Lebens(t)räume für Menschen, Tiere & Pflanzen
Gestaltungsbeispiele für naturnahe Lebensräume
Einrichtungsbeispiele.de-Logo
Neu
Login
Wir werden unterstützt von:

Blog: Buchenblätter (4525)

Lesezeit: ca. 1 Minuten

Ich habe am 31.5.12 ein paar selbstgetrocknete Buchenblätter ins Wasser gelegt. Zuerst schwimmten sie oben, aber die neuen kleinen Skalare nutzten sie gleich als Versteck. Ich hatte zuvor einige, ganz dünne, Zweige frisch abgeschnitten, gründlich abgespült und ca. eine Woche im Halbdunkel hängend trocknen lassen. Es dauert ungefähr 1 Tag bis die getrockneten Zweige/Blätter sinken. Am 9.6.12 neue Buchenzweige zugefügt, die alten Blätter haben sich inzwischen fast ganz aufgelöst. Ich habe keine Veränderung der Wasserwerte durch die Buchenzweige feststellen können, aber es sieht hübsch, natürlich aus, finde ich, und den Fischen scheint es auch zu gefallen, sie verstecken sich zwischen den Blättern, amüsieren sich scheinbar beim zwischendurch schwimmen, die Rüsselbarben und die kleinen Skalare knabbern auch gerne daran (die Dornaugen vielleicht nachts?) Vorläufig werde ich das so beibehalten und regelmässig neue Zweige zufügen.

Blogartikel 'Blog 4525: Buchenblätter' aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 10.06.2012 um 13:08 Uhr von Marina

Autor*in: Marina

/images_site/NoImage.png
Marina ist Mitglied von EB und stellt 1 Beispiele vor.

Das könnte dich ebenfalls interessieren:

Sekundäre Pflanzenstoffe im Aquarium: Wirkung, Einsatz und Bedeutung für Fische, Garnelen und Wasserqualität

Sekundäre Pflanzenstoffe im Aquarium: Wirkung, Einsatz und Bedeutung für Fische, Garnelen und Wasserqualität

Wasserwerte

Sekundäre Pflanzenstoffe können im Aquarium Wasserchemie, Keimdruck und Wohlbefinden beeinflussen und sind besonders in naturnahen Becken interessant. Wer Blätter, Erlenzapfen, Rindenstücke, Torf oder pflanzliche Extrakte im Aquarium verwendet, bringt damit nicht nur organisches Material ins Wasser. Gleichzeitig gelangen zahlreiche chemische Verbindungen in das Becken, die Pflanzen ursprünglich nicht für ihr unmittelbares Wachstum, sondern unter anderem als Schutz vor Fraß, Krankheitserregern, UV-Strahlung oder Konkurrenz gebildet haben. Diese sogenannten sekundären Pflanzenstoffe können im Aquarium verschiedene biologische und chemische Prozesse beeinflussen.

Blätter und Laub im Aquarium: Was ist geeignet und was nicht?

Blätter und Laub im Aquarium: Was ist geeignet und was nicht?

Wasserwerte

Blätter und Laub im Aquarium sind weit mehr als reine Dekoration. Richtig eingesetzt, schaffen sie naturnahe Strukturen, fördern Mikroorganismen, bieten Verstecke und können das Wohlbefinden vieler Fische, Garnelen und Schnecken sichtbar verbessern. Besonders in Schwarzwasser-, Südamerika-, Asien- und Garnelenaquarien gehört Laub fast schon zur Grundausstattung, weil es dort natürliche Prozesse nachbildet, die in Flüssen, Bächen, Tümpeln und Überschwemmungszonen ganz selbstverständlich vorkommen. Im Aquarium ist allerdings nicht jedes Blatt automatisch geeignet. Manche Laubarten sind wertvoll, andere neutral, wieder andere problematisch oder sogar gefährlich.