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Paretroplus damii im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele für Paretroplus damii

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Paretroplus damii im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele für Paretroplus damii)
Paretroplus damii - Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Hectonichus, Cichlidae - Paretroplus damii, CC BY-SA 3.0

Haltungsempfehlungen

Um Paretroplus damii möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 22° bis 26°C
  • pH-Wert: 7.0 bis 8.0
  • Gesamthärte: 2° bis 15° dGH
  • Mindestaquariengröße: 1200 Liter

Wissenswertes zu Paretroplus damii

Herkunft

Bei Paretroplus damii (Paretroplus damii) handelt es sich um einen Süßwaserfisch aus der Familie der Buntbarsche (Cichlidae), der ursprünglich aus dem Nordwesten und Norden Madagaskars stammt und dort endemisch ist.

Merkmale

Die in der freien Natur bis zu ca. 40 cm langen Aquariumfische aus Afrika haben eine seitlich abgeflachte, ovale Körperform. Die Färbung ist goldbraune, graue oder dunkelbraun-olivfarbene. An der Brustflossenbasis ist ein dunkler Fleck zu sehen. Die Rücken-, After- und Schwanzflosse sind grau, graubraun oder dunkelbraun-olivfarben gefärbt. Es sind kaum optische Geschlechtsunterschiede zu erkennen.

Haltung

Um Paretroplus damii artgerecht halten zu können, sind Aquarien ab einem Volumen von ca. 1200 Litern und einer Kantenlänge ab 250 cm geeignet. Die Haltung sollte in eiener Gruppe ab 5 Exemplaren erfolgen.

Das natürliche Habitat sind Überschwemmungsflächen, das auch im Aquarium nachgebildet werden sollte. Mit Wurzeln und Steinen kann ein passendes Aquariensetup gestaltet werden. Eine Bepflanzung ist schwierig und wenn dann nur mit sehr robusten Pflanzen möglich. Sehr naturnah wäre die Nachbildung einer Schilfzone.

Die bevorzugten Wasserwerte der Cichliden sind ein ph-Wert zwischen 7 und 8, eine Gesamthärte zwischen 2 und 15°dGH und eine Temperatur zwischen 22 und 26°C.

Es handelt sich bei Paretroplus damii um Allesfresser, die sich hauptsächlich von Wirbellosen ernähren, aber auch pflanzliche Nahrung aufnehmen. Im Aquarium können sie mit allen gängigen Futtersorten aus dem Zoohandel ernährt werden. Es sollte auf eine abwechslungsreiche Kost geachtet werden.

Die Vergesellschaftung mit anderen, etwa gleich großen Arten ist meist ohne Probleme möglich.

Bezeichnungen

Synonym: Paretroplus vandami.

Nachzucht

Es handelt sich bei Paretroplus damiin um Substratlaicher, die bereits nachgezüchtet werden konnten. Die Aufzucht der Jungfische erfolgt in eienr Elterfamilie.

Verwandte Arten

  • Paretroplus kieneri

    Paretroplus kieneri (Kotsovato-Buntbarsch)

    Bei Paretroplus kieneri (Kotsovato-Buntbarsch) handelt es sich um einen Süßwaserfisch aus der Familie der Buntbarsche (Cichlidae), der ursprünglich aus dem Nordwesten Madagaskars stammt und dort endemisch ist. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Einzugsbereich des Mahajamba im Norden bis zu dem des Mahavavy du Sud im Süden.

  • Paretroplus maculatus

    Paretroplus maculatus (Gefleckter Damba)

    Bei Paretroplus maculatus (Gefleckter Damba) handelt es sich um einen Süßwaserfisch aus der Familie der Buntbarsche (Cichlidae), der ursprünglich aus dem Nordwesten Madagaskars stammt und dort endemisch ist. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die Einzugsbereiche der Flüsse Betsiboka und Mahajamba in der Region Ambato-Boeni.

  • Paretroplus menarambo

    Paretroplus menarambo (Menarambo-Buntbarsch)

    Bei Paretroplus menarambo (Menarambo-Buntbarsch) handelt es sich um einen Süßwaserfisch aus der Familie der Buntbarsche (Cichlidae), der ursprünglich aus dem Nordwesten Madagaskars stammt und dort endemisch ist. Dort war sie einst im Einzugsbereichen des Flusses Bemarivo zu finden, ist heute aber nur noch im Tseny-See nachweisbar. Die Art gilt als vom Aussterben bedroht. Es wird versucht, mit Erhaltungszuchten das Verschwinden dieser Cichliden zu verhindern.

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