, die Muräne zeigtr keinerlei Unbehagen.

Da mir die Horrorgeschichten von den Tieren, welche Fresspausen einlegten und danach nie wieder anfingen zu fressen aber immer noch Angst machen, habe ich vorgestern wieder mit 2kg Salz aufgesalzen, in ein paar Tagen kommen noch weitere 2kg nach.

Bald ist es schon ein Jahr her, dass die Muräne eingezogen ist und bisher erwei??t sie sich als extrem gefrä??iger, aber ansonsten unproblematischer Gast.

26.01.12

Nach einer Woche ein Zwischenbericht.

Ich habe die Beleuchtung des Beckens ausgetauscht und deutlich kältere Lampen (6500K) verwendet, da diese mir optisch mehr zusagen.

Gleichzeitig habe ich noch einen Batzen Anubias nana aus einem kleineren Becken ausgedünnt und eingesetzt, ich hoffe, es hält das Salz aus.

Die velifera wurden erwartungsgemä?? gefressen, die Grundeln zeigen jedoch noch keinen einzigen Ausfall.

Bei Molly und Guppy kann ich nicht genau sagen, ob Tiere verspei??t wurden.

Die Murände bekommt alle 3-4 Tage 2-3 Muscheln, der Wasserwechselintervall ist noch weiter gestreckt worden (alle 2-3 Wochen etwa 60%) ohne dass die Wasserwerte merklich schlechter werden.

Ich überlege noch eine 15W Birne über das Becken zu hängen, da it das kältere Licht viel dunkler erscheint.

Werde die Tage mal wieder neue Bilder schie??en.

User-Kommentare

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Koehler am 27.04.2011 um 21:07 Uhr

Hi

ein aussergewöhnliches Becken muss ich ja sagen =)

Ich werde einen Teufel tun und mich in diese Diskussion einmischen aber ich muss sagen finde es bewundernswert wie du mit den teilweise so aggresiven und unangebrachten Aussagen hier umgehst.So wie es aussieht scheinst d dich viel mit diesen Tieren beschäftigt zu haben und antwortest hier immer sehr ausführlich auf kritik und vor allem mit dem nötigen respekt.Lass dich nicht unterkriegen die diskussion zu einer artgerechten haltung von lebewesen in einem Becken egal welcher grösse finde ich ohnehin sehr fragwürdig.

LG Koehler

Malawi-Guru.de am 27.04.2011 um 16:16 Uhr

Hi Tim

Hier wurde ja bereits einiges gesagt, und dies ist gut so.

Und natürlich ist ein solches Tier mal was anderes `keine Frage`.....hätte ich auch gern und noch so einiges anderes auch....aber Tatsache ist und dies ist meine Meinung geht net dauerhaft.....der Besatz ist wie auf einem Basar (leider)....wenn wir jetzt das ganze genau betrachten und von Netto auf Brutto Volumen umstellen, dann hast du sogar noch viel weniger Wasser im Becken.

Es gibt nunmal diverse Fische und anderes Getier die nichts oder nur sehr sehr bedingt was in einem Becken verloren haben zumindest in den `normalen` Becken.

Und ja ich wei?....ich habe gerettet, ich hole mir ein grö?eres Becken usw.....dann muss man sich auch leider fragen lassen warum nicht gleich richtig ??

Verstehe ich leider nicht, und werds wohl auch nie!

Ich sage gern ....tolles Tier, aber da hörts auch leider auf !

LG

Flo

P.S. Werde dir mal nach meinem Urlaub mal einen Beitrag präsentieren der schon in Zusammenarbeit mit einigen Leuten aus dem Frankfurter Zoo in der Enstehung ist......und eines ist sicher, nix da mit ner Muräne in so nem Becken, meiner Meinung nach auch net in 500 Litern!!!

Dynnarts am 27.04.2011 um 14:17 Uhr

Würde mich gerne dieser Diskussion anschliessen kann ich aber leider nicht da ich von deinem Tier null Ahnung habe. Finde es aber auf jeden fall sehr interessant was du präsentierst ob richtig oder falsch kann ich wie gesagt nicht sagen ! So wie ich es jetzt verstanden habe muss deine Moräne irgendwann in ein komplettes Meerwasserbecken ? Habe ich das richtig verstanden ? Und wie lange dauert der Prozess von Süss/Brack wasser zum Meerwasser ?

lg steffen

GGuardiaNN am 26.04.2011 um 15:38 Uhr

Hallo Tim,

die Beckenlänge für deine Muräne sollte wenigstens 150cm betragen. Eine junge Muräne kann man zwar in reinem Süsswasser halten, da dein Tier mit ca. 50cm aber fast ausgewachsen ist, benötigt es Brackwasser mit einem Salzgehalt von 1% = 10g Salz/l, den Salzgehalt solltest du nach dem Wasserrwechsel vielleicht mit einem Refraktometer messen. Bei den Cichliden schliesse ich mich meinem Vorredner @quarius völlig an, die gehören dort absolut nicht hinein, auch bin ich mit der Beckenlänge von 1m völlig unzufrieden, wenn du das Tier umbedingt behalten willst, solltest du dir wohl oder übel ein grösseres Becken zulegen und passend dazu einen Besatz, der ins Brackwasser passt, wie z.b. Argusfische, Seba-Flossenblätter, evtl Kugelfische, aber bitte keine Schützenfische, es seidenn du schaffst gleichzeitig noch einen grossen Mangroventeil oberhalb der Wasseroberfläche. Für die Einrichtung würde ich die Pflanzen ganz entfernen und eine Mangrovenzone mit einigen/vielen Mangrovenwurzeln nachbilden.

LG Mich@ GGuardiaNN

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In diesem Einrichtungsbeispiel stellt unser Mitglied Beppo das Aquarium 'MuränenBecken' mit der Nummer 5920 vor. Das Thema 'Klassisches Gesellschaftsaquarium' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den, bzw. die AquarianerIn umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.

Copyright der Fotos und Texte im Aquarium-Beispiel 'MuränenBecken' mit der ID 5920 liegt ausschließlich beim User Beppo. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung des Users selbst nicht erlaubt.

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