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Testudo graeca im Terrarium halten

Einrichtungsbeispiele für Maurische Landschildkröte

Testudo graeca im Terrarium halten (Einrichtungsbeispiele für Maurische Landschildkröte)  - Testudo-graecaaquarium
Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: عباد ديرانية, Testudo graeca at Dibbeen2, CC BY-SA 3.0

Wissenswertes zu Testudo graeca

Herkunft

Bei Testudo graeca (Maurische Landschildkröte) handelt es sich um eine Schildkröte aus der Familie der Landschildkröten (Testudinidae), die ursprünglich aus Asien, Nordafrika und dem europäischen Mittelmeerraum stammt.

Haltung

Um diese bis zu maximal 35 cm langen vorrübergehend artgerecht halten zu können, sind Behälter ab einer Grundfläche von 100x60x50 für juvenile Exemplare nötig. Je adultem Tier kann man ca. 8 qm Platzbedarf rechnen. Deshalb sollten die Maurische Landschildkröten zumindest über den Sommer ein Freigehege bewohnen dürfen.

Die Schildkröten benötigen einen weichen Bodengrund wie Sand und Versteckmöglichkeiten.

Die Ernährung erfolgt pflanzlich mit Gartenkräutern wie Bärlauch, Giersch, Klee, Löwenzahn, Taubnesseln, Disteln, Blättern, etc. Als Ergänzung sollten sie immer Sepiaschale vorfinden.

Die tagaktiven Reptilien sind in der Natur Einzelgänger und können auch als solche gehalten werden. Da Männchen territorial sind, ist eine Gruppenhaltung nur möglich, wenn zu 1 Männchen mehrere Weibchen gehalten werden.

Bei einer Haltung im mediterranen Schildkrötenterrarium sollte die Temerpartur ca. 25 bis 30°C betragen. Lokal bis zu 45°C. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei etwa 40% liegen.

Lebenserwartung

Testudo graeca kann deutlich älter als 80 Jahre alt werden. Bereits beim Kauf sollte dies berücksichtigt werden, bzw. frühzeitig entschieden werden, wer die Schildkröte einmal erben wird.

Bezeichnungen

Im deutschen Sprachraum ist Testudo graeca als Maurische Landschildkröte bekannt.

Nachzucht

Die Paarung erfolgt meist nach der Winterruhe. Die Weibchen legen bis zu 3x im Jahr 3 bis 8 Eier. Nach etwa 2 bis 3 Monaten schlüpfen die Jungtiere.

Verwandte Arten

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