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grundsätzliches zu Falterfischen...und einige Artbeschreibungen und Infos

Lesezeit: ca. 5 Minuten
grundsätzliches zu Falterfischen...und einige Artbeschreibungen und Infos
grundsätzliches zu Falterfischen...und einige Artbeschreibungen und Infos - Foto 1

Ich mal wieder....und Hallo

Das ein Herr Darwin über die Meere mit der "Beagle" geschippert ist und dabei auch kartografiert hat , wissen nicht unbedingt viele von uns , aber das die Evo-theorie von ihm auf den Weg kam , wissen eben mehr...

grundsätzliches zu Falterfischen...und einige Artbeschreibungen und Infos
grundsätzliches zu Falterfischen...und einige Artbeschreibungen und Infos - Foto 2

Dabei hat der gute Mann sich auch Gedanken gemacht, warum es so viele grelle Farben bei den unterschiedlichen Arten gibt...

Verhaltensforscher und auch Zoologen haben sich damit in gut 100 Jahren damit befasst, und bis heute eigentlich 2 Richtungen klassifiziert ...einmal ist es Tarnfarbe , wie bei Grundeln , Schleimfischen oder auch Octopusen, die sich dadurch besser verstecken können.

oder auch Imponierfarbe ..die natürlich auch in ihre beabsichtigte Laune der jeweiligen Art einzuteilen ist.

und jetzt kommts ...bei Falterfischen ist man sich halt nicht einig, momentan schiebt man es auf "Warnfarben", die diese Tiere durch ihre Aggresivität manchmal oder auch öfter an den Tag legen und zeigen "bis hierher und nicht weiter)....hehe(((

von grö??eren Raubfischen werden einige Falterarten nicht behelligt, wie an dem Chaetodon melanotus (Schwarzrücken Falterfisch) zum Beispiel festzustellen ist !

Auf Grund seiner Nahrungspalette legt er tox. Substanzen im Hautschleim , aber auch inneren Organen an....also von daher wieder ein Grund der Farberkennung als Warnfarbe gegeben ist.

Desweiteren ich auch bei meinen eigenen Beobachtungen sagen kann, das diese Fische nicht zu den leicht zu haltenden Arten in einem Becken gehört....das eben auch starke Aggressivität gegenüber anderen Arten besteht...das Revier meist eine Grö??e (im Meer) von 2-5m² hat und energischst verteidigt wird.

Dabei kommt noch der Umstand , das z.Bsp. die Laichbereitschaft auch vom Mondzyklus abhängig ist....

Nachtrag...

falls ich den Begriff "Plakatfarbe" hier aufführe...ist entstanden durch den Verhaltensforscher Konrad Lorenz, der diesen Begriff erstmals einführte und es ist damit die Pallette der ImponierFarben gemeint....

etwas zu C.auriga

Der Namen besteht im ganzen aus Chaetodon auriga , welches abgeleitet wird von

Chaeta(griechisch), Borsten--odous oder odontos (griechisch) Zahn und auriga (latein) pferdewagenlenker.

Borste und Zahn sind auf die borstenähnlichen Zähne zurückzuführen , die auch bei anderen Falterfischen vorherrschen, die bezeichnung auriga auf den im adulten Alter

hervortretenden schwarzen langen Rückenfaden, der am Schwanz zu sehen ist.

Der Fisch ist einer der Fische , die sich von Korallenpolypen ernähren, ich hatte ja schon mnal erwähnt, das auch Glasalgen gefressen werden.Als Nebenspeise kmmen auch Würmer in Frage.

Fürs AQ sollte man in jedem Fall pflanzliche Nahrung anbieten, wenn nicht genügend Algen im Becken vorhanden sind.

das allgemeine soz. Verhalten ist paarweise und sollte ein angemessenes Revier vorfinden, schon aus Ernährungsgründen.

Ich habe die Erfahrung live gemacht, auch mein Sohn, das diese Art schon mal vor Neugier , aber auch immerwährenden Hunger in meine Haut gepickst hat.Tut nicht weh , aber auf Grund der zähne ist auch glei mal etwas Haut weg...

Gegen andere Falter ist diese Art aggressiv.

Was vielleicht nicht allzu viel Leute wissen...er ist auf den Briefmarken in Mosambique

abgebildet....

ich selber habe noch kein Exemplar gefunden , welches die angeblichen 23cm erreicht hat?

Das Habitat wird von verhaltensforschern mit bis zu einer Tiefe von 35m angegeben, wobei ich die meisten eher in der bis 10m zone , also eher seichter und dieses sollte man auch bei der Beckenplanung berücksichtigen.

wie alle anderen Falterfische , versteckt er sich meist nachts, ähnlich den Felsenchichliden im Malawisee, nur als Vergleich, und dort zwischen Korallenund Felszwischenräumen

...keine endemische Art des RotenMeeres, sondern auch im gesamten Indopazifik !

Bild zur Art beigefügt

Chaetodon fasciatus...

Erste begriffe wie bei C.auriga..aber hier fasciatus (latein.) gestreift...

Auch diese Art wird bis 22cm gro??, nur diagonale Streifen, aber hier eine dunkle Säumung an alle Flossen.

In Natur frisst er korallenpolypen und Seeanemonen. ist also für ein Anemonen AQ nicht geignet...

Besonderes merkmal hier ist , das die Art phylogenetisch mit C.auriga verwandt ist, soll sagen es gibt eine Kreuzung der beiden Arten , nach MukiShpigel gibt es die kreuzung nur im roten meer ...chaetodon lunula !!! der wissenschaftsjournalist und Verhaltensforscher hat einige Puplkationen veröffentlicht...ein Link zu einem seiner Werke...

http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-url?%5Fencoding=

UTF8&search-type=ss&index=books-de-intl-us&field-author=Muki%20Shpigel

Bild zur Art beigefügt !

Die Chaetodon-Gattung umfasst 114 bis jetzt bekannte Arten, und interessanterweise

sind die kleinsten nur 6 cm gro?? eine der grö??ten Arten, Chaetodon lieolatus ist 30 cm gro??.

Letztere hat man schon in über 170 m Tiefe gefunden, welches auf eine relativ gro??e Revierweite hin schlie??en lassen kann.

Dieser Falterfisch ernährt sich zum gro??en Teil von Seeanemonen.

Auch hier : chaeta (griech.) Borsten odous, odontos (griech.) Zahn , lineolatus (latein.) gestreift....

Was ich persöhnlich gut finde, ist, das man die Falterfische eigentlich gegenüber dem Discus (Sü??wasser) auch die Bezeichnung "Meeresscheibe" geben könnte, da von seiner Grundgestalt bis auf das vorgezogene Maul , eine konforme Gestalt zur "Sü??wasserscheibe" vorliegt.Man möge mir den Vergleich entschuldigen, ist aber irgendwie so....

03.09.2009

Chaetodon semilarvatus

Die Länge dieser schönen Art geht in gut 20cm , allerdings ich hier keine Beckenerfahrung bis jetzt sammeln konnte..

zum Namen...

Erstbegriff wie oben und Semi (lat.) halb und larvatus (lat. ) maskiert

Die Art lebt paarweise und verteidigen Ihr Revier aufs Blut..Jungfische findet man in Schwärmen bis die Geschlechtsreife ansteht..und Paare sich finden können...

Die Hauptnahrung naturell ist von Polypen der Steinkorallen, Weichkorallen und Schwämmen , je nach Angebot...

weiteres folgt

Falk

Userbild von FalkFalk ist Moderator*in von EB und stellt 16 Beispiele vor. In den Bereichen West- / Zentralafrika, Südamerika, Mittelamerika, Asien/Australien, Gesellschaftsbecken, Aquascaping, Meerwasser steht er/sie den Usern bei Fragen kompetent als Anspechpartner zur Seite.

Titel: grundsätzliches zu Falterfischen...und einige Artbeschreibungen und Infos (Artikel 1569)

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