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Blog: Gartenhaus winterfest und gemütlich einrichten (8253)

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Lesezeit: ca. 3 Minuten
Gartenhaus winterfest und gemütlich einrichten

Ein Gartenhaus ist für viele das Herzstück im Garten. Im Sommer kann man an lauen Abenden davor auf der Terrasse sitzen, man kann es hübsch dekorieren oder auch als kleine Werkstatt nutzen. Sobald es kälter wird, wird der Bereich jedoch weniger genutzt, dabei lässt sich der kleine Rückzugsort mit wenigen Handgriffen auch in der kalten Jahreszeit gemütlich einrichten. 

Wärme auf kleinem Raum schaffen

Die meisten Gartenhäuser bieten nur eine sehr begrenzte Fläche, deshalb braucht man hier keinen großen Ofen, sondern ein kompaktes Modell. Ein kleiner Kaminofen für wenig Platz lässt sich auch in schmalen Ecken unterbringen und heizt den Raum bereits in kurzer Zeit auf. Die Öfen haben nur eine geringe Bautiefe und können sich der Grundfläche des Gartenhauses gut anpassen, sodass trotzdem noch Platz für einen kleinen Küchentisch mit Stühlen, einen Sessel oder eine kleine Werkbank bleibt.

Beim Kauf sollte man auf die Heizleistung achten, weil ein zu großer Ofen einen kleinen Raum viel zu schnell aufheizen würde. Umgekehrt kommt ein zu kleiner Ofen möglicherweise nicht gegen die Kälte, die von außen eindringt, an. Am besten orientiert man sich an der Raumgröße des Gartenhauses und lässt sich vom Experten beraten. 

Bevor man einen Ofen aufstellt, sollte man außerdem auf Folgendes achten: 

  • Sicherheitsabstand zu Holzwänden und Möbeln einhalten.
  • Für ausreichend Zuluft sorgen.
  • Einen feuerfesten Bodenbelag unter dem Ofen verlegen.
  • Den Schornstein fachgerecht durch das Dach oder die Wand führen. 
  • Rauchmelder und Feuerlöscher in der Nähe bereithalten. 

Nach dem Heizen ist es wichtig, kurz zu lüften, damit sich auf Dauer keine Feuchtigkeit im Raum staut. 

Gedämmte Wände halten die Wärme im Raum

Ein Ofen ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn die Wärme auch drinnen bleibt und nicht irgendwo, beispielsweise durch ein undichtes Fenster, verpufft. Auch bei dünnwandigen Gartenhäusern läuft man Gefahr, den Garten praktisch „mitzuheizen“. Daher ist es empfehlenswert, auf die Wandstärke zu achten. Auch die Türen sollten möglichst dicht schließen, sonst zieht es schnell an den Rändern herein.

Kleine Details für mehr Behaglichkeit

Für noch mehr Gemütlichkeit kann man das Gartenhaus mit kleinen Einrichtungsdetails aufpeppen. Die Sitzecke könnte man mit dicken Decken und Kissen ausstatten, und die kalte Deckenlampe in der Mitte des Raumes sollte durch warmweiße LED-Lampen ersetzt werden. Man kann indirekte Spots setzen oder beispielsweise auch eine Lichterkette aufhängen. Der Boden ist oftmals aus Holz, aber viele Gartenhäuser sind auch mit einem nichtssagenden Linoleumboden ausgestattet, den man mit einem kleinen Teppich oder einem hübschen Läufer überdecken kann. Damit der Raum optisch ein wenig größer wirkt, setzt man am besten auf offene Regale aus hellem Holz oder in hellen Farben. 

Auch im Frühling und im Herbst nützlich

Ein warmes Gartenhaus ist nicht nur im Winter sehr praktisch. Im Frühjahr können beispielsweise empfindliche Kübelpflanzen dort ein paar Wochen länger vor dem Frost geschützt werden, bevor sie wieder nach draußen dürfen. Auch für Tomaten und bestimmte Kräuter hat man mit etwas Wärme im Gartenhaus optimale Bedingungen. Stecklinge und erste Aussaaten fühlen sich in einem frostfreien und nicht überheizten Raum pudelwohl. Im Herbst lässt sich dort in aller Ruhe die Ernte wie Kartoffeln oder Zwiebeln sortieren.

Blogartikel 'Blog 8253: Gartenhaus winterfest und gemütlich einrichten' aus der Kategorie: "Tipps & Tricks" zuletzt bearbeitet am 31.08.2026 um 23:00 Uhr von Tom

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