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Der Ratgeber auf dem Weg zum erfolgreichen Aquarianer:

Die Verantwortung des Aquarianers

Aquarium einrichten
Denkt man an ein Aquarium, hat man alle Arten von wunderbaren Bildern vor Augen. Vielleicht stellt man sich die bunten Farben eines kleinen Riffs oder die üppige Bepflanzung eines Aquariums vor. Was man sich aber ganz sicher nicht vorstellt, ist die Situation, wie man gerade mit beiden Armen im Aquarium hantiert, um einen verstopften Filter wieder zum Laufen zu bringen. Es gibt viele Dinge, die vor der Entscheidung zur Anschaffung eines Aquariums zu beachten sind und nein: Ganz ohne Rückschläge, Verluste und Niederlagen kommt kaum ein Aquarianer mit seinem Hobby zurecht.

Die Verantwortung vor dem Gang in den Zooladen


Ein Aquarium kaufen ist eine Anschaffung für viele Jahre. Deshalb sollte sie genau geplant sein. Vorab ist es notwendig, viele Informationen einzuholen. Es ist zwar nicht mehr modern, aber ratsam das eine oder andere Buch zum Thema zu lesen und sich über die Lebewesen zu informieren, die man in seinem Aquarium halten will.

Diese Verantwortung kann auch niemand an den Verkäufer im Zooladen abgeben. Viel zu oft ist von einer "Falschberatung" zu lesen. Das ist Unsinn. In keinem Beratungsgespräch könnte das komplette Wissen, das zum Einstieg in die Aquaristik nötig ist, übermittelt werden. Dazu müsste sich der Verkäufer Stunden und Tage Zeit nehmen können. Das ist unrealistisch und es ist auch nicht seine Aufgabe.

In der heutigen Zeit ist es so einfach wie nie zuvor, sich zu informieren und unterschiedliche Informationen, die auf unterschiedlichen Erfahrungen beruhen, sind normal. Das macht es vor allem für den Einsteiger schwierig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzten. Es dauert eine Weile, bis der Wissensstand so groß ist, dass die Informationsflut gut gefiltert werden kann. Dies darf aber auf keinen Fall als Ausrede gelten, um sich nicht selbst zu informieren und ohne oder mit wenig Vorwissen einfach Aquarium und Bewohner kaufen zu gehen. Es ist und bleibt die Verantwortung des Aquarianers, sich so weit zu belesen und sich Wissen zur Aquaristik anzueignen, damit es gar nicht erst zu einer falschen Beratung kommen kann.

Wenn das Aquarium bereits läuft


Jedes Aquarium braucht tägliche Aufmerksamkeit. Ohne regelmäßige Pflege können selbst kleine Probleme schnell zu großen Problemen werden. Neben den regelmäßigen Aufgaben, die sich sehr gut planen lassen, gibt es auch immer wieder plötzlich auftretende Herausforderungen, wie ein kaputter Filter, der seinen Dienst natürlich genau zu dem Zeitpunkt einstellt, wenn das letzte Zoogeschäft gerade geschlossen hat. Diese Situationen fordern den Aquarianer. Sie machen das Hobby zu einer Herausforderung, vor der man nicht davonlaufen kann. Mit Ruhe und Umsicht lassen sich aber auch schwierige Situationen meistern.

Ein Aquarium ist auch ein Kostenfaktor. Die Aquaristik ist sicher kein billiges Hobby. Dies sollte auf keinen Fall vergessen werden. Nicht nur die Anschaffung des Aquariums und des dazugehörenden Zubehörs kostet eine Stange Geld, sondern auch der Betrieb und hier vor allem die Stromkosten.

Natürlich gibt es eine Belohnung für all die harte Arbeit und Investitionen: Ein schönes Aquarium. Der Blickfang und Ruhepol einer Wohnung zugleich. Dies schätzt der Aquarianer umso mehr, da er weiß, welche Arbeit hinter der fein herausgeputzten Fassade steckt.

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Letzte Änderung am 20.03.2020 von
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