Blog: Zwischen Winter und Frühling: Frische Deko für die stille Übergangszeit (7611)
Wenn die Weihnachtskugeln, Dekosterne und Lichterketten verstaut sind, wirkt die Wohnung oft ein wenig leer. Viele genießen diese Zeit in der wieder mehr Klarheit einziehen kann, aber bald kommt nun auch der Wunsch nach frischem Grün und den ersten Blüten auf, auch wenn der Frühling noch weit entfernt ist.
Winterliche Blumendeko
Eine einfache und zugleich wirkungsvolle Lösung bietet die Kombination aus Tannenzweigen und weißen Schnittblumen. Die Tanne steht zwar eindeutig für den Winter, verliert nach den Feiertagen aber ihren festlichen Beigeschmack und wirkt in einer schlichten Vase ruhig und natürlich. Werden die Zweige mit weißen Tulpen, Gerbera oder anderen weißen Blüten ergänzt, entsteht eine Dekoration, die Frische ausstrahlt und zum Winter passt. Die Farbe Weiß erinnert dabei an Schnee und frostige Landschaften, wirkt zugleich klar und leicht. Anders als kräftige Frühlingsfarben setzt Weiß noch keine starken Akzente, anders als die zu dieser Jahreszeit häufig ebenfalls schon erhätlichen gelben Narzissen.
Wem die Tannenzweige doch noch zu weihnachtlich sind, der kann im Garten oder bei Spaziergängen Ausschau nach herabgefallenen Kiefernzweigen halten und diese zu Hause zusammen mit den weißen Schnittblumen in einer Vase drapieren. Die knorrigen Äste wirken wunderbar natürlich und fast kunstvoll, aber weniger festlich als die Tannenzweige.
Auch Schneeglöckchen sind bereits in den Blumenläden zu finden. Als Topfpflanzen sind sie eine schöne Alternative zu Schnittblumen, vor allem wenn die Wohnung nach Weihnachten nicht ganz leer wirken soll, aber kräftige Farben noch fehl am Platz erscheinen. Besonders harmonisch ist es, wenn schlichte Übertöpfe gewählt werden, etwa aus Keramik oder Zink. Auch in einer Schale, kombiniert mit frischem Moos, lassen sich Schneeglöckchen schön arrangieren.
Dezente Übergänge bewusst gestalten
Gerade in der dunkleren Zeit nach Weihnachten entfaltet Deko ihre Wirkung eher durch Zurückhaltung, als durch knallige Farben. Der Trend der Dopamin-Deko (Farben, Farben, Farben) darf einige Zeit aussetzen und im Frühling mit voller Kraft zurückkehren. Wenige Zweige reichen jetzt aus, um Struktur zu schaffen, die weißen Blumen bringen Helligkeit in die Räume.
Pflegetipps:
Tulpen sollten mit einem scharfen Messer gerade angeschnitten werden, nicht schräg. Anders als bei Rosen vergrößert ein schräger Schnitt hier keinen Vorteil. Wichtig ist außerdem, die Stiele nicht zu quetschen, da Tulpen sehr empfindlich auf Druck reagieren.
Tulpen wachsen in der Vase weiter und reagieren stark auf Licht und Wärme. Stehen sie zu warm oder in direkter Nähe einer Heizung, strecken sie sich schnell und verlieren ihre Form. Ein eher kühler Platz sorgt dafür, dass sie länger frisch bleiben und sich gleichmäßiger öffnen.
Tulpen mögen es eher sparsam: Die Vase sollte nur mit wenig Wasser gefüllt sein, da die Stiele sonst aufweichen. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt werden, idealerweise täglich.
Schneeglöckchen bevorzugen einen kühlen Standort mit viel Licht, jedoch ohne direkte Sonne. In beheizten Wohnräumen halten sie sich zwar einige Zeit, fühlen sich aber an einem hellen Fenster in einem eher kühlen Raum besonders wohl. Die Erde sollte gleichmäßig leicht feucht bleiben, Staunässe wird jedoch nicht vertragen.
Ein Vorteil von Topf-Schneeglöckchen ist ihre Weiterverwendung: Nach der Blüte können sie im Garten oder in einen größeren Topf gepflanzt werden, wo sie im nächsten Jahr erneut austreiben.
Autorin: Caroline Haller für www.einrichtungsbeispiele.de






