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Das erste Aquarium – Tipps für Einsteiger

Ein Aquarium ist für viele Menschen ein gutes Mittel, um sich einerseits einem speziellem Thema zu widmen und andererseits etwas zu haben, um den Wohnraum zu verschönern. Zierfische jedoch sind in der Regel sehr pflegeleicht, Probleme bereitet da vornehmlich die Reinigung des Aquariums und die Funktionstüchtigkeit. Einsteiger investieren allzu gern in teure technische Produkte oder Hilfsmittel, die dann überdimensioniert sind oder schlichtweg nicht benötigt werden.

Wir wollen dabei helfen, den Einstieg zu finden und geben Tipps aus der Praxis.

Aquarientyp und -größe

Einsteiger fahren in der Regel mit einem Süßwasseraquarium am besten, denn hierdurch erlernt man die grundlegenden Schritte der Pflege und kann Technik zu günstigeren Preisen einsetzen, ohne dabei ein zu großes Risiko eines Defektes einzugehen. Meerwasseraquarien sind später dann insbesondere wegen der Artenvielfalt und des Aufbaus interessant, sollen hier aber aktuell kein Thema sein. Empfehlenswert sind Aquarien mit 100 Zentimetern Länge und einem Fassungsvermögen von mindestens 250 Litern. Für die engere Auswahl ist es ratsam, die gewünschten Fische zuvor zu notieren und pro Zentimeter Größe des Fisches einen Liter einzuplanen. Als Maßstab dient natürlich nur der ausgewachsene Fisch, wobei man mit bis zu 50 Exemplaren anfangen sollte.

Nehmen Sie sich hier etwas Zeit und entspannen Sie, um im Folgenden die Einrichtung voranzutreiben. Hier bedarf es nämlich einiger Tage Vorlaufzeit, sodass sich die Pflanzen etwas einbringen können und das Wasser ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Wenn Sie auf Welse setzen, dann empfiehlt sich zarter Sand in mittelgroßer Körnung als Bodenart. Für ein gewisses Extra sorgen stets Felsen oder ganze Felslandschaften – zu Beginn reicht es, zwei oder drei davon einzubringen, um den Fischen einen Rückzugsort zu bieten. Hier sollten Sie auch mit der Auswahl der Amazonaspflanzen nicht zu großzügig sein, ansonsten wirkt das Aquarium zu überladen und Fische werden in ihrem Ablauf beschränkt.

Wasserpumpe und Co.

Für das ökologische Gleichgewicht im Aquarium sorgen nicht allein die Pflanzen, wobei ihr Anteil daran nicht zu gering bewertet werden kann. Hier bedient man sich aber vornehmlich einer gut justierten Wasserpumpe, die den pH-Wert im Aquarium kontrolliert und Ihnen Anpassungen aufzeigt. Zu Beginn wird ein Wert von Sieben empfohlen, um möglichst viele Fischarten einbringen zu können und die Lebensweise der Fische zu beobachten. Algen müssen demnach regelmäßig bearbeitet werden, da sie den Wert positiv verändern. Hierbei dient eine Filteranlage als optimales Instrument zur Regulierung der Wasserqualität. Überprüfen Sie alle Parameter zumindest einmal am Tag und säubern Sie das Becken alle zwei Wochen.

Titel: Das erste Aquarium – Tipps für Einsteiger
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