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Blogartikel 'Artenschutz Teil 1' von Falk

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Artenschutz Teil 1

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Hi Ihr alle

Ich stelle hier mal ein Bild rein, das dürfte vor allem die Salzliga unter uns interessieren.
Diese Aufnahme ist im Ozeanum lisabon gemacht, ich habe noch einige andere....
Mir geht es darum , mal die Sachen hier anzubringen, welche in besagtem Objekt zu finden sind und die meisten davon stark bis weniger stark schon unter Artenschutz stehen.
In diesem Sinne werde ich auch auf meiner wie auf dieser Seite versuchen die aktuelle Artenschutzliste mit Hintergrundinfos zu veröffentlichen.
Auch wenn wir von unseren Zöglingen nicht lassen können, gibt es den Anlass trotzdem, mal hinter die Kulissen der Vermarktung zu schauen.....zu Hause betreiben wir in gewissem Sinne auch Artenschutz, ein Beispiel wäre das Thema Victoriasee....


Hier mal ein Beispiel

Erste Art wäre die bei AQ-Profis bekannte Art des Blauaugenharnischwelses auch Panaque cochliodon, welches eines der traurigen Beispiele des menschlichen Wahns ist...
Nicht nur , das der aus Kolumbien stammende "heimliche" König der Harnischwelse, fast umgebracht worden wäre , durch die immense Wasserverschmutzung, sondern auch noch aus dem Gebiet kommt, welches zu der FARC-Rebellenorganisation zu zuordnen ist und dort kein Mensch hinein gelassen wird, es gibt also keinen Nachschub.
Die Art wurde unter Artenschutz gestellt, wobei keiner einschätzen kann, ob die Art in natura noch vermehrungsfähig ist....

in sogenannten "Liebhaberkreisen" kommen pro Tier bis zu 20000€ als Preis nicht selten vor....wenn es Stiftungen bzw. Vereine etc sind oder Biologen, die das Erbe dieses schönen Tieres bewahren wollen, dann sollte es gerechtfertigt sein, alles andere führt noch mehr zum Aussterben !


Gruß Falk

P.S. Wer beispiele nennen kann (fundiert) bitte gern hier anführen....




25.01.

Wie versprochen hier mal eine Studie zu den Süsswasserrochen...
vorher aber auch die Quellen und den Bericht nur auszugsweise, da er auf meiner Seite voll einsehbar ist....
der Bericht wurde aus dem portugiesischen übersetzt, da in Brasilien und den USA veröffentlicht

Diese Übersetzung stammt von: http://www.potamotrygon.de/forschung/artikel-shark-news-14.htm und Her Ochs hat mir freundlicherweise noch mehr Tipps gegeben...dafür besten Dank!!!

Quellen

Quellen
Araújo, M. L. G. 1998. Biologia Reprodutiva e Pesca de Potamotrygon sp. C (Chondrichthyes - Potamotrygonidae), no Médio Rio Negro, Amazonas. Unpublished dissertation. Instituto Nacional de Pesquisas da Amazônia & Universidade do Amazonas, Manaus.

Brooks, D. R. 1995. Neotropical freshwater stingrays and their parasites: a tale of an ocean and a river long ago. In: Oetinger, M. I. and G.D. Zorzi (eds.). The Biology of Freshwater Elasmobranch. Journal of Aquariculture and Aquatic Sciences 7:52-61.

Charvet-Almeida, P. 2001. Ocorrência, Biologia e Uso das Raias de Água Doce na Baía de Marajó (Pará, Brasil), com Ênfase na Biologia de Plesiotrygon iwamae (Chondrichthyes: Potamotrygonidae). Unpublished dissertation. Universidade Federal do Pará & Museu Paraense Emílio Goeldi. 213 pp.

Carvalho, M. 2001. An overview of the taxonomy of Neotropical freshwater stingrays (Chondrichthyes: Myliobatiformes: Potamotrygonidae). Abstracts of the Joint Meeting of Ichthyologists and Herpetologists. American Society of Ichthyologists and Herpetologists. Pennsylvania State University, State College, PA.

Charvet-Almeida, P. and R.S. Rosa. 2001. A New Genus and Species of Freshwater Stingray (Potamotrygonidae) from the Lower Amazon Drainage. Abstracts of the Joint Meeting of Ichthyologists and Herpetologists. American Society of Ichthyologists and Herpetologists. Pennsylvania State University, State College, PA, USA.

Compagno, L. J. V. 1999. Checklist of living elasmobranchs. In: Sharks, skates and rays, the biology of elasmobranch fishes. W. C. Hamlett (ed.). The John Hopkins University Press, Baltimore. p. 471-498.

Eschmeyer, W. N. 1998. Catalogue of fishes. California Academy of Sciences. San Francisco.

Ferreira, A. R. 1886. Viagem Filosófica ao Rio Negro. Revista do Instituto Histórico Geográfico Brasileiro, XLIL (1):123-188.

IBAMA - Instituto Brasileiro do Meio Ambiente e dos Recursos Naturais Renováveis. 2001. Portaria no 022/98.

Ishihara, H. and T. Taniuchi. 1995. A strange potamotrygonid ray (Chondrichthyes: Potamotrygonidae) from the Orinoco River system. In: Oetinger, M. I. and Zorzi, G. D. (eds.). The Biology of Freshwater Elasmobranch. Journal of Aquariculture & Aquatic Sciences 7:91-97.

IUCN. 2000. 2000 IUCN Red List of Threatened Species. Compiled by C. Hilton-Taylor. International Union for Conservation of Nature and Natural Resources. Gland, Switzerland and Cambridge, UK.

Lasso, C. A., A.B. Rial and O. Lasso-Alcalá. 1997. Notes on the biology of the freshwater stingrays Paratrygon aiereba (Müller and Henle 1841) and Potamotrygon orbignyi (Castelnau 1855) (Chondrichthyes: Potamotrygonidae) in the Venezuelan llanos. Acqua, 2(3):39-50.

Lovejoy, N. R. 1996. Systematics of myliobatid elasmobranchs: with emphasis on the phylogeny and historical biogeography of neotropical freshwater stingrays (Potamotrygonidae: Rajiformes). Zool. J. Linn. Soc. 117:207-257.

Nelson, J.S. 1994. Fishes of the world. New York, John Willey & Sons.

Nishida, K. 1990. Phylogeny of the Suborder Myliobatidoidei. Mem. Fac. fisher. Hokkaido Univ. 37:1-108.

Rosa, R. S. 1985. A systematic revision of the South American freshwater stingrays (Chondrichthyes: Potamotrygonidae). Unpublished doctoral dissertation. The College of William and Mary, Williamsburg. 523 pp.

Rosa, R. S., H. Castello and T.B. Thorson. 1987. Plesiotrygon iwamae, a new genus and species of Neotropical freshwater stingray (Chondrichthyes: Potamotrygonidae). Copeia 2:447-458.

Thorson, T. B., D. R. Brooks and M. A. Mayes. 1983. The evolution of freshwater adaptation in stingrays. Nat. Geog. Res. Reports 15:663- 694.

dazu der folgende Auszug :

Neotropische Süßwasserrochen: Diversität und Schutzstatus

Patricia Charvet-Almeida1, Maria Lúcia Góes de Araújo2, Ricardo S. Rosa3 and Getúlio Rincón4
1MPEG, Belém; 2UA, Manaus; 3UFPB, João Pessoa; 4UNESP, Rio Claro, Brazil
(die Reihenfolge der Autoren deutet nicht auf den Umfang ihres Beitrags zu diesem Artikel hin)



Diversität
Die Familie Potamotrygonidae, Garman 1877 umfasst Süßwasserrochen, deren Verbreitung auf Südamerika begrenzt ist. Sie leben in verschiedenen Flußsystemen die in den Atlantik entwässern und einige Arten dringen bis in die Mündungsgebiete vor. Der taxonomische Status der Gruppe wird in der Literatur seit einigen Jahren eifrig diskutiert, einige Autoren betrachten sie als eine monophyletische Familie (Thorson et al. 1983, Rosa et al. 1987, Lovejoy 1996), während andere der Ansicht sind sie gehören zu Dasyatidae, entweder als Subfamilie (Nelson 1994) oder als eine paraphyletische Gruppe (Nishida 1990). Die taxonomische Zusammensetzung der Familie Potamotrygonidae wurde revidiert von Rosa (1985), er erwähnt 32 Arten die zu dieser Familie gehören, 20 davon betrachtet er als valide Arten in drei getrennten Gattungen, Plesiotrygon, Potamotrygon und Paratrygon. An dieser taxonomischen Einteilung haben auch spätere Autoren festgehalten (Eschmeyer 1998, Compagno 1999) obwohl Rosa und andere gezeigt haben, dass noch mehrere unbeschriebene Arten (Rosa 1985, Carvalho 2001), und mindestens eine unbeschriebene Gattung existieren (Ishihara und Taniuchi 1995, Compagno 1999, Charvet-Almeida und Rosa 2001).

Potamotrygon leopoldi, auf Futtersuche im natürlichen Lebensraum.
Dies ist eine der begehrtesten Arten im Zierfischhandel.
Photo: Patricia Charvet-Almeida.

Fang von Rochen
Historisch betrachtet hatten Süßwasserrochen für die Fischer nur wenig Wert als Speisefische (Ferreira 1886). Trotzdem gibt es am Unterlauf des Amazonas einige Regionen wo man sie zum Verzehr fängt. Zusätzlich erlangten sie in den letzten 15 Jahren eine immer größere Bedeutung als Zierfische, ihr Anteil am gesamten Zierfischexport aus Manaus (Bundesstaat Amazonas) beträgt 1%. Mindestens 6 Arten werden regelmäßig als Zierfische exportiert:

Potamotrygon motoro, P. orbignyi
P. schroederi, P. leopoldi
P. henlei, Potamotrygon sp.

Ungefähr 67% aller aus Manaus exportierten Süßwasserrochen gehören zu diesen Arten und die drei zuletzt genannten leben endemisch in Gebieten, in denen Goldminen, Dämme und große Tourismusprojekte im entstehen sind. 20.000 Süßwasserrochen werden derzeit jährlich aus Brasilien exportiert. Ungefähr 57 % stammen aus dem Rio Negro Becken (Bundesstaat Amazonas). Ungeachtet dieses Bedarfs hat die Brazilian Environmental Agency (IBAMA) keine Fang- und Exportdaten über die Arten aus diesem Gebiet. Fänge aus anderen Gebieten werden oft falsch identifiziert, die Exportzahlen sind sicher zu niedrig geschätzt. Tatsache ist, dass P. leopoldi und P. henlei illegal aus Brasilien exportiert werden. Einige andere Arten aus dem Bundesstaat Amazonas werden in Übereinstimmung mit dem Gesetz Nummer 022/98 (IBAMA 2001) exportiert. Dieses Gesetz legt Quoten für alle zur Ausfuhr freigegebenen Arten fest.
(Anm. des Übersetzters: Dieses Gesetz erlaubte den Export der Arten P. motoro und P. cf. histrix. Im Jahr 2003 gab es neue Quoten (IBAMA No.036/2003). Jetzt durften die Arten P. leopoldi, P. henlei, P. orbignyi und P. schroederi erstmals seit vielen Jahren legal exportiert werden.)

Die wichtigsten Länder im Handel mit Potamotrygoniden sind die USA, Japan, Taiwan und Deutschland. Dort werden Stechrochen in Zoogeschäften angeboten. Häufig werden sie nicht mit korrektem Artnamen bezeichnet sondern mit einem Code für bestimmte Farbvarianten.

26.01.2009 nächstes Beispiel

Einer der momentan am meisten gefährdeten Tiere ist der Napoleon-Lippfisch :

Dieser große Lippfisch, der in den Korallenriffen im Roten Meer und im west und Indopazifik anzutreffen ist , wird bis 2, 30 Meter groß, ca. knapp200 Kilogramm schwer.
Er gilt in asiatischen Küchen als Delikatesse un ist wegen des unkontrollierten Fangs stark dezimiert worden.
Für Taucher ist er mittlerweile als Tauchmotiv selten geworden.

Bis zu 200 € wird pro Kg gezahlt.....

Vom WWF weiterhin angegeben, als stark gefährdet...


Rote Koralle

Davon : Corallium spp. (über 24 Arten),

und Gattung : Paracorallium spp.(7 Arten)
Lebensraum: von einigen Metern bis 1.500 Meter Tiefe, (felsiger Untergrund, Bereiche mit starker Strömung , auf Meeresbänken, Seebergen, unter Felsvorsprüngen, in und um Meereshöhlen

Geografische Verbreitung: weltweit in tropischen, subtropischen und temperierten Ozeanen (Atlantischer Ozean, Mittelmeer, Indischen Ozean, Pazifik)

gefährdet , weil ein Utensil zur Schmuckherstellung, gerade bei Frauen in der halben Welt beliebt.
Die Ursachen, wie so oft, sind unkontrolierter Abbau...


Nachfolgend eine Meldung des Pressearchivs von Pro Wildlife datiert vom 29.12.1999.....hier nur auszugsweise der Absatz zu Zierfischtransporten ..

Erfrieren, Ersticken, Verhungern, Tod durch den Fleischwolf
Skandale bei Wildtiertransporten reißen nicht ab

Der Fall KLM: Bei der größten holländischen Fluglinie starben über 400 chinesische Hörnchen sowie seltene Papageien und Schildkröten auf dem Flughafen in Amsterdam. Aufgrund fehlender Papiere wurden die lebenden Tiere in einem Fleischwolf „entsorgt“ – ein Skandal, der KLM wenige Monate später zu dem Ausstieg aus allen Wildtiertransporten bewegte. Einzige bedauerliche Ausnahme: Zierfische, die immer noch millionenfach transportiert werden – und sterben...

*
Bei Massensendungen von Ziervögeln und Zierfischen werden die Tiere so eng gepackt, dass viele von ihnen ersticken. Verlustraten von bis zu 30 % während des Fluges sind keine Seltenheit So bleiben alljährlich Millionen Tiere auf der Strecke – Todesfälle, die unbekannt bleiben.

Ein Großteil der Tiere stammt aus freier Wildbahn – immer mehr Arten gelangen so an den Rand der Ausrottung. PRO WILDLIFE betont die besondere Verantwortung der Fluglinien: „Erst durch den Transport per Flugzeugen in alle Welt wird der Ausverkauf der Natur in Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas möglich. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen – allen voran Lufthansa als eine der größten Cargo-Gesellschaften – aus diesem tödlichen Geschäft aussteigen.“

06.02.2009

Hier werde ich mal eine Liste zusammenbringen , die Arten , welche von Import und Handel und durch gesetzgebung anderer Länder geschützt, bzw. eingeschränkt sind...

Dabei bin ich verpflichtet einige Quellen hierzu angeben zu müßen .
unter anderem das Ministerium für Finanzen im Verbund mit www.zoll.de
mit ZZF.de , und auch WWF.....

Folgende Arten sind betroffen, durch das .....


(EG) Nr. 338/97 des Rates "über den Schutz von Exemplaren wildlebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels" sowie die dazu erlassene Verordnung der Kommission (EG) Nr. 1808/2001 "Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 338/97" Diese Verordnungen regeln zum einen die Ein- und Ausfuhr von Exemplaren in und aus dem Gebiet der Gemeinschaft, enthalten aber auch Regelungen zum innergemeinschaftlichen Handel. Die Verordnung (EG) Nr. 338/97 stellt über das WA hinaus gehende Anforderungen an die Einfuhr. Insbesondere ist für bestimmte Arten eine zusätzliche Einfuhrgenehmigungspflicht geschaffen worden, :

Blaue Koralle (HELIOPORIDAE SPP.)
Steinkoralle (SCLERACTINIA SPP.)
Orgelkoralle (TUBIPORIDAE SPP.)
Seepferdchen (HIPPOCAMPUS SPP.)
Landschildkröte (TESTUDINIDAE SPP.)



18.02.2009
Der geschätzte Umsatz für die Aquaristik wird von Experten auf ca.350-380mill. € gesetzt.
Allein aus dem Meer werden jährlich ungefähr 10 mill. Fische und nochmal 20 mill. verschieden andere Meerestiere entnommen, nur für die Aquaristik.
Hier muß ich Carsten Röttger beipflichten , in dem er sagt, das eben der verbotene "Gift-Fang" , unter anderem mit Zyan oder ähnlichem, aberviele Tiere schädigt oder gar unmittelbar tötet, das man zu der Schlußfolgerung kommen muß, vieviel Tiere dadurch tot sind und das Meer gar nicht verlassen.

12mill Steinkorallen , die das Heim- Wasser nicht mehr sehen...
und und und....also die Liste ist lang

06.03.2009

Da ich aus dem Urlaub zurück bin, kann ich breichten ...Mein "Standardhotel" welches ich immer wieder besuche...mit dem Pirates-Diving-Center macht viel für den Erhalt der Umwelt...
Es wurden eine Ponton-Brücke über das Riffdach gebaut und auch hier ist es seit 2 Jahren verboten , darauf zu laufen( Riff) ...usw.
Die Hotelgruppe ist Pick Albatros-Gruppe, ein Hotelunternehmen aus der Schweiz.
Bild hierzu ist eingestellt...

Auch hier viel Spass...

26.03.2009
In Bezug auf die Einfuhrbestimmungen bzw. Ausfuhr aus Brasilien wurde zwischenzeitlich einiges wieder in einem bestimmten Maß erlaubt....
Es sind bestimmte Arten wieder zugelassen worden
Dazu später mehr ...


Gruß Falk euer Kaiserjäger bzw. der mit den Kaisern schwimmt....

wird fortgesetzt!!!!


 
Artenschutz Teil 1
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Blogartikel 'Blog 1472: Artenschutz Teil 1' aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet von Falk am 25.03.2009 um 13:55 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 18.02.2009 um 22:10 von Malawi-Guru.de
Hi Falk;-))

Ich glaube mehr als zu schreiben "DU HAST RECHT" brauch man hier nicht sagen.....!!

Ganz liebe Grüße aus Frankfurt

Florian
 
 
Geschrieben am 24.01.2009 um 11:23 von Falk
Hi

möchte mal einen Link einbringen ,bevor ich die Thematik weiterspinne....er zeigt mal ,wie in den anderen Foren mit dem Thema Doktorfische um gegangen wird.
Die Sache bezieht sich auf die neuesten Erkenntnisse zur Hälterung der Docs ,wo ja ein Importverbot erlassen wurde und nicht nur für Deutschland ,sondern auch in den Ländern,wo die Tiere herkommen, ein Exportverbot besteht,da ich in Ägypten sehr oft bin, sollte erwähnt sein,das dort dieses auch gilt.

http://www.riffaquaristik.at/thread.php?
threadid=6645&sid=6fc9f3860744bf841aa9c96f79ea4ebd

Zur Ergänzung sei noch gesagt,das es für bestehende Aquarien ,auch hier auf einrichtungsbeispiele ,keines mehr Docs in 300l,600l ,1000l geben sollte,welches Docs beinhaltet,ohne jemand persöhnlich anzugreifen.....
Es ist halt einfach so,das selbst namhafte Biologen sich noch nicht ganz einig sind, ab welchem Volumen solche Tiere gehalten werden sollten . nach meiner persöhnlichen Meinung nicht unter 2000l und dann nur ein Tier ,wobei festzustellen ist,das sich daraus auch keine artgerechte Haltung versprechen lässt ,da die Docs ja in großen Schulen in Natur leben.
Meine persöhnliche Meinung ist aber nicht relevant,ich recherchiere nur für unser Forum hier,welches ja qualitativ ansprechend sein soll.
Gruß Falk

P.S. als nächstes ist ein Bericht über Süßwasserrochen geplant,aber nur auszugsweise,da geht es auch um Fangmethoden....den Rest dann auch auf falk.homelinux.org

 
 
Geschrieben am 23.01.2009 um 16:00 von Falk
we all can...lieber Stefan

Schön zu hören,das Du Dich engagierst !
Julia hatte das Theme in Ihrem Blog "Fische ,dienicht ins AQ gehören" schon einmal angeschnitten,aber die Beteiligung war nicht sehr groß, leider...
Ich habe versprochen, mich für eine Artenliste stark zu machen,ist aber nicht ganz einfach,die zusammen zu bekommen,da ich es nicht unbedingt im Netz recherchiere,sondern mit Hilfe von Biologen und anderen Fachkräften und auch mit meinen eigenen "Zutaten"...
we looking in the Future....

bye,bye Falk
 
 
Geschrieben am 23.01.2009 um 10:23 von Minzi
Hallo Falk,
finde ich sehr gut, dass Du das Thema Artenschutz ansprichst. Denke das ist gerade bei Aquarianern hoch aktuell. Vielen ist gar nicht bewußt wie rasant die Lebensraumzerstörung, gerade in den Tropen aus denen die meisten unsere gepflegten Fische stammen, voranschreitet. (vor allem in Südoastasien) Auch die Methoden und nicht nur der Transport mit denen Zierfische gefangen werden sind teilweise sehr umweltzerstörend. (Netze, Gifte...)
Wenn nicht endlich ein Umdenken und vor allem aktives Handeln zum Erhalt der Urwälder, Mangroven und Gewässer dieser Erde stattfindet werden wohl viele unserer wunderschönen Fischarten (und nicht "nur" die!) für immer verschwinden. Doch jeder kann etwas tun!
Ich bin z.B. Mitglied im WWF und spende regelmäßig für den Naturschutz. Beim Kauf von Holz/Papier sollte man auf das FSC-Siegel achten, bei Speisefischen nur welche mit dem MSC-Siegel für nachhaltige Fischerei kaufen usw. Noch ist es nicht zu spät und es gibt viele Möglichkeiten sich aktiv für den Lebensraum- und Artenschutz und damit ein Überleben unserer Mitgeschöpfe zu engagieren!
Yes we can!
Gruß Stefan
 
 


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