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Leucorrhinia dubia im Garten

Einrichtungsbeispiele mit Kleine Moosjungfer

Leucorrhinia dubia im Garten (Einrichtungsbeispiele mit Kleine Moosjungfer)
Leucorrhinia dubia (Kleine Moosjungfer) - Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Christian Fischer, LeucorrhiniaDubiaMale, CC BY-SA 3.0

Wissenswertes zu Leucorrhinia dubia (Kleine Moosjungfer)

Die Kleine Moosjungfer Leucorrhinia dubia gehört zur Ordnung der Libellen (Odonata) und zur Familie der Segellibellen (Libellulidae). Innerhalb der Gattung Leucorrhinia zählt sie zu den kleineren und unauffälliger gefärbten Arten, die vor allem an moorige Lebensräume gebunden sind.

Herkunft und Lebensraum

Die Art ist in Nord- und Mitteleuropa sowie in Teilen Asiens verbreitet. Ihr Lebensraum sind überwiegend nährstoffarme, saure Gewässer wie Hochmoore, Moorseen und moorige Weiher. Typisch sind Gewässer mit schwimmenden Torfmoosen und spärlicher Ufervegetation. Die Kleine Moosjungfer ist stark an diese speziellen Lebensräume angepasst und kommt außerhalb solcher Moorgewässer kaum vor.

Aussehen

Die Kleine Moosjungfer erreicht eine Körperlänge von etwa 33 bis 36 Millimetern. Männchen besitzen einen dunklen, meist schwarz gefärbten Hinterleib mit kleinen gelblichen Flecken, während die Stirn auffallend weißlich gefärbt ist, was für die Gattung Leucorrhinia charakteristisch ist. Weibchen sind insgesamt etwas heller und bräunlicher gefärbt. Im Vergleich zu anderen Moosjungfern bleibt Leucorrhinia dubia relativ klein und wirkt zierlicher, mit weniger kontrastreicher Zeichnung.

Verhalten und Ernährung

Die Libelle zeigt ein eher ruhiges Verhalten und hält sich meist in unmittelbarer Nähe ihres Brutgewässers auf. Die Flugaktivität ist vor allem an warmen, sonnigen Tagen ausgeprägt. Die Nahrung besteht aus kleinen Fluginsekten, die im kurzen Jagdflug erbeutet werden. Häufig sitzen die Tiere niedrig über der Vegetation oder auf Torfmoosen, von wo aus sie ihre Beute anfliegen.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzungszeit liegt überwiegend im späten Frühjahr und Frühsommer. Nach der Paarung legt das Weibchen die Eier einzeln oder in kleinen Gruppen in flache, moosreiche Gewässerbereiche ab. Die Larven entwickeln sich im sauren Moorwasser und benötigen in der Regel zwei bis drei Jahre bis zum Schlupf. Der Schlupf der adulten Tiere erfolgt meist im Frühsommer.

Nutzen

Die Kleine Moosjungfer ist ein wichtiger Bestandteil spezialisierter Moorökosysteme und trägt zur Regulierung von Insektenbeständen in diesen Lebensräumen bei. Ihr Vorkommen gilt zudem als Hinweis auf intakte, wenig belastete Moorgewässer.

Natürliche Feinde

Zu den natürlichen Feinden zählen Vögel, Amphibien und größere Insekten. Die Larven sind besonders durch Fische gefährdet, weshalb fischfreie oder fischarme Moorgewässer für die Art von großer Bedeutung sind.

Schutzstatus

Die Kleine Moosjungfer gilt in Deutschland als gefährdet. Hauptursachen sind der Verlust und die Entwässerung von Mooren sowie die Eutrophierung nährstoffarmer Gewässer. Schutzmaßnahmen konzentrieren sich auf den Erhalt und die Renaturierung von Moorlandschaften und deren Gewässern.

Deutsche und alternative Bezeichnungen

Der Name „Kleine Moosjungfer“ verweist auf die vergleichsweise geringe Größe innerhalb der Moosjungfern sowie auf die enge Bindung an moosreiche, insbesondere torfmoosdominierte Lebensräume. Der wissenschaftliche Gattungsname Leucorrhinia bedeutet „weißnasig“ und bezieht sich auf die helle Stirnfärbung der Tiere.

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