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Physalis alkekengi im Garten pflanzen

Einrichtungsbeispiele mit Lampionblume

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Physalis alkekengi im Garten pflanzen (Einrichtungsbeispiele mit Lampionblume)
Physalis alkekengi (Lampionblume)

Wissenswertes zu Physalis alkekengi (Lampionblume)

Die Lampionblume (Physalis alkekengi) ist eine faszinierende Pflanze, die aufgrund ihrer auffälligen, lampionartigen Fruchthüllen besonders im Herbst Aufmerksamkeit erregt. Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und ist eng verwandt mit der Tomate und der Kartoffel, aber auch mit essbaren Physalis-Arten.

Herkunft

Die Lampionblume stammt ursprünglich aus Osteuropa und Asien. Inzwischen ist sie auch in vielen Teilen Europas und Nordamerikas eingebürgert, wo sie sie in Gärten gepflegt wird, aber vereinzelt auch wild vorkommt.

Aussehen

Die Lampionblume ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die bis zu 1 Meter hoch wird. Besonders markant sind die leuchtend orangen bis roten Fruchthüllen, die an Lampions erinnern und die Frucht umschließen. Die Blätter sind herzförmig bis oval und grün. Die kleinen, unscheinbaren weißen Blüten erscheinen im Sommer, gefolgt von den auffälligen Früchten im Herbst.

Standort

Physalis alkekengi bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und wächst gut in normalem Gartenboden, solange dieser durchlässig ist. Sie ist relativ anspruchslos und kann auch in etwas ärmeren Böden gedeihen, solange diese nicht zu nass sind.

Pflegehinweise

Gießen: Die Lampionblume benötigt regelmäßige Wassergaben, aber Staunässe sollte vermieden werden.

Düngen: Eine gelegentliche Düngung im Frühjahr reicht aus.

Schnitt: Im Herbst, nach dem Absterben der oberirdischen Teile, kann die Pflanze zurückgeschnitten werden.

Überwintern: Die Lampionblume ist winterhart und benötigt keinen besonderen Winterschutz.

Vermehrung

Die Pflanze neigt dazu, sich stark auszubreiten und kann leicht wuchern, da sie unterirdische Ausläufer bildet. Im Frühjahr oder Herbst können Wurzelstücke entnommen und verpflanzt werden.

Nutzen

Vor allem im Herbst ist die Pflanze mit ihren leuchtenden Fruchthüllen sehr beliebt. Im Garten bildet sie dichten Bewuchs, setzt aber auch in Töpfen im Haus schöne Akzente.

Die „Lampions“ werden als Deko-Element verwendet, häufig zusammen mit Kastanien und anderen typischen Herbstfrüchten.

Schädlinge und Krankheiten

Physalis alkekengi ist relativ widerstandsfähig gegen Schädlinge, jedoch können gelegentlich Blattläuse oder Schnecken zum Ärgernis werden. Auch Wurzelfäule kann bei zu feuchten Böden ein Problem sein.

Alternative Bezeichnungen

Die Lampionblume ist auch unter den Bezeichnungen Judenkirsche, Blasenkirsche oder Chinesische Lampionblume bekannt.

Verwandte Arten

  • Physalis peruviana

    Physalis peruviana (Kapstachelbeere)

    Die Physalis peruviana, auch als Kapstachelbeere oder Andenbeere bekannt, stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Südamerikas, insbesondere aus den Hochlagen der Anden in Peru und Chile. Sie wird heute jedoch in vielen Teilen der Welt angebaut, darunter Südafrika, wo sie ihren populären Namen „Kapstachelbeere“ erhielt, sowie in Europa, Asien und Nordamerika.

  • Physalis philadelphica

    Physalis philadelphica (Tomatillo)

    Die Tomatillo (Physalis philadelphica), auch bekannt als Mexikanische Husk-Tomate, ist eine faszinierende Pflanze, die in deutschen Gärten noch relativ unbekannt ist. Diese außergewöhnliche Pflanze stammt ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika, wo sie seit Jahrhunderten kultiviert wird. Heute ist sie jedoch auch in anderen Teilen der Welt beliebt, insbesondere in wärmeren Regionen. Tomatillos gehören zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und sind mit bekannten Pflanzen wie der Tomate und der Kartoffel verwandt.

  • Physalis pruinosa

    Physalis pruinosa (Ananaskirsche)

    Die Physalis pruinosa, auch bekannt als Ananaskirsche oder Erdbeertomate, gehört zu den faszinierenden Pflanzen der Familie Solanaceae (Nachtschattengewächse). Aufgrund ihres einzigartigen Geschmacks, der süß und leicht exotisch an Ananas erinnert, sowie der dekorativen Erscheinung, erfreut sich die Pflanze zunehmender Beliebtheit bei Hobbygärtnern und Selbstversorgern.

  • Physalis pubescens

    Physalis pubescens (Erdkirsche)

    Die Physalis pubescens, besser bekannt als Erdkirsche, stammt ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Regionen Nord- und Mittelamerikas. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den südlichen Vereinigten Staaten über Mexiko bis nach Südamerika. Dort wächst sie vor allem auf offenen Flächen, Wegrändern und in gestörten Habitaten, wo sie sich als Pionierpflanze etabliert hat. In Europa wurde die Erdkirsche als Zier- und Nutzpflanze eingeführt und erfreut sich in den letzten Jahren auch bei Hobbygärtnern wachsender Beliebtheit.

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