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Der Ratgeber auf dem Weg zum erfolgreichen Aquarianer:

Die geeignete Art und Größe des Aquariums wählen

Aquarium einrichten

Sind Faustregeln sinnvoll?


Es gibt immer noch viele "Faustregeln" von einem Zentimeter Fisch als Besatz pro Liter oder ähnliches. Wenn man kurz darüber nachdenkt, merkt man schnell, dass solche Regeln nicht funktionieren können. Ein Dutzend winzige Fische mit 1 cm Länge haben nicht annähernd die gleichen Auswirkungen auf die Wasserqualität, wie ein großer Fisch mit 12 cm Länge. Stattdessen empfiehlt es sich die Grundfläche des Aquariums genauer anzusehen. Je größer die Grundfläche, desto besser. Dies ist besonders wichtig für bepflanzte Aquarien und Riffaquarien. Eine große Fläche ermöglicht viele Pflanzen oder Korallen. Dies bedeutet nicht nur einen besseren Gasaustausch, sondern auch viel Schwimmraum für die Bewohner des Beckens.

Welche Tiere sollen ins Aquarium einziehen?


Jetzt sollte man sich eine ungefähre Vorstellung davon machen, was man im neuen Aquarium halten will und sollte sich darüber informieren, welche voraussichtliche Größe die ausgewachsenen Tiere erreichen werden. Mit diesem Wissen kann man beginnen, sich auszurechnen, wie groß das Aquarium sein muss. Bei der Wahl des Aquariums sollte man darauf achten, dass alle Seiten des Beckens lang genug sind, damit auch die größten Bewohner sich ungehindert bewegen können. Das gilt im Besonderen für schwimmfreudige Fische, denen mindestens das 10-15fache ihrer Körperlänge an freiem Schwimmraum geboten werden sollte. Ein größeres Becken ist natürlich wünschenswert. Es wird nicht nur mehr Raum für seine Bewohner und mehr Möglichkeiten für zukünftige Erweiterungen bieten. Größere Aquarien bieten in der Regel bessere Wasserqualität und Stabilität. Natürlich gilt es sicher zu stellen, dass man ein Aquarium in der Wunschgröße auch problemlos aufstellen kann.

Ein Aquarium aus Glas oder aus Acryl


Man muss sich neuerdings auch immer öfter entscheiden, welches Material man für das Aquarium selbst verwendet haben will. Die beiden gängigsten Materialien sind Glas und Acryl. Glasbecken sind vergleichsweise billig im Vergleich zu Acryl-Aquarien. Allerdings bieten Acryl-Aquarien eine klarere Sicht mit weniger Verzerrungen als Glas-Aquarien, insbesondere in größeren Größen. Außerdem wiegen sie deutlich weniger. Der Hauptnachteil der Acryl-Aquarien ist, dass sie sind sehr leicht zerkratzen. Auch die Bewohner des Beckens können die Oberfläche des Aquariums mit Schalen oder Stacheln beschädigen.

Welche Formen gibt es?


Zuletzt die Form: Während rechteckige Becken am weitesten verbreitet sind, sind andere Formen zunehmend verfügbar. Sowohl aus Glas oder Acryl sind Aquarien jetzt in verschiedenen geometrischen Formen (Sechsecke, Kreise, Deltabecken) machbar. Bei solchen Sonderformen sollte man aber darauf achten, dass ausreichend Grundfläche vorhanden ist und auch Technik wie Filter oder eine passende Abdeckung verfügbar ist.


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Letzte Änderung am 14.02.2019 von
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