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Wann ist ein Tier ein Tier?

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Wann ist ein Tier ein Tier?
Wann ist ein Tier ein Tier? - Foto 1

Tiere sind per Definition vielzellige Lebewesen (Metazoa) und umfassen das Reich der „Animalia“. Die Wissenschaft der Tiere nennt sich „Zoologie“, die Tierwelt wird als „Fauna“ bezeichnet.

Unter Wasser gibt es einige Lebewesen, die durch ihre äußere Erscheinung oder ihr Verhalten durchaus mit Pflanzen verwechselt werden. Gerade im Gespräch mit Kindern wird klar, dass z.B. Muscheln mit einem Stein oder Anemonen und Korallen mit Pflanzen gleichgesetzt werden können und dass auch die Zugehörigkeit von z.B. Seeigeln oder Seesternen nicht ganz klar ist. Doch wie definiert sich eigentlich ein Tier und zählen Menschen dann nicht ebenfalls dazu?

Merkmale von Tieren

Es gibt eine Reihe von Merkmalen, die auf die Unterscheidung von Pflanzen hinweisen, häufig sind sie jedoch nicht vollkommen eindeutig. Als grundlegend wird der Unterschied in der Energiebeschaffung benannt: Tiere nehmen organische Substanzen als Nahrung auf, während Pflanzen vorrangig durch Photosynthese Energie erhalten. Dementsprechend haben Tiere eine Art von Mund, Verdauungsorgane und auch eine Ausscheidungsmöglichkeit.

Andere, aber nicht immer zutreffende Merkmale sind etwa Sinnesorgane, Skelettbildung, gezielte Beweglichkeit, ein Möglichkeit der Fortbewegung, Schmerzempfinden und eine Reaktion auf Reize, die ebenfalls gezielt erfolgen und sich durch Lernen verändern kann. 

Auf eine falsche Spur bei ihrer Definition locken dabei z.B. Pflanzen mit tierischen Merkmalen, wie die „Fleischfressenden Pflanzen“ oder umgekehrt Tiere mit pflanzlichen Merkmalen, wie die Seeanemone, die daher auch die durchaus zutreffende Bezeichnung „Blumentier“ trägt.

Menschen

Biologisch betrachtet ist tatsächlich auch der Mensch ein Tier, genauer gesagt ein Säugetier, die Ausprägung der Fähigkeiten wie Sprache, Selbstbewusstsein und Kultur unterscheiden uns jedoch von anderen Tieren. Auch Vernunft und die Fähigkeit zur Moral zählen zu den Merkmalen des Menschen, nur ihm gesteht man außerdem „Würde“ zu. Rechtlich und kulturell kommt dem Menschen somit eine, selbstgewählte, Sonderstellung zu.

Fazit

Unsere Fähigkeit der Moral bringt für den Menschen auch eine Verpflichtung mit sich: Bringen wir Tiere in unseren Besitz indem wir sie im Aquarium oder Teich halten, dann sind wir für sie verantwortlich und sollten für einen passenden Lebensraum sorgen, auch bei Muscheln, Seesternen, Korallen und ähnlichen Lebewesen. 

 

Autorin: Caroline Haller für www.einrichtungsbeispiele.de

Autor*in: Tom

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Tom ist Administrator*in von EB und stellt 12 Beispiele vor.

In den Bereichen Malawisee, Tanganjikasee, Victoriasee, West- / Zentralafrika, Südamerika, Mittelamerika, Asien/Australien, Gesellschaftsbecken, Wasserchemie, Fragen zu einrichtungsbeispiele.de steht er/sie den Usern bei Fragen kompetent als Anspechpartner zur Seite.

Titel: Wann ist ein Tier ein Tier? (Artikel 6264)

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