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Anolis roquet summus im Terrarium halten

Einrichtungsbeispiele für Martinique-Anolis

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Anolis roquet summus im Terrarium halten (Einrichtungsbeispiele für Martinique-Anolis)
Anolis roquet summus (Martinique-Anolis) - Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: NasserHalaweh, Polychrotidae Anolis roquet summus 1, CC BY-SA 4.0

Wissenswertes zu Anolis roquet summus (Martinique-Anolis)

Herkunft

Bei Anolis roquet summus (Martinique-Anolis) handelt es sich um eine Echse, die ursprünglich auf Martinique im Hochland der Insel beheimatet ist. Sie ist eine von fünf Unterarten, die auf den umliegenden Inseln vorkommen.

Haltung

Der Martinique-Anolis erreicht eine Kopf-Rumpflänge von ca. 7cm und eine Gesamtlänge von 20cm beim Männchen und 17cm beim Weibchen. Die Echsen bewohnen Bäume in Bergregenwäldern bis 1.200m, wo das Klima feucht und mild ist.

Anolis roquet summus sind in der Natur oft paarweise auf Bäumen anzutreffen, die einzeln stehen. Haltung im Terrarium mit nur einem Pärchen ist gut möglich. Die Tiere sind sehr territorial und sollen nicht in einer Gruppe gehalten werden! Das Terrarium sollte hochformatig dimensioniert sein. Für ein Terrarium für ein Pärchen sollte mindestens 80x60x100cm zur Verfügung stehen.

Der Speiseplan des Martinique-Anolis sieht wie folgt aus: Insekten wie Heimchen, Grillen, Fliegen, kleine Heuschrecken, Wachsmotten und deren Raupen und anderes. Die Tiere können etwas wählerischer sein, als andere Anolis.

Zusätzliche Vitamin- und Mineralstoff-Zugaben werden empfohlen.

Die Temperatur im Terrarium sollte tagsüber bei 25°C (lokal bis 35°C) und in der Nacht 20°C liegen. Die Luftfeuchtigkeit sollte tagsüber bei ca. 80% liegen und nachts sollten Werte höher liegen.

Das Terrarium des Martinique-Anolis sollte mit zahlreichen Pflanzen, Klettermöglichkeiten, einer Bade-Möglichkeit, Ästen, Korkröhren und Rinde z.B. an den Rück- und Seitenwänden eingerichtet werden, die auch viele Versteckmöglichkeiten bieten, um Anolis roquet summus artgerecht halten zu können.

Für das Wohlbefinden sind eine gute Beleuchtung und UV-Licht (30% UVA- und 5-10% UVB- Strahlung) notwendig, sowie ein Sonnenplatz. UV-Bestrahlung ist sehr wichtig und notwendig. Für Weibchen ist eine geeigneter Eiablageplatz bzw. mehrere Möglichkeiten unbedingt herzustellen.

Im Terrarium kann eine Sprühanlage installiert werden, die drei-viermal täglich etwas Wasser sprüht. Für die Flüssigkeitsaufnahme kann eine zusätzliche Wasserschale hingestellt werden, die täglich gereinigt wird.

Winterruhe

Den Tieren sollte eine Winterruhe mit etwas Temperatur-Absenkung von zwei Monaten gegönnt werden. Die Winterruhe ist für die Tiere sehr wichtig, um die Funktionen im Körper zu regeln und gesund zu bleiben. Besonders für die Weibchen kann eine solche Pause wichtig sein, da sie auch eine Lege-Pause einlegen und sich erholen können.

Lebenserwartung

Ca. 5-7 Jahre

Nachzucht

Die Nachzucht ist nicht schwierig. Ein Martinique-Anolis-Weibchen legt im Jahr bis zu 30 Eier und diese werden einzeln vergraben. Auf genügend Kalzium- und Vitaminstoff-Gabe bei der Aufzucht ist unbedingt zu achten.

Haltungsbedingungen

Um Anolis roquet summus (Martinique-Anolis) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Terrarien hergestellt werden können.

  • Temperaturen tagsüber: 25°C (lokal 35°C)
  • Temperaturen nachts: 20°C
  • Luftfeuchtigkeit: 80% tagsüber und nachts erhöhen
  • Mindest-Terrariengröße: ab 80x60x100cm für ein Pärchen

Verwandte Arten

  • Anolis allisoni

    Anolis allisoni (Allisons Anolis)

    Anolis allisoni, oft auch als Cuban Green Anole oder Allisons Anolis bezeichnet, ist eine faszinierende Echse, die vor allem in der Karibik beheimatet ist. Ursprünglich stammt diese Art von der Insel Kuba, insbesondere von den westlichen Regionen, sowie einigen angrenzenden Inseln und Küstengebieten. Auf Grund ihrer attraktiven Färbung und der geringen Ansprüche an die Haltung haben sich diese Tiere mittlerweile auch in privaten Terrarien weltweit verbreitet.

  • Anolis allogus

    Anolis allogus (Spanische Flaggen-Anole)

    Der Anolis allogus, umgangssprachlich auch als Spanische Flaggen-Anole bekannt, ist eine farbenprächtige und faszinierende Echsenart, die sich aufgrund ihrer überschaubaren Größe und ihres interessanten Sozialverhaltens hervorragend für die Haltung im Terrarium eignet. Ursprünglich stammt diese Art aus der Karibik, genauer gesagt von der Insel Kuba, wo sie in tropischen Wäldern, an Waldrändern sowie in halboffenen Landschaften verbreitet vorkommt.

  • Anolis bahorucoensis

    Anolis bahorucoensis (Langschnäuziger Baoruco-Anolis)

    Anolis bahorucoensis (Langschnäuziger Baoruco-Anolis) gehört zur Familie der Dactyloidae und zur Gattung Anolis, einer vielfältigen Gruppe von Echsen, die vor allem in der Neotropis verbreitet sind. Die Gattung zeichnet sich durch ihre Kletterfähigkeiten und die Nutzung eines farbigen Kehllappens (Dewlap) zur Kommunikation aus.

  • Anolis biporcatus

    Anolis biporcatus (Grüner Baumanolis)

    Der Anolis biporcatus, auch als Grüner Baumanolis bekannt, ist in Mittel- und Südamerika heimisch. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südmexiko über Guatemala, Honduras, Nicaragua und Costa Rica bis nach Panama. Diese Echsen bevorzugen tropische Regenwälder und sind meist in den höheren Baumkronen zu finden, wo sie sich geschickt von Ast zu Ast bewegen.

  • Anolis carolinensis

    Anolis carolinensis (Rotkehlanolis)

    Bei Anolis carolinensis (Rotkehlanolis) handelt es sich um eine Echse, die ursprünglich aus dem Südosten der USA stammt und mittlerweile auf den Bahamas, Kuba und sogar Kalifornien eingeschleppt wurde. Es sind zwei Unterarten bekannt.

  • Anolis chlorocyanu

    Anolis chlorocyanu (Tiburon-Grünanole)

    Der Anolis chlorocyanus, auch als Tiburon-Grünanole bekannt, ist eine faszinierende Echsenart, die ursprünglich aus der Karibik stammt. Genauer gesagt, ist er auf der Insel Hispaniola beheimatet, die von der Dominikanischen Republik und Haiti geteilt wird. Diese Echsen bewohnen tropische Regenwälder, feuchte Gebiete und manchmal auch kultivierte Landschaften. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Bäume und Sträucher, wo sie sich geschickt zwischen den Blättern und Ästen bewegen.

  • Anolis christophei

    Anolis christophei (Kiskeya Anolis)

    Anolis christophei (Kiskeya Anolis) gehört zur Familie der Dactyloidae und zur Gattung Anolis, die eine vielfältige Gruppe baumbewohnender Echsen umfasst. Diese Gattung ist vor allem für ihre Anpassungsfähigkeit und ihren Kehllappen (Dewlap) bekannt, der eine wichtige Rolle bei der Kommunikation spielt.

  • Anolis Cristatellus

    Anolis Cristatellus (Kammanolis)

    Der Anolis cristatellus, auch bekannt als Kammanolis oder Puerto Ricanischer Crested Anole, stammt ursprünglich aus der Karibik, insbesondere von der Insel Puerto Rico. Er gehört zur Familie der Dactyloidae und zur Gattung Anolis. Diese kleinen Echsen sind aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und ihres interessanten Verhaltens beliebte Haustiere bei Reptilienliebhabern.

  • Anolis cupreus

    Anolis cupreus (Kupferanolis)

    Anolis cupreus, auch bekannt als der Kupferanolis, stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Seine natürliche Verbreitung erstreckt sich über Länder wie Nicaragua, Honduras und Costa Rica. Diese tropischen und subtropischen Regionen bieten dem Anolis cupreus das ideale Klima und die Lebensbedingungen, die er benötigt.

  • Anolis cybotes

    Anolis cybotes (Stummelanolis)

    Anolis Cybotes, auch bekannt als Stummelanolis, stammt aus der Karibik. Genauer gesagt, findet man diese Art vor allem auf der Insel Hispaniola, die aus den Ländern Haiti und der Dominikanischen Republik besteht. Diese Region bietet eine Vielzahl an Mikrohabitaten, von feuchten Regenwäldern bis hin zu trockenen, offenen Landschaften, was zur bemerkenswerten Anpassungsfähigkeit dieser Echsenart beiträgt.

  • Anolis distichus

    Anolis distichus (Halsbandanolis)

    Anolis distichus, auch bekannt als Bahama-Anolis oder Halsbandanolis, stammt ursprünglich aus der Karibik, insbesondere von den Bahamas und Hispaniola (Haiti und die Dominikanische Republik). Diese kleinen Echsen sind in ihrem natürlichen Lebensraum häufig in Wäldern, Küstenregionen und sogar in städtischen Gebieten zu finden. Sie bevorzugen warme, feuchte Umgebungen und sind an eine Vielzahl von Lebensräumen angepasst, was sie zu robusten und vielseitigen Haustieren macht.

  • Anolis extremus

    Anolis extremus (Barbados-Anolis)

    Der Anolis extremus, auch bekannt als Barbados-Anolis, stammt von der wunderschönen karibischen Insel Barbados. Diese Echse ist endemisch auf der Insel und bewohnt dort vorwiegend tropische Wälder, Buschland und städtische Gebiete. Ihre Anpassungsfähigkeit hat dazu beigetragen, dass sie auf Barbados weit verbreitet ist.

  • Anolis hendersoni

    Anolis hendersoni (Hendersons-Anolis)

    Anolis hendersoni, im Deutschen meist als Hendersons-Anolis bezeichnet, gehört zu den weniger häufig gepflegten Vertretern der ausgesprochen artenreichen Anolis-Gruppe. Die kleine karibische Echse verbindet eine interessante Lebensweise mit einem schlanken Körperbau und einem ausgeprägten Kletterverhalten. Im Terrarium verlangt sie allerdings mehr Aufmerksamkeit als manche häufig angebotene Anolis-Art. Besonders wichtig sind ein gut strukturiertes, bepflanztes Hochterrarium, passende Temperaturzonen, regelmäßige Feuchtigkeit und eine hochwertige Versorgung mit kleinen Futterinsekten.

  • Anolis leachii

    Anolis leachii (Leachs Anolis)

    Anolis leachii (Leachs Anolis) gehört zur Familie der Dactyloidae und zur Gattung Anolis, die eine große Vielfalt von Echsen umfasst, welche vor allem in der Neotropis verbreitet sind. Die Gattung ist für ihre ausgeprägten Kletterfähigkeiten und das Vorhandensein eines auffälligen Kehllappens (Dewlap) bekannt.

  • Anolis marmoratus

    Anolis marmoratus (Leoparden-Anolis)

    Anolis marmoratus, auch bekannt als Leoparden-Anolis, stammt ursprünglich von den karibischen Inseln, insbesondere von Guadeloupe. Diese wunderschöne Echsenart ist in ihrer natürlichen Umgebung vor allem in tropischen Regenwäldern, auf Bäumen und Sträuchern zu finden. Die warme und feuchte Atmosphäre der Karibik bietet ideale Bedingungen für diese kleinen Reptilien, die sich perfekt an das Leben in den Wipfeln angepasst haben.

  • Anolis porcus

    Anolis porcus (Falsches Chamäleon)

    Anolis porcus (Falsches Chamäleon) gehört zur Familie der Dactyloidae und ist Teil der Gattung Anolis, die zahlreiche kleine bis mittelgroße Echsen umfasst, welche hauptsächlich in Mittel- und Südamerika verbreitet sind. Die Art wird gelegentlich umgangssprachlich als „Falsches Chamäleon“ bezeichnet, diese Bezeichnung ist jedoch nicht wissenschaftlich und wird uneinheitlich verwendet, da Anolis-Arten zwar Farbwechsel zeigen können, aber keine Chamäleons sind.

  • Anolis sabanus

    Anolis sabanus (Pantheranolis)

    Anolis sabanus (Pantheranolis) gehört zur Familie der Dactyloidae und zur Gattung Anolis, welche zahlreiche baumbewohnende Echsenarten umfasst, die vor allem in der Neotropis verbreitet sind. Die Gattung zeichnet sich durch ihre Anpassungsfähigkeit und die Verwendung eines farbigen Kehllappens (Dewlap) zur Kommunikation aus.

  • Anolis sagrei

    Anolis sagrei (Bahama-Anolis)

    Bei Anolis sagrei (Bahama-Anolis) handelt es sich um eine Echse, die ursprünglich von den kubanischen Inseln stammt und mittlerweile im karibischen Raum (Florida, Mexico, Guatemala, Belize) weit verbreitet ist, da eingeschleppt. Es sind zwei Unterarten bekannt.

  • Anolis trinitatis

    Anolis trinitatis (St. Vincent-Anolis)

    Anolis trinitatis, besser bekannt als St. Vincent-Anolis, stammt ursprünglich von der Insel St. Vincent in der Karibik, die zu den Inseln über dem Winde gehört und Teil der Kleinen Antillen ist. Das tropische Klima dieser Region ist feucht-warm mit stabilen Temperaturen zwischen 24 und 30 Grad Celsius – ideale Voraussetzungen, die sich auch in der Terrarienhaltung widerspiegeln sollten. Inzwischen gibt es Hinweise auf verwilderte Populationen auf benachbarten Inseln wie Trinidad oder Grenada, wo sich die Tiere durch den Menschen verbreitet haben.

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