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Schokoladenkosmee: Cosmos atrosanguineus im Garten pflanzen

Einrichtungsbeispiele mit Cosmos atrosanguineus

Lesezeit: ca. 12 Minuten
Schokoladenkosmee: Cosmos atrosanguineus im Garten pflanzen (Einrichtungsbeispiele mit Cosmos atrosanguineus)
Cosmos atrosanguineus (Schokoladenkosmee)

Wissenswertes zu Cosmos atrosanguineus (Schokoladenkosmee)

Die Schokoladenkosmee begeistert mit samtig dunkelroten Blüten, intensivem Schokoladenduft und einer außergewöhnlichen Ausstrahlung im sommerlichen Garten.

Die Schokoladenkosmee gehört zu den faszinierendsten Zierpflanzen für sonnige Beete, Terrassen und Balkone. Ihre dunkelroten bis beinahe schwarzroten Blüten erinnern an kostbaren Samt und verströmen bei warmem Wetter einen bemerkenswerten Duft nach dunkler Schokolade. Diese ungewöhnliche Kombination macht die Pflanze zu einer begehrten Besonderheit unter den sommerblühenden Stauden.

Botanisch trägt sie den Namen Cosmos atrosanguineus und stammt ursprünglich aus Mexiko. Anders als viele bekannte Kosmeen ist sie mehrjährig, allerdings nur eingeschränkt winterhart. Mit dem richtigen Standort, einer angepassten Pflege und einer frostfreien Überwinterung kann sie über viele Jahre hinweg Freude bereiten.

Die wichtigsten Fakten zur Schokoladenkosmee

MerkmalBeschreibung
Botanischer NameCosmos atrosanguineus
Deutscher NameSchokoladenkosmee
FamilieKorbblütler (Asteraceae)
GattungCosmos
HerkunftMexiko
WuchsformMehrjährige, krautige Pflanze mit knollig verdickten Wurzeln
WuchshöheEtwa 40 bis 80 Zentimeter, sortenabhängig
BlütenfarbeDunkelrot bis schwarzrot
BlütezeitJuni bis Oktober, abhängig von Witterung und Kultur
StandortSonnig, warm und geschützt
BodenHumos, nährstoffreich und durchlässig
WinterhärteNicht zuverlässig frosthart
VermehrungStecklinge, Teilung und bei fertilen Sorten Aussaat
GiftigkeitKeine ausgeprägte Giftwirkung bekannt
BesonderheitSchokoladenähnlicher Blütenduft

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Die ursprüngliche Heimat der Schokoladenkosmee liegt in Mexiko. Dort entwickelte sich die Art unter klimatischen Bedingungen, die sich deutlich von den mitteleuropäischen Wintern unterscheiden. Warme Vegetationsperioden und saisonale Unterschiede bei der Wasserversorgung prägen ihre natürlichen Standortansprüche.

Historisch wurde die Pflanze mit offenen, sonnigen Lebensräumen und höher gelegenen Regionen Mexikos in Verbindung gebracht. Über ihre ursprünglichen Wildbestände ist allerdings vergleichsweise wenig gesichert. Lange galt die Art in der Natur als verschollen oder möglicherweise ausgestorben. Kulturpflanzen blieben währenddessen in botanischen Sammlungen und Gärtnereien erhalten.

Diese besondere Geschichte erklärt, weshalb die Schokoladenkosmee im Gartenbau lange hauptsächlich vegetativ vermehrt wurde. Neuere Züchtungen und unterschiedliche Kulturlinien haben das verfügbare Sortiment inzwischen erweitert.

Für die Gartenpraxis lassen sich aus ihrer Herkunft wichtige Anforderungen ableiten: Wärme, reichlich Sonnenlicht, ein durchlässiger Boden und Schutz vor starkem Frost sind entscheidend für eine erfolgreiche Kultur.

Gattung und Familie

Die Schokoladenkosmee gehört zur Gattung Cosmos innerhalb der Familie der Korbblütler. Zu ihren bekannten Verwandten zählen die einjährige Schmuckkosmee und die Gelbe Kosmee.

Charakteristisch für Korbblütler sind Blütenstände, die aus zahlreichen kleinen Einzelblüten zusammengesetzt sind. Was auf den ersten Blick wie eine einzelne Blüte erscheint, ist botanisch ein vollständiges Blütenkörbchen.

Im Gegensatz zu den häufig einjährig kultivierten Schmuckkosmeen besitzt die Schokoladenkosmee ausdauernde Speicherorgane. Ihre knollig verdickten Wurzeln ermöglichen es ihr, ungünstige Jahreszeiten zu überstehen und anschließend erneut auszutreiben.

Dieser Unterschied ist für Gartenbesitzer besonders wichtig, weil sich daraus andere Anforderungen an Überwinterung und Vermehrung ergeben.

Beschreibung und besondere Eigenschaften

Die Schokoladenkosmee ist eine aufrecht bis locker buschig wachsende Staude mit schlanken, verzweigten Stängeln. Während der Vegetationsperiode bildet sie zahlreiche Blätter und entwickelt darüber ihre auffälligen Blütenköpfchen.

Ihre größte Besonderheit ist der charakteristische Duft. Besonders bei Sonnenschein und höheren Temperaturen können die Blüten ein Aroma verströmen, das an dunkle Schokolade, Kakao oder süße Vanillenoten erinnert.

Die Duftintensität ist allerdings nicht immer gleich. Sie hängt von Sorte, Temperatur, Tageszeit und Entwicklungszustand der Blüten ab. Manche Exemplare duften ausgesprochen kräftig, während andere nur aus unmittelbarer Nähe wahrnehmbar sind.

Trotz ihres verführerischen Aromas handelt es sich nicht um eine typische Nutzpflanze. Ihr gärtnerischer Wert liegt vor allem in der außergewöhnlichen Blütenfarbe, dem Duft und ihrer langen Blütezeit.

Aussehen: Blätter, Blüten und Wuchs

Das Laub der Schokoladenkosmee ist frischgrün bis dunkelgrün und meist gefiedert beziehungsweise tief geteilt. Die Blätter bilden einen reizvollen Kontrast zu den dunklen Blüten.

Je nach Sorte erreicht die Pflanze ungefähr 40 bis 80 Zentimeter Höhe. Kompakte Züchtungen bleiben niedriger und eignen sich besonders gut für Pflanzgefäße.

Die dunkelroten Blüten bestehen aus samtig wirkenden Zungenblüten, die eine dunkle Blütenmitte umgeben. Bei manchen Sorten erscheinen sie fast schwarz, insbesondere bei schwächerem Lichteinfall.

Die Blüten sitzen auf langen, schlanken Stielen und bewegen sich bereits bei leichtem Wind. Dadurch wirkt die Pflanze trotz ihrer intensiven Farbe ausgesprochen elegant.

Unter günstigen Bedingungen beginnt die Blüte im Frühsommer und setzt sich bis in den Herbst fort. Regelmäßiges Entfernen verblühter Blütenstände unterstützt die Bildung neuer Knospen.

Der richtige Standort im Garten

Ein sonniger Standort ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für gesundes Wachstum und reichliche Blütenbildung. Ideal sind Plätze mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung täglich.

In halbschattigen Bereichen kann die Schokoladenkosmee ebenfalls wachsen, bildet dort aber häufig weniger Blüten. Auch der charakteristische Duft ist bei warmem, sonnigem Wetter meist deutlicher wahrnehmbar.

Der Standort sollte möglichst windgeschützt sein. Besonders hochwachsende Sorten profitieren davon, weil ihre langen Blütenstiele bei kräftigen Böen beschädigt werden können.

Der Boden sollte humos, locker und ausreichend nährstoffreich sein. Gleichzeitig muss überschüssiges Wasser zuverlässig abfließen können. Schwere, verdichtete Lehmböden sollten deshalb vor der Pflanzung verbessert werden.

Schokoladenkosmee richtig pflanzen

Die beste Pflanzzeit liegt im Frühjahr, sobald keine Spätfröste mehr zu erwarten sind. In vielen deutschen Regionen ist dies ab Mitte Mai der Fall.

Vor dem Pflanzen wird der Boden gründlich gelockert. Bei schweren Böden verbessert die Einarbeitung geeigneter mineralischer Bestandteile die Durchlässigkeit. Reifer Kompost kann zusätzlich die Bodenstruktur und Nährstoffversorgung unterstützen.

Das Pflanzloch sollte ausreichend groß sein, damit die Wurzeln ohne starke Verformung eingesetzt werden können. Anschließend wird die Erde vorsichtig angedrückt und gründlich angegossen.

Ein Pflanzabstand von ungefähr 30 bis 40 Zentimetern ist für viele Sorten sinnvoll. Kräftiger wachsende Exemplare benötigen gegebenenfalls mehr Platz.

Experten-Tipp: Pflanze Schokoladenkosmeen möglichst in die Nähe eines sonnigen Sitzplatzes oder häufig genutzten Gartenwegs. Dort lässt sich der ungewöhnliche Blütenduft besonders gut wahrnehmen, ohne dass die empfindlichen Blüten ständig berührt werden müssen.

Schokoladenkosmee im Topf kultivieren

Die Kübelhaltung ist besonders empfehlenswert, weil sich die Pflanze dadurch einfacher überwintern lässt.

Ein ausreichend großes Gefäß mit Abzugslöchern ist unverzichtbar. Für einzelne Pflanzen eignen sich je nach Sorte Töpfe mit ungefähr 25 bis 30 Zentimetern Durchmesser.

Als Substrat kann hochwertige, strukturstabile Blumenerde verwendet werden, die durch mineralische Bestandteile aufgelockert wird. Eine dauerhaft vernässte Erde muss unbedingt vermieden werden.

Auf sonnigen Balkonen kann das Substrat im Hochsommer allerdings schnell austrocknen. Deshalb benötigen Topfpflanzen eine aufmerksamere Wasserversorgung als ausgepflanzte Exemplare.

Besonders attraktiv wirken Schokoladenkosmeen in schlichten Gefäßen, deren Farben die dunkelroten Blüten unterstreichen.

Pflege: Gießen, Düngen und Schneiden

Die Pflege der Schokoladenkosmee ist grundsätzlich unkompliziert, wenn Standort und Wasserversorgung stimmen.

Während der Wachstumsperiode sollte die Erde gleichmäßig leicht feucht gehalten werden. Zwischen den Wassergaben darf die Oberfläche etwas abtrocknen. Dauerhafte Staunässe führt dagegen häufig zu Wurzelschäden.

Der Nährstoffbedarf ist moderat. Während der Hauptwachstumszeit kann gelegentlich ein ausgewogener Flüssigdünger verwendet werden. Eine übermäßige Stickstoffversorgung fördert hauptsächlich das Blattwachstum und kann die Blütenbildung beeinträchtigen.

Verblühte Blüten sollten regelmäßig entfernt werden. Dadurch investiert die Pflanze weniger Energie in die Samenbildung und entwickelt häufig zusätzliche Blütenknospen.

Ein stärkerer Rückschnitt erfolgt normalerweise erst, wenn die oberirdischen Pflanzenteile zum Ende der Saison einziehen oder für die Überwinterung vorbereitet werden.

Schokoladenkosmee richtig überwintern

Die Schokoladenkosmee ist in Deutschland nicht zuverlässig winterhart. Besonders längere Frostperioden und winterliche Nässe können ihre Speicherorgane schädigen.

Für eine sichere Überwinterung werden Topfpflanzen vor stärkeren Frösten an einen kühlen, frostfreien Ort gebracht. Geeignet sind beispielsweise unbeheizte, frostfreie Kellerräume oder geschützte Nebenräume.

Wenn die oberirdischen Pflanzenteile abgestorben sind, können sie zurückgeschnitten werden. Während der Ruhephase benötigt die Pflanze deutlich weniger Wasser. Das Substrat sollte jedoch nicht über längere Zeit vollständig austrocknen.

Ausgepflanzte Exemplare können vorsichtig ausgegraben und mit ihrem Wurzelballen in geeignete Gefäße umgesetzt werden.

Experten-Tipp: Kontrolliere überwinternde Speicherwurzeln regelmäßig auf weiche oder faulende Stellen. Eine frühzeitig erkannte Fäulnis lässt sich durch das Entfernen betroffener Bereiche und eine trockenere Lagerung häufig begrenzen.

Im Frühjahr werden die Pflanzen zunächst langsam an wärmere Temperaturen und stärkeres Licht gewöhnt. Ins Freie dürfen sie erst nach Ende der Frostgefahr.

Ist die Schokoladenkosmee giftig?

Die Schokoladenkosmee gilt nicht als ausgeprägt giftige Zierpflanze. Eine typische schwere Vergiftungsgefahr durch gewöhnlichen Hautkontakt ist nicht bekannt.

Dennoch sollte sie nicht als essbare Pflanze betrachtet werden. Der schokoladenähnliche Duft bedeutet keineswegs, dass Blüten, Blätter oder Wurzeln zum Verzehr geeignet sind.

Insbesondere Kinder sollten darauf hingewiesen werden, dass duftende Gartenpflanzen nicht automatisch Lebensmittel sind.

Auch bei Haustieren empfiehlt es sich, größere aufgenommene Pflanzenmengen zu vermeiden. Bei ungewöhnlichen Beschwerden nach dem Verzehr sollte tierärztlicher beziehungsweise medizinischer Rat eingeholt werden.

Vermehrung der Schokoladenkosmee

Die Vermehrung erfolgt traditionell durch Stecklinge oder Teilung. Diese Methoden ermöglichen es, die Eigenschaften einer bestimmten Sorte zuverlässig zu erhalten.

Für Stecklinge werden im Frühjahr oder Frühsommer gesunde, noch nicht blühende Triebe verwendet. Sie werden in ein lockeres Anzuchtsubstrat gesteckt und bei gleichmäßiger Feuchtigkeit und Wärme bewurzelt.

Ältere Pflanzen lassen sich außerdem teilen, sofern ausreichend entwickelte Speicherwurzeln und Austriebspunkte vorhanden sind. Dabei muss vorsichtig gearbeitet werden, damit empfindliche Pflanzenteile nicht beschädigt werden.

Die Aussaat ist ebenfalls möglich, allerdings nicht bei allen Kultursorten. Historische Kulturformen waren häufig steril und bildeten keine keimfähigen Samen. Inzwischen existieren jedoch fertile Züchtungen, die sich aus Samen vermehren lassen.

Bei Sämlingen können Blütenfarbe, Wuchshöhe und Duftintensität variieren.

Krankheiten und Parasiten

Bei geeigneten Kulturbedingungen ist die Schokoladenkosmee relativ widerstandsfähig. Probleme entstehen häufig durch übermäßige Feuchtigkeit oder ungünstige Standortbedingungen.

Besonders gefürchtet ist Wurzelfäule. Sie entwickelt sich vor allem in dauerhaft nassem Substrat. Betroffene Pflanzen welken trotz feuchter Erde, zeigen gelbliche Blätter oder sterben plötzlich ab.

Bei hoher Luftfeuchtigkeit und schlechter Luftbewegung können außerdem Pilzerkrankungen auftreten. Dazu gehört beispielsweise Grauschimmel, der besonders geschwächtes oder abgestorbenes Pflanzenmaterial befällt.

Unter den möglichen Schädlingen sind Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliegen und gelegentlich Schnecken zu nennen. Vor allem junge Austriebe können durch Fraß oder Saugtätigkeit geschädigt werden.

Regelmäßige Kontrollen helfen, einen Befall frühzeitig zu erkennen. Eine ausgewogene Wasserversorgung, ausreichende Pflanzabstände und das Entfernen abgestorbener Pflanzenteile tragen wesentlich zur Vorbeugung bei.

Alternative Bezeichnungen und Sorten

Neben Schokoladenkosmee ist im Deutschen auch die Bezeichnung Schokoladenblume gebräuchlich. Dieser Name kann allerdings zu Verwechslungen führen, weil ebenfalls andere Pflanzenarten unter dieser Bezeichnung angeboten werden.

International wird die Art als Chocolate Cosmos bezeichnet. Der botanische Name Cosmos atrosanguineus ist deshalb besonders hilfreich, um sie eindeutig zu identifizieren.

Im Gartenhandel werden unterschiedliche Sorten angeboten. Bekannte Beispiele sind ´Chocamocha´ mit vergleichsweise kompaktem Wuchs und ´Chocoholic´ mit dunklen Blüten.

Die Sorten unterscheiden sich hinsichtlich Wuchshöhe, Blütengröße, Farbintensität und teilweise auch Duftstärke. Für Balkonkästen und kleinere Kübel sind kompakte Varianten besonders interessant.

Häufig gestellte Fragen zur Schokoladenkosmee

Warum duftet die Schokoladenkosmee nach Schokolade?

Die Blüten produzieren flüchtige aromatische Verbindungen, deren Zusammensetzung an Kakao beziehungsweise Schokolade erinnert. Besonders bei warmem Wetter wird der Duft deutlich wahrgenommen.

Ist die Schokoladenkosmee mehrjährig?

Ja, sie ist eine mehrjährige Pflanze mit Speicherwurzeln. In Deutschland muss sie allerdings normalerweise frostfrei überwintert werden, damit sie im folgenden Frühjahr erneut austreiben kann.

Wann blüht die Schokoladenkosmee?

Die Blütezeit beginnt unter günstigen Bedingungen im Juni und kann bis Oktober andauern. Temperatur, Standort, Sorte und Pflege beeinflussen die tatsächliche Blühdauer.

Kann die Schokoladenkosmee draußen überwintern?

In sehr milden Lagen kann eine Überwinterung im Freiland unter günstigen Bedingungen gelingen. Zuverlässig ist diese Methode jedoch nicht. Die frostfreie Lagerung bietet deutlich mehr Sicherheit.

Ist die Schokoladenkosmee bienenfreundlich?

Ihre Blüten können von Bienen und anderen bestäubenden Insekten besucht werden. Wie attraktiv einzelne Sorten tatsächlich sind, hängt unter anderem von ihrer Fruchtbarkeit und dem verfügbaren Blütenangebot ab.

Warum blüht meine Schokoladenkosmee nicht?

Häufige Ursachen sind Lichtmangel, übermäßige Stickstoffdüngung, ungünstige Temperaturen oder eine noch unzureichende Pflanzenentwicklung. Ein sonniger Standort und ausgewogene Pflege fördern die Blütenbildung.

Kann man Schokoladenkosmeen aus Samen ziehen?

Ja, sofern es sich um eine fertile Sorte handelt. Nicht alle Schokoladenkosmeen bilden keimfähige Samen. Bei vegetativ vermehrten Kultursorten ist die Stecklingsvermehrung häufig zuverlässiger.

Wie oft muss die Schokoladenkosmee gegossen werden?

Während warmer Sommerwochen benötigen besonders Topfpflanzen regelmäßig Wasser. Entscheidend ist die tatsächliche Substratfeuchtigkeit. Die Erde sollte leicht feucht bleiben, ohne dauerhaft nass zu sein.

Kann man die Blüten essen?

Die Schokoladenkosmee wird hauptsächlich als Zierpflanze kultiviert. Trotz ihres angenehmen Duftes sollten ihre Blüten nicht ohne gesicherte Kenntnis über die jeweilige Pflanze und ihre Eignung als Lebensmittel verzehrt werden.

Fazit

Die Schokoladenkosmee ist eine außergewöhnliche Bereicherung für sonnige Gärten, Terrassen und Balkone. Ihre samtigen, dunkelroten Blüten und der unverwechselbare Schokoladenduft verleihen ihr einen besonderen Zierwert, den nur wenige andere Sommerblumen erreichen.

Mit einem warmen Standort, durchlässigem Boden, regelmäßiger Wasserversorgung und maßvoller Düngung entwickelt sie sich zu einer attraktiven, lange blühenden Staude. Besonders wichtig ist die rechtzeitige Vorbereitung auf den Winter, da ihre Speicherwurzeln stärkere Fröste nicht zuverlässig überstehen.

Wer die Schokoladenkosmee frostfrei überwintert und im Frühjahr sorgfältig wieder antreibt, kann sich über viele Jahre an dieser ungewöhnlichen Gartenpflanze erfreuen. Gerade in Kombination mit hell blühenden Stauden und filigranen Gräsern entfaltet sie ihre besondere Wirkung.

Verwandte Arten

  • Cosmos bipinnatus

    Das Schmuckkörbchen (lateinisch: Cosmos bipinnatus) ist eine beliebte Zierpflanze, die durch ihre filigranen Blätter und großen, leuchtenden Blüten in Gärten auf der ganzen Welt begeistert. Sie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist aufgrund ihrer Vielfalt und Robustheit sowohl für Hobbygärtner als auch für erfahrene Pflanzenliebhaber ideal geeignet.

  • Cosmos sulphureus

    Die Schwefelkosmee begeistert mit leuchtend gelben, orangefarbenen und roten Blüten, langer Blütezeit und unkomplizierter Pflege im sonnigen Garten.

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