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Geranien: Rückschnitt als Start in die neue Saison

Lesezeit: ca. 3 Minuten
Geranien: Rückschnitt als Start in die neue Saison
Geranien: Rückschnitt als Start in die neue Saison - Foto 1

Wer Geranien nicht jeden Sommer neu kaufen möchte oder vielleicht an einer Pflanze ganz besonders hängt, kann diese im Herbst ins Haus holen und überwintern. Nun ist der passende Zeitpunkt für Pflegemaßnahmen als Start in ein neues Gartenjahr.

Warum das zeitige Frühjahr für den Rückschnitt ideal ist

Nach der Überwinterung befinden sich Geranien in einer Phase geringer Aktivität oder stehen kurz vor dem erneuten Austrieb. Ein Rückschnitt im Spätwinter oder frühen Frühjahr lenkt die gespeicherten Energiereserven gezielt in neue Triebe. Alte, verholzte oder vergeilte Triebe würden dagegen unnötig Kraft binden und die Pflanze in ihrer Entwicklung bremsen.

Ein frühzeitiger Schnitt fördert zudem eine bessere Verzweigung. Die Pflanzen wachsen kompakter, bilden mehr Blütenansätze und wirken insgesamt gesünder. 

So wird richtig zurückgeschnitten

Überwinterte Geranien dürfen ohne Bedenken kräftig eingekürzt werden. Dabei werden schwache, vertrocknete oder beschädigte Triebe vollständig entfernt. Kräftige Triebe werden oberhalb eines Blattknotens geschnitten, da dort bevorzugt neue Triebe entstehen.

Saubere und scharfe Schnittwerkzeuge sind wichtig, um Quetschungen zu vermeiden und das Risiko von Krankheiten zu reduzieren. Abgestorbenes Pflanzenmaterial sollte vollständig entsorgt werden.

Pflege nach dem Rückschnitt

Nach dem Schneiden beginnt für die Geranien eine neue Wachstumsphase, ein heller Standort unterstützt den Austrieb. Gegossen wird zunächst zurückhaltend, da der Wasserbedarf erst mit zunehmendem Blattwachstum steigt.

Ein teilweiser oder vollständiger Austausch des Substrats versorgt die Pflanzen mit frischen Nährstoffen und verbessert die Bodenstruktur. Sobald sich neue Blätter zeigen, kann mit einer schwachen Düngergabe begonnen werden.

Übergang ins Freie

Auch nach dem Rückschnitt bleiben Geranien zunächst im geschützten Innenbereich. Erst wenn keine Spätfröste mehr zu erwarten sind, in der Regel ab Mitte Mai, können sie schrittweise an die Außenbedingungen gewöhnt werden. Eine langsame Abhärtung beugt Sonnenbrand und Wachstumsstress vor.

Vermehrung durch Steckling

Sobald die Pflanzen nach dem Rückschnitt wieder kräftig ausgetrieben haben, können auch Stecklinge genommen werden und die Pflanze somit vermehrt werden. In der Regel ist dies einige Wochen später der Fall, wenn die neuen Triebe gut entwickelt, aber noch nicht verholzt sind. 

Geeignet sind junge, gesunde Triebspitzen mit mehreren Blattpaaren. Diese werden unterhalb eines Blattknotens abgeschnitten, die unteren Blätter entfernt und anschließend in ein lockeres, nährstoffarmes Substrat gesteckt. Bei gleichmäßig warmer Temperatur und heller, aber nicht sonniger Lage bilden sich innerhalb weniger Wochen Wurzeln. Auf diese Weise lassen sich rechtzeitig vor dem Sommer zusätzliche Pflanzen für Balkon, Garten oder Kübel heranziehen.

Die Freude am Überwintern

Natürlich können Geranien und auch viele andere Sommerpflanzen als einjährig betrachtet und in jedem Jahr neu gekauft werden, meist sogar recht günstig. Mit nur geringem Aufwand ist es allerdings möglich ein Exemplar zu überwintern und sich die Blütenpracht selbst heranzuziehen. Umso größer ist die Freude an den Pflanzen, die vielleicht sogar über Jahre erhalten bleiben!

 

Autorin: Caroline Haller für www.einrichtungsbeispiele.de

Autor*in: Tom

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Tom ist Administrator*in von EB und stellt 12 Beispiele vor.

In den Bereichen Malawisee, Tanganjikasee, Victoriasee, West- / Zentralafrika, Südamerika, Mittelamerika, Asien/Australien, Gesellschaftsbecken, Wasserchemie, Fragen zu einrichtungsbeispiele.de steht er/sie den Usern bei Fragen kompetent als Anspechpartner zur Seite.

Titel: Geranien: Rückschnitt als Start in die neue Saison (Artikel 7785)

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