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Blogartikel 'Kulleraugenparadies,was sonst...' von Falk

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Kulleraugenparadies,was sonst...

 
Hallo gemeinde

Nach den Tagen des Umbaus in unserem kleinen Heim , meld ich mich wieder mit einem Blögchen...

Da unsere liebe Beate(Salmlerfreund) sich einem neuen projekt widmet, so möchte ich über die Insassen , die Schlammspringer , etwas loswerden.

Ich fang mal zwischendrin an...die "wunderschönen " Augen der Spezies , welche erstmal grundsätzlich feucht gehalten werden müßen , da die Tiere sich die Gezeiten als Lebensraum erobert haben , welches ein Nichtvorhandensein von Wasser mit sich zieht...

dazu haben die Möglichkeit .die Linsen einzuziehen...

"Schlammferkel" wie ich sie sporadisch nenne, sehen an Land besser als im Wasser , eine Evolutions-Nische, die von dem Verweilen an Land her super eingerichtet ist, was der Futterbeschaffung nützlich ist...

Im Brackwassersumpf ist nicht immer alles gleich nass oder trocken , von daher gibt es Schlammspringer , die in verschiedene "Klassen" oder Gruppen eingeteilt werden...

die Scartelaos , die eigentlich immer in der Nähe des Wassers bleiben und richtig große Glotzer (Augen) haben, dann die Boleophtalmus, die unter schattige Bäume flüchten können, diese können dafür den Kopf verdrehen , da sie keine augen bewegen können..

und dann die Gruppe der Periophtalmodon, welche die größten Arten in der Gruppe (bis 30cm) darstellt und manche können sogar kleinere Baumstücke erklimmen, um nach Insekten Ausschau zu halten, da einige ein Saugorgan haben...

Auch bei den Revieranzeigen kommen unterschiedliche Signale zum Einsatz...die "Glotzenden " springen und zeigen Ihre ganze "Pracht" der farbe , andere graben sich ein , vorher graben sie eine Art "mauer" oder "Wall" der vor ihrer Höhle liegt..

Andere stellen ihre Rückenflosse auf und Drohen, wenn es nix nützt kommt es zu Revierkämpfen, der mit dem Maul ausgetragen wird

Um Überleben zu können (an Land) so ist zum Beispiel beim westafrikanischen Schlammspringer (Periophtalmus papillo ) in der erweiterten Kiemenhöhle Platz für Wasservorrat um Landgänge überstehen zu können...auch muß die haut feucht bleiben und so muß die Art öfter wieder zurück ins Wasser...

Wieder bei anderen sterben die Elterntiere nach der Laich-und Brutzeit....

Hoffe hier wieder was an den Mann oder Frau gegeben zu haben...

Gruß falk

 
Blogartikel 'Blog 3044: Kulleraugenparadies,was sonst...' aus der Kategorie: "Fischarten" zuletzt bearbeitet von Falk am 08.03.2010 um 21:39 Uhr
 
 
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