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Creobroter gemmatus im Terrarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Asiatische Blütenmantis

Lesezeit: ca. 12 Minuten
Creobroter gemmatus im Terrarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Asiatische Blütenmantis)
Creobroter gemmatus (Asiatische Blütenmantis) - Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Len Worthington, Creobroter gemmatus (Stoll, 1813) nymph (8381487061), CC BY-SA 2.0

Wissenswertes zu Creobroter gemmatus (Asiatische Blütenmantis)

Die Asiatische Blütenmantis gehört zu den beliebtesten Fangschrecken in der modernen Terraristik. Creobroter gemmatus begeistert durch ihre auffällige Zeichnung, ihr interessantes Jagdverhalten und ihre vergleichsweise unkomplizierte Haltung. Besonders Einsteiger in die Mantidenhaltung interessieren sich häufig für diese Art, da sie farbenprächtig, aktiv und relativ robust ist. Gleichzeitig bietet sie auch erfahrenen Terrarianern spannende Beobachtungsmöglichkeiten, denn ihre Tarnung, ihre Drohhaltung und ihr Jagdinstinkt machen sie zu einer außergewöhnlichen Erscheinung im Terrarium.

Die Art zählt zu den kleineren bis mittelgroßen Gottesanbeterinnen und fällt vor allem durch ihre blütenähnliche Erscheinung auf. Genau daraus leitet sich auch der deutsche Name Asiatische Blütenmantis ab. Ihre natürliche Tarnung ermöglicht es ihr, sich nahezu perfekt zwischen Blüten, Blättern und kleinen Pflanzen zu verstecken. Dort lauert sie regungslos auf Beutetiere und schlägt blitzschnell zu.

In der Terraristik wird Creobroter gemmatus vor allem wegen ihrer attraktiven Färbung und ihres spannenden Verhaltens geschätzt. Die Haltung gilt bei korrekten Bedingungen als gut machbar, dennoch sollten Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die richtige Fütterung sorgfältig abgestimmt werden. Wer sich intensiver mit dieser Art beschäftigt, entdeckt schnell, dass die Asiatische Blütenmantis weit mehr ist als nur ein dekoratives Terrarientier.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Creobroter gemmatus stammt aus Asien und kommt hauptsächlich in tropischen und subtropischen Regionen vor. Verbreitungsgebiete befinden sich unter anderem in Indien, Sri Lanka, Bangladesch sowie in Teilen Südostasiens. Dort lebt die Art bevorzugt in warmen, feuchten Gebieten mit dichter Vegetation.

Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Waldränder, Buschlandschaften, tropische Gärten und blütenreiche Wiesen. Besonders häufig findet man die Tiere in Regionen mit hoher Pflanzenvielfalt. Die Mantiden sitzen dort bevorzugt auf Blüten oder breiten Blättern, wo ihre Tarnung besonders effektiv wirkt.

Die klimatischen Bedingungen in den Herkunftsgebieten sind ganzjährig relativ stabil. Tagsüber herrschen meist warme Temperaturen, während nachts eine leichte Abkühlung eintritt. Gleichzeitig bleibt die Luftfeuchtigkeit auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Diese Bedingungen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Haltung im Terrarium.

Im natürlichen Lebensraum ernährt sich Creobroter gemmatus von kleinen Fluginsekten, die sie aus dem Hinterhalt erbeutet. Durch ihre gute Tarnung wird sie selbst nur selten von Fressfeinden entdeckt. Dennoch zählen Vögel, größere Reptilien und andere Insektenjäger zu ihren natürlichen Feinden.

Gattung und Familie

Creobroter gemmatus gehört zur Familie der Hymenopodidae. Diese Familie umfasst zahlreiche farbenprächtige Fangschreckenarten, die oft eine blütenähnliche Tarnung entwickelt haben. Viele Vertreter dieser Familie gelten als besonders attraktive Terrarientiere.

Die Gattung Creobroter ist bekannt für ihre kleinen bis mittelgroßen Mantiden mit auffälligen Augenflecken auf den Flügeln. Diese Augenzeichnungen dienen vor allem der Abschreckung von Fressfeinden. Bei Gefahr spreizen die Tiere ihre Flügel und präsentieren die kontrastreichen Muster in einer Drohhaltung.

Innerhalb der Gattung existieren mehrere ähnliche Arten, die sich teilweise nur schwer unterscheiden lassen. Dazu zählen unter anderem Creobroter pictipennis oder Creobroter urbanus. Creobroter gemmatus gilt jedoch als eine der bekanntesten und am häufigsten gepflegten Arten innerhalb der Gattung.

Beschreibung der Art

Die Asiatische Blütenmantis ist eine eher kompakte und elegante Gottesanbeterin mit einer auffälligen Körperzeichnung. Weibchen erreichen meist eine Körperlänge von etwa vier bis fünf Zentimetern, während Männchen etwas kleiner und deutlich schlanker bleiben.

Der Körperbau ist typisch für Fangschrecken. Der dreieckige Kopf besitzt große Facettenaugen und bewegliche Fühler. Besonders charakteristisch sind die kräftigen Fangarme mit ihren Dornenreihen, mit denen die Tiere ihre Beute blitzschnell greifen und festhalten.

Die Grundfärbung variiert von grünlich über cremefarben bis gelblich. Viele Tiere besitzen weiße oder helle Bereiche auf den Flügeln, kombiniert mit auffälligen Augenflecken. Diese Zeichnungen verleihen der Art ein exotisches Erscheinungsbild.

Die Flügel ausgewachsener Tiere sind vollständig entwickelt. Vor allem die Weibchen zeigen oft kräftige Farben und deutliche Musterungen. Männchen wirken dagegen leichter gebaut und verfügen meist über längere Flügel im Verhältnis zum Körper.

Aussehen und Tarnung

Das Aussehen von Creobroter gemmatus zählt zu den größten Besonderheiten dieser Art. Ihre gesamte Körperform ist auf Tarnung zwischen Blüten und Pflanzen ausgelegt. Die breiten Beine, die grünlichen Farbnuancen und die kontrastreichen Zeichnungen lassen die Tiere aus der Entfernung wie Teile einer Blüte erscheinen.

Die Augenflecken auf den Flügeln dienen als Schreckmuster. Fühlt sich die Mantis bedroht, richtet sie den Vorderkörper auf, spreizt die Fangarme und öffnet die Flügel. Dadurch werden die auffälligen Muster sichtbar, die potenzielle Angreifer irritieren oder abschrecken sollen.

Jungtiere unterscheiden sich optisch teilweise deutlich von adulten Tieren. Sie wirken meist schlanker und weniger kontrastreich gefärbt. Mit jeder Häutung entwickelt sich die endgültige Zeichnung stärker heraus.

Die Farbvariationen hängen unter anderem von genetischen Faktoren, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Umgebungseinflüssen ab. Manche Tiere zeigen intensive Grünfärbungen, andere eher gelbliche oder cremefarbene Töne.

Verhalten

Creobroter gemmatus ist eine tagaktive Fangschrecke mit ausgeprägtem Jagdinstinkt. Die Tiere verbringen viel Zeit regungslos auf Pflanzen oder Ästen und warten dort auf geeignete Beute. Sobald ein Insekt in Reichweite kommt, erfolgt ein blitzschneller Angriff.

Die Art gilt als vergleichsweise aktiv. Vor allem Männchen bewegen sich häufiger durch das Terrarium und fliegen gelegentlich. Weibchen sind meist ruhiger und verharren länger an geeigneten Jagdplätzen.

Ein interessantes Verhalten zeigt sich bei Störungen oder Bedrohungen. Dann nehmen die Tiere eine typische Drohhaltung ein. Dabei werden die Fangarme abgespreizt und die Flügel geöffnet, sodass die auffälligen Augenflecken sichtbar werden.

Wie viele Fangschrecken lebt auch Creobroter gemmatus einzelgängerisch. Eine Gruppenhaltung ist nur bei sehr jungen Nymphen kurzfristig möglich und selbst dann nicht risikofrei. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr von Kannibalismus deutlich an.

Haltung im Terrarium

Die Haltung der Asiatischen Blütenmantis gilt als relativ unkompliziert, wenn grundlegende Anforderungen beachtet werden. Aufgrund ihrer geringen Größe eignet sich die Art auch für kleinere Terrarien. Dennoch sollte ausreichend Platz vorhanden sein, damit sich die Tiere problemlos häuten können.

Für ein adultes Tier eignet sich beispielsweise ein Terrarium mit etwa 30 x 30 x 50 Zentimetern. Wichtig ist vor allem die Höhe, da Mantiden kopfüber an Ästen oder Gazedecken hängen und genügend Platz für Häutungen benötigen.

Eine gute Belüftung ist entscheidend. Terrarien mit ausreichender Luftzirkulation verhindern Staunässe und reduzieren das Risiko von Schimmelbildung. Gleichzeitig darf die Luftfeuchtigkeit nicht zu stark absinken.

Die Einrichtung sollte naturnah gestaltet werden. Geeignet sind dünne Äste, Korkstücke und lebende oder künstliche Pflanzen. Besonders wichtig sind Klettermöglichkeiten im oberen Bereich des Terrariums.

Der Bodengrund kann aus Kokoshumus, Terrarienerde oder einem anderen feuchtigkeitsspeichernden Material bestehen. Der Untergrund dient vor allem dazu, die Luftfeuchtigkeit stabil zu halten.

Da die Tiere empfindlich auf Stress reagieren können, sollte das Terrarium an einem ruhigen Ort stehen. Direkte Sonneneinstrahlung muss vermieden werden, da sich kleine Terrarien schnell überhitzen können.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Die richtige Temperatur gehört zu den wichtigsten Faktoren bei der Haltung von Creobroter gemmatus. Tagsüber sollten Temperaturen zwischen 24 und 30 Grad Celsius erreicht werden. Nachts darf die Temperatur leicht absinken.

Eine punktuelle Wärmequelle kann hilfreich sein, allerdings sollte niemals das gesamte Terrarium stark aufgeheizt werden. Die Tiere benötigen unterschiedliche Temperaturbereiche, um ihr Verhalten regulieren zu können.

Ebenso wichtig ist die Luftfeuchtigkeit. Werte zwischen 60 und 80 Prozent haben sich bewährt. Jungtiere benötigen häufig etwas höhere Feuchtigkeitswerte als adulte Tiere.

Das regelmäßige Besprühen des Terrariums hilft dabei, die notwendige Luftfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig trinken die Tiere oft Wassertropfen von Blättern und Einrichtungsgegenständen.

Zu hohe Feuchtigkeit bei schlechter Belüftung kann allerdings problematisch werden. Schimmelbildung und bakterielle Belastungen zählen zu den häufigsten Ursachen für Gesundheitsprobleme bei Mantiden.

Fütterung

Creobroter gemmatus ernährt sich räuberisch von lebenden Insekten. Die Größe der Futtertiere sollte immer an die jeweilige Entwicklungsstufe angepasst werden.

Junge Nymphen erhalten meist Fruchtfliegen oder sehr kleine Fluginsekten. Mit zunehmender Größe können größere Beutetiere angeboten werden. Geeignet sind beispielsweise:

  • Fliegen
  • Kleine Heuschrecken
  • Motten
  • Schaben
  • Heimchen
  • Wachsmotten

Fluginsekten werden besonders gerne angenommen, da sie den natürlichen Jagdtrieb stimulieren. Viele Halter beobachten, dass die Tiere aktiv auf fliegende Beute reagieren und dabei ihre beeindruckende Fangtechnik zeigen.

Eine Überfütterung sollte vermieden werden. Adulte Tiere benötigen je nach Größe und Geschlecht nur wenige Fütterungen pro Woche. Vor Häutungen stellen Mantiden das Fressen häufig vollständig ein.

Wichtig ist außerdem eine gute Qualität der Futterinsekten. Gesunde, nährstoffreiche Futtertiere tragen wesentlich zur Entwicklung und Vitalität der Mantiden bei.

Giftigkeit

Creobroter gemmatus ist für Menschen nicht giftig. Wie alle Fangschrecken besitzt sie jedoch kräftige Fangarme mit kleinen Dornen, die bei unsachgemäßem Umgang zwicken können.

Ein Biss oder Griff mit den Fangarmen ist in der Regel harmlos und vergleichbar mit einem leichten Kneifen. Größere Verletzungen entstehen normalerweise nicht.

Die Tiere sind grundsätzlich nicht aggressiv gegenüber Menschen. Viele Mantiden zeigen eher Fluchtverhalten oder verharren regungslos. Stress sollte dennoch möglichst vermieden werden, da häufiges Handling die Tiere belasten kann.

Für Haustiere wie kleine Reptilien oder Amphibien eignen sich Asiatische Blütenmantiden nicht als Vergesellschaftungspartner. Aufgrund ihres räuberischen Verhaltens sollten sie grundsätzlich einzeln gehalten werden.

Vermehrung und Zucht

Die Zucht von Creobroter gemmatus gelingt bei passenden Haltungsbedingungen relativ gut. Voraussetzung sind gesunde adulte Tiere und eine sorgfältige Vorbereitung der Paarung.

Männchen sollten deutlich kleiner und beweglicher sein als Weibchen. Vor der Verpaarung empfiehlt es sich, das Weibchen gut zu füttern, um das Risiko von Kannibalismus zu reduzieren.

Die Paarung erfolgt meist vorsichtig. Das Männchen nähert sich langsam und versucht, auf den Rücken des Weibchens zu gelangen. Während oder nach der Paarung kann es dennoch vorkommen, dass das Weibchen das Männchen angreift.

Nach erfolgreicher Befruchtung produziert das Weibchen Ootheken. Dabei handelt es sich um schaumartige Eipakete, die an Ästen oder anderen Oberflächen befestigt werden.

Je nach Temperatur schlüpfen die Jungtiere nach mehreren Wochen. Die frisch geschlüpften Nymphen sind sehr klein und benötigen sofort geeignetes Futter.

Die Aufzucht erfordert Aufmerksamkeit, da Jungtiere empfindlich auf falsche Luftfeuchtigkeit oder Futtermangel reagieren. Außerdem steigt mit zunehmender Größe die Gefahr von Kannibalismus.

Häutung und Entwicklung

Wie alle Insekten wachsen Fangschrecken durch Häutungen. Während dieses Vorgangs streifen sie ihre alte Außenhaut ab und bilden eine neue, größere Körperhülle.

Vor einer Häutung stellen die Tiere meist das Fressen ein und wirken ruhiger. Die eigentliche Häutung erfolgt häufig kopfüber an einem Ast oder an der Terrariendecke.

Eine ausreichende Luftfeuchtigkeit ist in dieser Phase besonders wichtig. Zu trockene Bedingungen können dazu führen, dass die Tiere in der alten Haut stecken bleiben. Fehlhäutungen zählen zu den häufigsten Problemen in der Mantidenhaltung.

Nach der Häutung benötigt die neue Außenhaut Zeit zum Aushärten. In dieser Phase dürfen die Tiere keinesfalls gestört werden.

Mögliche Krankheiten und Probleme

Creobroter gemmatus gilt grundsätzlich als robuste Mantidenart. Dennoch können bei falscher Haltung verschiedene Probleme auftreten.

Fehlhäutungen

Fehlhäutungen entstehen meist durch zu geringe Luftfeuchtigkeit, Platzmangel oder Stress. Betroffene Tiere zeigen deformierte Beine, Flügel oder Fangarme.

Schimmel und Bakterien

Eine dauerhaft schlechte Belüftung bei hoher Feuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung. Dadurch steigt das Risiko bakterieller Erkrankungen.

Austrocknung

Zu trockene Haltung kann vor allem bei Jungtieren schnell problematisch werden. Anzeichen sind eingefallene Körperpartien und verringerte Aktivität.

Verletzungen

Stürze während der Häutung oder Kämpfe mit Futtertieren können Verletzungen verursachen. Besonders große Heimchen sollten nicht unbeaufsichtigt im Terrarium verbleiben.

Parasiten

Selten treten Milben oder andere Parasiten auf. Eine hygienische Haltung und saubere Futtertiere reduzieren dieses Risiko deutlich.

Alternative Bezeichnungen

Die Art Creobroter gemmatus ist unter verschiedenen Namen bekannt. Häufig verwendete Bezeichnungen sind:

  • Asiatische Blütenmantis
  • Blütenmantis
  • Indische Blütenmantis
  • Flower Mantis
  • Jewel Flower Mantis

Teilweise werden verschiedene Creobroter-Arten im Handel verwechselt oder falsch benannt. Daher sollte beim Kauf möglichst auf eine korrekte wissenschaftliche Bezeichnung geachtet werden.

Häufig gestellte Fragen

Ist Creobroter gemmatus für Anfänger geeignet?

Ja, die Art gilt als relativ anfängerfreundlich. Dennoch sollten grundlegende Kenntnisse über Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Häutung vorhanden sein.

Wie alt wird die Asiatische Blütenmantis?

Die Lebenserwartung liegt meist zwischen sechs und zwölf Monaten. Weibchen leben häufig länger als Männchen.

Kann man mehrere Tiere zusammen halten?

Eine dauerhafte Gruppenhaltung ist nicht empfehlenswert. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr von Kannibalismus erheblich.

Wie oft muss gefüttert werden?

Jungtiere benötigen häufigere Fütterungen als adulte Tiere. Erwachsene Mantiden erhalten meist zwei- bis dreimal pro Woche Futter.

Braucht die Art eine Beleuchtung?

Eine Beleuchtung ist sinnvoll, besonders bei bepflanzten Terrarien. Zusätzlich unterstützt sie einen stabilen Tag-Nacht-Rhythmus.

Warum frisst die Mantis plötzlich nicht mehr?

Vor Häutungen oder während der Fortpflanzungsphase stellen viele Tiere das Fressen zeitweise ein. Auch zu niedrige Temperaturen können die Futteraufnahme reduzieren.

Kann die Mantis fliegen?

Vor allem adulte Männchen können gut fliegen. Weibchen sind meist schwerer und weniger flugaktiv.

Fazit

Creobroter gemmatus zählt zu den faszinierendsten Fangschrecken der Terraristik. Ihre außergewöhnliche Tarnung, die attraktiven Farben und das spannende Jagdverhalten machen die Asiatische Blütenmantis zu einem echten Blickfang im Terrarium.

Die Haltung gelingt bereits mit überschaubarem Aufwand, sofern Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Belüftung sorgfältig abgestimmt werden. Besonders wichtig sind geeignete Klettermöglichkeiten und eine artgerechte Fütterung mit lebenden Insekten.

Durch ihre interessante Biologie eignet sich die Art sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Mantidenhalter. Wer sich intensiv mit Creobroter gemmatus beschäftigt, erhält faszinierende Einblicke in das Verhalten einer hoch spezialisierten Fangschrecke.

Auch die Zucht kann mit etwas Erfahrung erfolgreich durchgeführt werden und bietet spannende Beobachtungen von der Oothek bis zur adulten Mantis. Gleichzeitig erfordert die Aufzucht der Jungtiere Aufmerksamkeit und ein gutes Verständnis der Bedürfnisse dieser empfindlichen Tiere.

Insgesamt ist die Asiatische Blütenmantis eine attraktive, spannende und vergleichsweise pflegeleichte Art, die in der Terraristik seit vielen Jahren einen festen Platz besitzt.

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