Blog: Becken umstrukturiert (233)
Habe das Becken komplett umstrukturiert und den Besatz geändert! Die beiden Skalare habe ich an einen befreundeten Aquarianer mit grösserem Becken abgegeben.
Habe das Becken komplett umstrukturiert und den Besatz geändert! Die beiden Skalare habe ich an einen befreundeten Aquarianer mit grösserem Becken abgegeben.

Balzgruben gehören zu den spannendsten Verhaltensweisen vieler Malawibuntbarsche. Wer ein Aquarium mit Arten aus dem Malawisee pflegt, sieht nicht nur Farben, Revierkämpfe und Maulbrutpflege, sondern manchmal auch regelrechte Bauarbeiten am Bodengrund. Besonders Männchen graben Vertiefungen, schieben Sand zur Seite, verteidigen kleine Areale und präsentieren sich dort den Weibchen. Diese sogenannten Balzgruben sind keine zufälligen Löcher im Sand, sondern Ausdruck eines hochentwickelten Fortpflanzungsverhaltens.

Das Thema „filterloses Aquarium“ ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Während die klassische Aquaristik fast immer auf Technik wie Filter, Heizer und CO₂-Anlagen setzt, gehen filterlose Aquarien einen ganz anderen Weg. Statt Technik und ständiger Kontrolle steht hier die Natur im Vordergrund. Es geht darum, ein biologisches Gleichgewicht zu schaffen, das auf Pflanzen, Mikroorganismen, Bodengrund und dem Verhalten der Fische selbst basiert.

Der Begriff „Haftlaicher“ beschreibt eine der interessantesten und zugleich vielseitigsten Fortpflanzungsstrategien im Süßwasseraquarium. Gemeint sind Fischarten, die ihre Eier gezielt an festen Oberflächen wie Pflanzen, Steinen, Wurzeln oder künstlichen Strukturen im Aquarium anheften. Diese Form der Eiablage ist evolutionär äußerst erfolgreich und kommt in zahlreichen Fischfamilien vor, insbesondere bei Buntbarschen, bestimmten Grundeln und einigen anderen Gruppen.

Seesterne gehören zu den faszinierendsten Bewohnern eines Meerwasseraquariums. Mit ihren oft außergewöhnlichen Farben, ihrer langsamen Fortbewegung und ihrem einzigartigen Körperbau ziehen sie die Aufmerksamkeit vieler Aquarianer sofort auf sich. Gleichzeitig zählen sie jedoch zu den anspruchsvolleren Wirbellosen in der Meerwasseraquaristik. Viele Arten reagieren empfindlich auf Schwankungen der Wasserwerte, Nahrungsmangel oder ungeeignete Haltungsbedingungen. Deshalb gelten Seesterne nicht als klassische Einsteigertiere, sondern eher als Pfleglinge für erfahrene Meerwasseraquarianer mit stabil eingefahrenen Aquarien.

Wer sich intensiver mit der Aquaristik beschäftigt, stößt früher oder später auf den Begriff „Floatglas“. Für viele Aquarianer ist er selbstverständlich, für andere bleibt er ein technisches Schlagwort, das zwar oft gelesen, aber selten wirklich verstanden wird. Dabei spielt Floatglas eine zentrale Rolle in der modernen Aquarienherstellung und beeinflusst nicht nur die Optik eines Aquariums, sondern auch dessen Stabilität, Langlebigkeit und Sicherheit. In nahezu jedem handelsüblichen Glasbecken, vom kleinen Nano-Aquarium bis hin zum mehrere tausend Liter fassenden Schaubecken, kommt heute Floatglas zum Einsatz.

Aquariensilikon verbindet Glasscheiben dauerhaft, bleibt elastisch und ist nach vollständiger Aushärtung für Tiere und Pflanzen im Aquarium sicher. Wer ein Aquarium betrachtet, sieht meistens zuerst Fische, Pflanzen, Wurzeln, Steine und vielleicht die technische Ausstattung. Eine der wichtigsten Komponenten bleibt dagegen beinahe unsichtbar: das Silikon zwischen den Glasscheiben. Ohne diese unscheinbaren Nähte würde aus einem Glasaquarium innerhalb kürzester Zeit eine ziemlich wirkungsvolle Zimmerbewässerung werden.