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Artentafel Falscher Clownfisch (Amphiprion ocellaris)

Artentafel Falscher Clownfisch (Amphiprion ocellaris)

Artentafel Falscher Clownfisch (Amphiprion ocellaris)
Der falsche Clown-Anemonenfisch gehört zur Familie der Riffbarsche und ist Einer der beliebtesten Meerwasserfische überhaupt, vorallem auch wegen der einfachen Haltung und seiner leichten Zucht. Dies ist auch der Grund warum in unseren Aquarien meistens Nachzuchten anzutreffen sind, diese sind gleichzeitig auch wesentlich robuster und weniger empfindlich, was die Wasserqualität angeht.

Artentafel Falscher Clownfisch (Amphiprion ocellaris)
Name: Falscher Clownfisch, Orangeringel-Anemonenfisch, Orangeringelfisch

Wissenschaftlicher Name: Amphiprion ocellaris (Cuvier, 1830 )

Synonyme, auch Alte: Amphiprion bicolor (Castelnau, 1873 ), Amphiprion melanurus (Cuvier, 1830)

Kohorte: Euteleosteomorpha

Unterkohorte: Moderne Knochenfische (Neoteleostei)

Teilkohorte: Stachelflosser (Acanthopterygii)

Ohne Rang: Barschverwandte (Percomorpha)

Ordnung: Barschartige (Perciformes)

Unterordnung: Lippfischartige (Labroidei)

Familie: Riffbarsche (Pomacentridae)

Gattung: Anemonenfische (Amphiprion)

Die Gattung ist unterteilt in 5 Untergattungen, von denen aber Eine noch zusätzlich in 2 Gruppen unterteilt ist und zwar die Gattung Amphiprion.

Untergattung: Eigentliche Clownfische (Actinicola)

mit den beiden Arten: Echter Clownfisch (Amphiprion percula (Lacepède, 1802)) und Falscher Clownfisch (Amphiprion ocellaris (Cuvier, 1830))

Die andere Untergattung lautet Amphiprion, clarkii-Komplex.

Art: Falscher Clownfisch (ocellaris)

Es gibt insgesammt 27 Arten von Anemonenfischen.

Herkunft: Riffe Südostasiens: West Pazifik, Australien , Indonesien, Philippinen, Thailand, Ryuku Islands, Malaysia, Singapur, Indischer Ozean, Andamen See, Taiwan

Die verschiedenen Arten überschneiden sich in ihren Vorkommensgebieten dabei nicht.

Grösse: 6-8cm, max. bis 11cm für Amphiprion ocellaris (var.) black

Beschreibung: Die Körpergrundfarbe ist ein leuchtendens Orange, mit 3 weissen Querstreifen, die noch schwarz eingefasst sind. Diese schwarze Einfassung ist je nach Herkunft der Tiere mal schmaler oder auch mal breiter. Der mittlere Querstreifen besitzt eine Ausbuchtung nach vorne. Die Körperlänge beträgt ca. das 2,1 bis 2,4fache der Körperhöhe. Die Rückenflosse hat zehn bis elf Hart- und 15 bis 17 Weichstrahlen, die Afterflosse zwei Hart- und 11 bis 13 Weichstrahlen. Die Brustflossen haben 16 bis 18 Flossenstrahlen. Auf dem ersten Kiemenbogen befinden sich 15 bis 17 Kiemenreusenfortsätze. Die Seitenlinie wird von 34 bis 38 Schuppen begleitet. Es gibt aber auch noch eine seltenere, schwarze Farbvariante des falschen Clowns, diese stammt aus der Nähe von Darwin, in Nordaustralien. Diese ist komplett Schwarz gefärbt, bis auf die Querstreifen und die Schnauze, diese ist dann Orange-Gelb.

Mittlerweile gibt es aber auch komplett schwarz-weisse Tiere und eine Zuchtform mit dem Namen Snowflake, welche einen sehr hohen Weissanteil besitzt.

Ausserdem kann es bei der Gattung Amphiprion auch sehr leicht zu Hybriden kommen, wenn man einige verschiedene Arten der Gattung Amphiprion miteinander kreuzt, was durchaus möglich ist.

Erreichbares Alter: 6-10 Jahre, im Aquarium meistens nur etwa 5 Jahre

Geschlechtsunterschied: Die Männchen und Weibchen sehen gleich aus. Die Geschlechter unterscheiden sich später nur durch ihre Größe, die weiblichen Fische sind dann wesentlich größer als die Männchen. Aber eigentlich ist die Unterscheidung der Geschlechter auch ganz egal, denn es werden sowiso alle Clownfische als Männchen geboren Nur einige von ihnen entwickeln sich, beim Heranwachsen und größer werden zu Weibchen. Hat man 2 Männchen in einem Aquarium wird sich das größere davon in ein Weibchen umwandeln. Also hat man eigentlich immer ein Pärchen.

Nachzucht: Zu der Zucht gehört, unbedingt eine Anemone, die den Tieren Schutz vor Raubfischen bietet. Ohne die Anemone können die Fische dabei nur schwer auskommen. Die Anemonenfische sind eine der wenigen Meerwasserfische, die man im Aquarium züchten kann. Bei der Werbung um das Weibchen führen die Männchen einen Tanz vor Ihnen auf. Das Männchen säubert vor dem Laichen den Laichplatz am Fuss der Anemone, danach legen die Weichen etwa 250 Eier dort ab. Die Jungfische schlüpfen nach ca. 1 Woche und haben dann noch eine planktonische Lebensweise. Die Kleinen verbleiben dann noch eine ganze Zeit (das Larvenstadium dauert etwa 2 Wochen) zum Schutz in ihrer Anemone, danach verlassen sie Diese und machen sich auf die Suche nach eigenen Anemonen.

Futter: Hauptsächlich Zooplankton, aber der falsche Clown ist eigentlich ein Allesfresser, er nimmt sich was er bekommen kann. Sie benötigen sehr abwechselungsreiches und vor allem vitaminreiches Futter, bestehend aus pflanzlicher und tierischer Kost.

In der Natur: In der Natur frisst dieser Anemonenfisch kleinere Garnelen, Algen, Zooplankton, Copeoden. Im Winter besteht Ihre Nahrung meistens aus pflanzlicher und im Sommer zum grösseren Teil aus tierischer Nahrung.

Im Aquarium: Zooplankton, Algen, Frostfutter, wobei Artemia ihnen besonders gut schmecken soll, aber auch Flockenfutter, sowie Granulate. Das Futter sollte zusätzlich mit verschiedensten Vitaminen angereichert werden. Die Fütterung sollte mehrmals am Tage geschehen, wobei der Clownfisch immer nur kleinere Bröckchen frisst, grössere Stücke "schleppt" er in seine Anemone und bunkert diese dort, oder er füttert damit die Anemone.

Beckengösse: ab 200l, für ein Paar

Beckenbereich: Unten: Der falsche Clown hält sich immer in der Nähe seiner Anemone auf, in der Natur entfernen sich höchstens vier Meter von ihrer Anemone, da sie sich bei Gefahr zwischen ihren Tentakeln verstecken. Der Clownfisch ist ein eher schlechter Schwimmer.

Haltung: Als Bodengrund ist Korallensand sehr gut geeignet. Lebende Korallen gehören dabei absolut nicht in das Aquarium Denn Anemonen sind keine Pflanzen, sondern Tiere und wechseln von Zeit zu Zeit ihren Standort. Sie würden sich beim Kontakt mit der lebenden Koralle schwere Verbrennungen und Verätzungen zufügen. Für das Wohlbefinden der Tiere und eine erfolgreiche Zucht sollte sich wenigstens Eine dieser 3 Anemonenarten im Aquarium befinden.

Prachtanemone (Heteractis magnifica), die Riesenanemone (Stichodactyla gigantea) oder Mertens Anemone (Stichodactyla mertensii)

Mit Ihnen lebt der falsche Clown in einer engen Symbiose zusammen, ohne Sie fühlt er sich sehr unsicher und sucht sich dann andere Verstecke.

Sozialverhalten: Anemonenfische leben in ständiger und enger Partnerschaft mit Ihrem Partner und natürlich mit Ihren Anemonen. Das heist die Anemone schützt den Anemonenfisch vor Raubfischen. Im Gegenzug schützt der Anemonenfisch seine Anemone vor etwaigen Fressfeinden, wie z.B. Falter- und Feilenfische. Die Ausscheidungen der Fische kommen dabei der Anemone zu Gute. Die Männchen betreiben eine sehr aktive Brutpflege, sie fächeln dabei mit Ihren Brustflossen den Eiern ständig frisches und sauerstoffreicheres Wasser zu. Die Weibchen haben bei den Anemonenfischen die Führungsrolle inne, stirbt ein Weibchen, so bildet sich aus dem stärksten Männchen wieder ein Weibchen und das innerhalb nur einer Woche. Sind in einem Aquarium zu wenig Anemonen für die Paare vorhanden, so kann es dort auch zu innerartlichen Aggressionen kommen.

Bemerkung: Wegen seiner Robustheit auch für Anfänger in der Meerwasseraquaristik geeignet, schwieriger ist dabei für den Anfänger die Pflege der dazu passenden Anemonenarten.

Wasserwerte:

Temperaturen: 24-27 °C

pH-Wert: 8 - 8,4

Gesamthärte: - 18 ° dGh

Salzgehalt/Dichte: 1.023-1.027

Updates:

27.03.2012: 2 eigene Fotos hinzugefügt, beide sind im Zooaquarium zu Münster entstanden.

08.04.2012: Nachtrag zu den Geschlechtsunterschieden und Beckenbereich, sowie einige kleinere Änderungen.

Infos zum Foto 1: Black & Orange: Dieses Werk wurde von seinem Urheber I, FireFly5, als gemeinfrei veröffentlicht. Dies gilt weltweit. In manchen Staaten könnte dies rechtlich nicht möglich sein. Sofern dies der Fall ist: I, FireFly5 gewährt jedem das bedingungslose Recht, dieses Werk für jedweden Zweck zu nutzen, es sei denn Bedingungen sind gesetzlich erforderlich.

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