Eine Algenblüte macht Aquarienwasser plötzlich grün und trüb, doch mit Ursachenanalyse, Geduld und gezielten Maßnahmen wird es dauerhaft klar. Eine Algenblüte gehört zu den auffälligsten Problemen im Aquarium. Innerhalb weniger Tage kann zuvor klares Wasser eine intensive grüne Färbung annehmen, sodass Pflanzen, Fische und Dekoration kaum noch zu erkennen sind. Ursache sind in der Regel frei im Wasser schwebende Mikroalgen, die sich unter günstigen Bedingungen explosionsartig vermehren. Für Aquarianer wirkt das zunächst dramatisch, doch eine Algenblüte lässt sich meist gut beherrschen, wenn nicht nur die sichtbare Trübung bekämpft, sondern vor allem der Auslöser gefunden wird.
Indien fasziniert Aquarianer und Terrarianer mit enormer Artenvielfalt, besonderen Lebensräumen und eindrucksvollen Tieren aus vielen Klimazonen. Kaum ein anderes Land vereint auf vergleichbarer Fläche so unterschiedliche Naturregionen wie Indien. Vom Hochgebirge des Himalaya über feuchte Tropenwälder im Nordosten, weite Flussebenen, Monsunlandschaften und trockene Savannen bis zu Mangroven, Küstengewässern und Inselwelten reicht das Spektrum. Für die Aquaristik und Terraristik ist diese Vielfalt besonders spannend, denn zahlreiche bekannte Zierfische, Wirbellose, Amphibien und Reptilien stammen aus Indien oder aus eng verbundenen Lebensräumen des indischen Subkontinents.
Kannibalismus bei Zierfischen wirkt auf viele Aquarianer zunächst erschreckend. Ein Fisch frisst Artgenossen, Jungtiere verschwinden über Nacht oder ein geschwächtes Tier wird von der Gruppe attackiert. Solche Beobachtungen bedeuten jedoch nicht automatisch, dass die betroffenen Fische ungewöhnlich aggressiv oder falsch gepflegt wurden. Kannibalistisches Verhalten kommt bei zahlreichen Fischarten als natürlicher Bestandteil des Nahrungserwerbs, der Fortpflanzung oder der Bestandsregulation vor. Im Aquarium können ungünstige Bedingungen dieses Verhalten allerdings deutlich verstärken.
Die Beliebtheit von Aquarien und Terrarien ist größer denn je, und immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, exotische Tiere in ihren eigenen vier Wänden zu halten. Dank der riesigen Auswahl an Modellen gibt es für beide Optionen unendlich viele Möglichkeiten. Die Frage ist nur, wo genau das Objekt später hin soll. Es ist gar nicht so einfach, den richtigen Platz zu finden und die ganze Wohnung danach auszurichten. Denn sowohl ein Aquarium als auch ein Terrarium können ziemlich viel Platz beanspruchen..
Java gehört zu den bekanntesten Inseln Südostasiens und ist zugleich eine Region, die Aquarianern und Terrarianern seit vielen Jahrzehnten ein Begriff ist. Der Name der indonesischen Insel taucht bei Fischen, Wirbellosen, Reptilien, Amphibien, Moosen, Farnen und anderen Pflanzen immer wieder auf. Dabei ist Java weit mehr als nur eine geografische Herkunftsangabe. Die Insel vereint tropische Regenwälder, Gebirgsregionen, Vulkane, Flüsse, Sümpfe, Reislandschaften und Küstenhabitate auf engem Raum. Diese Vielfalt hat eine artenreiche Flora und Fauna hervorgebracht, von der zahlreiche Vertreter auch in der Aquaristik und Terraristik bekannt geworden sind.
Wenn man an Fischzähne denkt, haben viele sofort das Bild eines Hais im Kopf: spitz, scharf, furchteinflößend. Doch das ist nur ein winziger Ausschnitt aus einer unglaublich vielfältigen Welt. In der Aquaristik, aber auch in der allgemeinen Biologie, sind Fischzähne ein extrem spannendes Thema, weil sie perfekt zeigen, wie stark sich Tiere an ihre Umwelt und ihre Ernährungsweise anpassen können. Manche Fische haben sichtbare, messerscharfe Zähne, andere scheinbar gar keine – und wieder andere tragen ihre Zähne tief im Rachen, wo man sie auf den ersten Blick nie vermuten würde.