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Borago officinalis am Gartenteich

Einrichtungsbeispiele mit Borretsch

Borago officinalis am Gartenteich (Einrichtungsbeispiele mit Borretsch)

Wissenswertes zu Borago officinalis

Herkunft

Borretsch (Borago officinalis) ist in der Mittelmeerregion heimisch und findet sich in verschiedenen Teilen Europas und Nordafrikas. Heutzutage ist es jedoch in vielen Teilen der Welt als Kulturpflanze verbreitet. In Deutschland und anderen europäischen Ländern ist es eine beliebte Gartenpflanze.

Borretsch gehört zur Pflanzenfamilie der Borretschgewächse (Boraginaceae). Diese Familie umfasst eine Vielzahl von Pflanzenarten, darunter auch einige bekannte Gewürz- und Heilpflanzen.

Aussehen

Borretsch ist eine einjährige krautige Pflanze, die eine beeindruckende Höhe von etwa 60 bis 100 Zentimetern erreichen kann. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre behaarten Stängel und Blätter aus. Die Blätter sind lanzettlich und von kräftigem grünen Farbton. Borretsch produziert im Frühsommer bis in den Spätsommer hinein auffällige sternförmige Blüten. Diese Blüten sind typischerweise leuchtend blau, können aber auch rosa oder weiß sein. Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch bei Bienen und anderen bestäubenden Insekten äußerst beliebt.

Wuchseigenschaften

Borretsch ist eine robuste und pflegeleichte Pflanze, mit der auch Uferregionen um den Gartenteich bepflanzt werden können. Sie bevorzugt sonnige Standorte, gedeiht jedoch auch im Halbschatten. Der Boden sollte gut durchlässig und nährstoffreich sein. Die Aussaat kann im Frühjahr direkt ins Freiland erfolgen, da Borretsch in der Regel nicht gut verpflanzt werden kann. Die Keimung erfolgt rasch, und die Pflanze wächst schnell. Ein Pflanzabstand von etwa 30 cm wird empfohlen, um ausreichend Platz für das Wachstum zu bieten.

Pflegehinweise

Die Pflege von Borretsch ist unkompliziert. Es ist eine relativ anspruchslose Pflanze. Regelmäßiges Gießen ist während trockener Perioden wichtig, um die Bodenfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten. Ein gelegentlicher Rückschnitt fördert das Wachstum und hilft, die Pflanze kompakt zu halten. Borretsch benötigt normalerweise keine Düngung, da es in der Lage ist, Stickstoff aus der Luft zu binden.

Vermehrung

Die Vermehrung von Borretsch erfolgt am einfachsten durch Samen. Die Pflanze produziert zahlreiche Samen, die sich nach der Blütezeit sammeln lassen. Diese Samen können im Frühjahr erneut ausgesät werden, um neue Pflanzen zu züchten. Borretsch kann sich auch selbst aussäen und in geeigneten Bedingungen als Wildpflanze wachsen.

Mögliche Schädlinge und Krankheiten

Borretsch ist im Allgemeinen wenig anfällig für Schädlinge oder Krankheiten. Seine behaarten Blätter und Stängel können Insekten abschrecken. Die einzige Herausforderung könnte das Vorhandensein von Blattläusen sein, die gelegentlich auftreten können. Diese können jedoch in der Regel mit einer Seifenlösung oder durch natürliche Feinde wie Marienkäfer kontrolliert werden.

Deutsche und alternative Bezeichnungen

Borago officinalis ist unter verschiedenen Namen bekannt. In Deutschland wird es meist als "Borretsch" bezeichnet. Es gibt jedoch auch regionale Namen wie "Gurkenkraut", da seine Blätter einen leichten Gurkenduft haben. In anderen Teilen der Welt hat Borretsch verschiedene Beinamen, darunter "Starflower" im Englischen und "Bourrache" im Französischen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Borretsch eine vielseitige und attraktive Pflanze ist, die in vielen Gärten und Kräutergärten ihren Platz findet. Mit ihren essbaren Blättern und Blüten, die einen erfrischenden Geschmack haben, ist sie nicht nur für Bienen und Gärtner eine Bereicherung, sondern auch in der Küche vielseitig verwendbar. Egal, ob du Borretsch für seine hübschen Blüten, als Nahrungsquelle für Bienen oder als Würzmittel in deiner Küche anbaust, diese Pflanze hat definitiv ihren Platz in der grünen Vielfalt deines Gartens verdient.

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Letzte Änderung am 26.09.2023