Wenn die Luft zu trocken wird: Natürliche Hilfe für das Raumklima im Winter
In der kalten Jahreszeit läuft die Heizung oft dauerhaft und das hat auch eine weniger angenehme Begleiterscheinung: Die Luft in Wohnräumen wird trocken. Das kann sich durch gereizte Schleimhäute, trockene Haut oder ein unangenehmes Kratzen im Hals bemerkbar machen. Auch die Zimmerpflanzen leiden im Winter unter der geringen Luftfeuchtigkeit. Gerade in dieser Zeit lohnt es sich daher, dem Raumklima etwas Aufmerksamkeit zu schenken.
Zapfen als natürliche Feuchtigkeitsspender
Eine einfache und dekorative Möglichkeit, die Luftfeuchtigkeit leicht zu erhöhen, bieten Tannen- oder Kiefernzapfen. Die Zapfen reagieren sehr sensibel auf Feuchtigkeit: Werden sie in Wasser eingeweicht, schließen sich ihre Schuppen. Trocknen sie anschließend wieder aus, öffnen sie sich langsam und geben dabei die gespeicherte Feuchtigkeit an die Raumluft ab.
Für diese Methode werden die Zapfen zunächst mehrere Stunden oder über Nacht in Wasser gelegt, bis sie sich vollständig geschlossen haben. Optional können dem Wasser ein paar Tropfen ätherischer Öle hinzugefügt werden, etwa Fichte, Kiefer oder Zitrone. So entsteht neben der Feuchtigkeitsabgabe auch ein dezenter, natürlicher Duft, der gut zur Winterzeit passt.
Nach dem Einweichen werden die Zapfen in einer Schale arrangiert und im Raum aufgestellt. Besonders geeignet sind Plätze in der Nähe von Heizkörpern, da die Wärme das langsame Öffnen unterstützt und die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt wird.
Wann die Wirkung nachlässt
Mit der Zeit trocknen die Zapfen aus und öffnen sich vollständig. Dieser Zustand zeigt an, dass die gespeicherte Feuchtigkeit verbraucht ist. Um den Effekt zu erneuern, können die Zapfen wieder eingeweicht werden. Auf diese Weise lassen sie sich mehrfach verwenden und bleiben über Wochen hinweg ein funktionales Dekoelement.
Neben ihrem praktischen Nutzen fügen sich Zapfen harmonisch in eine winterliche Einrichtung ein. Sie wirken natürlich, zurückhaltend und lassen sich gut mit anderen Materialien wie Holz, Keramik oder Glas kombinieren.
Der Effekt der Zapfen auf die Luftfeuchtigkeit ist dezent, Schimmel durch trocknende Zapfen ist nicht zu befürchten. Sie sind lediglich als eine leichte und dekorative Unterstützung des Raumklimas zu betrachten.
Autorin: Caroline Haller für www.einrichtungsbeispiele.de





