Seit einiger Zeit siedelt sich ein grüner Algenbelag nur auf meinem Javamoos an. Auch sieht es leicht schmutzig aus. Meine Amanos verschmähen diese Art Algen auch.
Java gehört zu den bekanntesten Inseln Südostasiens und ist zugleich eine Region, die Aquarianern und Terrarianern seit vielen Jahrzehnten ein Begriff ist. Der Name der indonesischen Insel taucht bei Fischen, Wirbellosen, Reptilien, Amphibien, Moosen, Farnen und anderen Pflanzen immer wieder auf. Dabei ist Java weit mehr als nur eine geografische Herkunftsangabe. Die Insel vereint tropische Regenwälder, Gebirgsregionen, Vulkane, Flüsse, Sümpfe, Reislandschaften und Küstenhabitate auf engem Raum. Diese Vielfalt hat eine artenreiche Flora und Fauna hervorgebracht, von der zahlreiche Vertreter auch in der Aquaristik und Terraristik bekannt geworden sind.
Die Haltung von Aquarienbewohnern unterschiedlicher Arten ist für viele Aquarianer ein spannendes Thema. Gerade bei kleineren, friedlichen Arten wie dem Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus) und verschiedenen Zwerggarnelen, etwa der beliebten Neocaridina davidi, liegt der Gedanke nahe, beide Tiere gemeinsam im Aquarium zu pflegen. Die Kombination aus farbenfrohen, lebhaften Fischen und nützlichen, gleichzeitig faszinierenden Garnelen kann nicht nur optisch ein Highlight sein, sondern auch funktional sinnvoll erscheinen. Doch stellt sich hier die Frage: Ist es wirklich eine gute Idee, Perlhuhnbärblinge mit Garnelen zu vergesellschaften?
Die Fortpflanzung von Fischen gehört zu den faszinierendsten Aspekten der Aquaristik. Während manche Arten nur saisonal oder unter ganz bestimmten Umweltbedingungen ablaichen, gibt es eine große Gruppe von Zierfischen, die über längere Zeiträume hinweg regelmäßig Eier produzieren und ablegen. Diese Fische werden als Dauerlaicher bezeichnet.
Mikrofauna im Aquarium ist ein Thema, das oft erst dann auffällt, wenn plötzlich winzige Punkte über die Scheiben huschen, kleine Würmchen im Bodengrund auftauchen oder sich im Filter ein erstaunlich lebendiges Eigenleben entwickelt. Dabei ist Mikrofauna kein Zeichen für ein ungepflegtes Aquarium, sondern in vielen Fällen ein Hinweis auf ein funktionierendes kleines Ökosystem. Wer genauer hinsieht, erkennt schnell: Zwischen Pflanzen, Wurzeln, Moosen, Sandkörnern, Mulm und Filtermaterial lebt eine Vielzahl winziger Organismen, die wesentlich zur Stabilität des Aquariums beitragen.
Die Fortpflanzung bei Amanogarnelen ist faszinierend, aber anspruchsvoll, weil ihre Larven für die Entwicklung Brack- oder Meerwasser benötigen. Amanogarnelen gehören zu den beliebtesten Wirbellosen im Süßwasseraquarium. Sie sind ausdauernde Algenfresser, friedlich, aktiv und bei passenden Bedingungen über viele Jahre haltbar. Während die Pflege erwachsener Tiere vergleichsweise unkompliziert ist, stellt ihre Fortpflanzung Aquarianer vor eine besondere Herausforderung. Anders als viele Zwerggarnelen bringen Amanogarnelen keine fertig entwickelten Junggarnelen zur Welt. Aus den Eiern schlüpfen winzige Larven, die zunächst frei im Wasser treiben und für ihre weitere Entwicklung einen deutlich erhöhten Salzgehalt benötigen.
Mbunas aus dem Malawisee gehören zu den faszinierendsten Buntbarschen in der Aquaristik. Ihr lebhaftes Verhalten, ihre intensiven Farben und ihre komplexen Sozialstrukturen machen sie zu beliebten Pfleglingen in afrikanischen Gesellschaftsaquarien. Gleichzeitig gehören sie aber auch zu den Arten, bei denen die Ernährung über Erfolg oder Misserfolg in der Haltung entscheidet. Fehler beim Futter wirken sich bei Mbunas deutlich schneller und gravierender aus als bei vielen anderen Cichliden.