Bartalgen gehören zu den Algenproblemen, die Aquarianer besonders schnell frustrieren. Sie verschwinden selten von allein, haften fest an Dekoration, Technik und Pflanzen und wirken durch ihre dunklen Büschel oft wie ein Zeichen für schlechte Pflege. Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Bartalgen entstehen auch in gepflegten Aquarien, wenn Licht, Nährstoffe, Kohlendioxid, Strömung und Pflanzenwachstum nicht sauber zusammenspielen.
Für Aquarianer gibt es eine breite Palette von Beleuchtungsmöglichkeiten. Diese vielfältige Auswahl ermöglicht es Hobbyisten aller Stufen, die richtigen Beleuchtungsbedingungen für ihre speziellen Aquarienbewohner zu schaffen. Die Beleuchtungsmonitore für Aquarien werden im Allgemeinen in vier Kategorien eingeteilt: Leuchtstofflampen mit normaler Leistung, Kompaktleuchtstofflampen, Metallhalogenidlampen mit hoher Intensität und Leuchtdiodensysteme. Doch welche Lampe sorgt für die perfekte Lebensumgebung in Ihrem Aquarium? Und welchen Zweck erfüllt eine Beleuchtung im Aquarium?
Viele frühere Aquarienpraktiken gelten heute als überholt, weil modernes Wissen Tierwohl, Wasserqualität und natürliche Bedürfnisse stärker gewichtet. Die Aquaristik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Was früher als bewährte Methode galt, wird heute teilweise kritisch gesehen oder ausdrücklich vermieden. Der Grund dafür liegt nicht darin, dass frühere Aquarianer grundsätzlich schlechter mit ihren Tieren umgingen. Vielmehr fehlten Erkenntnisse über Wasserchemie, Fischverhalten, Ernährung, Stress und langfristige Auswirkungen bestimmter Haltungsbedingungen.
Die umfangreiche Pflanzengattung Echinodorus ist vor allem für ihre robuste Wuchsform und ihre beeindruckenden Blätter bekannt und umfasst viele beliebten Pflanzen, die im Aquarium oder im Gartenteich unkompliziert gedeihen.
Der Leitwert im Aquarium zeigt, wie viele gelöste Ionen im Wasser vorhanden sind, und hilft, Wasserqualität und Veränderungen sicher zu beurteilen. Der Leitwert gehört zu den wichtigsten Messgrößen, wenn Wasser als Gesamtsystem beurteilt werden soll. Während Tests für pH-Wert, Gesamthärte, Karbonathärte, Nitrat oder Phosphat einzelne Eigenschaften erfassen, liefert die elektrische Leitfähigkeit einen schnellen Überblick über die Menge elektrisch geladener Teilchen. Gerade bei empfindlichen Fischen, Garnelen, Weichwasserarten oder in Zuchtbecken ist dieser Wert besonders nützlich.