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Zwei Sonderlinge aus dem Herzen Afrikas

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Hallo Wasser-Maniacs

Na , da werd ich mal noch einen dem Detlef hinterher schicken....

Zwei au??ergewöhnliche Sonderlinge aus Nigeria, Kamerun und dem Kongo sollen heute vorgestellt werden,

der Gnathonemus petersii auch Tapirfisch oder besser bekannt als Elefantenrüsselfisch und der Pantodon buchholzi bekannt als Afrikanischer Schmetterlingsfisch.

Beide haben ein für sich au??ergewöhnliches Aussehen beiPandoton sind es seine Flossen , die an Schmetterlinge errinnern, beim anderen der Unterkiefer, der an einen Rüssel des Elefanten errinnert, auch bei letzterem der lange Schwanzstiel.

Der Schmetterlingsfisch hat sich an das Wasser so angepasst, mit seinen Flügeln , das er die Oberflächenspannung des Wassers genau ausloten kann und spürt sofort , wenn eine Flieg oder Mücke , Wasserläufer etc. in seiner nähe aufs wasser aufsetzt...dafür kann er nicht "abtauchen"...

Beide sind recht ???zickige??? Vertreter..., der Tapir gegen seine Artgenossen , der Pantodon ist ein Gauner gegenüber anderen Fischen die an der Oberfläche leben und diese wenn klein genug sind , wie auch Jungfische , die gern ???oben??? sind, werden gefressen....!

Egal , beide mögen gern die ruhig flie??enden Gewässer und die eine Art ist im Mittelwasser und am Boden zu sehen und der Schmetterling nur an der Wasseroberfläche, sie kommen sich nicht in die Quere.

Beide haben ein pH-Vermögen von 7-7, 5 und eine DGH von in der Mitte 12dGH.

Temperatur bei bis 28°C...

Der ungewöhnliche Tapirfisch braucht weichen Bodengrund , da er seinen ???Rüssel??? verletzen könnte, beim Schmetterling spielt der Bodengrund keine Rolle.

Der Tapir hat elektrische Sinneszellen am Kopf, die es ihm ermöglichen .seine Beute auszumachen.

Er gilt als Wasserwächter in Trinkwassergebieten, aufgrund seines Vermögens...

ist auch nicht mit dem C.cassaicus zu verwechseln , ein anderer Verwandter der sogenannten Nilhechte...

Das Becken für beide sollte ab 1, 2m Länge haben, darf natürlich auch mehr sein, auch sollte es stark gefiltert , aber wenig Strömung haben....der Schmetterling ist ein guter Springer , ein Netz oder eine andere Abdeckung sollte das Becken haben.

Für Beide gilt Lebendfutter, anderes Futter wird nur teilweise genommen , das sollte auszuprobieren sein...!!!Auch dürfen die ???Brocken??? grö??er sein , da der Tapir 30cm gro?? wird und der Schmetterling ca.12cm...

beide Arten sind Gruppentiere, also ab 6 Exemplare....

das Becken sollte Schwimmpflanzen aufweisen, da der Schmetterling einLauerräuber ist und für den Tapir sollte genügend Schwimmraum zur Verfügung stehen..von daher brauchen keine Steine oder Versteckhöhlen etc. zur Verfügung stehen...ein teilweise bodenbepflanzter Bodengrund macht auch etwas sehr schönes her, mit abwechselnden Sandgruben zum ???rüsseln??? der Tapire ...passt alles wunderbar, auch kann eine Rückwand eine Tiefenwirkung für das Becken verbaut werden...

Ein wunderbares Zweiartenbecken für fortgeschrittene Aquarianer.....

Gru?? falk

Autor*in: Falk

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Falk ist Mitglied von EB und stellt 16 Beispiele vor.

Titel: Zwei Sonderlinge aus dem Herzen Afrikas (Artikel 1998)

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