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Phyllium giganteum im Terrarium halten

Einrichtungsbeispiele für Große Wandelnde Blätter

Phyllium giganteum im Terrarium halten (Einrichtungsbeispiele für Große Wandelnde Blätter)  - Phyllium-giganteumaquarium
Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Bernard DUPONT from FRANCE, Giant Leaf Insect (Phyllium giganteum) (8757147425), CC BY-SA 2.0

Wissenswertes zu Phyllium giganteum

Herkunft

Bei Phyllium giganteum (Großes Wandelndes Blatt) handelt es sich um ein Insekt aus der Familie der Ordnung der Gespenterschrecken, das ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammt. Dort ist es in den Cameron Highlands in Malaysia zu finden.

Haltung

Um diese bis zu maximal 12 cm (8 cm bei den Männchen) großen Terrarium-Tiere artgerecht halten zu können, sind Behälter ab einer Breite von 40 cm und einer Höhe von mindestens 60 geeignet. Falls kein Einzeltier, sondern eine Gruppe gehalten werden soll, werden größere Terrarien benötigt.

Die Einrichtung erfolgt mit zahlreichen Ästen und Pflanzen mit großen Blättern, damit die Meister der Tarnung ein Habitat vorfinden, das ihren natürlichen Lebensraum entspricht. Durch ihre Tarnung (Mimese) passen sich sich der Einrichtung an, so dass selbst erfahrene Halter oft eine lange Zeit benötigen, um die friedlichen und tagsüber sehr ruhigen Gespenterschrecken zu finden.

Als Bodenmaterial eignet sich Torf sehr gut. Wichtig ist es, durch eine gute Belüftung des Terrariums Staunässe und Schimmelbildung zu vermeiden.

Es handelt sich um phytophage Insekten, die sich von Blättern ernähren. In ihrer natürlichen Umgebung fressen sie bevorzugt die Blätter von Guaven. Im Terrarium können die nachtaktiven Tiere mit heimischen Blättern wie Eichen- und Brombeerblätter gefüttert werden.

Die Temperatur sollte bei mindestens 22°C in der Nacht und bei tagsüber zwischen 25 und 33°C liegen. Die Luftfeuchtigkeit muss zwischen 70 und 80% liegen.

Bezeichnungen

In der Terraristik ist Phyllium giganteum auch unter seiner deutschen Bezeichnung Großes Wandelndes Blatt bekannt. Ein Synonym ist Pulchriphyllium giganteum.

Nachzucht

Auch Phyllium giganteum gehört zu den Gespensterschrecken, die sich parthenogenetisch, also durch Jungfernzeugung fortpflanzen können. Entsprechend einfach ist ihre Nachzucht.

Die Eiablage erfolgt versteckt im dichten Geäst.

Frisch geschlüpfte Nymphen sind sehr empfindlich, wenn die klimatischen Bedingungen nicht eingehalten werden.

Die Fütterung der Nymphen kann nur mit frischen Blättern erfolgen.

Haltungsbedingungen

Um Phyllium giganteum (Großes Wandelndes Blatt) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Terrarien hergestellt werden können.

  • Temperaturen tagsüber: 25-33°C
  • Temperaturen nachts: ca. 22°C
  • Luftfeuchtigkeit: ca. 70 bis 80%
  • Mindest-Terrariengröße: ab 40x40x60cm für ein Einzeltier

Verwandte Arten

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