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Blogartikel 'Beleuchtung im Malawi-Aquarium: Es darf gespart werden '

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Beleuchtung im Malawi-Aquarium: Es darf gespart werden

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Ich habe bereits in der Vergangenheit festgestellt, dass es sehr gut möglich ist, Malawibecken sehr kostensparend und mit wenig laufenden Kosten zu betreiben. Obwohl die Cichliden erst in etwas größeren Aquarien gehalten werden können, kann man mit vergleichsweise geringem finanziellem Einsatz ein Aquarium einrichten, das den typischen Ansprüchen der Fische zu 100% gerecht wird.

Einsparpotential besteht auch bei den laufenden Stromkosten. Ein großer Brocken war dabei immer die Beleuchtung. Obwohl nur wenige bis keine Pflanzen in den biotoptypisch eingerichteten Becken vorhanden sind, hat die Entwicklung erst in den letzten Jahren einen deutlichen Schub durch die Verwendung von LED-Technik bekommen.

Wie sollte ein Malawi-Aquarium optimal beleuchtet werden?

Wenn man noch nicht auf moderne Technik umsteigen will oder kann, ist es meist möglich, ohne einen Nachteil für Fische und die spärlich vorhandenen Pflanzen, die Beleuchtung zu reduzieren. Bei klassischen Röhren-Leuchtbalken ist es sehr oft möglich, nur eine einzelne Röhre zu nutzen. Dazu muss evtl. die zweite Röhre komplett entfernt werden. Wenn der verwendete Leuchtbalken einen Betrieb nur dann zulässt, wenn alle Röhren vorhanden und funktionstüchtig sind, ist es auf alle Fälle möglich, die Beleuchtungszeit zu reduzieren. 12 oder mehr Stunden sind auf keinen Fall notwendig. Bei Aquarien, die in hellen Räumen stehen, reichen auch 9 Stunden locker aus. Auf eine Pause sollte verzichtet werden. Das Ein- und Ausschalten der Beleuchtung bedeutet für die Buntbarsche eine Stresssituation, die man nicht unnötig verdoppeln sollte. Die Lebensdauer der Leuchtmittel wird ebenfalls durch jeden Schaltvorgang reduziert.

Mit modernen LED-Leuchtmitteln kann die Lichtmenge und inzwischen auch die Lichtfarbe sehr genau den Wünschen und Vorstellungen des Aquarianers angepasst werden. Die im Moment noch relativ hohen Anschaffungskosten relativieren sich aber durch einen wesentlich geringeren Verbrauch, langer Lebensdauer und maximaler individueller Lösung. So dass dies im Moment das Konzept sein dürfte, dem die Zukunft gehört und gerade bei einer Neuanschaffung ins Auge gefasst werden muss.

Schadet eine so reduzierte Beleuchtung den Malawis?

Ganz im Gegenteil! Die Fische ziehen sich in sehr hell beleuchteten Aquarien bevorzugt in dunkle Ecken und Höhlen zurück. Diese Bereiche mit spärlicher Beleuchtung entsprechen dem natürlichen Habitat der Tiere. Das Ziel „Strom und Kosten sparen“ entspricht also in optimaler Weise, dem Gedanken, unseren Fischen ein möglichst naturnahes Aquarium einzurichten, damit diese sich wohl fühlen und uns möglichst lange Freude bereiten.

 
Blogartikel 'Blog 4748: Beleuchtung im Malawi-Aquarium: Es darf gespart werden ' aus der Kategorie: "Tipps & Tricks" zuletzt bearbeitet von Tom am 19.04.2014 um 13:37 Uhr
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