Lebens(t)räume für Menschen, Tiere & Pflanzen
Gestaltungsbeispiele für naturnahe Lebensräume
Einrichtungsbeispiele.de-Logo
Neu
Login
Wir werden unterstützt von:

Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln

Lesezeit: ca. 10 Minuten
Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln
Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln - Foto 1

Ein schöner Garten entsteht nur selten zufällig. Hinter harmonischen Außenanlagen steckt fast immer eine durchdachte Planung, ein Gespür für Proportionen und die richtige Auswahl an Pflanzen, Materialien und Gestaltungselementen. Wer einen Garten anlegt oder umgestaltet, merkt schnell, dass nicht allein einzelne Pflanzen über die Wirkung entscheiden, sondern vor allem das Zusammenspiel aller Bereiche.

Die Gartengestaltung verbindet Ästhetik, Funktionalität und Natur. Ein Garten soll entspannen, zum Verweilen einladen, Lebensraum für Tiere bieten und gleichzeitig den individuellen Stil der Besitzer widerspiegeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen kleinen Reihenhausgarten, einen modernen Stadtgarten, einen romantischen Cottage-Garten oder ein weitläufiges Grundstück auf dem Land handelt. Bestimmte Grundprinzipien gelten nahezu überall.

Die sogenannten fünf goldenen Regeln der Gartengestaltung helfen dabei, Ordnung, Harmonie und Struktur in jede Gartenfläche zu bringen. Sie dienen als Leitfaden für Anfänger ebenso wie für erfahrene Gartenliebhaber. Wer diese Regeln kennt und sinnvoll anwendet, schafft langfristig einen Garten, der nicht nur optisch überzeugt, sondern auch pflegeleicht und nachhaltig funktioniert.

Im folgenden Artikel werden die wichtigsten Grundlagen ausführlich erklärt. Dabei geht es um klare Strukturen, passende Pflanzenkombinationen, harmonische Farbgestaltung, ausgewogene Proportionen sowie die Bedeutung von Ruhe und Wiederholung im Garten. Zusätzlich werden zahlreiche Pflanzen mit ihren deutschen und wissenschaftlichen Namen vorgestellt, damit die Planung praxisnah umgesetzt werden kann.

Die Bedeutung einer guten Gartengestaltung

Ein Garten ist weit mehr als nur eine Fläche mit Pflanzen. Er ist ein Lebensraum, ein Rückzugsort und häufig eine Erweiterung des Wohnbereichs. Eine gelungene Gartengestaltung sorgt dafür, dass sich Menschen im Außenbereich wohlfühlen und die Natur bewusst erleben können.

Dabei beeinflusst die Gestaltung nicht nur die Optik, sondern auch die Nutzung des Gartens. Wege lenken Besucher durch die Anlage, Sichtachsen erzeugen Tiefe und Pflanzungen schaffen Atmosphäre. Gleichzeitig müssen Standortbedingungen, Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheit berücksichtigt werden.

Viele Gärten wirken unruhig oder chaotisch, weil Pflanzen wahllos kombiniert oder Gestaltungselemente ohne klares Konzept eingesetzt wurden. Die fünf goldenen Regeln helfen dabei, solche Fehler zu vermeiden.

Die erste goldene Regel: Klare Strukturen schaffen

Ordnung als Grundlage eines harmonischen Gartens

Die wichtigste Grundlage jeder Gartengestaltung ist eine klare Struktur. Ein Garten sollte gegliedert sein und unterschiedliche Bereiche besitzen. Dazu gehören beispielsweise Sitzplätze, Rasenflächen, Blumenbeete, Nutzgärten oder Ruhebereiche.

Strukturen entstehen durch Wege, Hecken, Mauern, Beeteinfassungen oder unterschiedliche Ebenen. Selbst kleine Gärten profitieren von einer klaren Aufteilung, weil sie dadurch größer und harmonischer wirken.

Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln
Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln - Foto 2

Gerade Anfänger machen oft den Fehler, zu viele unterschiedliche Elemente einzusetzen. Dadurch verliert der Garten seine Ruhe und wirkt überladen.

Wege sinnvoll planen

Wege verbinden die verschiedenen Gartenbereiche miteinander. Sie sollten nicht zufällig verlaufen, sondern logisch angeordnet sein. Geschwungene Wege erzeugen eine natürliche und romantische Atmosphäre, während gerade Linien modern und elegant wirken.

Beliebte Materialien für Gartenwege sind:

  • Naturstein
  • Kies
  • Holz
  • Klinker
  • Betonplatten

Die Wahl des Materials sollte zum Stil des Hauses und des Gartens passen.

Hecken als natürliche Raumteiler

Hecken schaffen Struktur und bieten gleichzeitig Sichtschutz. Besonders beliebt sind:

  • Hainbuche – Carpinus betulus
  • Rotbuche – Fagus sylvatica
  • Eibe – Taxus baccata
  • Liguster – Ligustrum vulgare

Immergrüne Hecken sorgen auch im Winter für Ordnung und Struktur.

Gartenräume gestalten

Große Gärten profitieren von verschiedenen Gartenräumen. Diese können durch Pflanzen, Pergolen oder Sichtschutzwände voneinander getrennt werden. Dadurch entsteht Spannung und Abwechslung.

Ein Rosengarten kann beispielsweise von einem Nutzgarten getrennt werden. Hinter einer Hecke kann sich ein versteckter Sitzplatz befinden, der erst beim Durchqueren des Gartens sichtbar wird.

Die zweite goldene Regel: Die richtigen Pflanzen kombinieren

Standortgerechte Pflanzen auswählen

Eine der häufigsten Ursachen für Probleme im Garten ist die falsche Pflanzenauswahl. Pflanzen müssen immer zum Standort passen. Lichtverhältnisse, Bodenfeuchtigkeit und Klima spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Sonnenliebende Pflanzen wie:

  • Lavendel – Lavandula angustifolia
  • Sonnenhut – Echinacea purpurea
  • Katzenminze – Nepeta faassenii

gedeihen schlecht im Schatten.

Schattenpflanzen wie:

  • Funkie – Hosta sieboldiana
  • Farn – Dryopteris filix-mas
  • Astilbe – Astilbe chinensis

leiden dagegen in praller Sonne.

Harmonische Pflanzkombinationen

Ein harmonisches Beet entsteht durch die Kombination verschiedener Wuchshöhen, Blattformen und Blütenfarben. Besonders wichtig ist dabei die Staffelung der Pflanzen.

Hohe Pflanzen gehören meist in den Hintergrund, mittelhohe Arten in die Mitte und niedrige Bodendecker in den Vordergrund.

Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln
Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln - Foto 3

Eine klassische Kombination für sonnige Staudenbeete besteht aus:

  • Rittersporn – Delphinium elatum
  • Sonnenhut – Rudbeckia fulgida
  • Frauenmantel – Alchemilla mollis
  • Salbei – Salvia nemorosa

Ganzjährige Attraktivität

Ein Garten sollte zu jeder Jahreszeit attraktiv wirken. Deshalb empfiehlt sich die Kombination aus:

  • Frühjahrsblühern
  • Sommerstauden
  • Herbstpflanzen
  • Immergrünen Gehölzen
  • Winterstrukturen

Frühblüher wie:

  • Krokus – Crocus vernus
  • Narzisse – Narcissus pseudonarcissus
  • Tulpe – Tulipa gesneriana

bringen bereits im Frühjahr Farbe in den Garten.

Im Herbst sorgen:

  • Herbstanemone – Anemone hupehensis
  • Fetthenne – Hylotelephium telephium
  • Lampenputzergras – Pennisetum alopecuroides

für attraktive Akzente.

Heimische Pflanzen bevorzugen

Heimische Pflanzen sind robust, pflegeleicht und ökologisch wertvoll. Sie bieten Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Insekten und Vögel.

Besonders beliebt sind:

  • Kornblume – Centaurea cyanus
  • Wilde Möhre – Daucus carota
  • Wiesensalbei – Salvia pratensis
  • Schlehe – Prunus spinosa

Naturnahe Gärten gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sie aktiv zur Förderung der Artenvielfalt beitragen.

Die dritte goldene Regel: Farben bewusst einsetzen

Die Wirkung von Farben im Garten

Farben beeinflussen die Stimmung im Garten enorm. Sie können beruhigend, lebendig oder elegant wirken.

Warme Farben wie Rot, Orange und Gelb wirken dynamisch und energisch. Kühle Farben wie Blau, Weiß und Violett strahlen Ruhe und Eleganz aus.

Harmonische Farbkonzepte

Ein Garten wirkt besonders harmonisch, wenn ein klares Farbkonzept verfolgt wird. Zu viele unterschiedliche Farben erzeugen Unruhe.

Beliebte Farbthemen sind:

Weißer Garten

Weiße Blüten wirken edel und beruhigend. Geeignete Pflanzen sind:

Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln
Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln - Foto 4
  • Weiße Rose – Rosa alba
  • Schleierkraut – Gypsophila paniculata
  • Weiße Hortensie – Hydrangea arborescens

Blauer Garten

Blaue Farbtöne vermitteln Frische und Ruhe.

Geeignete Pflanzen:

  • Lavendel – Lavandula angustifolia
  • Blauregen – Wisteria sinensis
  • Rittersporn – Delphinium cultorum

Romantischer Garten

Rosafarbene und violette Blüten erzeugen eine romantische Atmosphäre.

Dazu passen:

  • Pfingstrose – Paeonia lactiflora
  • Fingerhut – Digitalis purpurea
  • Phlox – Phlox paniculata

Blattfarben nicht unterschätzen

Nicht nur Blütenfarben sind wichtig. Auch Laubfarben beeinflussen die Wirkung eines Gartens.

Silberlaubige Pflanzen wie:

  • Wollziest – Stachys byzantina
  • Heiligenkraut – Santolina chamaecyparissus

bringen Ruhe in Pflanzungen.

Dunkellaubige Pflanzen setzen starke Kontraste:

  • Purpurglöckchen – Heuchera micrantha
  • Blutbuche – Fagus sylvatica atropunicea

Die vierte goldene Regel: Proportionen und Größenverhältnisse beachten

Die richtige Balance finden

Ein harmonischer Garten lebt von ausgewogenen Größenverhältnissen. Kleine Gärten sollten nicht mit riesigen Gehölzen überladen werden. Gleichzeitig wirken große Flächen mit zu kleinen Pflanzen oft leer.

Die Proportionen zwischen Pflanzen, Wegen, Sitzplätzen und Gebäuden müssen stimmen.

Große Pflanzen gezielt einsetzen

Bäume und große Sträucher bilden das Gerüst des Gartens. Sie sorgen für Höhe, Schatten und Struktur.

Beliebte Gartenbäume sind:

  • Japanischer Ahorn – Acer palmatum
  • Kugelahorn – Acer platanoides globosum
  • Felsenbirne – Amelanchier lamarckii

Große Bäume sollten immer mit ausreichend Abstand zu Gebäuden gepflanzt werden.

Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln
Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln - Foto 5

Kleine Gärten optisch vergrößern

Mit einigen Gestaltungstricks wirken kleine Gärten größer:

  • Helle Farben verwenden
  • Geschwungene Wege anlegen
  • Sichtachsen schaffen
  • Spiegelnde Wasserflächen integrieren
  • Pflanzen abgestuft anordnen

Besonders vertikale Begrünung spart Platz und schafft zusätzliche Struktur.

Geeignete Kletterpflanzen:

  • Clematis – Clematis vitalba
  • Efeu – Hedera helix
  • Kletterrose – Rosa climber

Sitzplätze sinnvoll integrieren

Terrassen und Sitzplätze sollten proportional zum Garten passen. Eine überdimensionierte Terrasse wirkt in kleinen Gärten oft erdrückend.

Natürliche Übergänge zwischen Terrasse und Garten schaffen ein harmonisches Gesamtbild. Kübelpflanzen oder niedrige Staudenbeete eignen sich ideal dafür.

Die fünfte goldene Regel: Ruhe und Wiederholung nutzen

Wiederholung schafft Harmonie

Ein häufiger Fehler in der Gartengestaltung ist die Verwendung zu vieler unterschiedlicher Pflanzenarten. Dadurch entsteht Unruhe.

Wiederholungen sorgen dagegen für ein stimmiges Gesamtbild. Bestimmte Pflanzen, Farben oder Materialien sollten mehrfach im Garten auftauchen.

Beispiele:

  • Wiederkehrende Lavendelreihen
  • Einheitliche Wegeinfassungen
  • Wiederholte Kugelgehölze
  • Gleiche Pflanzgefäße

Ruhepole im Garten schaffen

Ein Garten braucht ruhige Bereiche, damit das Auge entspannen kann. Dazu eignen sich:

  • Große Rasenflächen
  • Immergrüne Hecken
  • Wasserflächen
  • Schlichte Kiesbeete

Besonders moderne Gärten setzen stark auf ruhige Gestaltungselemente.

Wasser als beruhigendes Element

Wasser bringt Bewegung und gleichzeitig Ruhe in den Garten. Schon kleine Wasserspiele können eine große Wirkung entfalten.

Beliebte Wasserpflanzen sind:

  • Seerose – Nymphaea alba
  • Schilf – Phragmites australis
  • Sumpfdotterblume – Caltha palustris

Ein Teich fördert zusätzlich die Artenvielfalt im Garten.

Die Rolle der Jahreszeiten in der Gartengestaltung

Frühling

Im Frühjahr dominieren frische Farben und erste Blüten. Zwiebelpflanzen und früh austreibende Gehölze sorgen für Lebendigkeit.

Beliebte Frühlingspflanzen:

Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln
Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln - Foto 6
  • Hyazinthe – Hyacinthus orientalis
  • Primel – Primula vulgaris
  • Magnolie – Magnolia soulangeana

Sommer

Im Sommer erreicht der Garten seinen Höhepunkt. Stauden, Rosen und Ziergräser prägen das Bild.

Typische Sommerpflanzen:

  • Rose – Rosa gallica
  • Hortensie – Hydrangea macrophylla
  • Sonnenbraut – Helenium autumnale

Herbst

Warme Farben und attraktive Fruchtstände bestimmen den Herbstgarten.

Geeignete Pflanzen:

  • Ahorn – Acer rubrum
  • Chrysantheme – Chrysanthemum indicum
  • Ziergras – Miscanthus sinensis

Winter

Auch im Winter sollte der Garten Struktur besitzen. Immergrüne Pflanzen und dekorative Gehölze spielen jetzt eine wichtige Rolle.

Winterattraktive Pflanzen:

  • Stechpalme – Ilex aquifolium
  • Buchsbaum – Buxus sempervirens
  • Kiefer – Pinus sylvestris

Naturnahe Gartengestaltung als moderner Trend

Immer mehr Gartenbesitzer setzen auf naturnahe Konzepte. Diese Gärten orientieren sich an natürlichen Lebensräumen und fördern Tiere sowie Insekten.

Vorteile naturnaher Gärten

  • Höhere Artenvielfalt
  • Weniger Pflegeaufwand
  • Geringerer Wasserverbrauch
  • Natürliche Optik
  • Ökologischer Nutzen

Typische Elemente

  • Wildblumenwiesen
  • Totholzbereiche
  • Natursteinmauern
  • Insektenfreundliche Pflanzen
  • Kleine Wasserstellen

Besonders beliebt sind:

Häufige Fehler in der Gartengestaltung

Zu viele verschiedene Pflanzen

Ein überladener Garten wirkt chaotisch. Weniger Arten mit größeren Pflanzgruppen wirken oft deutlich harmonischer.

Fehlende Planung

Spontane Pflanzungen ohne Konzept führen häufig zu Problemen. Vor jeder Gestaltung sollte ein klarer Plan erstellt werden.

Falsche Standortwahl

Nicht jede Pflanze passt an jeden Ort. Licht, Boden und Feuchtigkeit müssen berücksichtigt werden.

Vernachlässigung der Pflege

Ein Garten sollte immer zur verfügbaren Zeit passen. Pflegeintensive Anlagen können schnell zur Belastung werden.

FAQs zu den 5 goldenen Regeln der Gartengestaltung

Warum sind klare Strukturen im Garten wichtig?

Klare Strukturen schaffen Ordnung und Ruhe. Sie helfen dabei, verschiedene Gartenbereiche sinnvoll zu gliedern und erleichtern die Orientierung.

Welche Pflanzen eignen sich besonders für Anfänger?

Pflegeleichte Pflanzen sind ideal für Einsteiger. Dazu gehören Lavendel – Lavandula angustifolia, Frauenmantel – Alchemilla mollis und Sonnenhut – Echinacea purpurea.

Wie wirkt ein kleiner Garten größer?

Geschwungene Wege, helle Farben, vertikale Begrünung und klare Sichtachsen lassen kleine Gärten großzügiger erscheinen.

Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln
Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln - Foto 7

Warum sind Wiederholungen in der Gartengestaltung sinnvoll?

Wiederkehrende Pflanzen oder Materialien sorgen für Harmonie und verhindern einen unruhigen Gesamteindruck.

Welche Rolle spielen heimische Pflanzen?

Heimische Pflanzen fördern die Biodiversität und sind meist robuster gegenüber regionalen Wetterbedingungen.

Wie wichtig ist die Farbgestaltung?

Farben beeinflussen die Stimmung im Garten maßgeblich. Ein abgestimmtes Farbkonzept sorgt für ein harmonisches Gesamtbild.

Welche Gartenstile profitieren besonders von den fünf Regeln?

Die Regeln funktionieren in nahezu allen Gartenstilen, darunter moderne Gärten, Landhausgärten, Naturgärten und mediterrane Anlagen.

Fazit

Die fünf goldenen Regeln der Gartengestaltung bilden die Grundlage für jeden harmonischen und funktionalen Garten. Klare Strukturen, passende Pflanzenkombinationen, durchdachte Farbkonzepte, ausgewogene Proportionen sowie gezielte Ruhe und Wiederholung schaffen ein stimmiges Gesamtbild.

Ein gelungener Garten entsteht nicht allein durch teure Materialien oder seltene Pflanzen. Viel wichtiger ist eine durchdachte Planung, die den Charakter des Grundstücks berücksichtigt und die natürlichen Gegebenheiten sinnvoll nutzt.

Wer standortgerechte Pflanzen auswählt, auf harmonische Übergänge achtet und die verschiedenen Jahreszeiten in die Gestaltung einbezieht, schafft einen Garten mit dauerhaft hoher Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig gewinnen naturnahe Konzepte zunehmend an Bedeutung, weil sie nicht nur optisch überzeugen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten.

Die fünf goldenen Regeln helfen dabei, Fehler zu vermeiden und langfristig einen Garten zu gestalten, der Schönheit, Funktion und Natürlichkeit miteinander verbindet. Dadurch entsteht ein lebendiger Außenraum, der über viele Jahre hinweg Freude bereitet.

Autor*in: Tom

Userbild von Tom
Tom ist Administrator*in von EB und stellt 12 Beispiele vor.

In den Bereichen Malawisee, Tanganjikasee, Victoriasee, West- / Zentralafrika, Südamerika, Mittelamerika, Asien/Australien, Gesellschaftsbecken, Wasserchemie, Fragen zu einrichtungsbeispiele.de steht er/sie den Usern bei Fragen kompetent als Anspechpartner zur Seite.

Titel: Moderne Gartengestaltung: Das sind die 5 goldenen Regeln (Artikel 7936)

Das könnte dich ebenfalls interessieren:

Engawa: Die japanische Terrasse

Engawa: Die japanische Terrasse

Allgemeine Tipps & Tricks

Die japanische Gartenkultur ist weltweit für ihre Ästhetik, Harmonie und tief verwurzelte Philosophie bekannt. Ein zentrales Element vieler traditioneller japanischer Häuser und Gärten ist das Engawa – eine Terrasse, die den Innen- und Außenbereich miteinander verbindet. Doch was genau ist Engawa? Warum ist es in der japanischen Architektur so bedeutsam? In diesem Artikel tauchen wir tief in die Geschichte, Gestaltung und Funktion des Engawas ein und geben Tipps, wie man dieses Konzept auch im eigenen Garten umsetzen kann.

Weidenkätzchen: Frühlingserwachen im Garten

Weidenkätzchen: Frühlingserwachen im Garten

Pflanzen

Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres lassen viele Gartenfreunde aufhorchen. Überall beginnen die Knospen zu sprießen, die Vögel zwitschern wieder und die Natur erwacht zu neuem Leben. Ein besonders schönes Symbol für den Frühling sind die Weidenkätzchen. Diese kleinen, flauschigen Blütenstände der Weide sind nicht nur ein optischer Hingucker, sondern erfüllen auch ökologische Funktionen und bieten zahlreiche Vorteile für den heimischen Garten. In diesem Artikel widmen wir uns ausführlich den Weidenkätzchen, ihrer Pflege, den unterschiedlichen Weidenarten, ihrem Nutzen im Garten und beantworten häufig gestellte Fragen rund um diese faszinierenden Frühblüher.

Fleischfressende Pflanzen - Das macht ihre Faszination aus

Fleischfressende Pflanzen - Das macht ihre Faszination aus

Pflanzen

Fleischfressende Pflanzen sind seit Jahrhunderten ein Thema, das Menschen gleichermaßen fasziniert und verwundert. Während die meisten Pflanzen auf Photosynthese und Nährstoffe aus dem Boden angewiesen sind, haben einige Arten im Laufe der Evolution ganz eigene Strategien entwickelt, um zu überleben. Sie fangen und verdauen Tiere – meist Insekten, manchmal sogar größere Beute wie Frösche oder kleine Nagetiere. Diese ungewöhnliche Lebensweise hat fleischfressende Pflanzen zu wahren Exoten in der Pflanzenwelt gemacht.

Den Übergang zwischen Terrasse und Garten perfekt gestalten

Den Übergang zwischen Terrasse und Garten perfekt gestalten

Allgemeine Tipps & Tricks

Der Übergang zwischen Terrasse und Garten wirkt harmonisch, wenn Materialien, Pflanzen, Höhen und Sichtachsen bewusst miteinander verbunden werden. Eine Terrasse ist weit mehr als eine befestigte Fläche für Gartenmöbel, Grill und Sonnenschirm. Sie bildet den Übergang vom Wohnraum ins Freie und entscheidet wesentlich darüber, ob Haus und Garten als zusammenhängendes Ganzes wahrgenommen werden. Gerade an der Terrassenkante zeigt sich jedoch häufig ein gestalterisches Problem: Der befestigte Bereich endet abrupt, anschließend beginnt Rasen, Beet oder Böschung. Dadurch wirken Terrasse und Garten wie zwei voneinander getrennte Bereiche.

Mit Grauwacke den Garten gestalten: Natürliche Schönheit für stilvolle Außenbereiche

Mit Grauwacke den Garten gestalten: Natürliche Schönheit für stilvolle Außenbereiche

Allgemeine Tipps & Tricks

Immer mehr Gartenbesitzer entdecken die Vorteile natürlicher Materialien, um ihre Außenbereiche nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch und nachhaltig zu gestalten. Besonders Natursteine erfreuen sich großer Beliebtheit, denn sie vereinen Robustheit mit einer zeitlosen Optik. Ein echter Geheimtipp unter den Natursteinen ist die Grauwacke – ein Gestein, das nicht nur durch seine außergewöhnliche Farbe, sondern auch durch seine Vielseitigkeit im Gartenbau überzeugt.

Irland für Garten- und Naturliebhaber — Ein ausführlicher Guide für Reisen, Pflanzen und Inspiration

Irland für Garten- und Naturliebhaber — Ein ausführlicher Guide für Reisen, Pflanzen und Inspiration

Vor Ort

Irland ist mehr als Guinness, Klippen und Mythen — für Garten- und Naturliebhaber ist die Insel ein kleines Paradies. Durch das milde, ozeanische Klima wachsen hier Pflanzen, die anderswo schwer zu halten sind; historische Landsitze, formale Gärten und außergewöhnliche Naturräume wie die Burren bieten Inspiration für Gestaltung, Pflanzenauswahl und naturnahe Projekte.