Blog: Welche Pflanzen wachsen gut rund um einen Teich? (8102)
Ein Teich im Garten zieht Schmetterlinge, Frösche und Vögel an, was ihn zu einer wunderschönen Bereicherung für viele Gärten macht. Dennoch sieht das Endergebnis nicht immer gleich schön aus. Denn erst die Umgebung des Gewässers entscheidet darüber, ob das Gesamtbild wirklich zum Leben erwacht. Mit der richtigen Bepflanzung rund um einen Teich entsteht ein natürlicher Übergang zwischen Garten und Wasser, ohne dass man alles dicht bepflanzen muss. Entdecken Sie hier, welche Pflanzen rund um den Teich gut wachsen!
Warum die richtige Bepflanzung rund um Ihren Teich wichtig ist
Pflanzen rund um einen Teich spenden Schatten, was das Algenwachstum verlangsamt und Fröschen, Molchen und Insekten Verstecke bietet. Außerdem stabilisieren die Wurzelsysteme das Ufer, sodass es nach einem heftigen Regenschauer nicht abbröckelt. Wer rund um den Teich etwas mehr Grün pflanzen möchte, sollte besonders auf den Abstand zum Wasser achten. Direkt am Rand sind feuchtigkeitsliebende Arten sinnvoll, während man etwas weiter vom Teich entfernt mit Sträuchern und Hecken arbeiten kann, die einen normalen, gut durchlässigen Boden vertragen. So entsteht eine abgestufte Bepflanzung, die von nass nach trocken übergeht.
Immergrüne Hecken als natürliche Abgrenzung
Etwas weiter vom Wasser entfernt, wo der Boden weniger feucht ist, bildet eine Hecke eine schöne Kulisse für den Teich. Eine Hecke schützt vor Wind, sorgt für Privatsphäre und bleibt das ganze Jahr über grün. Dadurch wirkt der Garten auch im Winter gepflegt, während laubabwerfende Pflanzen zu dieser Zeit kahl stehen. Eine Eibenhecke online kaufen, kann eine gute Option für alle sein, die eine dichte, dunkelgrüne Hecke suchen, die wenig Pflege benötigt und sich gut schneiden lässt. Die Pflanze verträgt zudem Schatten, was praktisch ist, wenn der Teich bereits teilweise unter Bäumen liegt.
Bitte beachten Sie: Die Eibenhecke ist bei Verzehr für Mensch und Tier giftig. Pflanzen Sie sie daher nicht direkt am Wasser, wenn kleine Kinder oder Haustiere spielen, die an die Beeren gelangen könnten.
Stauden und Ziergräser am Teichrand
Je näher am Wasser, desto besser müssen die Pflanzen Feuchtigkeit vertragen können. Gute Optionen sind Sumpfpflanzen wie die Sumpfdotterblume, die im Frühjahr leuchtend gelbe Blüten zeigt, oder der Rohrkolben, der Struktur und Bewegung in die Rabatte bringt. Auch Ziergräser wie Seggen eignen sich gut als Teichpflanzen. Sie wachsen gut in feuchtem Boden und verleihen dem Ufer ein weiches, natürliches Aussehen.
Kombinieren Sie anschließend verschiedene Höhen, um einen vielschichtigen Effekt zu erzielen. Niedrige Bodendecker im Vordergrund, mittelhohe Stauden in der Mitte und höhere Gräser oder Sträucher im Hintergrund sorgen für Tiefe. Entscheiden Sie sich vorzugsweise immer für einheimische Arten. Diese ziehen mehr Insekten an und sind oft besser an das niederländische Klima angepasst als exotische Varianten, wodurch sie weniger Pflege benötigen.
Wasserpflanzen, die den Übergang zum Teich sanft gestalten
Direkt im und auf dem Wasser sorgen Wasserpflanzen für den letzten Übergang. Seerosen sind beispielsweise immer eine großartige Ergänzung, da sie Tieren Schutz bieten und die Lichtmenge dämpfen, die Algen zum Wachsen benötigen. Schwimmpflanzen wie die Froschlilie erfüllen eine ähnliche Funktion und lassen sich einfach platzieren, ohne dass man sie in den Boden pflanzen muss.
Uferpflanzen wie die Gelbe Iris wachsen mit ihren Wurzeln im Schlamm am Ufer, ragen aber mit ihren Blättern über das Wasser hinaus. Das macht sie ideal als verbindendes Element zwischen dem trockenen Garten und dem feuchten Teichbeet. Entdecken Sie hier verschiedene Teicharten, um herauszufinden, welche Gestaltung am besten zu Ihrem Garten passt. So erhalten Sie einen guten Überblick darüber, was hinsichtlich Form und Tiefe möglich ist.
Tipp: Achte darauf, dass nicht mehr als ein Drittel der Wasseroberfläche mit schwimmenden Blättern bedeckt ist. So bleibt genügend Licht und Sauerstoff für das Leben im Wasser unter der Oberfläche erhalten.
So entwickelt sich Ihr Teichufer ganz von selbst zu einem harmonischen Ganzen
Ein gut bepflanzter Teich entsteht nicht in einer einzigen Saison. Beginnen Sie mit der Hecke und den Strukturpflanzen in etwas größerer Entfernung und füllen Sie das Ufer anschließend mit Stauden und wasserliebenden Arten auf. Runden Sie das Ganze mit ein paar Wasserpflanzen ab, die das Bild vervollständigen. Wer den Übergang von trocken zu nass sorgfältig gestaltet, hält nicht nur Algen in Schach, sondern schafft auch einen Ort, an dem sich Tiere wohlfühlen und an dem der Garten das ganze Jahr über etwas zu bieten hat.





