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Artentafel Liniendornwels (Platydoras costatus)

Artentafel Liniendornwels (Platydoras costatus)

Artentafel Liniendornwels (Platydoras costatus)
Hier die Artenbeschreibung eines Welses, der wohl als der "grosse" Bruder der sehr beliebten Panzerwelse bezeichnet werden kann. Er ist in unseren Aquarien doch schon etwas häufiger anzutreffen.

Artentafel Liniendornwels (Platydoras costatus)
Stamm: Chordata (Chordatiere)

Artentafel Liniendornwels (Platydoras costatus)
Unterstamm: Vertebrata (Wirbeltiere)

Artentafel Liniendornwels (Platydoras costatus)
Klasse: Actinopterygii (Strahlenflosser)

Artentafel Liniendornwels (Platydoras costatus)
Teilklasse: Teleostei (Echte Knochenfische)

Überordnung: Ostariophysi

Ordnung: Siluriformes (Welsartige)

Familie: Doradidae (Dornwelse)

Gattung: Platydoras (Diese Gattung hat zur Zeit 4 Arten)

Art: costatus

Name: Liniendornwels

Wissenschaftlicher Name: Platydoras costatus (Linnaeus, 1758)

Synonyme, auch alte: Silurus costatus (Linnaeus, 1758), Mystus ascita (Gronow, 1854), Platydoras dentatus (Kner, 1855), Doras dentatus (Kner, 1855), Platydoras helicophilus (Günther, 1868), Doras helicophilus (Günther, 1868)

Etymologie: Platydoras costatus; Platys = engl. broad = dt. breit, weit; doras = engl. cuirass = dt. Kürass (ein Lederpanzer), costatus = engl. ribbed = dt. berippt, mit Rippen

Herkunft: Amazonas, Rio Tocantins, Rio Parnaíba, Rio Orinoco, Essequibobecken und Küstengewässer in Französisch Guyana und Surinam, ausserdem wurde von Funden in Argentinien berichtet.

Anmerkung: Eine wissenschaftliche Arbeit (ab Seite 489, Abschnitt: Discussion Platydoras brachylecis, a new species of thorny catfish (Siluriformes: Doradidae) from northeastern Brazil by Nivaldo M. Piorski, Julio C. Garavello, Mariangeles Arce H. and Mark H. Sabaj Pérez) aus dem Jahre 2008 besagt u.a. , das den heute als P. costatus bekannten und gehandelten Tieren eigentlich die typischen Merkmale der in Fr. Guyana und Surinam zu findenden / gefangenen Tieren fehlt und es sich dabei eigentlich um die Art Platydoras armatulus handelt. Weiter heist es in dieser Arbeit das der P. costatus mit dessen typischen Merkmalen "nur" in Fr. Guyana und in Surinam zu finden ist. Die bekanntesten Fischdatenbanken wie z.B. Fishbase.org geben aber unter dem Namen P. costatus immer noch ein viel verbreitertes Vorkommensgenbiet an, welches von Guayana & Fr. Guayana, Surinam, Brasilien, Kolumbien, Venezuela, Peru, Bolivien bis hin nach Argentinien hinein reicht.

Grösse: In der Natur 25-30cm, im Aquarium kaum über 20cm

Erkennungsmerkmale: Der Fisch sieht aus wie ein in die Länge gezogener Panzerwels, sein Körper ist meist dunkelbraun mit weissen bis gelblichen Längsstreifen (deshalb auch Liniendornwels), in Richtung zur Schwanzflosse. Ausserdem besitzt der Wels Stacheln und Dornen.

Achtung: Die Welse haben giftige Stacheln, welche für ihren Pfleger oder auch andere Beifische gefährlich werden können, das Gift hat ungefähr die Wirkung von Bienen-, oder Wespengift. Deshalb das Tier nie mit den Händen berühren. Ausserdem ist der Fisch in der Lage ein giftiges Sekret zu bilden, welches dann in Streßsituationen abgesondert wird, es kann bei zu kleinen Beckenvolumen sogar tödlich auf die Beifische wirken. Die Welse niemals mit einem Netz fangen, da sie sich darin verhaken können, besser mit einer Glasglocke.

Geschlechtsunterschied: Geschlechtsunterschiede unbekannt.

Vermehrung: Die Nachzucht ist bis jetzt nur selten gelungen, einige Erfolge gab es bei Gruppen, die in mit Hormonen versetztem Wasser gehalten wurden.

Ernährung: Omnivor (Allesfresser), alles was ins Maul passt wird auch gefressen. Er kann mit jeglichem Trocken-, Tabletten-, Frost- und Lebendfutter ernährt werden. Die Tiere sollten nach Einbruch der Dunkelheit im Becken nochmals seperat gefüttert werden, da sonst auf Grund ihrer Nachtaktivität wohl nicht genug zum Fressen überbleibt.

Beckenlänge: ab 120cm, aber wenigstens 300l

Beckenbereich: Hauptsächlich unten

Habitat: Dieser Wels lebt hauptsächlich in den Seitenarmen des Amazonas in torfhaltigem Wasser, auf sandigen Böden. Es herrschen dort nur leichte Strömungen. Der Wels mag weder allzu stille Gewässer, noch eine zu reißende Strömung. Die Tiere leben tagsüber meist eingegraben im Sand, oder unter Wurzeln und Laub.

Haltung: Sehr feiner Kies, besser aber Sand, da der Liniendornwels sich sehr gerne darin eingräbt, oder auch stark darin herumwühlt. Er benötigt Unterschlüpfe aus Wurzelholz, Steinen, Laub, oder auch Tonhölen, oder Rohre. Für die Tiere sollten viele Verstecke vorhanden sein, die Sie sich nicht mit Anderen teilen müssen. Sind die Verstecke gross genug, hält sich eine Gruppe dort auch gemeinsam auf. Wie schon gesagt, sollte im AQ möglichst nur eine leichte Strömung herrschen, das Wasser sollte möglichst huminsäurehaltig sein. Ein dichter Pflanzenbewuchs im Hintergrund wäre von Vorteil, ausserdem eine nicht allzu helle Beleuchtung

Sozialverhalten: Für die Vergesellschaftung eignet er sich hervorragend, da er ein friedlicher Zeitgenosse ist. Eine Gruppenhaltung ab 5 Tiere ist sehr empfehlenswert. In freier Wildbahn finden sich oft Gruppen von 5 bis 15 Tieren zusammen. Er sollte allerdings nicht mit zu kleinen Beckeninsassen wie Neons, oder Guppies vergesellschaftet werden, da diese Nachts wenn sie auf dem Boden ruhen, dem Liniendornwels zum Opfer fallen würden. Der Wels ist überwiegend nachtaktiv.

Alter: Bis zu 20 Jahren.

Schwierigkeit: Nicht für Anfänger geeignet.

Wasserwerte:

PH-Wert: 5,8 - 7,5

Wasserhärte: 2-20° dGH

Temperatur: 26-30° C

Infos zu den Updates:

02.06.2011: Texte ergänzt, oder bearbeitet.

21.06.2011: Etymologie hinzugefügt.

06.07.2011: Das vorhandene Foto gegen 6 eigene Fotos ausgetauscht.

12.10.2011: Anmerkung zum Wissenschaftlichen Namen und der Herkunft eingefügt (mit Link, auf die Arbeit).

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