Ein üppig bepflanztes Aquarium mit kräftig grünen Blättern, farbenfrohen Stängeln und gesunden Wurzeln ist der Traum vieler Aquarianer. Doch damit Wasserpflanzen nicht verkümmern oder von Algen überwuchert werden, brauchen sie die richtige Pflege – und dazu gehört vor allem eine abgestimmte Düngung. Während Fische durch ihre Ausscheidungen und Futterreste einige Nährstoffe ins Wasser einbringen, reicht dies für ein stark bepflanztes Becken in der Regel nicht aus. Deshalb greifen Aquarianer auf Düngesysteme zurück, die gezielt Nährstoffe in verschiedenen Formen zuführen.
L-Welse (Hypostomus-, Panaqolus-, Peckoltia- und viele weitere Arten) gehören zu den beliebtesten Bodenbewohnern in Aquarien. Diese faszinierenden Harnischwelse sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern spielen auch eine wichtige Rolle im biologischen Gleichgewicht des Beckens. Eines ihrer wichtigsten Bedürfnisse wird aber oft unterschätzt: geeignetes Deko-Holz. Viele L-Welse benötigen Holz nicht nur als Versteck und Struktur im Aquarium, sondern auch als Nahrungsquelle, da sie Zellulose und Lignin zur Verdauung bestimmter pflanzlicher Stoffe benötigen. In diesem Artikel erfährst du alles über die richtige Holzauswahl für L-Welse – von den verschiedenen Holzarten über ihre Vorbereitung bis hin zu Pflege und häufigen Fragen.
Der Malawisee gehört zu den faszinierendsten Lebensräumen der Aquaristik. Kaum ein anderes Binnengewässer hat eine derartige Vielfalt an Buntbarschen hervorgebracht. Für Aquarianer ist der See deshalb weit mehr als nur ein geografischer Herkunftsort. Er ist ein komplexes System aus Felsküsten, Sandflächen, Übergangszonen, Pflanzenbereichen, Geröllfeldern, offenen Wasserzonen und tieferen Regionen. Jede dieser Zonen stellt andere Anforderungen an Ernährung, Körperbau, Fortpflanzung, Revierverhalten und Sozialstruktur. Genau daraus erklärt sich, warum Malawi-Buntbarsche im Aquarium so unterschiedlich wirken, obwohl sie aus demselben See stammen.
Malawi-Buntbarsche gehören zu den bekanntesten und zugleich faszinierendsten Süßwasserfischen der Aquaristik. Ihre intensive Färbung, das ausgeprägte Sozialverhalten und die enorme Artenvielfalt machen sie seit Jahrzehnten zu beliebten Bewohnern großer Aquarien. Viele Aquarianer kennen die klassischen Grundlagen: Malawi-Cichliden stammen aus dem Malawisee in Ostafrika, benötigen hartes, alkalisches Wasser und zeigen häufig ein territoriales Verhalten. Doch hinter diesen bekannten Eigenschaften steckt eine biologische Welt, die deutlich komplexer ist.
Der Begriff „Haftlaicher“ beschreibt eine der interessantesten und zugleich vielseitigsten Fortpflanzungsstrategien im Süßwasseraquarium. Gemeint sind Fischarten, die ihre Eier gezielt an festen Oberflächen wie Pflanzen, Steinen, Wurzeln oder künstlichen Strukturen im Aquarium anheften. Diese Form der Eiablage ist evolutionär äußerst erfolgreich und kommt in zahlreichen Fischfamilien vor, insbesondere bei Buntbarschen, bestimmten Grundeln und einigen anderen Gruppen.
Für einen optimalen Pflanzenwuchs kommt man um Flüssigdünger nicht herrum - und den müßte man am besten täglich zuführen. Da ich das jedoch die meiste Zeit einfach vergessen habe, habe ich mir irgendwann eine automatisierte Düngeanlage gebaut. Diese Anlage läuft so tadellos, das ich mittlerweile auch ein zweites Becken mit einer solchen Düngeanlage ausgerüstet habe.