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Exclusiv für EB von Aquascape-Guru- Bodengrund - nicht nur ein optisches Mu??

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Exclusiv für EB von Aquascape-Guru- Bodengrund - nicht nur ein optisches Mu??
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Die Vielfältigkeit des Bodens im Aquarium.

Der Bodengrund darf natürlich in keinem Aquarium fehlen, da er viele unverzichtbare Eigenschaften mit sich bringt. Grö??tes Hauptargument vieler Aquarianer stellt natürlich die Optik dar, welche durch den Bodengrund erheblich gesteigert wird. Anzumerken ist jedoch, dass der Bodengrund weitaus wichtigere Aufgaben hat, als das Aquarium ins rechte Licht zu rücken.

Erste Hauptaufgabe ist die Filterung des Wassers. Der Bodengrund wirkt sozusagen als ökologischer Filter. Dadurch das Wasser im Aquarium unterschiedliche Salz- und Mineralgehalte aufweist (Vergleich Wasser im Bodengrund zum Wasser darüber) ist dieses dazu gewillt die Wasserwerte anzugleichen. Dieses physikalische Prinzip resultiert auf dem Gebiet der Stoffkonzentration. Die Folge des ständigen Austausches, auch Diffusion genannt, wird eine leichte Strömung im Bodengrund erzeugt damit dieser Prozess stattfinden kann. Die einzelnen Gesteinsschichten weisen unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten auf. In den oberen Schichten erfolgt die Angleichung oxidativ. In den unteren Bereichen ist die Strömung sehr langsam und der Sauerstoffgehalt liegt meist unter 1%, dies wiederum nutzen anaerobe Bakterien um den Nitratgehalt abzubauen (vgl. Bericht Stickstoffzyklus).

Zweite Hauptaufgabe ist der Abbau von Kot und Pflanzenresten, die sich im Aquarium befinden. Der Bodengrund bietet Lebensraum für verschiedene Bakterien die sich im Kiesgestein ansiedeln. Dadurch das Wasser von den Abbaustoffen der Fische (Kot, Urin) sowie durch abgestorbenes Pflanzenmaterial stark belastet wird, kommen wie bereits oben erwähnt kleine Mikroorganismen zum Einsatz, die die Schadstoffe abbauen. Durch die Zirkulation werden diese Bakterien immer mit ???Nachschub??? versorgt und Anhäufungen von Abfallstoffen vermieden. Poröses Vulkangestein als Unterschicht stellt eine solide Basis für Bakterienkulturen dar.

Der nächste Hauptaspekt stellt die Nährstoffspeicherung im Bodengrund dar. Grundlegend ist zu sagen, ohne Boden kein Pflanzenstandort. Den Wasserpflanzen dient er nicht nur zur Verankerung, er liefert auch wichtige Nährstoffe, die die Pflanze zum wachsen benötigt. Entscheidende Träger der Bodenfruchtbarkeit sind Tonmineralien sowie Huminstoffe. Diese Substanzen verfügen über eine geringe Teilchengrö??e und weisen eine gro??e spezifische Oberfläche auf, wo Nährstoffe ???gespeichert??? werden können. Dies kommt wiederum den Wasserpflanzen zu gute. Von diesen ???Speicherplätzen??? aus holen sie sich über ihre feinfädrigen Wurzeln die Nährstoffe ab, indem sie sogenannte Wurzelsäuren ausscheiden. Neben den oben aufgeführten Substanzen verstärken die von Bakterien umgewandelten Abbaustoffe die Nährstoffdichte im Boden und somit im Becken.

Allgemein ist zu erwähnen, dass der Bodengrund alleine als ???Wasseraufbereiter??? in Sü??wasseraquarien nur bedingt ausreicht. Bei minimalem Beckenbesatz und guter Bepflanzung kann dies unter umständen ausreichen, um ähnliche Werte eines Biofilters in Verbindung mit einem Nitratfilter zu erreichen. In den meisten Fällen jedoch reicht die Fläche des Bodengrundes nicht aus. Auf ausreichende Filtertechnik kann deshalb nicht verzichtet werden. In Meerwasseraquarien kann die ???Filterfläche??? des Bodengrundes durch sogenannte ???lebendige Steine??? (Lebendgestein) stark erhöht werden.

Fazit:

Der Bodengrund für unsere Biotope ist optisch sowie biologisch von sehr gro??er Bedeutung. Gro??es Augenmerk liegt hier auf der Sauberkeit und Pflege, damit diese Faktoren das "Soll" erfüllen können.

Autor*in: Falk

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Falk ist Mitglied von EB und stellt 16 Beispiele vor.

Titel: Exclusiv für EB von Aquascape-Guru- Bodengrund - nicht nur ein optisches Mu?? (Artikel 4330)

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